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Subaru Levorg (V1)

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Gebraucht ab
9.999 €
Fahrzeugeinordnung

Seit September 2015 steht der Subaru Levorg der ersten Generation (V1) als mittelgroßer Kombi mit Allradantrieb in Deutschland im Programm. Er basiert technisch auf Subaru Impreza und Subaru Legacy und übernimmt im europäischen Angebot die Rolle deren Kombiversionen.

Im Markenportfolio von Subaru schließt der Levorg die Lücke zwischen Subaru Impreza und Subaru Outback und tritt im Umfeld von Ford Mondeo Turnier, Mazda 6 Kombi und BMW 3er Touring an. Mit sportlicher Optik, Allradantrieb und einem großzügig geschnittenen Kofferraum richtet sich der Mittelklassekombi an Fahrer, die eigenständige Technik und praktischen Nutzwert schätzen.

Stärken
  • Sicheres Fahrverhalten dank Allrad und Fahrdynamikregelung
  • Großer
  • gut nutzbarer Kofferraum für Familien
  • Komfortable Sitze vorn und leises Abrollen
Schwächen
  • Hoher Realverbrauch für einen Benziner-Kombi
  • Kein autonomer Notbremsassistent im Angebot
  • Beifahrersitz und Fondkomfort nur durchschnittlich
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Motoren

Im Subaru Levorg (V1) arbeitet ein 1,6-Liter-Boxer-Turbobenziner mit Direkteinspritzung, der 125 kW (170 PS) und 250 Nm liefert. Die Kraft gelangt über das stufenlose Lineartronic-Getriebe an einen permanenten Allradantrieb, der die Antriebsmomente dauerhaft auf alle vier Räder verteilt und so vor allem bei Nässe und Schnee für bessere Traktion sorgt. Das Getriebe arbeitet wie eine Automatik mit variabler Übersetzung, kann bei Bedarf feste Fahrstufen simulieren und hält die Drehzahl in der Regel eher niedrig, was den Charakter eher komfortbetont als sportlich wirken lässt. Mit 8,9 Sekunden auf 100 km/h und 210 km/h Höchstgeschwindigkeit bewegt sich der Kombi leistungsmäßig im Mittelfeld der Mittelklasse. Der typische Boxer läuft kultiviert und baut sein Drehmoment früh auf, wirkt bei hoher Beladung jedoch etwas angestrengt. Der Normverbrauch liegt bei 7,1 Litern Super, in der Praxis fließen oft mehr als 8 Liter, was CO₂-Bilanz und Reichweite trotz 60-Liter-Tank merklich schmälert.

Sicherheit

Im Euro-NCAP-Crashtest erreichte der Levorg 2016 fünf Sterne. Die stabile Fahrgastzelle und mehrere Airbags, darunter Kopf- und Knieairbag, schützen die Insassen bei einem Unfall wirkungsvoll. Auf allen Plätzen halten Dreipunktgurte und verstellbare Kopfstützen die Belastungen bei einer Kollision möglichst gering. Antiblockiersystem und Fahrdynamikregelung arbeiten eng mit dem serienmäßigen Allradantrieb zusammen und erhalten auch in Kurven oder bei plötzlichen Ausweichmanövern ein gut kontrollierbares Fahrverhalten. Spurhalteassistent, Spurwechselwarner und ein Querverkehrassistent hinten erleichtern den Alltag auf der Autobahn und beim Rangieren. Licht- und Regensensor sowie LED-Scheinwerfer mit Fernlichtassistent verbessern die Sicht bei Dunkelheit und Regen. Ein autonomer Notbremsassistent fehlt in diesem Bauzeitraum, was vor allem im Stadtverkehr das Sicherheitsniveau schmälert. Rückrufe zur elektronischen Parkbremse, zur Kraftstoffpumpe und zum Ansaugluftkanal machen eine vollständig dokumentierte Servicehistorie wichtig, damit der Kombi im Alltag zuverlässig fährt.

Ausstattung

Im Subaru Levorg (V1) fällt die Ausstattung für einen Mittelklassekombi umfangreich aus. Serienmäßig bietet das Modell Klimaautomatik, elektrische Fensterheber rundum und eine Zentralverriegelung. Ein Infotainmentsystem mit Farbdisplay, Navigation und Rückfahrkamera verbessert die Bedienung. Es gleicht die teilweise eingeschränkte Übersicht nach hinten etwas aus. Leichtmetallfelgen und LED-Scheinwerfer prägen das Erscheinungsbild, während optional erhältliche Ledersitze mit Sitzheizung den Komfort auf längeren Fahrten erhöhen. Einparkhilfen vorne und hinten unterstützen beim Rangieren in engen Parklücken. Darüber hinaus bleibt die Aufpreisliste überschaubar und beschränkt sich im Wesentlichen auf Lackierungen in Metallic, was die Auswahl auf dem Gebrauchtwagenmarkt vereinfacht. Die Materialien im Innenraum wirken robust und funktional, ohne den Anspruch eines Premium-Kombis zu verfolgen. Der Kofferraum bietet 522 bis 1.446 Liter Volumen. Durch umklappbare Rücksitzlehnen lässt er sich schnell vergrößern, wodurch der Subaru Levorg (V1) im Alltag für Familien und Freizeitaktivitäten flexibel einsetzbar bleibt.

