Kia Sportage

KIA Sportage
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Mit dem Anspruch, einen höherwertigen Geländewagen zu bauen, entwickelte Kia Motors das Modell Kia Sportage Anfang der 90er Jahre. Ab September 1994 war das Fahrzeug in Deutschland erhältlich. Die Produktion für den europäischen Markt übernahm in den ersten Jahren das deutsche Unternehmen Karmann. Seit 1998 wird wieder ausschließlich in Südkorea produziert.
Das Chassis des Kia Sportage entsprach zunächst einem südkoreanischen Jeep , der kurzzeitig in Deutschland unter dem Modellnamen Retona verkauft wurde. Die erste Generation des SUV war nur in einer Version vorhanden, die über einen zuschaltbaren Allradantrieb (4wd) und eine Geländeuntersetzung verfügte. Fünf Jahre nach seiner Markteinführung wurde die Karosserieform 1999 neu überarbeitet. Es standen unterschiedliche Motoren zur Verfügung:

• Zwei 2-Liter-Benzinmotoren mit 75 und 94 kW
• Ein 2-Liter-Diesemotor mit 61 kW

Das Leergewicht lag bei etwa 1.500 Kilogramm. Mit einer Breite von 1,73 Metern, Länge zwischen 3,7 und 4,3 Metern und einer Höhe von etwa 1,6 Metern ließ sich der südkoreanische SUV gut handeln.


Premiere für den neuen Kia Sportage auf der Mondial de l'Automobile in Paris 2004
Anfang des neuen Jahrtausends schien es zunächst so, als würde Kia Motors in Südkorea die Weiterentwicklung des Kia Sportage einstellen. Beim Pariser Automobilsalon präsentierte das Unternehmen dann die zweite Generation des Kia Sportage, der viele wesentliche Bauteile und auch die Motoren des Hyundai Tucson enthielt. Verfügbar war der Koreaner nun sowohl mit Front- als auch mit ständigem Allradantrieb. Die Kraftübertragung zwischen Vorder- und Hinterachse übernahm eine Lamellenkupplung. Darüber hinaus hatte der neue Sportage eine selbsttragende Karosserie mit einer Einzelradaufhängung. Alle Modelle des Kompakt-SUV hatten identische Abmessungen von 1,8 x 4,35 x 1,73 Metern (Breite x Länge x Höhe). Die Motorenleistungen waren ebenfalls deutlich höher als bei der Ursprungsversion. Bei der Markteinführung 2005 standen zur Verfügung:

• Ein 2,0-Liter Vierzylindermotor mit 141 PS, einem Fünfgang-Schaltgetriebe und wahlweise Front oder Allradantrieb
• Ein 2,7-Liter-V6-Benzinmotor mit 175 PS, einer Vierstufen-Automatik und serienmäßigem Allradantrieb
• Ein 2,0-Liter-Common-Rail-Dieselmotor mit 113 PS zunächst ohne Partikelfilter.

Der Diesel stammte aus dem Kia Carens und wurde mit einer Viertstufenautomatik und serienmäßigem Allradantrieb eingebaut. Um den EU-Normen hinsichtlich der Emissionen zu entsprechen, überarbeitete der Hersteller den Dieselmotor. Die Leistung erhöhte sich auf 140 PS bei einem maximalen Drehmoment von 305 Newtonmetern. Außerdem wurde der Rußpartikelfilter serienmäßig eingebaut und in der Basisversion erhielt der Kia Sportage Diesel ein neues Sechsgang-Schaltgetriebe mit Frontantrieb. Die Automatik war optional erhältlich. 2009 wurde der Diesel erneut überarbeitet. Das Ergebnis war eine Steigerung der Leistung auf 150 PS sowie ein reduzierter Kraftstoffverbrauch zwischen 7 und 8 Litern Diesel auf 100 Kilometer.+


Optische Veränderungen - die erste Modellpflege des Koreaners änderte viel
Modellpflege wurde bei der ersten Generation des Kia Sportage groß geschrieben. Schon Ende 2006, also knapp ein Jahr nach dem Verkaufsstart, gab es erste Modifikationen. Für eine gefälligere Optik erhielt der Sportage eine breitere Zierleiste über dem Nummernschild und neue Chromapplikationen. Von der Qualität ihrer Autos überzeugt bieten die Südkoreaner für den Sportage nun auch eine Fünfjahresgarantie (bis maximal 150.000 Kilometer Laufleistung) plus zwei weitere Jahre für den Antriebsstrang an. Weitere optische Highlights waren die dunklen Scheinwerfereinfassungen, ein neuer Kühlergrill, Leichtmetallräder und Stoßfänger, die in Wagenfarbe lackiert wurden. Hier hatte der Kunde die Wahl zwischen zehn verschiedenen Farbtönen. Um mehr Platz im Fond zu schaffen, senkte man die Rückbank um fünf Millimeter ab. Außerdem wurden die Sitze für Fahrer und Beifahrer vergrößert und der Seitenhalt optimiert. Ab 2009 gab es einen abschaltbaren Beifahrerairbag, ein Lederlenkrad sowie ein Audiosystem mit CD-Radio und USB- beziehungsweise AUX-Anschluss.


