XEV YOYO (MK1)

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Gebraucht ab
13.490 €
Fahrzeugeinordnung

Seit Dezember 2023 ist der XEV YOYO (MK1) als elektrisch angetriebener Zweisitzer der Leichtfahrzeugklasse L7e in Deutschland erhältlich und klar auf den Stadtverkehr zugeschnitten. Mit rund 2.500 mm Länge und geringem Gewicht ordnet er sich unterhalb klassischer Kleinstwagen ein und bewegt sich im Umfeld von Mikromobilen zwischen Motorroller und Auto.

Im Markenportfolio von XEV übernimmt der XEV YOYO (MK1) die Rolle eines stadttauglichen Einstiegsmodells. Er zielt vor allem auf Carsharing-Anbieter, junge Menschen mit Führerschein und Pendler mit kurzen Wegen, die witterungsgeschützt und lokal emissionsfrei unterwegs sein wollen. Die einfache E-Maschine, die kleine Batterie und die begrenzte Höchstgeschwindigkeit machen deutlich: Hier steht der Stadtverkehr im Mittelpunkt, nicht lange Autobahnfahrten.

Stärken
  • Kompakte Abmessungen erleichtern Fahrten in Innenstädten
  • Kleiner Elektroantrieb senkt laufende Betriebskosten
  • Leichtes Fahrzeug sorgt für agiles Fahrverhalten
Schwächen
  • Bietet weniger Sicherheit als klassischer Pkw
  • Nur zwei Sitze und begrenzter Komfort
  • Höchstgeschwindigkeit reicht nur für Stadtverkehr
Beta
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Motoren

Der XEV YOYO (MK1) nutzt einen kompakten Elektromotor an der Hinterachse, der 15 kW (20 PS) und 85 Nm Drehmoment liefert. Damit fährt das Auto im Stadtverkehr mühelos im Fluss mit und beschleunigt auf kurzen Auffahrten zügig auf Stadt- und Landstraßentempo. Die Kraftübertragung übernimmt ein einfaches Reduktionsgetriebe mit nur einem Gang, das wie ein Automatikgetriebe arbeitet. Der Hinterradantrieb hält Antriebseinflüsse von der Lenkung fern und sorgt für ein neutrales Fahrverhalten.

Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 90 km/h, kurze Autobahnabschnitte sind möglich, am stimmigsten wirkt der Antrieb aber in der Stadt und auf Landstraßen. Die Lithium-Eisenphosphat-Batterie mit 10,4 kWh speichert genug Energie für rund 150 Kilometer nach WLTP. Im gemischten Alltag fällt die Reichweite je nach Tempo und Temperatur meist etwas geringer aus. Der Verbrauch von 7,8 kWh pro 100 Kilometer wirkt für ein so kleines Fahrzeug effizient, aber nicht außergewöhnlich niedrig. Das Akkupaket besteht aus wechselbaren Modulen und lädt über einen Typ-2-Anschluss an der Front, meist an der Haushaltssteckdose oder an öffentlichen AC-Säulen.

Sicherheit

Als Leichtfahrzeug der Klasse L7e setzt der Yoyo beim Insassenschutz andere Schwerpunkte als ein konventioneller Personenkraftwagen. Die Karosserie wirkt wie ein stabiler Käfig und ergänzt diese Grundstruktur um einen Fahrerairbag, der bei einem Frontalaufprall Kopf und Oberkörper abfedert. Das geringe Fahrzeuggewicht reduziert die Aufprallenergie, gleichzeitig fehlen die ausgeprägten Knautschzonen eines größeren Autos.

Ein Antiblockiersystem (ABS) verhindert blockierende Räder beim starken Bremsen und stabilisiert das Fahrzeug besonders auf nasser Fahrbahn. Vorn verzögern Scheibenbremsen, hinten arbeiten Trommelbremsen, die zu Tempo und Gewicht des Yoyo passen. Moderne Assistenzsysteme wie Spurhalteassistent oder Notbremsassistent stehen nicht zur Verfügung. Dafür unterstützen ein Berganfahrassistent und die gute Übersicht beim Rangieren im dichten städtischen Umfeld. Die begrenzte Geschwindigkeit und die kompakten Abmessungen legen vor allem kurze Wege im städtischen Umfeld und die Nutzung als Zweitfahrzeug nahe, weniger lange Pendelstrecken.

Ausstattung

Beim XEV YOYO (MK1) fällt die Ausstattung für ein Leichtkraftfahrzeug alltagstauglich aus. Die einfache Klimaanlage hält den Innenraum an warmen Tagen angenehm temperiert, elektrische Fensterheber und Zentralverriegelung erleichtern den täglichen Gebrauch. Das Infotainmentsystem mit Radio, Freisprecheinrichtung und Smartphone-Anbindung nutzt das eigene Mobiltelefon für Navigation und Musikwiedergabe, ein integrierter WLAN-Hotspot kann die Datenverbindung im Fahrzeug bündeln.

Der Zweisitzer bietet zwei nebeneinander angeordnete Sitze und einen Kofferraum mit etwa 180 Liter Volumen, ausreichend für kleinere Einkäufe oder Sporttaschen. Ein Berganfahrassistent unterstützt beim Losfahren an Steigungen und mindert das Risiko des Zurückrollens. Je nach Markt stehen verschiedene Farb- und Dekorvarianten zur Wahl, die vor allem die dreidimensional gedruckten Kunststoffpaneele optisch verändern. Damit ordnet sich der XEV YOYO (MK1) bei der Ausstattung zwischen einfachen Leichtkraftfahrzeugen und konventionellen Stadtwagen ein.

