BMW 6er

BMW 630Ci
BMW 6er

BMW 6er Gran Coupe, Coupe und Cabrio als Gebrauchtwagen oder neues Auto

Von 1975 bis 1989 gibt es den BMW 6er als Coupé mit der internen Modellbezeichnung E24. Die Produktion beginnt im Oktober als Nachfolger für die Baureihe E9. Die Einführung in den Markt erfolgt im Jahr 1976. Alle Autos sind mit einem Sechszylinder-Reihen-Benzin-Motor und Hinterradantrieb ausgestattet. Seine offizielle Premiere feiert der BMW 6er auf dem Genfer Automobilsalon im März 1976. Optisch entspricht das Auto in weiten Teilen der 7er Serie von BMW. Aufgebaut ist er aber auf der Bodengruppe des 5er BMW mit einer leicht verkürzten Bodengruppe. Die Verkaufsbezeichnung lautet BMW 6 CS. Aufgrund der neu zum Einsatz kommenden steiferen Karosseriestruktur ist das Auto nicht nur länger und breiter, sondern auch schwerer als das Vorgängermodell E9. Anfänglich wird der Pkw komplett bei Karmann gebaut. Da die Qualität jedoch schwankend ausfällt, entschließt sich der Hersteller, dort nur noch die Rohkarossen fertigen zu lassen. Die Montage erfolgt dann im BMW-Werk in Dingolfing. Die Leistung der Motoren liegt zwischen 125 und 210 kW. Das macht den BMW 6er zu einem echten Sportwagen . Von dieser ersten Generation werden insgesamt etwas mehr als 86.000 Fahrzeuge produziert. Mit fast 14 Jahren Produktionszeit ist der BMW 6er E24 die Modellreihe von BMW, die am längsten vom Band gelaufen ist. Tuning-Ausgaben gibt es von Alpina , Hartge und Schnitzer Motorsport. Das BMW 6er Alpina B7 Turbo Coupé bringt beeindruckende 330 PS auf die Straße.

Die verschiedenen Modelle der ersten Serie
Zur Einführung in den Markt ist der BMW 6er als 630 CS und als 633 CSi lieferbar. Für den Export in die USA gibt es darüber hinaus einen 630 CSi mit Katalysator. Für die damalige Zeit ist die Serienausstattung sehr gut. Als technische Neuerung führt BMW die sogenannte Check Control ein. Auf Knopfdruck erhält der Fahrer Informationen über die Füllstände von Kühlmittel, Bremsflüssigkeit, Motoröl und Scheibenwaschwasser. Außerdem wird die Stärke der Bremsbeläge angezeigt. Die Ausstattung umfasst unter anderem folgende Details:

• Elektrische Fensterheber und elektrisch verstellbare Außenspiegel
• Zentralverriegelung
• Höhenverstellbarer Fahrersitz
• Servolenkung mit Sicherheitslenksäule und einem längs verstellbaren Lenkrad
• Wärmeschutzglas
• Verbundglas-Frontscheibe
• Halogenscheinwerfer
• Aluminiumräder
• Nebelschlussleuchte
• Drehzahlmesser

Optional stehen darüber hinaus Klimaanlage, 3-Gang-Automatik sowie ein Schiebedach (manuell oder elektrisch) zur Verfügung. Im Fond gibt es einzelne Sitze und der Polsterbezug besteht aus Leder. Der Preis für die Basisversion liegt bei etwa 40.600 D-Mark (circa 20.000 Euro). Um die sportliche Nische abzudecken, stellt der Hersteller 1978 den BMW 6er als 635 CSi mit einem 3,5-Liter-Einspritzmotor mit 218 PS vor. Äußerliche Unterschiede sind zum Beispiel Front- und Heckspoiler, Zierstreifen an der Seite und serienmäßige BBS Aluminiumräder mit Kreuzspeichen. Weitere Veränderungen zum Grundmodell sind unter anderem:

• Straffere Stoßdampfer mit verstärkten Stabilisatoren
• Fünfgang-Schaltgetriebe
• Sperrdifferenzial mit 25 % Sperrgrad (gegen Aufpreis mit 40 %)
• Sportsitze von Recaro
• Rote Instrumente im Cockpit mit weißen Zeigern

In einem Artikel beschreibt bestätigt die Zeitschrift Auto, Motor und Sport, dass der neue BMW 6er als 635 CSi Mitbewerber wie den 450 SLC 5.0 von Mercedes Benz oder den Porsche 928 ausbeschleunigen kann, obwohl die beiden anderen Autos über größere Motoren und mehr PS verfügen.

