VW T5 TransporterSeit 2003

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(30 Testberichte)
VW T5 Transporter Bewertung 3.8/5 basierend auf 30 Testberichte.
  • Motoren
  • Modell im Test
  • Ausstattung
Preis
für T5 Doka Kurz (Benzin, 149 PS)
Fahrzeugeinordnung

Der Volkswagen T5 Transporter kam in Jahr 2003 auf den Markt und setzte den Erfolg des Vorgängers T4 fort. Die Version Transporter galt als der Tausendsassa unter den T5-Modellen, denn er war als Kombi, Kastenwagen, Pritsche, Doppelkabine oder nur mit Fahrgestell (für Fremdaufbauten) lieferbar. Manche Motoren, wie etwa die 1,9-Liter- und 2,5-Liter-Diesel, hatten teilweise mit technischen Problemen zu kämpfen, die zu Rückrufen in die Werkstätten führten. Ab 2006 bot VW auch Dieselpartikelfilter an.

 

Mit der Modellpflege des Jahres 2009 erhielt der T5 Transporter eine Auffrischung, die vor allem neue, modernere Motoren, teilweise vom Golf V entlehnte Technik sowie eine frischere Optik des Exterieurs und Interieurs umfasste. Trotz seines fortgeschrittenen Alters war der VW T5 Transporter aufgrund der ausgereiften Technik und seiner Variabilität bis zum Ende des Modellzyklus ein Verkaufsschlager. Produziert wurde der T5 Transporter im Volkswagenwerk Hannover und im polnischen Poznań.

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Stärken
  • große Variabilität
  • sehr geräumig
  • gute Übersicht
Schwächen
  • hoher Kraftstoffverbrauch bei den Benzinern
  • dürftige Serienausstattung
  • anfällige Modelle bis 2007
Daten
Motorenwerte
Leistung
110 kW / 149 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
11,5 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
180 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
- g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
- l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
-

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Der Volkswagen T5 Transporter avancierte in Windeseile zu einem Bestseller. Positiv sind vor allem die Praktikabilität und das gute Raumangebot hervorzuheben. Doch auch beim VW T5 Transporter gab es Beanstandungen: Bis zum Jahr 2006 gab es verschiedene Probleme, unter anderem mit den 1,9-Liter- und 2,5-Liter-Dieselmotoren, die zu Rückrufen führten. Spätere Modelle sind dagegen laut ADAC-Mängelstatistik ziemlich zuverlässig.

 

Mit der Modellpflege 2009 modernisierte VW den T5 optisch und technisch. Der T5 Transporter punktete anschließend mit seiner ausgereiften Technik, dem Komfort sowie dem variablen und großzügigen Raumangebot. Allerdings war der VW T5 Transporter nie günstig und die Basisausstattung immer sehr karg.

Communitybewertungen

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6
4 Sterne
19
3 Sterne
5
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0
1 Sterne
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Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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angtom am 18. Juni 2011

„Innenraum Platz und Variablität“

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unimog-porzel am 16. Juli 2011

„Raumangebot Nutzfaktor Motor“

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CH-NME am 31. August 2014

„Eine Grossfamilie zu gründen um einen Multivan zu kaufen? Oder einen Multivan zu kaufen um anschliessend eine Grossfamilie zu gründen? Beides ist möglich! Und so stimmt auch der Spruch: "Du Schatz, ein Kind mehr spielt auch keine Rolle."“

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Motoren

Motoren

Beim T5 Transporter stellte die Modellpflege 2009 eine große Zäsur dar. Das betraf auch die Motoren. Die Leistungen rangierten zwischen 84 PS und 235 PS. Nach dem Facelift lösten moderne TDI-Selbstzünder mit Common Rail-Einspritzung die Pumpe-Diesel ab. Die Leistungen reichten von 84 PS bis 180 PS. Bei den Benzinern blieb ein Aggregat mit Saugrohreinspritzung, die anderen Triebwerke waren in der TSI-Bauweise ausgeführt. Die Benziner erzielten Leistungen von 115 PS bis 204 PS.

 

Als Getriebe kamen manuelle Fünf- und Sechs-Gang-Schaltungen zum Einsatz. Vor der Modellpflege stand noch ein optionales 6-Gang-Automatikgetriebe zur Auswahl. Danach ergänzte ein Siebengang-DSG die Getriebepalette, die Automatik entfiel. Einzelne Motorisierungen, in der Regel die stärksten, waren mit dem optionalen Allradantrieb „4motion“ erhältlich

 

  • Diesel und Benziner nach dem Facelift fast komplett modernisiert
  • Allradantrieb
  • manuelle Fünfgang- und Sechsgangschaltung, Sechsgang-Automatik und
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Sicherheit

Sicherheit

Vier Sterne im Euro-NCAP-Crashtest trübten die Sicherheitsbilanz des T5 Transporters. Grund für das nicht Erreichen der Maximalwertung von fünf Sternen war der mangelhafte Fußgängerschutz. Vor allem der vordere Stoßfänger stand in der Kritik der Prüfer, denn er bot einen schlechten Schutz für die Beine des Fußgängers und bekam in dieser Disziplin keinen Punkt. Dagegen schnitt der T5 beim Insassenschutz im Falle einer Kollision gut ab. Lediglich beim Pfahltest und einem Auffahrunfall von hinten stellten die Experten höhere Belastungen der Passagiere fest.