Das erste technische Facelift gab es in den Jahren 2007 und 2008

Zunächst erhielt der Kia Sportage eine direktere Servolenkung kombiniert mit einem straffen Fahrwerk und 16-Zoll-Leichtmetallrädern. Dadurch wurde die Seitenneigung reduziert. Vorne wurden größere Bremsscheiben eingebaut, um mehr Fahrsicherheit und eine verbesserte Verzögerung zu erreichen. Eine Reduzierung der Windgeräusche führte Kia Motors durch geänderte Dichtungen am Glasschiebedach und größere Außenspiegel herbei. Die Anhängelast wurde auf 1.800 Kilogramm erhöht. Das entsprach einer Veränderung von plus 12,5 Prozent. Weitere Modifizierungen für das Modelljahr 2009 entstanden durch einen erneut geänderten Kühlergrill, neue Frontscheinwerfer und Stoßfänger mit einem angedeuteten Unterfahrschutz. Runde Nebelscheinwerfer sowie eine Leuchtengrafik am Heck boten eine veränderte Optik. Der untere Teil der Karosserie wurde am Kia Sportage mit schwarzem Kunststoff verkleidet. Zur Serienausstattung gehörte nun ein Doppelendrohr. Die größte Neuerung war eine erneute Überarbeitung des Dieselmotors, der nun 150 PS auf die Straße und ins Gelände brachte.


Seit 2010 ist die dritte Generation des Kia Sportage im Handel
Im März 2010 wurde auf dem Auto -Salon in Genf die neue Generation des Kia Sportage präsentiert. Technisch ist das Auto baugleich mit dem Hyundai ix35. Teilweise sind sogar die Motoren identisch. Das betrifft zum Beispiel den Benziner mit 163 PS und den 2,0-Liter-Common-Rail-Diesel mit 136 PS. Seit 2011 gibt es den Diesel auch in einer 184 PS Version. Von den Abmessungen her ist der neue Kia Sportage länger, flacher und breiter als das Vorgängermodell. Der Radstand wurde entsprechend angepasst. Das stärker hervorgehobene Logo, die mandelförmigen Scheinwerfer und der trapezartige Kühlergrill verleihen dem Wagen das Aussehen eines Tigers vor dem Sprung. Weitere optische Veränderungen sind eine Lichtkante im unteren Bereich der Türen und die nach innen gewölbte Fläche oberhalb des Nummerschildes am Heck. Die Kotflügel sind ausgestellt und die Nebelscheinwerfer wurden vergrößert. Die breitere C-Säule und die rings um den unteren Rand der Karosserie laufende Kunststoffverkleidung fallen genauso auf wie die deutlicher hervorgehobenen Konturen der Motorhaube und die Tatsache, dass die horizontalen Heckleuchten bis in die Kofferraumklappe hineinreichen.


Der Red Dot Design Award 2011 für den Kia Sportage

Das Design-Zentrum Nordrhein-Westfalen vergibt seit 1955 jedes Jahr den Red Dot Award for product design. Die Bewertung wird durch eine international besetzte Fachjury durchgeführt. Dieser Designwettbewerb beurteilt Kriterien wie Funktionalität, ökologische Verträglichkeit, Ergonomie und Langlebigkeit des Produkts. Im Jahr 2011 erhielt der Kia Sportage diesen begehrten Preis gemeinsam mit dem Peugeot 508. Gleich zwei Mal wurde der südkoreanische SUV ausgerufen, denn gemeinsam mit dem Optima von Kia Motors wurde er als "Best of the Best" des Jahres 2011 besonders geehrt. Bereits 2010 war der Sportage beim Euro NCAP-Crashtest als sicherstes Fahrzeug seiner Klasse ausgezeichnet worden.


