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Suzuki Celerio (LF)

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Gebraucht ab
2.799 €
Fahrzeugeinordnung

Seit November 2014 positioniert Suzuki den Suzuki Celerio (LF) als Kleinstwagen der ersten in Deutschland angebotenen Generation unterhalb des Swift und bündelt damit die Rolle der Vorgänger Alto und Splash. Mit rund 3,6 Metern Länge und fünf Türen zielt dieses Modell klar auf den Stadtverkehr.

Typische Käufer sind preisbewusste Stadtpendler, Fahranfänger und Senioren, die einen unkomplizierten Fünftürer mit niedrigem Verbrauch suchen. Dank hoher Dachlinie und vergleichsweise großem Kofferraum eignet sich der Suzuki Celerio (LF) auch als Zweitwagen für kleine Familien. Im Wettbewerbsumfeld tritt er unter anderem gegen VW up, Hyundai i10 und Mitsubishi Space Star an. Sachliches Design und einfache Technik sprechen Nutzer an, die mehr Wert auf Alltagstauglichkeit als auf Image legen.

Stärken
  • Innenraum bietet viel Platz trotz kurzer Außenlänge
  • Sparsamer Dreizylinder senkt laufende Unterhaltskosten
  • Übersichtliche Karosserie erleichtert Einstieg und Zugang
Schwächen
  • Bietet wenig Komfort auf langen Strecken
  • Motor wirkt laut und durchzugsschwach bei Autobahntempo
  • Nur wenige Assistenzsysteme
  • durchschnittliches Crashtestergebnis

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Motoren

Im Suzuki Celerio (LF) arbeitet ein einfacher, 1,0 Liter großer Dreizylinder-Benziner mit 50 kW (68 PS) und 90 Nm Drehmoment. Er treibt über ein manuelles Fünfganggetriebe die Vorderräder an und setzt damit auf klassischen Vorderradantrieb. Das Getriebe lässt sich leicht schalten, ein optionales automatisiertes Schaltgetriebe übernimmt Kuppeln und Gangwechsel selbst und entlastet besonders im Stadtverkehr. Die Fahrleistungen mit rund 13,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h und etwa 155 km/h Höchstgeschwindigkeit reichen für den Alltag, bei voller Beladung wirkt der kleine Motor jedoch angestrengt. Die kurze Übersetzung sorgt in der Stadt für ordentlichen Antritt, lässt auf der Autobahn aber Drehzahl und Geräuschniveau ansteigen. Im Normzyklus begnügt sich der Celerio mit etwa 4,3 Liter je 100 Kilometer, in der Praxis liegen die Verbräuche meist näher bei 5,0 Liter je 100 Kilometer. Eine auf Effizienz ausgelegte Version mit Start-Stopp-System und überarbeiteter Einspritzung senkt den Verbrauch spürbar, kostet jedoch etwas Temperament beim Beschleunigen.

Sicherheit

Im europäischen Crashtest erzielte der Celerio drei von fünf Sternen und bietet damit einen grundlegenden, aber für erwachsene Insassen nur begrenzt hohen Schutz. Die leichte Karosserie arbeitet mit definierten Knautschzonen und einer stabilen Fahrgastzelle, dazu kommen Front, Seiten- und Kopfairbags vorne und hinten. Alle Sitzplätze verfügen über Dreipunktgurte und Kopfstützen, auf der Rückbank sichern Isofix-Halterungen mit Top-Tether-Verankerung geeignete Kindersitze. Ein elektronisches Stabilitätsprogramm mit Traktionskontrolle greift früh ein und stabilisiert den Wagen in kritischen Situationen, das Antiblockiersystem ABS mit Bremsassistent verkürzt in Notfällen den Bremsweg. Ein Reifendruckkontrollsystem warnt vor schleichendem Luftverlust, Nebelscheinwerfer verbessern bei schlechter Sicht die Fahrbahnausleuchtung. Wegen möglicher Probleme an den vorderen Seitenairbags rief der Hersteller Fahrzeuge aus einem begrenzten Produktionszeitraum zurück. Insgesamt eignet sich der Kleinstwagen als einfacher Alltags- und Stadtbegleiter, bleibt beim Sicherheitsniveau jedoch hinter neueren Konkurrenten zurück.

Ausstattung

Beim 2014 eingeführten Suzuki Celerio (LF) fällt die Ausstattung für einen Kleinstwagen alltagstauglich aus. Klimaanlage und Zentralverriegelung entlasten im Stadtverkehr, elektrische Fensterheber vorn erleichtern das Einparken und kurze Stopps an der Ampel. Ein einfaches Radio mit CD- und MP3-Funktion übernimmt die Basisunterhaltung. Leichtmetallräder und Nebelscheinwerfer stehen je nach Ausstattungsniveau zur Verfügung und verändern das sachlich gezeichnete Fahrzeug optisch leicht. Im Innenraum kommen überwiegend harte Kunststoffe zum Einsatz, die Verarbeitung wirkt dennoch solide und die großen Bedienelemente lassen sich auch während der Fahrt gut treffen. Die Sitze sind straff gepolstert und auf kürzeren Strecken ausreichend bequem, auf längeren Fahrten fehlt es jedoch an ausgeprägtem Seitenhalt und einer spürbaren Lordosenstütze. Der Kofferraum fasst 254 Liter und wächst nach Umklappen der Rückbank auf über 1.000 Liter, was den Transport von Einkäufen oder leichtem Gepäck im Alltag erleichtert. Optional sind unter anderem Metallic-Lackierung und ein automatisiertes Schaltgetriebe erhältlich.

