VW Phaeton (3D)Seit 2002

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(58 Testberichte)
VW Phaeton (3D) Bewertung 4.1/5 basierend auf 58 Testberichte.
  • Motoren
  • Modell im Test
  • Design
Preis
für Phaeton 3.2 V6 4MOTION Automatik (Benzin, 240 PS)
Fahrzeugeinordnung

Bereits 1999 präsentierte Volkswagen eine Studie Concept D als Vorläufer des ab 2002 präsentierten Phaeton. Die VW-Luxuslimousine wurde von Hand in der Gläsernen Manufaktur in Dresden montiert und mit viel fortschrittlicher Technik ausgestattet. Mit 5,05 Meter Länge und 1,90 Meter Breite war der Phaeton eine stattlichen Erscheinung, die aber wegen des dezenten Designs nie aufdringlich wirkte. Zusätzlich gab es noch eine Langversion, vorzugsweise für den chinesischen Markt. Die Phaeton-Technik diente aber auch als Plattform für diverse Bentley-Modelle. Modellpflegen gab es 2007, 2008, 2010 und 2014, die jedoch das Produktionsende im Jahre 2016 auch nicht mehr verhindern konnten. Konkurrenten waren vor allem der Audi A8, BMW 7er und die Mercedes-Benz S-Klasse.

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Stärken
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Sehr gutes Raumangebot
  • Hoher Fahrkomfort
Schwächen
  • Benzinmotoren mit hohem Verbrauch
  • Hohe Unterhaltskosten
  • Geringer Wiederverkaufswert
Daten
Motorenwerte
Leistung
177 kW / 240 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
9,7 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
239 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
- g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
- l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
-

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Design

Design

  • VW Phaeton 3D Aussenansicht Heck schräg dynamisch grau
  • VW Phaeton 3D Facelift Aussenansicht Heck schräg dynamisch grau
  • VW Phaeton 3D Aussenansicht Seite schräg statisch silber
  • VW Phaeton 3D Facelift Aussenansicht Front schräg statisch Studio grau
  • VW Phaeton 3D Facelift Aussenansicht Front statisch silber
  • VW Phaeton 3D Aussenansicht Front schräg statisch dunkelblau
  • VW Phaeton 3D Facelift Innenansicht statisch Studio Vordersitze und Armaturenbrett
  • VW Phaeton 3D Facelift Aussenansicht Front schräg dynamisch grau
  • VW Phaeton 3D Facelift Aussenansicht Heck statisch Studio grau
  • VW Phaeton 3D Facelift Aussenansicht Front statisch Studio grau
  • VW Phaeton 3D Facelift Aussenansicht Seite statisch Karosserie
  • VW Phaeton 3D Aussenansicht Heck statisch silber
  • VW Phaeton 3D Facelift Aussenansicht Seite statisch Studio grau
  • VW Phaeton 3D Innenansicht statisch Studio Rücksitze
  • VW Phaeton 3D Aussenansicht Front schräg dynamisch silber
Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Die einen fanden sein dezentes, elegantes Design ansprechend, andere spotteten, dass er wie ein großer Passat aussehen würde. Unbestritten war jedoch, dass der ab 2002 verkaufte VW Phaeton exzellente Technik bot, darunter die serienmäßige Luftfederung, mehrere Assistenzsysteme, eine zugfreie, für jeden Passagier individuell einstellbare Klimaanlage sowie eine extrem hohe Torsionssteifigkeit waren nur einige Highlights. Mit seinen Basismotoren allerdings war der zwei bis zweieinhalb Tonnen schwere Phaeton für Luxuslimousinenverhältnisse eher zu behäbig unterwegs. Aber dafür gab es auch Acht-, Zehn- und Zwölfzylinder-Motoren.

Communitybewertungen

5 Sterne
23
4 Sterne
31
3 Sterne
3
2 Sterne
1
1 Sterne
0
Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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Hoellenqualen am 13. Juli 2011

„Als 4-jähriger Gebrauchtwagen mit wenig Kilometern lag mein Phaeton 90.000,- € unter Neupreis! Ich habe den Kauf Anfang 2009 bis heute nicht bereut und würde den Phaeton, insbesondere den V8 wieder kaufen.“

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win7 am 18. August 2014

„Schnörkellose, elegant gezeichnete Karosserie. Nahezu frei von kurzlebigen, modischen Effekthaschereien. Das perfekte Auto für Menschen die Understatement lieben.“

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schabalauke am 1. August 2011

„Kein anderes Auto hat mich jemals so beeinflusst. Der Phaeton erzieht seinen Fahrer und bringt Ihn in eine 'über den Dingen' stehende Position. Ganz klare Kaufempfehlung!“

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Motoren

Motoren

Für den VW Phaeton gab es als Einstiegsversionen einen Sechszylinder-Benzinmotor und einen Sechszylinderdiesel. Beide Motoren wurden bis zum Produktionsende angeboten und im Laufe der Jahre immer wieder verbessert. Der Benzinmotor leistete 241 bis 280 PS, der Diesel 224, später 245 PS. Für höhere Ansprüche gab es einen Achtzylinder- und einen Zwölfzylinder-Benzinmotor mit 335 PS und 450 PS. Stärkster Diesel war der V10 TDI mit 313 PS, der aber nur bis 2006 im Programm war. Die Verbrauchswerte der Benzinmotoren lagen zwischen 11,4 Litern und 15,7 Litern, jene der Diesel zwischen 8,5 Litern und 11,4 Litern.

