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Ssangyong Korando (C300)

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Neu ab
24.540 €
Gebraucht ab
2.900 €
Fahrzeugeinordnung

Der Ssangyong Korando (C300) startete 2019 als kompaktes SUV unterhalb des größeren Rexton. Er bietet viel Platz im Innenraum zu moderaten Kosten und dient als Basis für das batterieelektrische Derivat Korando e-Motion, das Anfang 2022 vorgestellt wurde.

Typische Zielgruppen sind Familien mit Platzbedarf und Caravan-Besitzer, die von bis zu 1,5 Tonnen Anhängelast profitieren. Für Elektroeinsteiger ergänzt der Korando e-Motion das Angebot, wenn ein unkompliziertes SUV wichtiger ist als maximale Reichweite oder Ladeleistung. Wichtige Konkurrenten sind MG ZS EV, Kia Niro EV und Opel Mokka Electric.

Stärken
  • Viel Platz innen und großer Kofferraum
  • Alltagstaugliche Reichweite inklusive effizienter Wärmepumpe
  • Hohe Anhängelast und umfassende Sicherheitsassistenz
Schwächen
  • Geringe AC-Ladeleistung mit langen Standzeiten
  • Geräuschdämmung auf Autobahn nur durchschnittlich
  • Nur Frontantrieb
  • kein optionaler Allrad

Aktuelle Angebote

Motoren

Im SsangYong Korando (C300) arbeitet meist ein 1,5 Liter großer Turbobenziner. Der Vierzylinder leistet 120 kW (163 PS) und stellt früh 280 Nm Drehmoment bereit, was für einen gelassenen, aber souveränen Antritt sorgt. Seine Kraft geht in der Regel an die Vorderräder, optional verteilt ein Allradantrieb sie auf alle vier Räder. Ein 6-Gang-Schaltgetriebe passt gut zum ruhigen Charakter, eine 6-Stufen-Automatik nimmt dem Fahrer die Schaltarbeit ab und hält den Motor im angenehmen Drehzahlbereich. Auf der Autobahn erreicht der Korando problemlos Reisegeschwindigkeit, Überholmanöver gelingen ohne Hektik. Im gemischten Betrieb pendelt sich der Verbrauch auf einem für ein kompaktes SUV üblichen Niveau ein, bei hohem Tempo steigt er merklich an. Die Reichweite pro Tankfüllung fällt alltagstauglich aus und eignet sich sowohl für Pendelstrecken als auch für längere Fahrten.

Sicherheit

Im Euro NCAP-Crashtest erreichte der Korando in dieser Generation fünf Sterne, wovon auch der elektrische Korando e-Motion profitiert. Eine stabile Fahrgastzelle mit definierten Knautschzonen und mehrere Airbags schützen die Insassen bei Frontal- und Seitenaufprall. Energieabsorbierende Zonen an Front und Motorhaube mindern die Verletzungsgefahr für Fußgänger. Serienmäßig überwacht ein City-Notbremssystem den Verkehr im Stadttempo und bremst bei Bedarf automatisch, unterstützt von Kollisions- und Abstandswarner. Spurhalteassistent und Spurverlassenswarner führen das SUV sicher auf der Fahrspur und entlasten auf längeren Autobahnfahrten. Adaptiver Tempomat und Verkehrszeichenerkennung helfen, Tempo und Abstand passend einzustellen. Totwinkel- und Spurwechselassistent beobachten den Bereich neben dem Fahrzeug und warnen beim Überholen oder Ausparken vor Querverkehr. Tests zeigen, dass das elektronische Stabilitätsprogramm im Ausweichtest recht zurückhaltend eingreift, sodass der Fahrer das Fahrzeug aufmerksam führen muss.