Modellbeschreibung

Der Subaru Levorg (V1) kam 2015 als allradgetriebener Mittelklasse-Kombi nach Deutschland. Er löste den Legacy-Kombi ab und setzte dessen Tradition als Familienauto fort. Eigenständiges Design, sicherer Allradantrieb und ein großer Kofferraum mit viel Volumen prägen ihn. Der Verbrauch fällt jedoch recht hoch aus und im Fond fehlen Komfortdetails.


Allradkombi zwischen Nische und Alltag mit durstigem Turbo

Design und Karosserie

Der Subaru Levorg (V1) tritt als 4690 mm langer Mittelklassekombi mit betont dynamischer Linie an. Vorn prägen Hexagonalgrill, schmale Scheinwerfer und die Lufthutze auf der Motorhaube den Auftritt, 18-Zoll-Räder verstärken den sportlichen Eindruck. Gegenüber dem Legacy fällt die Karosserie kompakter aus, was das Rangieren erleichtert, während die flache Dachlinie für Ruhe auf der Autobahn sorgt. Dezente Kunststoffbeplankungen stehen für einen klar straßenorientierten Charakter. Die solide Verarbeitung mit satten Türschlägen und wirksamem Korrosionsschutz mit langer Durchrostungsgarantie unterstützt die Langzeitperspektive.

Innenraum und Platzangebot

Im Innenraum zeigt der Levorg ein sachliches Cockpit mit gut ablesbaren Instrumenten und logisch angeordneten Bedienelementen. Die Vordersitze sind straff gepolstert und langstreckentauglich, nur der Fahrersitz bietet eine Höhenverstellung, was die Ergonomie einschränkt. Im Fond reicht die Kopffreiheit, die Innenbreite fällt jedoch knapp aus, drei Erwachsene sitzen dort nur auf kürzeren Strecken bequem. Der Kofferraum fasst 522 bis 1446 Liter, eine niedrige Ladekante, ebene Ladefläche, Verzurrösen und ein variabler Ladeboden erleichtern das Beladen. Robuste, haptisch eher nüchterne Kunststoffe unterstreichen den funktionalen Charakter, bleiben aber hinter einigen Konkurrenten zurück.

Motor und Fahrverhalten

Der 1,6-Liter-Turbo-Boxer prägt den Charakter des Subaru Levorg (V1). Mit 125 kW (170 PS) und 250 Nm liefert er ausreichende Reserven für Überholmanöver, ohne ausgesprochene Sportlichkeit zu bieten. Die Lineartronic-Automatik hält den Motor meist in einem komfortablen Drehzahlbereich, beim starken Beschleunigen steigt die Drehzahl deutlich an und wirkt akustisch präsent. Der permanente Allradantrieb verteilt die Kraft variabel und sorgt zusammen mit der Fahrdynamikregelung für neutrale, gutmütige Fahreigenschaften. In schnellen Kurven neigt der Kombi eher zum Untersteuern, das Fahrwerk bleibt komfortabel, die standfesten Bremsen könnten im Pedalgefühl jedoch mehr Biss zeigen.

Alltagstauglichkeit und Kosten

Im Alltag profitiert der Levorg vom serienmäßigen Allradantrieb, der Anhängelast von 1500 kg gebremst und der unkomplizierten Bedienung. Gute Geräuschdämmung und eine umfangreiche Ausstattung mit Klimaautomatik und Navigationssystem steigern den Bordkomfort. Kritisch fällt der Benzinverbrauch ins Gewicht: Im gemischten Betrieb liegt er häufig deutlich über 8 Litern auf 100 Kilometer, was die Betriebskosten erhöht und zur CO₂-Einstufung in Klasse D führt. Lange Fahrzeuggarantie und meist solide Zuverlässigkeit sprechen für das Modell, auch wenn einzelne Baujahre Rückrufe zur Parkbremse, zur Kraftstoffpumpe und zum Ansaugsystem verzeichneten. Mit fünf Sternen im Euro-NCAP-Crashtest und vielen Assistenzsystemen, jedoch ohne autonomen Notbremsassistenten, erreicht der Kombi ein hohes, aber nicht lückenloses Sicherheitsniveau.

Fazit

Der Subaru Levorg (V1) präsentiert sich als eigenständiger Mittelklassekombi mit permanentem Allradantrieb, alltagstauglichem Kofferraum und komfortbetonter Abstimmung. Er kombiniert guten Nutzwert, verlässliche Traktion und umfangreiche Sicherheitsausstattung, verlangt im Gegenzug jedoch einen hohen realen Kraftstoffverbrauch und akzeptierte Abstriche bei Ergonomie und Assistenzsystemen. Insgesamt eignet sich der Levorg (V1) vor allem für Fahrer, die Allradtraktion und eigenständige Technik höher bewerten als maximale Effizienz.

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