Verbrenner und Elektroantrieb im Teamwork

Plug-in-Hybrid-Autos bieten das Beste aus zwei Welten

Elektrisch fahren, keine Reichweitenangst und staatlich gefördert: So machen Plug-in-Hybrid-Autos den Umstieg leicht. Wir sagen Dir, worauf es dabei ankommt.

  • Thomas Geiger
  • Veröffentlicht am 18.04.2022, 22:10
Fotomontage mit sieben Plug-in-Hybrid-Autos verschiedener Marken
Quelle: Hersteller, Montage: Julia FellDank staatlicher Förderung, Steuervorteilen für Dienstwagen und kostenlosem Parken in vielen Städten werden Plug-in-Hybrid-Autos immer attraktiver

Plug-in-Hybrid-Autos sind die ideale Brückentechnologie

Alle Welt spricht vom Elektroauto und der Verbrenner bekommt zunehmend Konkurrenz. Doch die hohen Preise der Stromer, die limitierte Reichweite und das eingeschränkte Ladenetzwerk lassen viele Autofahrer noch zögern. Lediglich 15 Prozent, so hat Anfang 2022 eine Studie der Unternehmensberatung Deloitte ergeben, sind bereit für den Umstieg. Weil sich aber sehr viel mehr Käufer ums Klima sorgen und ihren Beitrag zur Mobilitätswende leisten wollen, hat sich als Brückentechnologie das Plug-in-Hybrid-Auto etabliert. Es kombiniert Verbrennungs- und E-Motor, fährt mit dem Strom aus einer Pufferbatterie etwa in der Stadt rein elektrisch, kommt aber trotzdem ohne lange Ladestopps einmal längs durchs Land.

Diese Brückentechnologie kommt bei den Verbrauchern offenbar deutlich besser an: 40 Prozent der Kaufinteressenten schauen der oben genannten Studie zufolge beim nächsten Auto nach einem Hybrid, und in den allermeisten Fällen dürfte der auch einen Stecker haben. Kein Wunder, dass die Plug-in-Hybrid-Modelle 2021 neben den reinen Elektroautos die großen Gewinner in der Zulassungsstatistik waren. Und schaut man in die Premierenpläne der Autohersteller, stehen bei den Plug-in-Hybrid-Modellen auch 2022 noch zahlreiche Neuzugänge an.

Die große Bereitschaft zum sanften Einstieg in die Elektromobilität liegt auch an der staatlichen Förderung. Zwar ist die Prämie für Plug-in-Hybrid-Autos geringer als bei reinen E-Modellen und zuletzt wurden die Förderkriterien sogar verschärft, doch wer ein Plug-in-Hybrid-Auto kauft, das weniger als 50 Gramm CO₂ pro Kilometer ausstößt oder mindestens 60 Kilometer elektrisch fährt, bekommt einen Zuschuss von bis zu 6.750 Euro. Außerdem müssen Dienstwagen-Fahrer monatlich nur 0,5 statt 1,0 Prozent des Bruttolistenpreises versteuern. Und kostenlos parken kann man in vielen Städten mit einem Plug-in-Hybrid-Auto obendrein. Wenn Du all diese Faktoren mit einbeziehst, ist ein Plug-in-Hybrid häufiger sinnvoll als Du vielleicht denkst

Plug-in-Hybrid-Autos sind halb Verbrenner, halb Stromer

Hybrid-Fahrzeuge sind halb Verbrenner, halb Elektroauto und je Vorgabe des Fahrers mal rein elektrisch, mal nur mit Benzin oder Diesel oder mal mit vereinten Kräften unterwegs. Aber Vorsicht: Hybrid ist nicht gleich Hybrid. Zwar nutzen konventionelle Teilzeitstromer und Plug-in-Hybrid-Autos das gleiche Antriebskonzept. Doch während Elektromotor und Batterie bei Hybridmodellen wie etwa dem Toyota Prius nur für Schleichfahrten von wenigen Kilometern reichen, sind sie beim Plug-in-Hybrid-Auto auch für den Alleingang gerüstet: Die Kraft des Elektromotors reicht bei den besten Plug-in-Hybriden für Geschwindigkeiten über 130 km/h und mit einer Akkuladung kamen die besten Plug-in-Hybrid-Modelle 2021 im Test annähernd 100 Kilometer weit.

