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Renault Symbioz (MK1)

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Fahrzeugeinordnung

Seit Juli 2024 ist der Renault Symbioz (MK1) als neues Kompakt-SUV im Programm von Renault platziert und schließt die Lücke zwischen Captur und Austral. Sein Konzept zielt auf Familien und aktive Haushalte, die ein vielseitiges Fahrzeug mit überschaubaren Außenabmessungen und effizientem Hybridantrieb suchen.

Der Renault Symbioz (MK1) nutzt die CMF-B-Plattform, die auch kleinere Modelle der Marke trägt. Ein variabler Innenraum mit verschiebbarer Rückbank und geräumigem Kofferraum betont die Alltagstauglichkeit. Der Fokus liegt auf moderner Konnektivität und moderaten Betriebskosten. Im Vergleich zu größeren SUV der Marke bleibt der Symbioz (MK1) handlicher, bietet aber spürbar mehr Platz als ein Captur.

Stärken
  • Großzügiger
  • variabler Innenraum für Familie und Freizeit
  • Effizienter Hybridantrieb mit niedrigem Alltagsverbrauch
  • Modernes Cockpit mit großem
  • gut integriertem Infotainment
Schwächen
  • Kein Allradantrieb für winterliche Regionen verfügbar
  • Nur begrenzte Motorenauswahl ohne starke Varianten
  • Anhängerlast und Zuladung eher durchschnittlich begrenzt
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Motoren

Der Renault Symbioz (MK1) setzt vollständig auf Benzin- und Hybridantriebe. Den Anfang macht ein Mildhybrid mit 1,3 Liter großem Turbobenziner und etwa 103 kW (140 PS). Das 6-Gang-Schaltgetriebe arbeitet klassisch und überträgt die Leistung direkt auf die Vorderräder, was ein vertrautes, eher komfortorientiertes Fahrgefühl vermittelt. Darüber positioniert Renault Vollhybride mit 105 kW (143 PS) und 116 kW (158 PS). Ein Elektromotor und eine kleine Lithium-Ionen-Batterie unterstützen den Benziner vor allem im Stadtverkehr, ermöglichen kurze elektrische Abschnitte und drücken den Verbrauch auf deutlich unter 5 Liter Super je 100 Kilometer. Das spezielle Multi-Mode-Automatikgetriebe verzichtet auf eine herkömmliche Kupplung, wählt die Übersetzungen selbstständig und hält den Verbrenner häufig im effizienten Drehzahlbereich. Alle Motorisierungen treiben die Vorderräder an, erreichen je nach Version rund 170 bis 180 km/h und zielen eher auf gelassene, sparsame Fortbewegung als auf besonders dynamische Fahrleistungen.

Sicherheit

Der Symbioz erreicht im Euro-NCAP-Crashtest von 2024 vier von fünf Sternen und zeigt damit ein solides Sicherheitsniveau für Insassen und Kinder. Eine steife Fahrgastzelle und groß dimensionierte Deformationszonen bilden die Basis des Insassenschutzes. Ergänzend kommen mehrere Airbags für Front, Seite und Kopfbereich zum Einsatz, um Aufprallkräfte zu verteilen. Fußgängerschutzstrukturen an Frontschürze und Motorhaube mindern Verletzungsrisiken bei Kollisionen mit ungeschützten Verkehrsteilnehmern.

Bei der aktiven Sicherheit setzt das Modell auf eine breite Palette elektronischer Helfer. Ein Notbremsassistent mit Fußgänger- und Radfahrererkennung überwacht die Straße und kann bei Gefahr automatisch verzögern. Spurhalteassistent und Totwinkelwarner unterstützen auf Landstraße und Autobahn. Verkehrszeichenerkennung und adaptiver Tempomat entlasten den Fahrer auf langen Strecken. Fernlichtassistent und 360-Grad-Kamera verbessern die Übersicht bei Nacht und beim Rangieren. Müdigkeitserkennung und Reifendruckkontrollsystem zielen auf frühe Warnungen vor Ermüdung oder technischen Problemen. Insgesamt präsentiert sich der Symbioz damit als familienfreundliches Fahrzeug mit hohem Alltagsnutzen.

Ausstattung

Der 2024 eingeführte Renault Symbioz (MK1) setzt in der Ausstattung auf moderne Vernetzung und eine einfache Nutzung im Alltag. Schon in den günstigeren Linien gehören ein digitales Cockpit und ein zentraler Bildschirm mit Touchfunktion dazu. Die integrierte Google-Software erleichtert die Navigation und bindet Smartphone-Apps ein. Klimaautomatik und mehrere USB-Anschlüsse erhöhen den Komfort bei täglichen Fahrten. Die verschiebbare Rückbank verändert das Kofferraum-Volumen spürbar und erweitert es je nach Sitzstellung von 492 Liter auf bis zu 624 Liter. Nach dem Umklappen der Rücksitze wächst der Kofferraum auf bis zu 1582 Liter und bleibt gut nutzbar.

