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smart #3 (MK1)

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Fahrzeugeinordnung

Seit Dezember 2023 ist der smart #3 (MK1) als vollelektrisches SUV-Coupé in der Kompaktklasse verfügbar. Das Modell entsteht im Joint Venture von Mercedes und Geely auf der SEA-Plattform und markiert den Schritt der Marke weg vom reinen Stadtauto hin zu einem geräumigeren Crossover.

Mit coupéartigem Dach und betont sportlicher Antriebsabstimmung zielt der smart #3 (MK1) auf Nutzer, die Wert auf dynamisches Fahrverhalten und aktuelle Assistenzsysteme legen. Der Innenraum mit fünf Sitzplätzen und höherem Komfort macht ihn zugleich für kleine Familien und Pendler interessant. Im Markenportfolio liegt er zwischen städtisch orientiertem Angebot und langstreckentauglichem Elektro-SUV und konkurriert unter anderem mit Cupra Born und BMW iX2.

Stärken
  • Agiler Elektroantrieb mit kräftiger Beschleunigung
  • Hochwertiger Innenraum mit großzügigem Platzangebot
  • Umfassende Sicherheits- und Assistenzsysteme seriennah verfügbar
Schwächen
  • Kofferraumvolumen klein für kompaktes SUV
  • Bedienung über Zentraldisplay teilweise ablenkend
  • Warnsysteme und Tempolimitfunktionen reagieren empfindlich

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Motoren

Im Smart #3 kommen ausschließlich Elektromotoren zum Einsatz. Je nach Ausführung leisten sie 200 kW (272 PS) oder 315 kW (428 PS) und treiben entweder die Hinterräder oder alle vier Räder an. Beim Heckantrieb sitzt der Motor an der Hinterachse, beim Allradmodell verteilt ein zweiter Antrieb die Leistung zusätzlich auf die Vorderachse. Ein fest übersetztes 1-Gang-Reduktionsgetriebe überträgt die Kraft ohne Schaltpausen, so beschleunigt das SUV-Coupé in bis zu 5,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

Die Energie speichert ein 49 kWh großer LFP-Akku oder ein 66 kWh großer Nickel-Mangan-Kobalt-Speicher, der in den reichweitenstärkeren Versionen arbeitet. Je nach Batterie und Antrieb gibt der WLTP-Zyklus 325 bis 455 Kilometer an. Im gemischten Alltagsbetrieb sind mit der großen Batterie rund 410 Kilometer realistisch. Der Verbrauch liegt für ein rund 1,8 Tonnen schweres SUV bei etwa 16 bis 18 kWh je 100 Kilometer. An der Wechselstromsäule lädt der Smart #3 in gut ausgestatteten Versionen schnell, an der Autobahn ermöglicht das Gleichstrom-Schnellladen durchschnittliche Ladezeiten.

Sicherheit

Der 2023 eingeführte Smart #3 erreicht im Euro-NCAP-Crashtest fünf Sterne und ein hohes Niveau beim Insassenschutz für Erwachsene und Kinder. Eine stabile Fahrgastzelle, mehrere Airbags für Front, Seite und Kopf sowie strukturierte Knautschzonen tragen zur passiven Sicherheit bei, während Maßnahmen an Front und Motorhaube den Fußgängerschutz verbessern.

Aktive Systeme wie Notbrems-, Spurhalte- und Totwinkelassistent, Abstandsregelung sowie Autobahn- und Stauassistent überwachen den Verkehr und können in kritischen Situationen eingreifen. Einparkhilfen mit 360-Grad-Kamera erleichtern das Rangieren. In der Praxis fällt auf, dass einige Warnfunktionen sehr empfindlich reagieren und Aufmerksamkeits- sowie Tempowarner mit häufigen Signaltönen arbeiten. Die Verkehrszeichenerkennung irrt sich gelegentlich, und die Bedienung vieler Assistenten über das zentrale Display wirkt komplex. Insgesamt bleibt das Sicherheitsniveau hoch und macht das Modell für Familien und Vielfahrer attraktiv.

Ausstattung

Der 2023 eingeführte smart #3 (MK1) bietet bereits in der Basisvariante Pro eine komfortable Ausstattung mit Panoramadach, LED-Scheinwerfern und 19-Zoll-Rädern. Kunstledersitze mit Heizung und Ambientebeleuchtung schaffen einen hellen Innenraum und erleichtern längere Fahrten bei kühleren Temperaturen. Ein zentrales 12,8-Zoll-Infotainmentsystem mit Onlinediensten und Sprachassistent bündelt Navigation, Medien und Fahrzeugeinstellungen, die Menüstruktur wirkt jedoch teils verschachtelt und erfordert etwas Eingewöhnung.

Ab der Linie Pro+ lädt ein stärker dimensioniertes Bordladegerät die Hochvoltbatterie an Wechselstrom schneller, was Stopps an öffentlichen Ladesäulen verkürzt und in einigen Märkten eine Anhängerkupplung ermöglicht. Die Ausstattungslinie Premium ergänzt eine Wärmepumpe für effizienteres Heizen im Winter, dazu ein Head-up-Display und aufgewertete Innenraummaterialien. Die Variante Brabus kombiniert Allradantrieb, straffer abgestimmtes Fahrwerk und größere Rad-Reifen-Kombinationen, was sich vor allem auf Traktion und Kurvenverhalten auswirkt. Insgesamt decken die Serien- und Sonderausstattungen verschiedene Nutzungsprofile von täglichem Pendelverkehr bis zu sportlich orientierter Fahrweise ab.