Mit den reinen Stromern haben die Plug-in-Hybrid-Autos aber mehr gemein als den E-Motor und die Batterie. Sie nutzen meist auch deren Intelligenz bei der Routenplanung und der Rekuperation: Die Navigationssysteme berücksichtigen bei den besten Plug-in-Hybriden auch die Topografie sowie die Lademöglichkeiten und blenden die elektrische Reichweite in der Karte ein. Und beim Bremsen lässt sich einstellen, wie stark der Elektromotor verzögert und wie viel Energie er so in den Akku zurück speichert.

Auch die Apps, mit denen Du vom Schreibtisch aus auf dem Smartphone den Ladestand Deines Plug-in-Hybrid-Autos kontrollieren, den Fortschritt an der Steckdose beobachten oder die Klimatisierung schon im Stand batterieschonend voreinstellen kannst, sind oft identisch. Nur an einem Punkt gibt es häufig große Unterschiede: bei der Ladegeschwindigkeit. Weil die kleineren Batterien der Plug-in-Hybrid-Autos meist mit geringerer Leistung geladen werden, sind die Zwischenstopps im Verhältnis bisweilen länger als beim Elektroauto.

So findest Du das richtige Plug-in-Hybrid-Auto für Dich

Benziner oder Diesel? Diese Standardfrage aus der alten Verbrennerwelt stellt sich bei den Plug-in-Hybrid-Autos kaum mehr. Denn die allermeisten Teilzeitstromer setzen mittlerweile auf einen Benziner als Partner der E-Maschine. Nur Mercedes beweist ein Herz für Vielfahrer und bietet etwa die C-Klasse oder den GLE auch Plug-in-Hybrid-Auto mit Diesel an. Diese Kombination ist zwar noch aufwändiger und deshalb teurer, doch in Sachen Verbrauch, CO₂-Ausstoß und Reichweite ist das der beste Plug-in-Hybrid.

Eine technische Besonderheit bei einigen Plug-in-Hybrid-Autos ist die elektrische Hinterachse. Während die meisten Hersteller den E-Motor im Automatikgetriebe integrieren, bauen ein paar wenige das gesamte Plug-in-Paket in den Kofferraum und treiben mit dem E-Motor die Hinterachse an. Das kostet zwar etwas Platz, bietet aber einen anderen Vorteil. Auf Knopfdruck haben diese Plug-in-Hybrid-Autos dann auch Allradantrieb. Das machen sich Marken wie Peugeot oder DS zunutze, die sonst keine Allradfahrzeuge anbieten, und solche wie Jeep, die den E-Motoren im Gelände mehr zutrauen, als einem konventionellen Allrad.

Reicht Dir die Reichweite?

Wenn Du überlegst, welchen Plug-in-Hybrid Du kaufen sollst, dann ist die Batteriekapazität eine ganz entscheidende Größe. Sie bestimmt auf der einen Seite die elektrische Reichweite und entscheidet darüber, ob Du zum Beispiel ohne den Verbrenner zur Arbeit und wieder nach Hause kommst. Auf der anderen Seite hängt an der Kapazität aber auch die Ladezeit: Je größer der Akku Deines Plug-in-Hybrid-Autos, desto weiter kannst Du fahren, desto länger musst Du aber auch laden.

Dabei nimmt Dir die Politik die Entscheidung ein Stück weit ab: Kamen die besten Plug-in-Hybriden früher kaum 50 Kilometer weit, haben die verschärften Förderkriterien bereits zu größeren Batterien und damit zu mehr Reichweite geführt. 50 Kilometer sind bei den neuen Plug-in-Hybrid-Modellen für 2022 weitgehend Standard und der beste Plug-in-Hybrid schafft über 100 Kilometer. Grenzenlos ist das Wachstum allerdings nicht. Denn je kleiner die Lücke zum echten Elektroauto wird und je länger Du laden musst, desto besser fährst Du mit einem reinen Stromer.