Die erste Modellpflege 1982
Der BMW 6er erhält ein Facelift, dass sich aber weniger auf das Design als auf die Technik auswirkt. Das Kfz wird motorentechnisch und von der Fahrwerkseite auf den Stand des E28 gebracht. Damit wird das Auto um etwa 50 Kilogramm leichter und die Karosserie ist steifer. Der 633 CSi wird auf dem deutschen Markt nicht mehr angeboten, für den Export aber weiter produziert. Der 635 CSi ist nun serienmäßig mit ABS ausgestattet. Für alle anderen Modelle gibt es ABS optional bis 1984, danach gehört dieses Sicherheitsmerkmal zur Grundausstattung. Die Instrumente im Innenraum werden neu angeordnet. Neu ist die Service-Intervall-Anzeige, die den Fahrer an Ölwechsel, Inspektion und den jährlichen Wechsel der Bremsflüssigkeit erinnert. Auch der Bremsflüssigkeitsstand und die Stärke der Bremsbeläge werden kontinuierlich überwacht. Der Bordcomputer (optional für den 628 CSi und Standard im 635 CSi) zeigt außer Uhrzeit und Datum auch die Außentemperatur, die Durchschnittsgeschwindigkeit und den Kraftstoffverbrauch an. Die Zentralverriegelung erhält eine zusätzliche Entriegelungssperre. Scheibenwaschdüsen und Fahreraußenspiegel werden elektrisch beheizt und durch das Betätigen des Türgriffes auf der Fahrerseite aktiviert sich die Heizung für das Türschloss. Optische Veränderungen sind unter anderem größere Frontschürzen, bündig eingebaute Nebelscheinwerfer (optional) und eine Heckstoßstange, die bis an die Radläufe heranreicht. Der Preis für den 628 CSi liegt 1982 bei 51.800 D-Mark und beim 635 CSi bei 61.300 D-Mark. Nach einer weiteren Modellpflege 1987 erhöhen sich diese Preise auf 67.000 beziehungsweise 78.000 D-Mark. Dieses Facelift fällt äußerlich auffälliger aus. Voluminösere Frontspoiler, Prallboxen und vergrößerte Stoßfänger verlängern das Auto auf gut 4,81 Meter. Sondermodelle sind der BMW 6er Alpina B7 Turbo Coupé sowie die etwas leistungsschwächeren, in der Tradition der klassischen Gran Turismo stehenden Modelle B9 und B10 aus der BMW 6er Familie.

Die Wiederbelebung des BMW 6er
Seinen ersten offiziellen Auftritt hat der neue BMW 6er (Type Code E63) auf der Internationalen Automobilausstellung 2003 in Frankfurt. Ab 2004 ist dieses Fahrzeug auch als Cabrio (E64) lieferbar. Zum Verkaufsstart ist der BMW 6er 645 Ci mit einem 4,4-Liter-Motor und 333 PS erhältlich. Ein Jahr später gibt es die Version 630 Ci mit drei Litern Hubraum und 258 PS. 2005 wird der 645 Ci durch den BMW 650i ersetzt. Mit einem höheren Drehmoment bietet der 4,8-Liter-V8-Benzin-Motor eine Leistung von 367 PS. Coupés und Cabrios aus dieser Serie werden bis zum Sommer 2010 produziert.

Die dritte Generation der BMW 6er Serie
Basierend auf dem 5er von BMW präsentiert der Hersteller ab 2011 die neue Baureihe des BMW 6er. Im März 2012 folgt das Gran Coupé mit vier Türen und drei Sitzplätzen im Fond. Ein Überblick über die Motorvarianten:

• 640i/640i xDrive, R6 TwinPower Turbo mit Turbolader und Direkteinspritzung Valvetronic, 2.979 Kubikzentimeter Hubraum, 235 kW ( 320 PS), maximales Drehmoment 450 Newtonmeter bei 1.300 bis 4.500 Umdrehungen pro Minute, Durchschnittsverbrauch 7,6 l100, co2-Emissionen 177 g/km
• 650 i xDrive, V8, zwei Turbolader mit Direkteinspritzung, 4.395 Kubikzentimeter Hubraum, 330 kW (450 PS), maximales Drehmoment 650 Newtonmeter bei 2.000 bis 4.500 Umdrehungen pro Minute, im Durchschnitt 10,5 Liter Benzin auf 100 km, Kohlendioxid etwa 245 Gramm/km
• M6, zwei Turbolader mit Direkteinspritzung, 4.935 ccm Hubraum, 412 kW (560 PS), maximales Drehmoment 680 Newtonmeter bei 1.500 bis 5.750 Umdrehungen pro Minute, etwa 8,6 Liter Kraftstoff auf einhundert Kilometer, Schadstoffausstoß etwa 208 g/km
• 640d/640d xDrive, R6, zwei Turbolader und Common-Rail- Direkteinspritzung, 2.993 Kubik Hubraum, 230 kW (313 PS), maximales Drehmoment 630 Newtonmeter bei 1.500 bis 2.500 Umdrehungen pro Minute, durchschnittlicher Verbrauch circa 5,4 Liter Diesel, CO2-Ausstoß circa 143 Gramm pro Kilometer

Schon kurz nach dem Markteintritt erfolgt eine Überarbeitung, sodass der BMW 6er schon im März 2015 in einer neuen Version und in vielen Details verfeinert der Öffentlichkeit präsentiert wird. Ausstattungsmerkmale wie BMW Efficient Dynamics zur Kraftstoffreduzierung und connecteddrive stehen zur Verfügung. Der Preis für die höchste Ausstattungsversion beim Coupé liegt nun bei knapp 83.000, für das Cabrio bei gut 91.500 Euro. Premiere feiern in diesem Jahr drei neue Ausstattungsversionen mit Bezeichnungen Pure Experience, Pure Excellence und Shadow Line.

Fazit:
Ob neu oder als Gebrauchtwagen , der BMW 6er ist etwas Besonderes. Mitbewerber wie Opel , Volvo oder Audi reichen an die Qualität und die Leistung nicht heran. Ausgefeilte Technik, hohe Sicherheitsstandards und eine überzeugende Optik machen das Fahrzeug der Oberklasse zu einem Favoriten in seiner Klasse. Mithalten können hier allenfalls die Modelle von Mercedes oder Porsche. Nach dem 1er als Kleinwagen , dem 2er der Kompaktklasse und der 3er , 4er und 5er-Reihe, die sich im Mittelklassebereich bewegen, ist der BMW 6er eines der Erfolgsmodelle in dem deutschen Unternehmen. Über die Jahre hinweg beweist er sich als wertstabil und bietet mit viel Zubehör wie zum Beispiel Xenon-Scheinwerfern, Navi, Klimaanlage und Head-up-Display abwechslungsreiche individuelle Gestaltungsmöglichkeiten.

1.704 ANGEBOTE FÜR BMW 6er GEBRAUCHT ODER NEU




















* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer PKW können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer PKW' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

MOTOR-TALK Testberichte
Hot oder Schrott?
Hier geht es zu den Bewertungen und ausführlichen Testberichten aus der größten Automotive-Community Europas.
Suche
BMW 6er Gebrauchtwagen und Neuwagensuche
Gebrauchtwagen-Check
BMW 6ER REIHE Bilder
Weitere BMW Angebote auf mobile.de
GEBRAUCHTWAGENREPORTbereitgestellt vom DEKRA
Im Rahmen der DEKRA Hauptuntersuchung werden Fahrzeugtypen beurteilt. Die Tabelle zeigt Stärken und Schwächen der geprüften Fahrzeugtypen, abweichend vom Durchschnitt aller untersuchten Fahrzeuge. (Fahrzeugtypen > 1000 Untersuchungen in zwei Jahren)
  • Fahrwerk, Lenkung
  • Motor, Umwelt
  • Karosserie, Rahmen, Innenraum
  • Bremsanlage
  • Elektrik, Licht, Elektronik
Kommentar des Sachverständigen
BMW hat bei der Konstruktion des 6er der ersten Generation seine Hausaufgaben gut gemacht. Trotz des hohen Gewichts und der üppigen Motorleistung halten sich Mängel an Fahrwerk und Bremsen in erfreulichen Grenzen. Gelegentlich fallen Fahrzeuge mit schlechten Abgaswerten sowie verölten Motoren/Getrieben und Differenzialen auf. Es lohnt sich, einen Blick auf das Profil der Reifen zu werfen. Einseitige Reifenabnutzung kann auf eine mangelhafte Radeinstellung hindeuten.
Mehr Details zu diesem Fahrzeug und zur Auswertungmethodik bei DEKRA