Der Kia Sportage - Fahrbericht, Tests und Preise
Im Frühjahr 2014 gab es erneut Veränderungen am Design im Frontbereich. Außerdem sind die Rückleuchten jetzt mit LED-Technik ausgestattet und auch der Innenraum und das Fahrwerk wurden überarbeitet. Im Test der Auto-Bild stand die Diesel-Variante 1,7 CRDi 2WD. Die Höchstgeschwindigkeit erreicht der Sportage bei 181 Stundenkilometern. Das maximale Drehmoment beträgt 205 Newtonmeter bei 4.000 Umdrehungen pro Minute. Mit 193 gkm CO2-Emissionen liegt er allerdings recht hoch. Hier könnten die Südkoreaner noch etwas mehr für die Umwelt tun. Der Fahrbericht zeigt, dass der Zweiliter-Turbo-Direkteinspritzer (GDI) mit 166 PS sich relativ spritzig fahren lässt. Lediglich die Sechsstufenautomatik zeigt sich in Verbindung mit dem Vierzylinder etwas träge. Sportlicher fährt sich dieser Kia Sportage in der 184-PS-Version. Hier ist genügend Kraft auch für die niedrigen Drehzahlen gegeben. Die Geräuschdämmung wurde stark verbessert und der Innenraum präsentiert sich mit einem großzügigen Platzangebot. Zur Serienausstattung dieses Modells gehören elektrische Fensterheber vorn und hinten, Zentralverriegelung, Klimaanlage, elektrische Außenspiegel und LED-Tagfahrlicht. In der TOP-Ausstattung inklusive Panoramadach und Parksystem kostet dieses Fahrzeug gut 30.000 Euro. Die Einstiegsversionen mit Benzinmotor und 136 PS sind schon ab einem Preis von etwa 20.000 Euro im Handel. Diese Quoten liegen zum Teil deutlich unterhalb der Mitbewerber wie BMW , Audi , Opel oder Nissan . Das beweist, dass ein hochwertiger Geländewagen mit Allrad und vielen optischen und technisch raffinierten Details durchaus in einer annehmbaren Preisklasse konstruiert werden kann.


Fazit:
Von vorn betrachtet zeigt das aktuelle Modell des Kia Sportage das Markengesicht, wie es auch der Kia Sorento oder der Magentis tragen. Ein großer Grill, Scheinwerfer, die weit in die Karosserie gezogen sind und kräftig anmutende Kotflügel wirken robust und geländetauglich. Die Stoßfänger sind zweifarbig lackiert und unten in Schwarz abgesetzt. Das Platzangebot im Innenraum wurde deutlich vergrößert. Serienmäßig sind alle Autos mit Leichtmetallrädern ausgestattet und die Auspuffanlage verfügt grundsätzlich über ein Doppelendrohr. Mit der erhöhten Anhängelast können nun auch schwerere Lasten transportiert werden. Ausgezeichnet für Sicherheit und ein optimales Design setzt der Kia Sportage in seiner Klasse ein deutliches Merkmal für Qualität. Mit Preisen zwischen etwa 20.00 bis gut 30.000 Euro - je nach Modell und Ausstattung - liegt der SUV gut im Wettbewerb. Eine Garantieleistung von fünf Jahren auf das komplette Fahrzeug und weitere zwei Jahre auf den Antriebsstrang einschließlich Getriebe und Motor bietet für den Käufer viel Sicherheit.

5.703 ANGEBOTE FÜR Kia Sportage GEBRAUCHT ODER NEU




















* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer PKW können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer PKW' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

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Verbrauch, Umweltdaten & Kostenbereitgestellt vom ADAC
Eco-Daten:
Verbrauch (lt. Hst.)6,7l/100km
Verbrauch (lt. ADAC)--
CO2-Emissionen156g/km
Umweltzone4 (grün)
Kosten-Daten:
Kosten / Monat535€ / Monat 
Kosten / km43ct / km 
Versicherungsklasse19HF/22TK/21VK
KFZ-Steuer154€ / Jahr 
Informationen erhoben und bereitgestellt vom ADAC (Stand: 4/2016). mobile.de kann keine exakte Übereinstimmung mit dem tatsächlich angebotenen Fahrzeug garantieren.Quelle: ADAC e.V.
GEBRAUCHTWAGENREPORTbereitgestellt vom DEKRA
Im Rahmen der DEKRA Hauptuntersuchung werden Fahrzeugtypen beurteilt. Die Tabelle zeigt Stärken und Schwächen der geprüften Fahrzeugtypen, abweichend vom Durchschnitt aller untersuchten Fahrzeuge. (Fahrzeugtypen > 1000 Untersuchungen in zwei Jahren)
  • Fahrwerk, Lenkung
  • Motor, Umwelt
  • Karosserie, Rahmen, Innenraum
  • Bremsanlage
  • Elektrik, Licht, Elektronik
Kommentar des Sachverständigen
Wer mit einem Sportage liebäugelt, der eventuell auch häufig jenseits der befestigten Straßen bewegt wurde, sollte die Radaufhängung und die Bremsanlage genauer unter die Lupe nehmen, da diese in der Mängelstatistik häufiger zu finden sind. Mängel an den Fahrwerkslagerungen, insbesondere defekte Gummilagerungen der Querlenker, treten hier überdurchschnittlich oft schon bei Fahrzeugen mit geringer Laufleistung auf. Auch das Airbagsystem macht deutlich häufiger durch Fehlfunktionen auf sich aufmerksam, als es im Klassendurchschnitt der Fall ist.
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