Welche Plug-in-Hybrid gibt es überhaupt?

Zwar haben Plug-in-Hybrid-Autos viele Klima-Vorteile, vor allem, wenn sie regelmäßig geladen werden. Doch müssen die Hersteller dafür die doppelte Technik unterbringen. Damit steigen die Kosten, was die Förderung nur bedingt kompensieren kann. Deshalb ist die Auswahl an Plug-in-Hybrid-Modellen auch 2022 noch ungleichmäßig verteilt: Bei Kleinwagen ist die Technik quasi nicht erhältlich – der Aufwand rechnet sich für die Hersteller erst ab der Kompaktklasse. Und je höher der Anteil der Dienstwagenkäufer, desto größer ist auch das Angebot an Plug-in-Hybrid-Autos. Kein Wunder also, dass besonders viele SUV, Limousinen und Kombis von der Mittelklasse aufwärts mit der Kraft der zwei Herzen fahren.

Darauf musst Du bei Plug-in-Hybrid-Autos achten

  • Ist der Verbrenner ein Benziner oder Diesel?
  • Wie groß ist die elektrische Reichweite?
  • Wie schnell kannst Du rein elektrisch fahren?
  • Wo und wie kannst Du die Batterie laden?

Hyundai Ioniq: Koreanischer Vorreiter

Mit dem Ioniq hat sich Hyundai als Vorreiter bei den alternativen Antrieben etabliert. Denn den 2017 eingeführten Kompakten gab es von Anfang an ausschließlich mit grüner Technik – als konventionellen Hybrid, nur mit Akkus oder als Teilzeitstromer mit Steckdosenanschluss. Mit einem attraktiven Preis, einer elektrischen Reichweite von gut 50 Kilometern und einem niedrigen Verbrauch auch im Benzin-Betrieb ist der 141 PS starke Koreaner vielfach als bester Plug-in-Hybrid ausgezeichnet worden. Und nachdem er kürzlich noch einmal überarbeitet und vor allem die Telematik-Ausstattung auf den neuesten Stand gebracht wurde, hat er einmal mehr viele andere Plug-in-Hybrid-Modelle 2021 im Test geschlagen.

Der Hyundai Ioniq, der technisch und optisch nichts gemein hat mit den Elektroautos aus Hyundais neuer Ioniq-Familie, startet als Hybrid ohne Stecker bei 25.800 Euro. Mit Ladeanschluss und Pufferakku kostet er zwar mindestens 32.000 Euro, doch wird dieser Unterschied durch die staatliche Förderung nahezu vollständig ausgeglichen. Wenn Du das Plug-in-Hybrid-Auto gebraucht suchst, findest Du auf mobile.de eine gute Auswahl und kommst bereits zu Preisen ab etwa 17.000 Euro zum Zug.

Ein schwarzer Hyundai Ioniq Plug-in-Hybrid steht auf einem leeren Parkplatz
Hyundai Ioniq

Der Hyundai Ioniq gilt für viele als der bessere Toyota Prius, weil er die bessere Elektrotechnik bietet und das modernere Auto ist.

Mini Countryman SE: Elektrisierter Engländer

Mit seinem verspielten Design und seinen vielen Individualisierungsmöglichkeiten zählt er zu den buntesten Vertretern unter den Plug-in-Hybrid-Autos. So beweist Mini mit Countryman SE, dass ökologische Verantwortung auch mit Pepp und Finesse einhergehen kann. Schließlich ist das für einen Mini überraschend große SUV farbenfroh, augenzwinkernd und fahraktiv wie jedes andere Auto der britischen BMW-Tochter. Kein Wunder, bei einer Systemleistung von 220 PS. Rein elektrisch fährt der Countryman bis zu 51 Kilometer weit und erreicht dabei maximal etwa 130 km/h. Und weil die Elektrotechnik an der Hinterachse montiert ist, fährt der Countryman – wie es sich für einen Geländewagen gehört – auch mit Allradantrieb.