Modellbeschreibung

Der 2023 vorgestellte smart #3 (MK1) markiert den Einstieg der Marke in das Segment der kompakten SUV-Coupés. Als vollelektrisches Modell löst er sich vom reinen Stadtauto-Image früherer smart Generationen. Der Antrieb wirkt kräftig, die Sicherheitsausstattung umfangreich. Der Innenraum wirkt modern, der Kofferraum fällt eher klein aus. Bediensystem und teils nervöse Assistenten zeigen Schwächen.


Sportliches Elektro-SUV-Coupé fährt stark, leistet sich Schwächen

Positionierung und Konzept

Der 2023 eingeführte Smart #3 (MK1) fährt als vollelektrisches SUV-Coupé in der Kompaktklasse und nutzt die SEA-Plattform des Joint Ventures von Mercedes und Geely. Im Vergleich zu den früheren Citycars der Marke wirkt der Smart #3 deutlich länger und breiter und orientiert sich stärker an klassischen Kompakt-SUV. Das Konzept richtet sich an Käufer, die Design, Technik und Fahrdynamik wichtiger finden als maximale Wendigkeit im Stadtverkehr. Im Wettbewerbsumfeld zählt das Modell zu den dynamisch orientierten Alternativen zu Elektro-Crossovern wie BMW iX2, Zeekr X oder Cupra Born.

Design und Aerodynamik

Mit flacher Dachlinie, betonter Schulterpartie und markanter Front tritt der Smart #3 sportlich auf, bleibt aber erkennbar Teil der Marke. Das große Panoramadach bringt viel Licht in den Innenraum, während die abfallende Dachlinie die Kopffreiheit im Fond leicht einschränkt. Der günstige Luftwiderstandsbeiwert unterstützt Effizienz und reduziert Windgeräusche bei höherem Tempo. Die stark geneigte Heckscheibe und die schmale Glasfläche schränken die Sicht nach hinten spürbar ein, was beim Rangieren die Einparkhilfen oft unverzichtbar macht.

Innenraum und Bedienung

Im Innenraum dominiert eine hohe Mittelkonsole mit integriertem großem Display, dazu kommt ein kleines Fahrerdisplay. Materialien und Verarbeitung erreichen ein im Klassenumfeld hochwertiges Niveau, auch wenn einige harte Kunststoffe sichtbar bleiben. Vorn profitieren Fahrer und Beifahrer von viel Bewegungsfreiheit, im Fond sitzen durchschnittlich große Erwachsene noch ausreichend bequem. Der Kofferraum fasst offiziell 370 Liter und fällt damit für ein Kompakt-SUV eher knapp aus, unabhängige Messungen weisen ein noch geringeres Volumen nach, was die Familien- und Urlaubsnutzung einschränkt. Das Infotainmentsystem bietet viele Online-Funktionen und erhält regelmäßige Software-Updates, die tief verschachtelten Menüs und die Bedienung fast aller Funktionen über den Touchscreen verlangen jedoch Eingewöhnung und können während der Fahrt ablenken.

Fahrverhalten und Antrieb

Der Heckantrieb verleiht dem Smart #3 ein agiles Fahrverhalten, die präzise Lenkung vermittelt Vertrauen und hält das Fahrzeug auch bei höherem Tempo sicher in der Spur. Das eher komfortorientierte Fahrwerk bügelt Querfugen und Bodenwellen sauber weg und begrenzt Aufbaubewegungen ausreichend, ohne zu straff zu wirken. Der Elektromotor setzt Leistungsanforderungen spontan um, insbesondere die stärkeren Ausführungen beschleunigen auf dem Niveau kräftiger Benziner. In der Praxis ermöglichen Reichweiten von etwas über 300 bis rund 450 Kilometern auch längere Etappen, der Energieverbrauch bleibt im Klassenrahmen. Beim Gleichstrom-Schnellladen ordnet sich der Smart #3 im Mittelfeld ein, der in vielen Varianten verbaute starke Wechselstrom-Lader erleichtert dafür das tägliche Nachladen an heimischen oder öffentlichen Ladesäulen.

Alltagstauglichkeit und Fazit

In der täglichen Nutzung überzeugt der Smart #3 mit hohem Sicherheitsniveau und zahlreichen Assistenzsystemen, die beim Spurhalten, Bremsen und Abstandregeln unterstützen und beim Einparken die eingeschränkte Rundumsicht ausgleichen. Die Bedienung vieler Assistenten über das zentrale Display und die häufig sehr vorsichtigen Warnhinweise wirken jedoch teilweise unausgereift und können als aufdringlich wahrgenommen werden. Die zulässige Anhängelast reicht für leichte Anhänger oder Fahrradträger und erhöht damit die Vielseitigkeit im Alltag.

Unterm Strich verbindet der Smart #3 einen kräftigen Elektroantrieb, ein eigenständiges Design und einen hochwertigen Innenraum. Dem stehen der relativ kleine Kofferraum und das anspruchsvolle Bedienkonzept gegenüber. Damit eignet sich das Modell besonders für Nutzer, die Wert auf Gestaltung, Fahrdynamik und moderne Technik legen und nur gelegentlich mit voller Besetzung oder großem Gepäck unterwegs sind.

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