Leasing in der Ausbildung – Dein Weg zum Traumauto

Leasing für Azubis: Das ist wichtig

Erfahre, welche Vorteile Auto-Leasing für Azubis hat, welche Voraussetzungen Du erfüllen musst und was Du beim Vertragsabschluss beachten solltest.

  • Veröffentlicht am 17.06.2022, 10:45
Eine junge Frau mit braunen Haaren und Sonnenbrille steht vor einem schwarzen Pkw
Quelle: UnsplashFlexibel, sicher, erschwinglich: Leasing für Azubis bringt viele Vorteile mit sich

Leasing für Azubis – die kostengünstige Alternative

Du steckst in der Prüfungsphase oder hast die Schule gerade abgeschlossen und träumst davon, endlich unabhängig zu sein? Du möchtest den Lernstress hinter Dir lassen und Deine Freiheit genießen – am liebsten, während Du mit dem eigenen Auto durch die City cruist. Das Problem ist, für den Autokauf reicht das Einkommen vieler Azubis nicht. Die Lösung: Leasing. So können sich Auszubildende den Traum vom eigenen Auto erfüllen und mobil sein.

Leasing ist eine erschwingliche Alternative zum Autokauf sowie zur Autofinanzierung für Azubis. Man bezahlt nur die Nutzung des Pkw – nicht den gesamten Fahrzeugpreis. Dadurch sind die Monatsraten beim Leasen geringer, als wenn man einen Wagen finanziert. Noch günstiger werden die Raten, wenn man zu Leasingbeginn eine Anzahlung leistet. Zusätzlich zur Geldersparnis bringt Leasing Azubis noch weitere Vorteile:

  • Planungssicherheit: Es gibt fixe monatliche Leasingraten. Dadurch weißt Du, welche Kosten auf Dich zukommen. Das Risiko, dass man zusätzlich hohe Reparaturkosten zahlen muss, ist im Vergleich zum Gebrauchtwagenkauf gering. Denn Leasingautos sind meist in einem guten Zustand. Außerdem sind Gewährleistung und Garantie teils inklusive. Das bedeutet, anfallende Reparaturkosten müsste im Fall der Fälle der Leasinggeber übernehmen – und nicht Du.
  • Modernes Auto: Man kann ein Auto fahren, das technisch auf dem neusten Stand ist. Dir ist eine hochwertige Ausstattung wichtig? Du hättest gern einen jungen Gebrauchten oder Neuwagen? Beim Kauf müsstest Du bei diesen Punkten wahrscheinlich Abstriche machen. Beim Leasing kannst Du Dir dagegen mehr Auto für weniger Geld leisten.
  • Flexibilität: Die Leasinglaufzeit beträgt in der Regel zwischen zwölf Monaten und fünf Jahren. Man bindet sich also für eine überschaubare Zeit an ein Auto. Nach Vertragsende gibt man das Fahrzeug wieder zurück an den Leasinggeber – und least oder kauft bei Bedarf ein neues.

Übrigens: Während des Leasings bist Du „nur“ der Fahrzeughalter – nicht der Eigentümer. Das liegt daran, dass Du das Auto mietest, statt es abzubezahlen. Deshalb ist der Leasinggeber während der gesamten Vertragslaufzeit und auch anschließend der Eigentümer des Autos. Da man das Fahrzeug nutzen kann, wann und wie man möchte, entstehen aber praktisch keine Nachteile durch das Leasing für Auszubildende.

Auto-Leasing: Voraussetzungen für Azubis

Wer einen Leasingvertrag abschließen möchte, muss nachweisen, dass eine sogenannte Bonität vorliegt – sprich, dass er kreditwürdig beziehungsweise zahlungsfähig ist. Das geht zum Beispiel per Schufa-Score. Diesen beantragt man bei der Schufa Holding AG, einer deutschen Wirtschaftsauskunftei. Anschließend reicht man ihn beim Leasinggeber ein. Der kann dann wiederum anhand des Scores einschätzen, ob man die monatlichen Leasingraten fristgerecht bezahlen kann und damit als Leasingnehmer geeignet ist. So schützt er sich vor Betrügern und den Azubi vor einer Verschuldung.