Seine Technik teilt sich der Mini Countryman mit dem BMW Zweier Active Tourer, der allerdings gerade mitten im Generationswechsel steckt und zu den Neuheiten unter den Plug-in-Hybrid-Modellen für 2022 zählt. Mit einem Grundpreis von 39.100 Euro schon bislang etwas billiger als der BMW, dürfte er seinen Preisvorteil so noch ausbauen und geht deshalb als günstiger Plug-in-Hybrid in der Konzernfamilie durch. Erst recht, wenn Du ihn gebraucht kaufst. Dann findest Du den Briten für Steckdose und Zapfsäule auf mobile.de bereits ab knapp 25.000 Euro.

Ein roter Mini Countryman SE Plug-in-Hybrid steht vor einer weißen Wand
Mini Countryman SE

Wie alle Minis probt auch der Countryman SE den coolen Auftritt und unterstreicht das mit vielen individuellen Design-Applikationen.

VW Golf GTE: Der deutsche Meister

Der VW Golf definiert nach wie vor den Goldstandard in der Kompaktklasse und muss deshalb natürlich ebenfalls elektrisch fahren, zumindest in Teilzeit. Während VW den reinen Elektroantrieb künftig auf die ID-Modelle beschränkt, gibt’s den Bestseller mit dem Kürzel GTE immerhin als Plug-in-Hybrid-Auto. Dafür kombiniert VW einen Benziner mit 150 PS und eine E-Maschine von 110 PS und verspricht gleichermaßen sparsames und sportliches Fahren. Denn einerseits erreicht der Golf GTE mit vereinten Kräften kurzfristig 245 PS, und andererseits drücken die 62 Kilometer Normreichweite den Verbrauch auf 1,7 Liter.

Wie immer bei VW gibt’s die Technik freilich in vielen Modellen und bei mehreren Marken. Den gleichen Antrieb findest Du deshalb nicht nur im VW Tiguan, sondern auch bei Skoda, Seat, Cupra und Audi. Ein günstigstes Plug-in-Hybrid-Modell aus dieser Familie ist zum Beispiel der Skoda Octavia für deutlich unter 40.000 Euro. Wenn es aber unbedingt der Golf sein soll, musst Du für das Plug-in-Hybrid-Auto als Neuwagen mit mindestens 41.940 Euro rechnen. Gebraucht wird’s natürlich billiger: Auf mobile.de steht der Golf GTE bereits ab etwa 15.000 Euro.

Ein blauer VW Golf GTE Plug-in-Hybrid steht vor einer weißen Wand
VW Golf GTE

Rein elektrisch schafft der VW Golf GTE 140 km/h, mit den vereinten Kräften des Plug-in-Hybrids erreicht er bei Vollgas 225 km/h.

Mercedes C 300 e: Schwäbischer Sparmeister

Mit der neuen C-Klasse hat Mercedes die Auswahl an Plug-in-Hybrid-Modellen 2021 um eines der spannendsten und sparsamsten Autos erweitert. Denn der Akku von 25 kWh ist größer als bei den allermeisten Konkurrenten und die elektrische Reichweite steigt so auf mehr als 100 Kilometer. Noch interessanter werden die als Limousine und Kombi lieferbaren Plug-in-Hybridmodelle 2022: Dann spannen die Schwaben den E-Antrieb als einzige in dieser Liga auch einem Diesel zusammen. Das dürfte die C-Klasse zu einem der Plug-in-Hybrid-Autos mit dem geringsten CO₂-Ausstoß am Markt machen. Und länger laufen kann sie obendrein; mit etwas Glück wird die kombinierte Reichweite vierstellig.

Das imposante Technik-Paket gibt es freilich nicht zum Nulltarif. Zwar gilt der C 300 e bei vielen als bester Plug-in-Hybrid in der Oberliga, doch zählt er sicher auch zu den teureren Vertretern seiner Art: Schon der Benziner steht als Plug-in-Hybrid-Auto schließlich für 53.937 Euro in der Liste. Immerhin gibt es ihn auf mobile.de als Gebrauchten günstiger – wenngleich die Auswahl so kurz nach der Markteinführung noch beschränkt ist. Dort findest Du den schwäbischen Sparer unter den Plug-in-Hybrid-Autos ab etwa 42.000 Euro.

