Toyota Aygo X (AB70)

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Fahrzeugeinordnung

Seit Juni 2022 ergänzt der Toyota Aygo X (AB70) das Programm als kleinstes Crossover-SUV der Marke. Er rangiert über dem klassischen Kleinstwagen-Niveau, bleibt aber unterhalb von Yaris und Yaris Cross positioniert. Der hoch bauende Viersitzer verbindet kompakte Stadtmaße mit SUV-Optik und nutzt die GA-B-Plattform des größeren Yaris.

Unter der Haube arbeitet ein 53 kW (72 PS) starker Dreizylinder, kombiniert mit Schaltgetriebe oder stufenlosem Automatikgetriebe. Optionales Stoff-Faltdach, übersichtliche Karosserie und erhöhte Sitzposition sprechen vor allem Stadtfahrer und ältere Kunden an, die einen kompakten Zweitwagen suchen. Im Wettbewerbsumfeld treten unter anderem Hyundai i10, Kia Picanto und Fiat 500 an.

Stärken
  • Agiles Stadtauto mit kleinem Wendekreis
  • Sparsamer Benziner und insgesamt niedrige Betriebskosten
  • Gute Sicherheitsausstattung für einen Kleinstwagen
Schwächen
  • Nur eine Motorisierung mit begrenzten Leistungsreserven
  • Harter Kunststoff im Innenraum und Fond
  • Hohe Ladekante erschwert das Beladen
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Motoren

Im Toyota Aygo X (AB70) arbeitet ein 1,0-Liter-Dreizylinder-Benziner mit 53 kW (72 PS). Er liefert 93 Nm Drehmoment und dreht für spürbaren Vortrieb recht hoch. Eine stufenlose CVT-Automatik variiert die Übersetzung ohne Schaltpausen, hält die Drehzahl im Stadtverkehr gleichmäßig und nimmt dem kleinen Motor etwas Hektik. Beim kräftigen Beschleunigen steigt die Drehzahl jedoch dauerhaft an, was den Aygo X akustisch angestrengt wirken lässt, besonders auf der Autobahn.

Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 151 km/h und einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 15,5 Sekunden eignet sich der Antrieb vor allem für Stadt und Kurzstrecke, längere Autobahnfahrten verlangen Geduld. Der kombinierte WLTP-Verbrauch von 4,9 Liter pro 100 Kilometer liegt im Klassenschnitt und hält die laufenden Kosten im Rahmen. Ein 35-Liter-Tank und eine Start-Stopp-Automatik unterstützen sparsamen Betrieb im Stadtverkehr. Der Frontantrieb leitet die Kraft an die Vorderräder und sorgt zusammen mit dem geringen Gewicht für ein leichtfüßiges Fahrgefühl.

Sicherheit

Im Euro-NCAP-Crashtest liegt der Aygo X im oberen Mittelfeld seiner Klasse und bietet ein zeitgemäßes und ausgewogenes Sicherheitsniveau. Eine steife Karosseriestruktur mit Front-, Seiten- und Kopfairbags schützt die Insassen bei einem Unfall. Isofix-Halterungen mit Top-Tether-Verankerungen hinten erleichtern die korrekte Montage von Kindersitzen und erhöhen die Eignung für Familien. Ein elektronisches Stabilitätsprogramm mit Antriebsschlupfregelung stabilisiert den Kleinstwagen bei Nässe und in schnellen Kurven. Ein City-Notbremsassistent mit Fußgängererkennung mindert die Folgen typischer Auffahrunfälle im Stadtverkehr. Adaptive Geschwindigkeitsregelung, Spurhalteassistent, Fernlichtassistent, Verkehrszeichenerkennung und dynamisches Bremslicht erhöhen Aufmerksamkeit, Komfort und Warnwirkung im Alltag. Rückrufe zur Notruf-Funktion eCall und zur Bremskraftunterstützung wurden nachvollziehbar abgearbeitet, was ein funktionierendes Sicherheitsmanagement erkennen lässt. Trotz kompakter Außenabmessungen eignet sich der Aygo X damit gut als Alltagsauto für Paare oder kleine Familien.

Ausstattung

Der 2022 gestartete Toyota Aygo X (AB70) bietet für die Kleinstwagenklasse eine vergleichsweise umfassende Serienausstattung. Eine Klimaanlage und elektrische Fensterheber vorn erleichtern den Alltag im Stadtverkehr. Die Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung verriegelt das Fahrzeug schnell und bequem, besonders beim häufigen Parken am Straßenrand. Ein zentrales Infotainmentsystem mit Digitalradio bildet die Basis für die Smartphone-Anbindung. Über Android Auto und Apple CarPlay spiegeln sich Anwendungen, was Bedienung und Navigation übersichtlich hält. Eine serienmäßige Rückfahrkamera unterstützt beim Einparken in enge Lücken und ergänzt den Berganfahrassistenten. In höheren Ausstattungslinien stehen unter anderem ein Canvas-Faltdach und größere Touchscreens zur Verfügung, die den Innenraum luftiger und moderner wirken lassen. Optional erhältliche Navigation und eine aufwendigere Audioanlage steigern den Komfort auf längeren Strecken. Bicolor-Lackierungen und größere Leichtmetallräder betonen das Design des Aygo X (AB70) und passen das Fahrzeug an den eigenen Geschmack an.