Ausstattung

Der SsangYong Korando (C300) tritt als alltagstaugliches SUV mit übersichtlicher Serien- und Sonderausstattung auf. Bereits in der Basisausführung nutzt der Fahrer ein digitales Kombiinstrument und ein 8-Zoll-Infotainmentsystem. Das System bindet auf Wunsch ein Navigationssystem ein und spiegelt Smartphone-Inhalte auf den Bildschirm, was Bedienung und Routenplanung im Alltag vereinfacht. Eine Rückfahrkamera und eine manuelle Klimaanlage unterstützen beim Rangieren und bei der Temperaturregelung.

In höheren Ausstattungslinien kommt ein 9-Zoll-Bildschirm mit fest integrierter Navigation hinzu, der die Darstellung vergrößert und die Orientierung erleichtert. Optional erhältliche Einparkhilfen vorne und hinten reduzieren das Risiko von Parkremplern. Ledersitze mit Sitzheizung vorne und eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik erhöhen den Langstreckenkomfort. Ambientebeleuchtung und ein doppelter Laderaumboden steigern die Variabilität des Innenraums, etwa beim Verstauen kleinerer Gegenstände. Der Kofferraum fasst je nach Stellung der Rücksitzlehnen 551 bis 1.248 Liter und bietet damit genügend Platz für Alltag und Reisegepäck.

Modellbeschreibung

Der SsangYong Korando (C300) kam 2019 als kompaktes SUV auf den Markt und ergänzte die Modellpalette der Marke. Er bietet viel Innenraum, eine hohe Anhängelast und eine umfangreiche Sicherheitsausstattung. Seit 2022 erweitert eine batterieelektrische Variante das Angebot. Insgesamt wirkt der Korando sachlich, funktional und alltagstauglich.


Elektro-SUV bietet viel Platz und hohe Anhängelast

Einordnung und Konzept

Der SsangYong Korando (C300) steht seit 2019 als kompaktes SUV im Programm und wirkt deutlich straßenorientierter als der Vorgänger von 2010 bis 2019. Die Marke, inzwischen als KG Mobility unterwegs, bleibt damit ihrem Fokus auf SUV treu. Seit 2022 ergänzt ein batterieelektrischer Antrieb das Angebot und überträgt das sachliche Konzept in die Elektrowelt. Der Korando zielt vor allem auf preisbewusste Nutzer, die ein geräumiges Alltagsauto erwarten, aber keine Reichweitenrekorde brauchen. Im Wettbewerbsumfeld rangiert das Modell unterhalb größerer Elektro-SUV wie Škoda Enyaq oder Hyundai Ioniq 5. Es tritt eher gegen kompakte Stromer wie MG ZS EV, Kia Niro EV oder Opel Mokka Electric an.

Design und Platzangebot

Die Elektroversion übernimmt weitgehend die Karosserielinien des Verbrenners, ergänzt sie aber um geschlossenen Kühlergrill und blaue Akzente. Das kantige Heck sorgt für viel Kopffreiheit, besonders in der zweiten Reihe. Die Dachlinie fällt innen nur leicht ab, sodass auch große Mitfahrer bequem sitzen. Die hoch montierte Rückbank stützt die Oberschenkel gut und entlastet auf langen Strecken. Weil die Batterie im Unterboden liegt, bleibt das Raumangebot praktisch unverändert. Der Kofferraum fasst je nach Sitzkonfiguration 551 bis 1.248 Liter und eignet sich damit für Familienurlaub und Freizeitgepäck. Materialien und Verarbeitung wirken solide, mit sauberer Passung und klar gestaltetem Armaturenbrett.