Ein silberner Mercedes C 300 e Plug-in-Hybrid steht vor einer weißen Wand
Mercedes C 300 e

Mercedes bietet die C-Klasse bereits in der zweiten Generation als Plug-in an. Trotz des größeren Akkus bietet sie nun mehr Kofferraum.

BMW Zweier Active Tourer: Familienfreund aus Bayern

Als erster Van aus München mag der Active Tourer vielleicht der untypischste BMW im Modellprogramm sein, denn weder sein Raumkonzept noch seinen Frontantrieb hat es bei den Bayern vorher gegeben. Doch für Familien mit aktivem Freizeitverhalten ist der wandlungsfähige Fünfsitzer erste Wahl und als Plug-in-Hybrid-Auto ohnehin weitgehend konkurrenzlos. Denn wer sonst nach viel Raum auf wenig Fläche und zukunftsfestem Antrieb sucht, landet meist bei einem SUV. Kein Wunder also, dass BMW an dem 2014 eingeführten Konzept festhält: Mit dem Generationswechsel gehen bei BMW auch die Plug-in-Hybrid-Modelle 2022 in die zweite Runde.

Während der neue Active Tourer erst so langsam in den Handel kommt, läuft im Frühjahr 2022 noch der Abverkauf des aktuellen Modells. Mit elektrischer Hinterachse, einer Systemleistung von sportlichen 220 PS und einer elektrischen Reichweite von 52 Kilometern steht es mit Preisen ab 42.200 Euro in der Liste, ist aber auch mit wenigen Kilometern schon sehr viel günstiger zu haben. Bei mobile.de findest Du die  Plug-in-Hybrid-Autos bereits ab etwa 15. 000 Euro. Wenn’s partout ein Plug-in-Hybrid-Modell Jahrgang 2022 sein soll, musst Du mit mindestens 43.950 Euro rechnen.

Ein blauer BMW Zweier Active Tourer Plug-in-Hybrid steht vor einem Gebäude mit tiefen Fenstern und grauem Rolltor
BMW Active Tourer

Als Van ist der Active Tourer eine Seltenheit unter den kompakten Plug-in-Hybriden, orientiert sich aber künftig stärker am SUV.

VW T7: Hybrid-Premiere in Hannover

Zwar gilt der Bulli als Tausendsassa und hat in den letzten 70 Jahren fast jede Entwicklung mitgemacht. Doch an die Ladesäule hat der VW Bus bis nicht herangetraut. Erst die siebte Generation des VW Transporters, die intern als T7 geführt wird und seit Ende 2021 im Handel ist, verfügt nun auch ab Werk über einen Stromanschluss und fährt 50 Kilometer elektrisch. Technisch eng verwandt mit Golf & Co, übernimmt der Bulli die Kombination aus 1,4-Liter-Benziner, die E-Maschine und den 13 kWh großen Akku. Das Ergebnis ist das vielleicht größte, geräumigste und variabelste Plug-in-Hybrid-Auto am Markt, und zugleich der mit nominell 1,7 Litern sparsamste VW-Bus aller Zeiten.

Die VW-Nutzfahrzeugsparte aus Hannover lässt sich ihr Plug-in-Hybrid-Modell 2021 allerdings auch gut bezahlen: Zur Markteinführung haben die Niedersachsen für den erst einmal nur in familienfreundlichen Multivan erhältlichen T7 1.4 eHybrid 57.174 Euro verlangt. Das sind rund 20 Prozent mehr als für den Basis-Benziner. Während der Multivan bei mobile.de traditionell gut vertreten ist, sind die Plug-in-Hybrid-Modelle 2022 noch relativ selten. Aber dafür werden sie günstig gehandelt und sind bereits ab etwa 45.000 Euro zu haben.

Ein rot-grauer VW T7 Plug-in-Hybrid steht vor einer weißen Wand
VW T7 1.4 eHybrid

Die 50 Kilometer elektrische Reichweite sind für den Bulli nur der Anfang. Den nächsten Schritt markiert der voll-elektrische ID Buzz.