 

Bei den Airbags beschränkte sich der T5 Transporter auf das Wesentliche. Fahrer- und Beifahrerairbags waren serienmäßig. Optional waren zwei Seitenairbags und zwei Kopfairbags im Fahrerhaus verfügbar. Nach der Modellpflege war das ESP serienmäßig und auf Wunsch auch ein Spurwechsel-Assistent erhältlich.

 

Zur Sicherheitsausstattung zählen:

  • ESP (Serie nach 2009)
  • zwei Airbags
  • ABS
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Ausstattung

Ausstattung

Aufgrund des langen Modellzyklus von 2003 bis 2015 und der zwischenzeitlichen umfangreichen Modellpflege, hatten sich natürlich auch die Ausstattungsumfänge und -Linien verändert. Zumal der T5 Transporter sowohl mit einer Länge von 4,89 Metern und 5,29 Metern erhältlich war, also mit einem um 40 Zentimeter verlängerten Radstand. Bis zu neun Sitzplätzen waren möglich, auch eine Hochdach-Version war konfigurierbar.

 

Da der T5 Transporter in erster Linie ein Nutzfahrzeug war, fiel die Basisausstattung dementsprechend karg und spartanisch aus. Alle Sitzbänke waren ohne Werkzeug ausbaubar. Außerdem konnten alle Banklehnen wie ein Sandwich auf die Sitzpolster geklappt werden. Wer den T5-Transporter für die Beförderung von Personen nutzen wollte, konnte natürlich weitere Sitzmöglichkeiten ordern, sei es als Bank oder Einzelplätze. Auch eine weitere Schiebetür war lieferbar.

 

Technisch tat sich mit dem Facelift im Jahr 2009 auch einiges: jetzt waren auch Xenonscheinwerfer und neue Infotainment-Systeme erhältlich. Grundsätzlich orientierte sich die technische Auffrischung an der Software des Golf V, die Verwandtschaft zeigte sich auch an den moderneren Cockpit-Instrumenten und dem Dreispeichenlenkrad. Unter anderem war eine Schaltempfehlungsanzeige nun serienmäßig. Als Extras waren ein Spurwechselassistent und eine Zweier-Beifahrersitzbank erhältlich.

 

Zur Serienausstattung gehörten:

  • Schaltanzeige
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Der Volkswagen T5 Transporter setzte die Erfolgsgeschichte seines Vorgängers T4 fort und avancierte zu einem Bestseller, vor allem in Deutschland. Das änderte sich auch nicht nach der großen Modellpflege im Jahr 2009, als die Wettbewerber bereits mit brandneuen Fahrzeugen erschienen.


Die Basisausstattung war vergleichsweise karg und die Aufpreisliste üppig.

Mit Ladepritsche, zwei oder vier Türen, Schiebetüren oder Hochdach, kurzem oder langem Radstand – den VW T5 Transporter gab es in vielen Varianten. Der T5 blieb aufgrund seiner Solidität, dem großzügigen Platzangebot und der Praktikabilität auch während seines langen Modellzyklus von 2003 bis 2015 ein Bestseller

 

Neue Motoren nach Modellpflege

 

Die Modellpflege des Jahres 2009 stellte vor allen Dingen bei den Motoren eine große Zäsur dar. Statt relativ betagter Diesel und Benziner mit Pumpe-Düse oder Saugrohreinspritzung kamen danach modernere TSI- und TDI-Aggregate zum Einsatz. Das wirkte sich vor allem bei den Benzinern positiv aus, weil die Modelle zuvor durch einen hohen Verbrauch auffielen. Ähnliches lässt sich von den TDI-Selbstzündern sagen, bei denen die Common-Rail-Einspritztechnik auch die Laufkultur und die Kraftentfaltung verbesserten.

 

Viele Varianten, dürftige Ausstattung

 

Der VW T5 Transporter war in erster Linie ein Nutzfahrzeug. Deswegen gab es ihn auch in vielen Varianten: als Zweitürer mit Pritsche, als Kastenwagen oder als verglasten Transporter. Die Basisausstattung war vergleichsweise karg und die Aufpreisliste üppig. Das schlug sich auch in den Preisen nieder, die ausstattungsbereinigt über denen der Konkurrenz lagen.

 

So robust der VW T5 Transporter auch wirkte, gab es doch bei den ersten Modellen ein paar Probleme, die teilweise sogar zu Rückrufen führten. Betroffen waren vor allem die 1,9-Liter- und 2,5-Liter-Dieselmotoren. Nach 2007 jedoch gibt der VW T5 Transporter in der ADAC-Mängelstatistik ein solides Bild ab. Durch die Modellpflege 2009 erhielt der VW T5 nicht nur äußerlich ein frischeres Auftreten, sondern auch Interieur und Technik wurden aufgewertet und näherten sich immer mehr dem Golf V an.

 

Fazit zum VW T5 Transporter

 

Vielfältige Varianten und große Praktikabilität: das waren die beiden Trümpfe mit denen der VW T5 Transporter stach. Gab es bei den Modellen, die bis 2007 vom Band liefen, einige Qualitätsprobleme, die sogar zu Rückrufen führten, verhielt sich der T5 Transporter danach in den Mängellisten unauffällig. Dem Erfolg des T5 Transporters tat das keinen Abbruch. Der VW-Tausendsassa verkaufte sich im In- und Ausland hervorragend und hielt sich bis zum Ende seines Modellzyklus 2015 in der Spitzengruppe des Segments. Das ist vor allem dem Facelift im Jahr 2009 zu verdanken, die dem T5 Transporter eine umfassende optische und technische Auffrischung bescherte. Was sich sowohl bei den Motoren als auch beim Infotainment und der Technik positiv auswirkte.

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