Antrieb und Fahrverhalten

Der elektrische Antrieb leistet 140 kW (190 PS) und stellt 360 Nm Drehmoment bereit. Damit beschleunigt der Korando im Alltag mühelos und reagiert beim Einfädeln oder Überholen direkt. Das komfortorientierte Fahrwerk filtert Unebenheiten ordentlich weg, ohne schwammig zu wirken. Auf der Autobahn fallen bei höherem Tempo jedoch deutliche Abrollgeräusche der Reifen auf, weil die Geräuschdämmung nur durchschnittlich arbeitet. Die WLTP-Reichweite von rund 339 Kilometer deckt Pendelstrecken und gelegentliche Reisen ab, verlangt bei dauerhaft hohem Tempo aber regelmäßige Ladepausen. Eco-Programme und die Wärmepumpe helfen, Stromverbrauch und Klimatisierung in Balance zu halten. Die Anhängelast von 1.500 kg spricht Caravan- und Bootsbesitzer an, reduziert mit schwerem Anhänger jedoch spürbar die Reichweite.

Sicherheit und Assistenz

Im Euro-NCAP-Crashtest erreichte die Korando-Generation fünf Sterne. Ein City-Notbremssystem, Spurhalteassistent und Müdigkeitswarner unterstützen im Alltag und können Unfälle vermeiden. Höher ausgestattete Varianten bringen Totwinkel- und Spurwechselassistent dazu, die beim Überholen oder Ausparken den seitlichen Verkehr überwachen. Adaptive Geschwindigkeitsregelanlage und Verkehrszeichenerkennung entlasten auf der Autobahn, weil sie Tempo und Abstand konstant halten. Im Ausweichtest regelt das Stabilitätsprogramm eher zurückhaltend, wodurch bei schnellen Richtungswechseln etwas Bewegung ins Heck kommt. Das Sicherheitsniveau fällt insgesamt hoch aus, fordert im Grenzbereich aber einen aufmerksamen Fahrer.

Alltagstauglichkeit und Fazit

Im Alltag überzeugt der Korando mit großem Innenraum, hoher Sitzposition und einfacher Bedienung über klar strukturierte Menüs. Die Ladeleistung von 6,6 kW an Wechselstrom-Säulen bleibt dagegen bescheiden und verlängert die Standzeiten, während 80 kW an der Schnellladesäule für Etappenverkehr gerade ausreichen. Das im Vergleich zu Volumenmarken kleinere Händler- und Servicenetz kann die Werkstattsuche zusätzlich erschweren. Auf der Habenseite stehen eine lange Fahrzeuggarantie, die hohe Anhängelast und ein stimmiges Verhältnis von Preis und Gegenwert. Unterm Strich bietet der SsangYong Korando (C300) in der Elektrovariante viel Nutzwert und Sicherheit, verlangt aber Kompromisse bei Ladegeschwindigkeit, Geräuschkomfort und Servicenetz.

Kundenbewertungen
3.0
3 Sterne
(1 Bewertung)
Sicherheit
4 Sterne
4.0
Verbrauch
2 Sterne
2.0
Preis-Leistung
3 Sterne
3.0
Simon H. am 29. Mai 2024
3 Sterne
SsangYong Korando
Das Auto hat positive und negative Punkte. Als Erstes zu den positiven: Das Auto ist sehr groß und geräumig und bietet genug Platz für Familie und Gepäck. Außerdem ist es sowohl für die Kurzstrecke als auch für die Langstrecke sehr komfortabel. Jedoch hat das Auto auch negatives. Zum einen ist es durch die Größe zwar komfortabel, aber nicht sehr wendig und leicht zu fahren. Es hat einen sehr großen Wendekreis und in engen Straßen ist es manchmal etwas schwerer damit zu hantieren. Zudem ist das Getriebe nicht sehr gut abgestimmt, wobei das Auto immer wieder falsch schaltet im Automatik-Modus. Dadurch wird nicht gerade ein niedriger Verbrauch erzielt, sondern eher ein sehr schlechter Verbrauch auf 100 km. Trotzdem gefällt mir das Auto und die Preis/Leistung des Autos sehr gut und ich würde es Familien die auch gerne mal weiter wegfahren empfehlen.
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Sicherheit
4 Sterne
4.0
Verbrauch
2 Sterne
2.0
Preis-Leistung
3 Sterne
3.0

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