Modellbeschreibung

Seit 2022 ersetzt der Toyota Aygo X (AB70) den bisherigen Toyota Aygo und tritt als Crossover-Kleinstwagen an. Er verbindet eine erhöhte Sitzposition mit sehr kompakten Außenmaßen. Im Stadtverkehr fährt er wendig, sicher und sparsam. Der Fond bietet wenig Platz, und auf langen Strecken wirkt das Fahrwerk eher unbequem. Damit bleibt der Toyota Aygo X vor allem ein Stadtfahrzeug.


Kleines Crossover-SUV zeigt Stärken in der Stadt und bietet solide Sicherheitsausstattung

Design und Konzept

Der 2022 eingeführte Toyota Aygo X (AB70) löst sich vom klassischen Kleinstwagen und tritt als kleines Crossover-SUV auf. Die Karosserie legt im Vergleich zum bisherigen Aygo spürbar an Länge und Breite zu und wirkt erwachsener. Erhöhte Bodenfreiheit, robust wirkende Kunststoffbeplankungen und auf Wunsch zweifarbige Lackierungen betonen den Crossover-Charakter. Die GA-B-Plattform stammt vom größeren Yaris und steigert die Struktursteifigkeit sowie die Crashsicherheit. 17-Zoll-Räder und kurze Überhänge unterstreichen den städtischen Auftritt, ohne das Rangieren in engen Gassen zu erschweren. So spricht das Modell vor allem Kundschaft an, die ein auffälliges Stadtauto mit SUV-Anleihen, aber kein vollwertiges Kompakt-SUV möchte.

Innenraum und Platzangebot

Im Innenraum dominieren hart ausgeführte Kunststoffe. Sie wirken solide verarbeitet, fühlen sich aber weniger hochwertig an als in manchen Kleinwagen. Farbige Dekorelemente und ein zentral platzierter Bedienbildschirm lockern die Atmosphäre auf und erleichtern die Orientierung. Vorn sitzen auch größere Personen ordentlich, profitieren von guter Kopffreiheit und der leicht erhöhten Sitzposition. Im Fond fällt der Platz deutlich knapper aus, die Rückbank eignet sich eher für Kinder oder kurze Strecken mit Erwachsenen. Der Kofferraum fasst 231 Liter und übertrifft damit den Vorgänger, bleibt aber klassentypisch begrenzt. Umgeklappte Lehnen vergrößern das Ladeabteil spürbar, die hohe Ladekante erschwert jedoch das Einladen schwerer Gegenstände.

Fahrverhalten und Komfort

Mit kleinem Wendekreis und leichtgängiger Servolenkung wirkt der Aygo X im Stadtverkehr sehr handlich. Das Fahrwerk schluckt kurze Kanten akzeptabel, reagiert auf grobe Querrillen allerdings spürbar straff, was auf schlechten Straßen auffällt. Der 1,0-Liter-Dreizylinder liefert ausreichend Leistung für Stadt und Landstraße, auf der Autobahn fehlt bei voller Beladung Durchzug. In Verbindung mit einem stufenlosen CVT-Getriebe beschleunigt der Aygo X ohne Schaltunterbrechungen, begleitet von einem bei starker Last deutlich hörbaren Motorgeräusch. Die Dämmung erreicht ein klassentypisches Niveau, bei hohen Drehzahlen dringt der Motor aber präsent in den Innenraum und mindert den Langstreckenkomfort. Die Bremsanlage verzögert passend zur Leistung und bleibt gut dosierbar.

Alltagstauglichkeit und Kosten

Kompakte Außenmaße, fünf Türen und vier Sitzplätze richten den Aygo X klar auf den Stadtverkehr und den täglichen Pendelweg aus. Der Dreizylinder arbeitet im WLTP-Zyklus sparsam, was Kraftstoffkosten und CO2-Ausstoß begrenzt. Feste Wartungsintervalle und eine umfangreiche Anschlussgarantie halten Werkstattaufenthalte planbar und machen die Gesamtkosten gut kalkulierbar. Günstige Typklassen in Haftpflicht und Kasko stützen die Rolle als Einsteigerauto oder Zweitwagen in preisbewussten Haushalten. Rückfahrkamera und Berganfahrhilfe erleichtern das Rangieren und das Anfahren am Hang. Wer regelmäßig mit vier Personen oder viel Gepäck fährt, stößt allerdings schneller an Grenzen als in etwas größeren Kleinwagen.

Fazit

Der Toyota Aygo X (AB70) verbindet auffälliges Crossover-Design mit niedrigen Betriebskosten und für diese Klasse umfangreicher Sicherheitsausstattung. Der enge Fond, die hohe Ladekante und die begrenzten Leistungsreserven schränken ihn vor allem auf langer Strecke ein. Als wendiges, wirtschaftliches Stadtauto mit erhöhter Sitzposition und alltagstauglicher Ausstattung zeigt er sich insgesamt als stimmiger Vertreter der Kleinstwagen-Crossover-Klasse.

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