In höheren Ausstattungen ergänzen Ambientebeleuchtung und eine hochwertige Audioanlage den Innenraum. Beheizbare Vordersitze und ein optionales Panoramadach machen lange Strecken angenehmer. Optional stehen außerdem eine Lederausstattung und eine elektrische Heckklappe zur Verfügung, die den Bedienkomfort erhöhen. Insgesamt ordnet sich der Renault Symbioz (MK1) im Segment der Kompakt-SUV mit einer für diese Klasse typischen Ausstattung ein.

Modellbeschreibung

Der 2024 eingeführte Renault Symbioz (MK1) ergänzt das Programm zwischen Captur und Austral. Er tritt als kompaktes Familien-SUV vor allem im Stadt- und Umlandverkehr an. Sein Innenraum wirkt geräumig und flexibel. Der Hybridantrieb arbeitet effizient, doch die Motorenauswahl bleibt begrenzt und Allradantrieb fehlt.


Hybrid-SUV bietet viel Platz und moderne Vernetzung

Der 2024 eingeführte Renault Symbioz (MK1) positioniert sich als kompaktes SUV im C-Segment und richtet sich vor allem an Familien und Pendler. Er schließt die Lücke zwischen Captur und Austral, ohne mit übertriebenen Abmessungen aufzutreten. Einen direkten Vorgänger unter diesem Namen gibt es nicht. Im Vergleich zu den früher stärker vanartigen Familienmodellen der Marke tritt er mit klaren SUV-Proportionen auf.

Einordnung und Design

Optisch orientiert sich der Symbioz am aktuellen Markendesign mit scharf gezeichneten Leuchten und betonten Radläufen. Die Länge von rund 4.400 mm wirkt in der Stadt noch handlich, vermittelt aber einen ausgewachsenen Eindruck. Die erhöhte Sitzposition verbessert die Übersicht und hält den Einstieg angenehm niedrig. Optional erhältliche Zweifarblackierungen und größere Leichtmetallräder verleihen dem SUV auf Wunsch einen etwas dynamischeren Auftritt.

Innenraum und Kofferraum

Im Innenraum erinnert vieles an Clio und Captur, der Symbioz bietet jedoch deutlich mehr Raumreserven. Das OpenR-Cockpit mit großem Fahrerdisplay und zentralem Touchscreen wirkt modern und bleibt dank zusätzlicher klassischer Tasten gut bedienbar. Die Materialqualität liegt spürbar über dem Kleinwagenniveau, erreicht aber nicht das Niveau teurerer Mittelklasse-SUV. Eine klare Stärke bildet der variable Fond. Die verschiebbare Rückbank schafft je nach Stellung mehr Beinfreiheit oder mehr Platz im Kofferraum. Das Kofferraum-Volumen liegt zwischen 492 und 624 Liter und wächst bei umgelegten Lehnen auf 1.582 Liter. Der Kofferraum bleibt dabei gut nutzbar und eignet sich für Alltag und Freizeit.

Antrieb und Fahrverhalten

Technisch basiert der Symbioz auf der CMF-B-Plattform und konzentriert sich auf Benzin- und Hybridantriebe. Der Mildhybrid richtet sich an Fahrer, die ein klassisches Fahrgefühl mit Handschaltung bevorzugen. Die Vollhybride fahren im Stadtverkehr häufig elektrisch an und senken so den Verbrauch, ohne externes Laden zu erfordern. Auf der Autobahn wirkt das Fahrwerk eher komfortorientiert und filtert Unebenheiten gut heraus. Schnelle Richtungswechsel liegen dem SUV weniger, die Abstimmung betont Gelassenheit. Lenkung und Bremsen arbeiten unauffällig und passen zum insgesamt ruhigen Charakter.

Sicherheit und Assistenz

Im Euro-NCAP-Crashtest erreicht der Symbioz vier Sterne und zeigt damit ein solides Sicherheitsniveau. Zahlreiche Assistenzsysteme erhöhen die Reserven im Alltag. Notbremsfunktion und Spurführungshilfe greifen in kritischen Situationen ein und sollen Unfälle vermeiden. Totwinkelüberwachung und adaptiver Tempomat entlasten auf längeren Fahrten. Der fehlende Allradantrieb begrenzt allerdings die Traktion auf nasser Fahrbahn oder an steilen Anstiegen.

Alltagstauglichkeit und Fazit

Im Alltag überzeugt der Symbioz vor allem mit seinem großzügigen Platzangebot, der hohen Variabilität und dem gut nutzbaren Kofferraum. Die Hybridtechnik hält die Betriebskosten im Rahmen, auch wenn die Anschaffungspreise über denen klassischer Kompaktmodelle liegen. Im Vergleich zu Konkurrenten wie dem Peugeot 3008 wirkt der Innenraum weniger hochwertig, dafür übersichtlicher und praktischer strukturiert. Insgesamt zeigt sich der Renault Symbioz (MK1) als rational ausgelegtes, familienorientiertes SUV mit effizientem Antrieb und wenigen, klar umrissenen Schwächen bei Allradverfügbarkeit und Innenraumanmutung.

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