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Subaru Solterra (MK1)

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Fahrzeugeinordnung

Seit November 2022 ist der Subaru Solterra (MK1), das erste batterieelektrische SUV der Marke, in Deutschland erhältlich und zählt zum Segment der mittelgroßen Elektro-Crossover. Entwickelt gemeinsam mit dem technisch eng verwandten Toyota-Schwestermodell, verbindet der Solterra (MK1) die Subaru-typische Allradkompetenz mit lokal emissionsfreier Mobilität.

Im Markenportfolio steht der Subaru Solterra (MK1) oberhalb von Forester und Crosstrek und tritt als komfortabler, familienfreundlicher Allradler mit erhöhter Bodenfreiheit auf. Angesprochen werden sicherheitsorientierte Familien, Outdoor-Fahrer und technikaffine Umsteiger von Verbrenner-SUV. Als Wettbewerber gelten unter anderem Volkswagen ID.4, Hyundai Ioniq 5 und Tesla Model Y.

Stärken
  • Serienmäßiger Allradantrieb mit gutem Traktionspotenzial
  • Solides Sicherheitsniveau mit vielen Assistenzsystemen
  • Geräumiger Innenraum und alltagstauglicher Kofferraum
Schwächen
  • Hoher Einstiegspreis im Vergleich zum Segment
  • Nur eine verfügbare Motorisierung ohne Wahlfreiheit
  • Nähe zum Toyota-Zwilling mindert Exklusivität

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Motoren

Im Subaru Solterra (MK1) arbeitet ein rein elektrischer Allradantrieb mit zwei synchronen Elektromotoren. Jeweils ein Motor treibt die Vorder- und Hinterachse an, gemeinsam liefern sie 160 kW (218 PS) und sorgen für zügige Fahrleistungen bis 160 km/h. Der Lithium-Ionen-Akku speichert 71,4 kWh brutto und sitzt als flache Einheit im Fahrzeugboden, was den Schwerpunkt senkt. Je nach Ausführung liegt die WLTP-Reichweite zwischen 416 und 466 Kilometer, der kombinierte Verbrauch bei etwa 16,0 bis 17,9 kWh je 100 Kilometer. Die beiden E-Motoren arbeiten ohne klassisches Getriebe mit einer festen Übersetzung, die Leistung fließt direkt an alle vier Räder. An Schnellladesäulen nimmt der Akku bis zu 150 kW Gleichstrom auf, der Bereich von 20 auf 80 Prozent Ladezustand lässt sich so in deutlich unter 30 Minuten überbrücken. Beim Laden mit Wechselstrom stehen je nach Ausstattung 7 oder 11 kW zur Verfügung, was vor allem für nächtliche Ladevorgänge an der Wallbox reicht.

Sicherheit

Im Euro NCAP-Crashtest erreichte der Solterra 2022 und nach der Überarbeitung 2025 jeweils fünf Sterne. Die steife Fahrgastzelle der eigens entwickelten e-SGP-Plattform nutzt definierte Deformationszonen, nimmt Aufprallenergie kontrolliert auf und schützt zusammen mit verstärkten Bereichen rund um die Hochvoltbatterie vor dem Eindringen von Strukturteilen. Mehrere Front- und Seitenairbags sowie ein zusätzlicher Mittelairbag zwischen Fahrer und Beifahrer mindern das Verletzungsrisiko bei Frontal- und Seitenkollisionen. Das System Safety Sense arbeitet mit einem Notbremsassistenten, der drohende Kollisionen früh erkennt und reagiert. Ein aktiver Spurhalteassistent mit Lenkunterstützung und eine Verkehrszeichenerkennung stabilisieren die Spurführung und halten Tempolimits präsent. Totwinkelassistent und Querverkehrswarner erleichtern Spurwechsel und Ausparken in engen Situationen. Ein Müdigkeitswarner analysiert das Lenkverhalten und empfiehlt bei nachlassender Aufmerksamkeit Pausen. Optional verbessern ein adaptiver Fernlichtassistent und eine 360-Grad-Kamera die Übersicht, was im Stadtverkehr und in Parkhäusern das Rangieren vereinfacht.

Ausstattung

Der Subaru Solterra (MK1) kam 2022 als elektrisches Mittelklasse-SUV auf den Markt und wird in Deutschland mit drei Ausstattungslinien angeboten. Bereits die Basisvariante Comfort bringt LED-Scheinwerfer, eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik sowie beheizbare, elektrisch verstellbare Vordersitze mit und erleichtert damit den Alltag im Pendelverkehr. Eine elektrische Heckklappe und eine 360-Grad-Kamera vereinfachen das Beladen des Kofferraums und das Rangieren, etwa in engen Parkhäusern. Im Platinum erweitert ein aufgewertetes Audiosystem die Multimediafunktionen, während eine Ambientebeleuchtung den Innenraum optisch betont. Größere Leichtmetallräder prägen die SUV-Anmutung. Das Topmodell Platinum Plus ergänzt ein Panorama-Glasdach mit elektrisch gesteuerter Sonnenblende, die sich auch per Sprachbefehl öffnen und schließen lässt. Unabhängig von der Ausstattungslinie arbeiten eine Wärmepumpe und eine Sitzheizung an einer effizienten Klimatisierung, was vor allem bei Kälte Reichweite und Komfort unterstützt. Ein Infotainmentsystem mit großem Zentralbildschirm, Smartphone-Integration und induktivem Laden bindet mobile Geräte ein. Materialqualität und Verarbeitung wirken solide und ordnen das Modell im oberen Bereich der Mittelklasse ein.

