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Rolls-Royce Ghost (RR21)

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399.870 €
Gebraucht ab
77.900 €
Fahrzeugeinordnung

Seit 09/2020 tritt der Rolls-Royce Ghost (RR21) als viertürige Luxuslimousine der Oberklasse an und bildet das Einstiegsmodell der Marke unterhalb von Rolls-Royce Phantom und Rolls-Royce Cullinan. Er ist als Selbstfahrer-Fahrzeug konzipiert, verbindet hohen Reisekomfort mit diskretem Auftritt und einem traditionellen Zwölfzylinder.

Typische Käufer sind vermögende Privatnutzer und Unternehmer, die Ruhe, Materialqualität und Individualisierung schätzen. Gegenüber dem Vorgänger wächst der Rolls-Royce Ghost (RR21) leicht in Länge und Breite, nutzt eine Aluminium-Architektur mit Allradtechnik und wirkt damit moderner als klassische Konkurrenten wie die Mercedes-Benz S-Klasse oder der BMW 7er.

Stärken
  • Fahrwerk federt komfortabel
  • Innenraum bleibt leise
  • V12 reagiert souverän mit linearem Antritt
  • Innenraum wirkt hochwertig und individuell gestaltbar
Schwächen
  • Sehr hoher Kaufpreis und Unterhaltskosten
  • Hoher Kraftstoffverbrauch
  • keine elektrifizierten Antriebe
  • Großes Format erschwert Parken und Stadtverkehr

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Motoren

Im Rolls-Royce Ghost (RR21) arbeitet ein 6,75 Liter großer V12-Benziner mit Biturbo-Aufladung. Er leistet 420 kW (571 PS) und stellt ab 1.600/min ein maximales Drehmoment von 850 Nm bereit. Trotz eines Leergewichts von knapp 2,5 Tonnen sprintet die Limousine in unter fünf Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine elektronisch begrenzte Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h. Der Zwölfzylinder reagiert dabei sehr spontan, bleibt akustisch jedoch zurückhaltend und trägt so zum gelassenen Charakter des Fahrzeugs bei. Ein Allradantrieb verteilt die Kraft automatisch an beide Achsen und verbessert Traktion und Stabilität, etwa bei Nässe oder auf winterlichen Straßen. Die 8-Stufen-Automatik arbeitet nahezu unmerklich, hält den Motor meist im niedrigen Drehzahlbereich und unterstützt so das ruhige Fahrgefühl. Der kombinierte Verbrauch von rund 15 bis 16 Liter Super Plus je 100 Kilometer und die entsprechend hohen CO₂-Werte machen deutlich, dass hier die Leistungsfähigkeit im Vordergrund steht, nicht die Effizienz.

Sicherheit

Beim Thema Sicherheit profitiert der Ghost von einer massiven Aluminiumstruktur mit definierten Knautschzonen und einer steifen Fahrgastzelle, die die Insassen im Kollisionsfall abschirmt. Mehrere Airbags schützen die Passagiere, aktive Kopfstützen mindern Verletzungen der Halswirbelsäule und ein ausgefeilter Fußgängerschutz reduziert das Risiko für Menschen außerhalb des Fahrzeugs. Der Allradantrieb und die Allradlenkung verbessern Traktion und Stabilität, besonders auf nasser Fahrbahn oder bei plötzlichen Ausweichmanövern. Aktive Assistenzsysteme wie adaptiver Tempomat, Spurverlassenswarner und Totwinkelwarner sowie Kollisionswarnung und Querverkehrswarnung entlasten im Alltag und greifen bei Bedarf ein. Ein Infrarot-Nachtsichtsystem erkennt Personen und Wild abseits des Scheinwerferkegels, während LED-Laserlicht mit großer Reichweite dunkle Landstraßen ausleuchtet. Eine Surround-View-Kamera zeigt die Umgebung und erleichtert das Rangieren der großen Limousine in engen Parkhäusern. Insgesamt entsteht ein zeitgemäßes Sicherheitsniveau, das Vielfahrer und Familien auf langen Strecken spürbar entlastet.

Ausstattung

Im 2020 präsentierten Rolls-Royce Ghost (RR21) prägt ein bewusst reduzierter Luxus den Innenraum. Fein verarbeitetes Leder, offenporige Hölzer und kühle Metallakzente erzeugen eine ruhige Atmosphäre ohne überladene Zierelemente. Auffällig wirken der Dachhimmel mit zahlreichen Lichtpunkten und der beleuchtete Ghost-Schriftzug auf der Beifahrerseite, der von Sternmotiven umgeben ist und dem Innenraum vor allem nachts eine dezente Beleuchtung gibt.