  • Sechs-, Acht- und Zwölfzylinder (Benzin), Sechs- und Zehnzylinder (Diesel)
  • Front- und Allradantrieb
  • 5-Gang-Automatikgetriebe
  • 6-Gang-Automatikgetriebe
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Sicherheit

Sicherheit

Der VW Phaeton wurde nie einem Euro-NCAP-Crashtest unterzogen. Serienmäßig verbaut waren im Phaeton zuletzt acht Airbags inklusive der Seitenairbags hinten. Gegen Aufpreis bot VW bei den letzten Jahrgängen auch noch eine automatische Distanzregelung, einen Fernlicht- und Spurwechselassistenten, eine Verkehrszeichenerkennung, eine Parkdistanzkontrolle vorne und hinten sowie eine Rückfahrkamera.

  • acht Airbags
  • automatische Distanzregelung gegen Aufpreis
  • Park-Pilot hinten gegen Aufpreis
Sicherheitsausstattung anzeigen
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Ausstattung

Ausstattung

Während der 14 Jahre Produktionszeit hatte der VW Phaeton stets eine sehr umfangreiche und luxuriöse Serienausstattung, bei der Dinge wie Lederausstattung, elektrisch verstellbare Sitze und eine 4-Zonen-Klimaautomatik zum Standard zählten. In den späteren Jahren kamen noch zahlreiche Assistenzsysteme wie die automatische Distanzregelung, der Spurwechselassistent, die Parkdistanzkontrolle und die Rückfahrkamera hinzu. Wie in der Luxusklasse üblich konnte man den Phaeton auch mit noch feineren Ledersitzen, größeren Leichtmetallrädern und anderen Accessoires wie diversen Holzdekors oder einem Kompressor-Kühlschrank im Fond aufwerten.

Zur Serienausstattung gehörten:

  • Ledersitze
  • 4-Zonen-Klimaautomatik
  • Luftfederung mit elektronischer Dämpferregelung
  • Elektrisch einstellbare Vordersitze
  • Edelholzdekor
Ausstattungsdetails anzeigen
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Die erste Luxuslimousine von Volkswagen glänzte mit stattlicher Größe, moderner Technik und hochwertiger Ausstattung, konnte sich gegen die etablierte Konkurrenz aber nicht durchsetzen.


Vorderansicht - schräg
Hierzulande besonders gefragt war die Version mit dem Dreiliter-V6-Diesel.
Seitenansicht

Für die erste Luxuslimousine von VW war offensichtlich nur das Beste gut genug. Als der Phaeton 2002 seine Premiere feierte, wurde er in der Gläsernen Manufaktur in Dresden von Hand montiert. Neben soliden Benzin- und Dieselmotoren mit sechs Zylindern gönnte VW dem Phaeton außerdem den Zehnzylinder-Diesel V10 TDI mit 313 PS sowie den Benzin-Zwölfzylinder W12 mit sechs Litern Hubraum und bis 450 PS. Allerdings sind die Powerversionen im Unterhalt auch deutlich teurer. 2006 wurde der Zehnzylinderdiesel wegen Problemen mit den geltenden Abgasgrenzen aussortiert.

 

Stattliche Erscheinung mit viel Komfort

Beim Phaeton setzte Volkswagen auf einen dezenten Auftritt und elegantes, unaufdringliches Design. Kritiker bemängelten die Ähnlichkeit zur damaligen VW Passat Limousine, die im Profil wie eine verkleinerte Ausgabe wirkt. Mit einer Länge von mindestens 5,05 Meter (Langversion 5,17 Meter) und einem Leergewicht ab etwa 2,2 Tonnen war der Phaeton zumindest im Format den etablierten Premium-Konkurrenten Audi A8, BMW 7er und Mercedes-Benz S-Klasse ebenbürtig. Bei den Verkaufszahlen reichte es allerdings nicht trotz hohem Fahrkomfort mit Luftfederung, sehr gediegener Ausstattung inklusive zugfreier Vier-Zonen-Klimaanlage und Edelholzdekor.

 

Basis für Bentley

Hierzulande besonders gefragt war die Version mit dem Dreiliter-Sechszylinder, der zuletzt 245 PS leistete und einen guten Kompromiss aus Leistung und Wirtschaftlichkeit bot sowie die schwere Limousine mit einem offiziellen Verbrauch von 8,5 Litern auf 100 Kilometern bewegte. Trotz der mäßigen Verkaufszahlen wurde der Phaeton immerhin 14 Jahre bis zum Modelljahr 2016 (und der Demission seines technischen Antreibers und VW-Aufsichtsratschefs Ferdinand Piech) am Leben erhalten. Zuletzt gab es nur noch den Achtzylinder-Benzinmotor mit 335 PS und den Diesel mit 245 PS. Das Design wurde über die Jahre nur dezent verändert. Die technische Basis diente auch dem Bentley Continental als Plattform.

 

Fazit zum VW Phaeton

Als Volkswagen mit dem Phaeton 2002 die erste Luxuslimousine auf den Markt brachte, spekulierten die Wolfsburger auf mutige Individualisten unter den Premium-Käufern, die sich gegen Audi, BMW und Mercedes-Benz für einen VW entscheiden. Die gab es offensichtlich nicht so zahlreich, obwohl VW die Wahl mit viel moderner Technik, hochwertiger Ausstattung und luxuriösem Komfort schmackhaft machte. Dazu gab es noch prestigeträchtige Motoren wie den Zehnzylinderdiesel mit 313 PS oder den Zwölfzylinder-Benzinmotor W12 mit sechs Litern Hubraum und 450 PS. Als Gebrauchtwagen ist der Phaeton heute als Luxuslimousine mit hoher Qualität und viel Technik zu relativ günstigen Preisen in jedem Fall eine interessante Alternative. Vor allem mit dem Sechszylinderdiesel lässt er sich dazu auch noch halbwegs wirtschaftlich bewegen.

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