Liegt der Schufa-Score bei unter 90 Prozent, besteht ein deutlich erhöhtes Risiko für einen Zahlungsausfall. Dann hilft manchmal ein Bürge oder eine Anzahlung, um dennoch eine Chance auf einen Leasingvertrag zu haben. Dazu erfährst Du weiter unten im Artikel mehr. Bei manchen Leasinganbietern kann man die Zahlungsfähigkeit auch nachweisen, indem man die eigene finanzielle Situation offenlegt. Dafür reicht man zum Beispiel Gehaltsnachweise ein. Generell gilt: Deine finanziellen Mittel müssen zum Fahrzeug passen, das Du leasen möchtest. Willst Du einen VW Golf fahren, reicht also ein niedrigeres Einkommen aus, als bei einem Porsche-Leasing.

Zusätzlich zur Bonität musst Du weitere Kriterien erfüllen. Azubis, die ein Auto leasen möchten, müssen …

  • mindestens 18 Jahre alt sein,
  • einen Wohnsitz in Deutschland haben und 
  • einen gültigen Ausbildungsvertrag vorweisen.

Einige Leasinganbieter verlangen außerdem einen Anschlussvertrag. Das ist ein Nachweis darüber, dass man nach erfolgreicher Ausbildung weiter im Unternehmen arbeiten darf. Informiere Dich daher vorab beim Leasinganbieter, welche Unterlagen Du benötigst. Das gilt auch, wenn Du als Student ein Leasing in Erwägung ziehst.

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Was mache ich, wenn mir der Leasinganbieter absagt?

Reicht das monatliche Einkommen für den Erhalt eines Leasingvertrags nicht aus, bekommt man nach der Bonitätsprüfung eine Absage vom Leasinggeber. In diesem Fall hast Du zwei Möglichkeiten, dennoch an einen Leasingvertrag zu kommen: durch eine Bürgschaft oder eine Anzahlung. Beide Optionen zeigen dem Leasinggeber, dass man trotz eines möglicherweise niedrigen Ausbildungsgehaltes abgesichert ist – und er keine finanziellen Einbußen befürchten muss.

Bei einer Bürgschaft bittet man eine andere Person, wie einen Elternteil oder einen anderen Verwandten, für einen einzustehen. Sagt diese Person zu, muss sie einspringen, wenn Du die monatliche Leasingrate nicht zahlen kannst. So bekommt der Leasinganbieter trotzdem sein Geld. Bei einer Anzahlung entrichtet man hingegen vor Leasingbeginn eine Teilzahlung. Der Leasinggeber sichert sich dadurch ab, da er bereits einen Teil des fälligen Geldes bekommt. Für den Leasingnehmer hat eine Anzahlung den Vorteil, dass dadurch die monatliche Rate sinkt. Es gilt: Je mehr man anzahlt, desto niedriger sind die monatlichen Kosten für das Leasing in der Ausbildung.

Was sollten Azubis beim Leasingvertrag-Abschluss beachten?

Bist Du ein Azubi ohne Schufa-Einträge und mit Bonität, findest Du wahrscheinlich im Handumdrehen einen Leasinggeber. Dennoch solltest Du einen Leasingvertrag nicht blind unterschreiben. Bevor man zusagt, sollte man sich die Konditionen gründlich anschauen. Das geht beim Leasingzeitraum und der Ratenhöhe los und endet beim Thema zusätzliche Kosten, die auf die Monatsraten noch obendrauf kommen können.

Achte auf die Leasingzeit und die monatlichen Raten

Leasingnehmer sollten sich bewusst sein, dass sie in den meisten Fällen nur schwer aus einem laufenden Vertrag rauskommen. Man bindet sich also für den im Vertrag festgelegten Zeitraum an Auto und Leasinggeber. Daher sollte man sich vorab überlegen, welche Leasingdauer am besten zu den eigenen Bedürfnissen passt. Wer gern öfter mal ein neues Auto fährt, sollte eine kürzere Vertragsdauer in Betracht ziehen. Je kürzer der Leasingzeitraum ist, desto höher sind allerdings die monatlichen Raten. Ist Dir dagegen wichtig, dass Du möglichst wenig für Dein Leasingauto bezahlst, wähle eine längere Vertragslaufzeit. Dann sind die monatlichen Raten niedriger – Du bindest Dich aber auch länger an das Fahrzeug.