Modellbeschreibung

Der Subaru Solterra (MK1) ist seit 2022 als erstes Elektro-SUV der Marke auf dem Markt. Er verbindet die typische Allradtradition von Subaru mit moderner Elektrotechnik. Als elektrisches Mittelklasse-SUV wirkt er ausgewogen und alltagstauglich. Sicherheit, Traktion und Reichweite fallen positiv auf, während Preisniveau und Variantenvielfalt begrenzt bleiben.


Elektro-SUV verbindet Allradantrieb mit sachlicher japanischer Formensprache

Design und Karosserie

Der Subaru Solterra MK1 steht seit 2022 als elektrisches Mittelklasse-SUV im Programm. Er nutzt Plattform und Grundarchitektur von Toyota bZ4X und Lexus RZ, wirkt mit eigenständiger Frontgestaltung und typischen Subaru-Details jedoch nicht wie ein Zwilling. Markante Kunststoffbeplankungen, kurze Überhänge und etwa 210 mm Bodenfreiheit betonen den robusten Charakter, während schmale Leuchtenbänder und die flach verlaufende Dachlinie den Karosseriekörper optisch strecken. Mit 4.690 mm Länge und 1.860 mm Breite liegt der Solterra mitten im Segment und konkurriert direkt mit Modellen wie VW ID.4 oder Hyundai Ioniq 5. Einen direkten Vorgänger im eigenen Modellprogramm gibt es nicht, der Solterra schließt die Lücke zwischen klassischen Allradmodellen der Marke und der wachsenden Elektroklasse.

Innenraum und Platzangebot

Im Innenraum orientiert sich der Solterra an der Architektur des Toyota-Pendants, kombiniert diese aber mit eigener Farb- und Materialabstimmung. Das digitale Cockpit mit hoch platziertem Kombiinstrument und breitem Zentralbildschirm wirkt modern, verlangt wegen der Sitz- und Lenkradposition etwas Eingewöhnung. Vorn steht Erwachsenen reichlich Platz zur Verfügung, im Fond profitieren Passagiere vom ebenen Boden und guter Kniefreiheit. Der Kofferraum fasst 452 Liter und nimmt Gepäck für Familienurlaub oder Sportausrüstung problemlos auf, einige Wettbewerber bieten jedoch mehr Stauraum. Weiche Oberflächen im Sichtbereich und robuste Kunststoffe in den unteren Zonen ergeben einen sachlichen, funktionalen Eindruck.

Fahreindruck und Antrieb

Auf der Straße zeigt der Solterra einen gelassenen, eher komfortbetonten Charakter. Der serienmäßige Allradantrieb mit zwei Elektromotoren liefert 160 kW (218 PS), reagiert spontan und sichert auch auf nasser Fahrbahn oder leichtem Gelände gute Traktion. Das durch den im Fahrzeugboden untergebrachten Akku bedingte Gewicht von rund 2.000 kg macht sich in schnellen Kurven bemerkbar, der tief liegende Schwerpunkt stabilisiert jedoch die Karosserie. Die einstellbare Rekuperation erlaubt einen Fahrstil vom nahezu freien Rollen bis hin zu deutlicher Verzögerung. Lenkung und Federung wirken weich abgestimmt, das Fahrwerk filtert Bodenwellen sauber, kurze harte Stöße dringen aber spürbar in den Innenraum.

Alltag, Laden und Kosten

Im WLTP-Zyklus erreicht der Solterra je nach Ausführung bis zu 466 Kilometer Reichweite, in der Praxis liegen die Distanzen abhängig von Fahrweise, Jahreszeit und Beladung darunter. Der Normverbrauch bewegt sich auf dem Niveau vergleichbarer Elektro-SUV und fällt bei moderatem Tempo dank der effizienten Allradorientierung günstig aus. An Schnellladesäulen lädt der Solterra mit bis zu 150 kW Gleichstrom, was zügige Etappenstopps auf der Langstrecke ermöglicht. Beim Wechselstromladen bremste der zunächst verbaute 7-kW-Bordlader, spätere Versionen mit 11 kW verkürzen die Standzeiten spürbar. Das Preisniveau liegt im oberen Bereich der Mittelklasse-SUV, in Deutschland steht zudem nur eine Antriebsvariante zur Auswahl. Die enge technische Verwandtschaft zum Toyota bZ4X schmälert für manche Käufer die wahrgenommene Exklusivität.

Fazit

Der Solterra überträgt die Allradkompetenz der Marke stimmig in die Elektromobilität und kombiniert gute Traktion, ein ausgewogenes Sicherheitsniveau und eine praxisgerechte Reichweite. Der Fokus liegt auf Komfort und Funktionalität statt auf sportlicher Dynamik oder besonders luxuriöser Anmutung. Für sicherheitsorientierte Fahrer mit Allradfokus wirkt der Solterra damit wie ein ausgereiftes, aber nicht günstiges Elektro-SUV, das vor allem im Alltag und auf Langstrecken überzeugt.

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