Zur Serienausstattung gehören eine Klimaautomatik mit Micro-Luftreinigung und Nanofleece-Filter, die Feinstaub und Gerüche aus der Kabinenluft entfernt, sowie elektrisch öffnende und schließende Türen, welche das Ein- und Aussteigen in engen Parklücken erleichtern. Ein großes Infotainmentsystem mit integrierter Navigation und eine Klanganlage, die den Fahrzeugboden als Resonanzraum nutzt, unterstützen entspannte Langstreckenfahrten und den Einsatz als Chauffeursfahrzeug. Optional bietet der Rolls-Royce Ghost (RR21) eine Langversion mit deutlich mehr Beinfreiheit im Fond sowie umfangreiche Individualisierung von Lacken, Lederfarben und Holzeinlagen.

Modellbeschreibung

Der Rolls-Royce Ghost (RR21) erschien 2020 als neue, luxuriöse Limousine unterhalb des Phantom. Er setzt auf eine zurückhaltende Formensprache und einen komfortbetonten Auftritt. Ein V12-Motor sorgt für kraftvollen Antrieb. Gegenüber dem Vorgängermodell erhält er Allradantrieb und eine neue Aluminiumstruktur. Moderne Assistenzsysteme ergänzen das Konzept, während der Charakter britisch-traditionell bleibt.


Luxuslimousine für Selbstfahrer mit flüsterleisem, souveränem V12-Auftritt

Der 2020 präsentierte Rolls-Royce Ghost (RR21) interpretiert die klassische Luxuslimousine als dezentes Selbstfahrerauto und steht im Markenportfolio unterhalb des repräsentativen Rolls-Royce Phantom. Gegenüber der ersten Generation legte der Ghost in Länge und Breite leicht zu. Klare Flächen und schmale Fugen lassen ihn moderner und reduzierter erscheinen.

Design und Auftritt

Die knapp 5.500 mm lange Limousine wirkt auf der Straße sehr präsent, verzichtet aber auf auffällige Sicken oder überladene Chromdetails. Die Karosserie erscheint wie aus einem Block gefräst, nachts beleuchten dezent integrierte Leuchtdioden den Kühlergrill. Die markante Kühlerfigur fährt bei Bedarf in den Grill ein und schützt sich so vor Beschädigungen. Das Design betont diskreten Wohlstand statt maximaler Aufmerksamkeit.

Innenraum und Verarbeitung

Im Innenraum kombiniert der Ghost traditionelle Handarbeit mit moderner Lichtinszenierung. Feines Leder, sorgfältig verarbeitete Hölzer und Metalloberflächen wirken hochwertig, bleiben aber zurückhaltend gestaltet. Der Sternenhimmel im Dach und der beleuchtete Ghost-Schriftzug vor dem Beifahrer erzeugen vor allem nachts eine besondere Atmosphäre. Weich gepolsterte Sitze bieten ausreichend Seitenhalt auf langen Etappen. In der Langversion genießen Fondpassagiere viel Beinfreiheit und auf Wunsch Komfortsitze mit Liegefunktionen.

Antrieb und Fahrkomfort

Technisch unterscheidet sich der Ghost deutlich vom Vorgänger: Die eigenständige Aluminiumstruktur erhöht die Steifigkeit und reduziert Vibrationen, rund 100 Kilogramm Dämmmaterial dämpfen Geräusche und schaffen einen sehr leisen Innenraum. Der Biturbo-Zwölfzylinder liefert bereits aus niedrigen Drehzahlen viel Kraft und passt mit seiner unaufgeregten Leistungsentfaltung gut zum Charakter des Fahrzeugs. Allradantrieb und Allradlenkung verbessern Traktion und Wendigkeit, das aufwendig konstruierte Planar-Luftfahrwerk glättet Unebenheiten nahezu vollständig. Die Kehrseite bilden das hohe Gewicht und ein deutlich erhöhter Kraftstoffverbrauch, besonders im Stadtverkehr.

Alltagstauglichkeit und Zielgruppe

Trotz der Außenlänge wirkt der Ghost dank Allradlenkung im Alltag handlich, Parkhäuser und enge Einfahrten verlangen jedoch weiterhin Aufmerksamkeit. Der Kofferraum fasst rund 490 Liter und bietet Platz für mehrere Hartschalenkoffer, bleibt aber hinter manch größerer Oberklasse-Limousine zurück. Elektrisch öffnende und schließende Türen erleichtern vor allem in engen Parklücken das Ein- und Aussteigen. Zahlreiche Assistenz- und Kamerasysteme entlasten auf langen Strecken, ohne den Fahrer mit Hinweisen zu überfordern.

Fazit

Der Ghost richtet sich an Käufer, die eine sehr komfortable, leise und handwerklich aufwendig gebaute Limousine bevorzugen und meist selbst am Steuer sitzen. Zu seinen Stärken zählen der kultivierte Antrieb, die sorgfältige Verarbeitung und das niedrige Geräuschniveau. Dem stehen ein sehr hoher Preis, ein hoher Verbrauch und im Stadtverkehr wenig handliche Abmessungen gegenüber.

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