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Volkswagen Golf (CD1/MK8)

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Fahrzeugeinordnung

Der 2019 vorgestellte Volkswagen Golf (CD1/MK8) ist das klassische Kompaktmodell der Marke und basiert auf dem modularen Querbaukasten MQB Evo. Er ordnet sich zwischen Polo und Passat ein und bleibt trotz SUV-Boom ein wichtiges Volumenmodell. Nach der Überarbeitung 2024 wurde vor allem die Bedienung im Cockpit vereinfacht.

Der Golf in dieser Ausführung richtet sich an Pendler und kleine Familien und soll den Alltag ebenso wie längere Strecken mit angemessenem Komfort bewältigen. Innerhalb der gleichen Baureihe sprechen GTI, GTE und R stärker sportlich orientierte Fahrer an. Wettbewerber in der Kompaktklasse sind vor allem Ford Focus, Opel Astra und Hyundai i30.

Stärken
  • Ausgewogener Fahrkomfort in allen Varianten
  • Effiziente Antriebe inklusive reichweitenstarker Plug-in-Hybride
  • Gute Platzverhältnisse und solide Verarbeitungsqualität
Schwächen
  • Hohe Listenpreise
  • teils kostspielige Extras
  • Bedienung mit Touchslider weiterhin nicht optimal
  • Plug-in-Hybrid mit deutlich kleinerem Kofferraum

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Motoren

Im Volkswagen Golf (CD1/MK8) reicht das Motorenprogramm vom sparsamen Benziner bis zum kräftigen Allradmodell. Den Kern bilden die 1,5 TSI mit 85 kW (116 PS) und 110 kW (150 PS), die im Alltag zügig beschleunigen und dabei relativ wenig Kraftstoff verbrauchen. Mildhybrid-Varianten mit eTSI-Unterstützung nutzen einen kleinen Elektromotor, der beim Anfahren hilft und beim Rollen den Verbrenner entlastet, was vor allem im Stadtverkehr den Bedarf an Kraftstoff senkt.

Zusätzlich arbeiten 2,0 TDI mit 85 kW (116 PS) und 110 kW (150 PS) besonders effizient und verbrauchen auf langen Strecken spürbar weniger Kraftstoff als die Benziner. Plug-in-Hybride mit 150 kW (204 PS) und 200 kW (272 PS) kombinieren Benzin- und Elektromotor, ihre größere Batterie erlaubt im Alltag hohe elektrische Reichweiten, viele Fahrten gelingen lokal emissionsfrei. GTI und R setzen auf starke 2,0 TSI und fahren deutlich dynamischer. Ein 6-Gang-Schaltgetriebe erlaubt die manuelle Gangwahl, das 7-Gang-DSG wechselt automatisch und ohne Zugkraftunterbrechung. Meist treibt ein Frontantrieb die Vorderräder an, die Topmodelle nutzen Allradantrieb für mehr Traktion.

Sicherheit

Im Kompaktmodell Golf spielt Sicherheit eine zentrale Rolle. Die stabile Fahrgastzelle mit definierten Knautschzonen bildet die Basis des Insassenschutzes. Front-, Seiten- und Kopfairbags mindern die Folgen eines Aufpralls. Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer reduzieren die Belastung bei stärkeren Kollisionen, während aktive Kopfstützen Schleudertraumen entgegenwirken.

Bei den Fahrerassistenzsystemen setzt der Golf klar auf Prävention. Der serienmäßige Spurhalteassistent und die automatische Distanzregelung mit Frontüberwachung unterstützen auf der Autobahn und im dichten Verkehr. Die Verkehrszeichenerkennung hält Tempolimits präsent. Ein Notbremsassistent mit Fußgänger- und Radfahrererkennung entschärft vor allem in der Stadt kritische Situationen. Optional überwachen Totwinkelwarner und Querverkehrassistent das Umfeld und erhöhen die Sicherheit beim Rangieren und Spurwechsel. Teilautomatisiertes Fahren per Travel Assist entlastet auf längeren Etappen, die Car2X-Kommunikation warnt früh vor Gefahren wie Pannen oder Stauenden. Insgesamt eignet sich der Golf mit seinem ausgewogenen Sicherheitsniveau als Familienauto und Dienstwagen.

Ausstattung

Seit 2019 bietet der Volkswagen Golf (CD1/MK8) eine klar digital geprägte Ausstattung. Ein serienmäßiges, volldigitales Kombiinstrument ersetzt analoge Rundinstrumente, ein zentraler berührungsempfindlicher Bildschirm steuert Medien-, Navigations- und Fahrzeugeinstellungen. Das Infotainmentsystem reagiert zügig, eine feste Menüstruktur und beleuchtete Schieberegler erleichtern die Bedienung besonders bei Nacht. Je nach Ausstattungslinie gehört eine Klimaautomatik zur Grundausstattung und hält den Innenraum auf konstanter Temperatur, was den Alltagskomfort erhöht. Komfortsitze mit ausgeprägter Kontur und optionale Ambientebeleuchtung verbessern den Sitzkomfort und schaffen eine ruhigere Atmosphäre im Innenraum. Ein optionales Head-up-Display projiziert Fahrdaten ins Sichtfeld, Matrix-LED-Scheinwerfer passen den Lichtkegel an und unterstützen auf Nachtfahrten. Einige Funktionen wie Navigation oder adaptiver Tempomat lassen sich nachträglich digital freischalten und ermöglichen eine spätere Anpassung der Ausstattung. Der Kofferraum bietet im TSI-Antrieb 381 bis 1237 Liter Volumen, im Plug-in-Hybrid 273 bis 1129 Liter, was die Gepäckplanung besonders auf Reisen beeinflusst.