Modellbeschreibung

Der 2014 vorgestellte Suzuki Celerio (LF) gilt bei Suzuki als Einstieg in die Kleinstwagenklasse und ersetzt Alto und Splash als Citymodelle. Der Kleinwagen fällt durch sehr kompakte Außenmaße auf und bietet zugleich viel Innenraum. Er fährt mit niedrigen Unterhaltskosten, zeigt aber Schwächen bei Komfort, Lenkpräzision und Sicherheitsreserven. Insgesamt eignet er sich vor allem als pragmatischer Stadt- und Zweitwagen.


Kleiner Stadtwagen bietet viel Platz, aber wenig Feinschliff

Design und Karosserie

Der 2014 in Europa eingeführte Suzuki Celerio (LF) zeigt ein sachliches, funktional gezeichnetes Karosseriedesign ohne modische Experimente. Als fünftüriger Kleinstwagen nutzt er seine 3.600 mm Länge vor allem für den Innenraum statt für lange Überhänge. Große Fensterflächen verbessern die Übersicht und erleichtern das Rangieren in engen Parklücken. Im Vergleich zu Alto und Splash wirkt der Aufbau höher und kantiger, was das Raumgefühl spürbar vergrößert. Schmale Reifen und kleine 14-Zoll-Räder unterstreichen den Fokus auf Effizienz und niedrige Kosten, nicht auf sportliche Optik.

Innenraum und Platzangebot

Im Innenraum bietet der Celerio viel Kopf- und Kniefreiheit, besonders auf den Vordersitzen. Hinten sitzen zwei Erwachsene auf kurzen Strecken ausreichend bequem, auf langen Fahrten begrenzt die schmale Schulterbreite jedoch den Komfort. Der Kofferraum gehört mit 254 Liter Volumen zu den größeren Lösungen im Segment und wächst bei umgeklappter Rückbank auf über 1.000 Liter. Die hohe Ladekante erschwert allerdings das Einladen schwerer Gegenstände. Hartplastik prägt Cockpit und Türverkleidungen, wirkt aber ordentlich verarbeitet und bleibt im Normalbetrieb weitgehend klapperfrei. Das übersichtliche Bedienlayout mit klassischen Drehreglern und gut ablesbaren Instrumenten erleichtert die Orientierung auch weniger geübten Fahrern.

Fahrverhalten und Komfort

Auf der Straße wirkt der Celerio leichtfüßig, aber wenig feingeschliffen. Die Lenkung arbeitet im Stadtverkehr angenehm leicht, rund um die Mittellage vermittelt sie jedoch wenig Rückmeldung und wirkt bei höherem Tempo etwas unpräzise. Das Fahrwerk poltert über kurze Stöße und bügelt Querfugen nur grob weg. Auf längeren Strecken fallen zudem die straff gepolsterten Sitze mit begrenzter Oberschenkelauflage negativ auf. Kurven meistert der Kleinstwagen dank elektronischem Stabilitätsprogramm ESP sicher, zeigt dabei jedoch deutliche Seitenneigung. Im Vergleich zu Alto und Splash fährt er spürbar erwachsener, bleibt beim Geräuschniveau und beim Federungskomfort aber hinter moderneren Konkurrenten wie VW up und Hyundai i10 zurück.

Motor, Verbrauch und Unterhalt

Der 1,0-Liter-Dreizylinder passt mit seiner überschaubaren Leistung gut zum geringen Fahrzeuggewicht. In der Stadt beschleunigt der Celerio willig, auf der Autobahn gelingen Überholmanöver nur mit großzügiger Anlaufplanung. Bei höheren Drehzahlen klingt der Motor rau und dringt deutlich in den Innenraum. Im Alltag liegt der Verbrauch häufig deutlich unter 6,0 l/100 km und hält die Unterhaltskosten niedrig. Versicherungseinstufungen und Kraftfahrzeugsteuer bleiben günstig, Werkstattaufenthalte fallen dank einfacher Technik meist überschaubar aus.

Alltagstauglichkeit und Fazit

Im Alltag zeigt der Celerio Stärken mit kompakten Abmessungen, einem für seine Größe großzügigen Kofferraum und unkomplizierter Bedienung. Die hohe Sitzposition erleichtert Ein- und Ausstieg und kommt besonders älteren Fahrern entgegen. Schwächen offenbart das Modell beim Geräuschniveau, beim Federungskomfort und beim begrenzten Angebot an Assistenzsystemen. Insgesamt präsentiert sich der Suzuki Celerio (LF) als kostengünstiger, zuverlässiger und praktischer Stadtwagen mit hohem Nutzwert, der seine Stärken vor allem im urbanen Einsatz ausspielt und auf langen Strecken Kompromisse beim Komfort erfordert.

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