Volvo XC60 Name Automodell 7: Schwedisches Doppelherz

Volvo war bei den ersten Herstellern, die im großen Stil auf Plug-in-Hybrid-Autos gesetzt haben. Deshalb sind die Schweden die einzigen, die 2022 ein Plug-in-Hybrid-Modell in jeder Baureihe anbieten können. Besonders hoch im Kurs steht dabei der Volvo XC60, der als SUV der gehobenen Mittelklasse bei Familien wie bei Firmenfahrern gleichermaßen gut ankommt. Seit Volvo die Plug-in-Hybrid-Modelle 2021 überarbeitet hat, kommen die in zwei Leistungsstufen lieferbaren Geländewagen rein elektrisch mehr als 60 Kilometer weit und zählen unter den SUV damit zu den besten Plug-in-Hybriden.

Die Preise für den XC60 als Plug-in-Hybrid-Auto starten bei 64.300 Euro für den T6, dessen 145 PS starker E-Motor mit einem 253 PS starken Benziner zusammenarbeitet. Für 3.000 Euro mehr bekommst Du den T8 und zum gleichen Stromer einen Benziner mit dann 310 PS. Weil Volvo so früh auf diese Technik gesetzt hat, verkaufen sich die Plug-in-Hybrid-Autos bei den Schweden überdurchschnittlich gut und sind auch bei mobile.de entsprechend gut gelistet. Es gibt deshalb fast 500 Angebote und die Preise beginnen unter 40.000 Euro.

Ein schwarzer Volvo XC60 Plug-in-Hybrid steht vor einer weißen Wand
Volvo XC60

Für sportliche wie sparsame Kunden: Als eines der wenigen in dieser Klasse gibt es das SUV in zwei Leistungsstufen.

Das sind unsere Favoriten unter Plug-in-Hybrid-Autos in Bildern

  • Ein roter Hyundai Ioniq Plug-in-Hybrid durch eine urbane Kulisse
    Quelle: HyundaiDer Hyundai Ioniq kostet neu rund 32.000 Euro aufwärts – gebraucht ist der Teilzeitstromer schon ab 17.000 Euro zu haben
  • Ein grauer Mini Countryman SE Plug-in-Hybrid fährt eine Landstraße entlang
    Quelle: Daimler AG220 PS, Allrad-Antrieb und größer, als man von einem Mini erwarten würde: Mit dem Countryman SE beweist die britische BMW-Tochter, dass Umweltfreundlichkeit und Fahrspaß sich nicht ausschließen müssen
  • Ein weißer VW Golf GTE Plug-in-Hybrid fährt eine Landstraße entlang
    Quelle: VW NutzfahrzeugeDen reinen Elektroantrieb verbaut VW künftig nur noch in seinen ID-Modellen. Der Wolfsburger Bestseller, der Golf, ist auch als Plug-in-Hybrid erhältlich
  • Ein grauer Mercedes-Benz C300 e Plug-in-Hybrid fährt eine Landstraße entlang
    Quelle: Mercedes-BenzDank Diesel-Antrieb wird der Mercedes C300 e ab 2022 wohl einer der sparsamsten Plug-in-Hybride am Markt – mit einem Neupreis von fast 54.000 Euro allerdings auch einer der teureren
  • Ein silberner BMW Active Tourer Plug-in-Hybrid fährt eine Bergstraße hinauf
    Quelle: BMWDer BMW Active Tourer geht 2022 in die zweite Plug-in-Hybrid-Generation
  • Ein rot-grauer VW T7 Plug-in-Hybrid fährt eine Landstraße entlang
    Quelle: VW NutzfahrzeugeErst in der siebten Generation hat sich der VW Bus mit der Ladesäule angefreundet: Der T7, seit Ende 2021 am Markt, fährt jetzt bis zu 50 Kilometer elektrisch
  • Ein grauer Volvo XC60 Plug-in-Hybrid fährt an einem Backsteingebäude vorbei
    Quelle: VolvoAls einzige Automarke bietet Volvo Plug-in-Hybride in jeder Baureihe an – so auch den XC60. Gebraucht gibt es den Schweden ab rund 40.000 Euro