Modellbeschreibung

Seit 2019 steht der Volkswagen Golf (CD1/MK8) als kompakte Schräghecklimousine im Mittelpunkt der Marke. Er wirkt vertraut, fährt vielseitig und bietet eine stark digitalisierte Bedienung. Benzin- und Dieselmotoren decken ein breites Antriebsspektrum ab. Ein Plug-in-Hybrid ergänzt das Programm für überwiegend elektrisches Fahren im Alltag. Komfort und Alltagstauglichkeit überzeugen, Preisniveau und Bedienkonzept weniger.


Reifer Kompakter fährt mit starker Technik, kostet spürbar mehr

Design und Karosserie

Der 2019 eingeführte Volkswagen Golf 8 bleibt der bekannten Kompaktform treu und misst rund 4.282 mm in der Länge. Die klassischen Proportionen wirken vertraut, die leicht geglättete Front der Modellüberarbeitung nimmt dem Design etwas Schärfe. Je nach Ausstattung leuchtet das Markenemblem, was den Auftritt moderner wirken lässt. Im Vergleich zum Vorgänger steht die Karosserie etwas flacher und breiter auf der Straße, was den Golf optisch dynamischer wirken lässt, ohne Übersicht und Alltagstauglichkeit einzuschränken.

Innenraum und Bedienung

Im Innenraum prägt digitale Technik den Eindruck. Ein volldigitales Kombiinstrument bündelt die wichtigsten Fahrdaten, daneben steuert ein freistehender Touchscreen Navigation, Medien und Fahrzeugeinstellungen. Nach der Überarbeitung reagiert das System schneller, eine feste Menüleiste erleichtert den Zugriff auf häufig genutzte Funktionen. Beleuchtete Slider für Lautstärke und Temperatur verbessern die Bedienbarkeit bei Nacht, bleiben jedoch weniger treffsicher als klassische Drehregler. Neue physische Tasten am Lenkrad ersetzen frühere Touchflächen und reduzieren Fehleingaben. Die Materialqualität erreicht insgesamt ein gutes Niveau, einige harte Kunststoffe an Türen und Säulen mindern aber den hochwertigen Eindruck im Detail.

Antriebe und Fahrverhalten

Das Motorenprogramm des Golf umfasst effiziente Benziner, sparsame Diesel und Plug-in-Hybride. Besonders verbreitet sind die 1,5 TSI, die ruhig laufen, ausreichend durchziehen und im Alltag moderat verbrauchen. Diesel eignen sich vor allem für Langstrecken mit niedrigen Verbräuchen. Die Plug-in-Hybride kombinieren Verbrenner und Elektromotor zu kräftigem Antritt und ermöglichen bei regelmäßigem Laden viele alltägliche Fahrten rein elektrisch. Kräftige 2,0 TSI-Varianten sprechen sportlich orientierte Fahrer an. Das Fahrwerk bleibt ausgewogen: Es bügelt Unebenheiten sauber weg und hält den Golf in Kurven stabil. Auf Wunsch passt ein Adaptivfahrwerk den Charakter spürbar an, während Allradantrieb in den Topversionen die Traktion auf nasser oder rutschiger Fahrbahn verbessert.

Platz, Kofferraum und Alltag

Mit rund 4.282 mm Außenlänge bietet der Golf vorn wie hinten ordentliche Platzverhältnisse, auch für größere Personen. Die Sitze stützen gut und lassen sich präzise einstellen, was längere Strecken angenehm macht. Der Kofferraum des Benziners fasst je nach Rückbankstellung 381 bis 1.237 Liter und nutzt die Breite effizient. Beim Plug-in-Hybrid verkleinert die Batterie den Kofferraum deutlich auf 273 bis 1.129 Liter, was sich vor allem bei Urlaubsfahrten bemerkbar macht. Eine niedrige Ladekante erleichtert das Beladen, die gut erreichbaren Isofix-Halterungen vereinfachen den Einbau von Kindersitzen. Gegen Aufpreis kommen Matrix-LED-Scheinwerfer und erweiterte Assistenzsysteme hinzu, die besonders auf langen Autobahnetappen spürbar entlasten, den Preis aber merklich erhöhen.

Fazit

In der Summe tritt der Volkswagen Golf 8 als moderner Kompakter mit ausgewogenem Komfort und breitem Antriebsangebot auf. Die Kombination aus Platzangebot, Fahrkomfort und effizienter Technik passt gut zum Alltag. Plug-in-Hybride ergänzen das Programm sinnvoll, kosten jedoch Kofferraum-Volumen. Kritisch bleiben die weiterhin nicht perfekte Touch-Bedienung und das im Segment eher hohe Preisniveau. Wer diese Punkte akzeptiert, erhält ein vielseitiges Kompaktmodell, das viele Einsatzzwecke souverän abdeckt.

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