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Apropos Rate: Stelle sicher, dass die Leasingkosten zu Deinen Finanzen passen. Liste am besten vor Vertragsunterzeichnung alle monatlichen Einnahmen und Ausgaben auf. Rechne eher konservativ und denke auch daran, was Du für Hobbys und Freizeitaktivitäten ausgibst. So verschafft man sich einen realistischen Überblick und findet heraus, wie viel man tatsächlich ins Auto-Leasing für Azubis investieren kann. Anschließend weiß man, was man sich leisten kann – ein SUV- oder vielleicht doch eher ein Kleinwagen-Leasing.

Wie hoch die monatliche Leasingrate ist, hängt neben dem Modell und der Laufzeit auch von der sogenannten Laufleistung ab. Das ist eine vertraglich festgelegte Kilometerzahl, die man während der Leasingzeit mit dem Auto zurücklegen darf. Überschreitet man sie, zahlt man nach Vertragsende nach. Im Schnitt werden pro zu viel gefahrenem Kilometer zwischen fünf und 15 Cent fällig – der genaue Betrag wird vertraglich festgelegt. Deshalb überlege im Voraus, wie viele Kilometer Du durchschnittlich pro Monat zurücklegen wirst.

Vermeide durch Pakete versteckte Kosten 

Wer gern alles bis ins kleinste Detail plant, für den empfehlen sich sogenannte „All-Inclusive“- oder „Rundum-Sorglos“-Pakete. Dank ihnen weißt Du ganz genau, wie viel Du monatlich für das Leasing in der Ausbildung zahlst. Denn im Vergleich zu Leasingverträgen ohne Paket kommen hier dann nicht noch zusätzliche Kosten – für Reparaturen, Reifen und Co. – obendrauf. Je nach Leasinganbieter enthalten die zusätzlich buchbaren Pakete zum Beispiel:

  • Pannenhilfe
  • Inspektionen
  • Wartungen
  • Reparaturen
  • einen Satz Winterreifen – denn die meisten Leasingautos kommen mit Sommer- oder Allwetterreifen

Manchmal kann man auch die Kfz-Versicherung vom Leasinggeber regeln lassen. Du bezahlst dann eine Pauschale, die unabhängig von Deiner Schadenfreiheitsklasse berechnet wird. Das ist besonders für Fahranfänger positiv. Denn wegen ihrer niedrigen SF-Klasse ist auch ihr Schadenfreiheitsrabatt gering – und dadurch die Versicherung teuer. Mit dem richtigen Paket stellt Leasing für Fahranfänger also eine Möglichkeit dar, Geld bei der Versicherung zu sparen.

Hinweis: Nicht in den Paketen enthalten ist die Kfz-Steuer. Diese kommt auf die monatlichen Kosten obendrauf. Bezahlen muss sie der Fahrzeughalter – also der Leasingnehmer und nicht der Leasinggeber.

Finde Dein Leasing-Auto für Auszubildende auf mobile.de

Auf Deutschlands größtem Fahrzeugmarkt mobile.de können auch Azubis ein Auto leasen. Von Fiat und Kia über Renault bis hin zu Seat und Skoda: Hier findest Du schnell Leasing-Deals, die zu Dir passen. Schau Dich in Ruhe auf der Plattform um und nutze die Filteroptionen. Mit ihrer Hilfe legst Du zum Beispiel die Marke und die maximale Monatsrate fest. Du kannst Dir auch direkt Elektro- und Hybrid-Fahrzeuge anzeigen lassen – oder mit einem Klick zum Gebrauchtwagen-Leasing gelangen. So einfach geht Leasing als Azubi auf mobile.de.

Hinweis: Die Leasingkonditionen sind abhängig von den Konditionen des jeweiligen Angebots.

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