Modellbeschreibung

Der XEV YOYO (MK1) steht für den Einstieg der Marke XEV in die elektrische Mikromobilität. Das zweisitzige Leichtfahrzeug der Klasse L7e eignet sich vor allem für kurze Strecken in der Stadt. Der einfache Elektroantrieb erleichtert die Nutzung. Die geringen Betriebskosten überzeugen. Komfort und Sicherheitsausstattung bleiben begrenzt.


Elektrischer Stadtflitzer zwischen Roller und vollwertigem Kleinwagen

Einordnung und Konzept

Der XEV Yoyo MK1 ist ein elektrisch angetriebenes Leichtfahrzeug der Klasse L7e und positioniert sich klar zwischen Motorroller und klassischem Kleinstwagen. Das zweisitzige Fahrzeug zielt auf den dichten Stadtverkehr, bietet einen geschützten Innenraum und verzichtet bewusst auf Pkw-typische Anforderungen, um Gewicht und Kosten niedrig zu halten. Diese Konzeption wirkt sich jedoch auf Sicherheitsniveau und Komfort aus.

Design und Karosserie

Optisch wirkt der Yoyo wie ein sehr kurzer, hoher Stadtwürfel mit Steilheck und großen Glasflächen. Die Länge von rund 2.500 mm und die Breite von etwa 1.500 mm erleichtern das Einparken in enge Lücken, der kleine Wendekreis unterstützt das wendige Fahrgefühl in Innenstädten. Die Karosserie besteht aus einem tragenden Metallgerüst mit 3D-gedruckten Kunststoffpaneelen. Diese Bauweise vereinfacht Reparaturen an einzelnen Teilen und hält das Leergewicht niedrig. Die Schrägheckform nutzt den Innenraum effizient und schafft trotz kompakter Außenmaße einen Kofferraum, der für Einkäufe und Alltagstaschen genügt, ohne das Fahrzeug unhandlich wirken zu lassen.

Innenraum und Platzangebot

Im Innenraum sitzen Fahrer und Beifahrer nebeneinander, was im Vergleich zu vielen schmaleren Mikromobilen ein relativ luftiges Raumgefühl erzeugt. Die großen Fensterflächen verbessern die Übersicht im dichten Verkehr, können bei starker Sonneneinstrahlung aber zu einer deutlichen Aufheizung führen, weshalb die Klimaanlage im Alltag wichtig bleibt. Materialien und Verarbeitung fallen einfach, aber funktional aus, mit viel hartem Kunststoff und einem eher nüchternen Design. Ablagen und das Kofferraumvolumen von etwa 180 Liter reichen für typische Stadtfahrten, für Urlaubsreisen oder die Nutzung als Familienfahrzeug setzt der Yoyo klare Grenzen.

Antrieb und Fahrverhalten

Der Elektromotor an der Hinterachse leistet 15 kW (20 PS) und beschleunigt den Yoyo im Stadtverkehr ausreichend kräftig. Bis zum üblichen Tempo auf Stadt- und Landstraße wirkt das Fahrzeug agil, bei höheren Geschwindigkeiten lassen Durchzug und Beschleunigung spürbar nach. Die Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h erlaubt nur kurze Autobahnabschnitte, dort wirkt der Antrieb angestrengt und das Fahrzeug weniger souverän. Die Lithium-Eisenphosphat-Batterie mit 10,4 kWh Kapazität gilt als robust und ermöglicht eine Normreichweite von bis zu 150 Kilometer, im Alltag meist etwas darunter. Das modulare Akkukonzept mit mehreren Wechselbatterien eröffnet grundsätzlich die Möglichkeit von Batterietauschlösungen, hängt in vielen Märkten jedoch von der vorhandenen Infrastruktur ab. Spätere Überarbeitungen innerhalb der Baureihe MK1 brachten eine feinere Rekuperationssteuerung und eine angepasste elektrische Servolenkung, was das Fahrgefühl gegenüber frühen Exemplaren verbessert.

Sicherheit und Einschränkungen

Die Einstufung als L7e-Leichtfahrzeug führt zu weniger strengen Crashanforderungen als bei einem Pkw. Ein Fahrerairbag und die stabile Fahrgastzelle bilden den grundlegenden Insassenschutz, zusätzliche Airbags oder komplexe Assistenzsysteme sind nicht bekannt. ABS sowie Scheibenbremsen vorn und Trommelbremsen hinten passen zum geringen Gewicht, können die hohe Massedifferenz im Zusammenstoß mit größeren Autos jedoch nicht ausgleichen. Der kurze Radstand erfordert eine eher straffe Federung und reduziert den Federungskomfort auf schlechten Straßen im Vergleich zu größeren Fahrzeugen.

Fazit

Der Yoyo MK1 konzentriert sich deutlich auf den urbanen Einsatz und verbindet sehr kompakte Abmessungen mit niedrigen Betriebskosten und einem wettergeschützten Innenraum. Das Konzept eignet sich vor allem für kurze Wege in der Stadt und für den Einsatz als wendiges Zweitfahrzeug, bringt dafür spürbare Einschränkungen bei Sicherheitsausstattung, Komfort und Langstreckentauglichkeit mit. Insgesamt bietet der XEV Yoyo MK1 ein praxistaugliches, klar auf den Nahbereich ausgerichtetes Mobilitätsangebot, das bewusst unter dem Niveau klassischer Pkw bleibt und vor allem als spezialisierte Stadtlösung überzeugt.