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Mercedes CLS Shooting Brake (X218)

Kombi20122016
(4 Bewertungen)
Gebraucht ab
12.300 €
Fahrzeugeinordnung

2012 brachte mit dem CLS Shooting Brake (X 218) das erste und bislang einzige viertürige Kombicoupé auf den Markt – und liefert damit die wohl praktischste Möglichkeit, ein Coupé zu fahren. Der schwäbische Sportkombi basiert auf der zweiten Generation des viertürigen Coupé CLS (Premiere 2010) und ist damit ein enger Verwandter der Mercedes E-Klasse (W 212). Nachdem die E-Klasse 2016 ihren Modellwechsel vollzogen hat, steht dieser für den CLS im Jahr 2017 an.

Stärken
  • Sehr sicheres Fahrverhalten
  • Klassenübliches Ladevolumen
  • Harmonische Fahrwerksabstimmung
Schwächen
  • Hoher Aufpreis gegenüber E-Klasse-Kombi
  • Schlecht ablesbare Instrumente
  • Eingeschränkte Übersichtlichkeit
Leistung
225 kW / 306 PS
0 - 100 km/h
6,7 s
Höchstgeschwindigkeit
250 km/h
CO2-Ausstoß (komb.)*
169 g/km
Verbrauch (komb.)*
7,3 l/100km
Energieeffizienzklasse*
-

Design

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Sicher, die Kombi-Eigenschaften des CLS sind allenfalls Durchschnitt, die CLS-Preise jedoch an der Spitze des Segments. Aber die Kombination aus viertürigem Coupé und Kombi sieht einfach klasse aus und ist in der Autowelt einzigartig. Diese Alleinstellung zusammen mit einer zeitlos eleganten Linienführung adelt ihn zu einer automobilen Ikone. Umso erfreulicher, dass auch Materialauswahl und Verarbeitungsqualität bei der CLS-Baureihe stimmen. Und so zeigt auch der Shooting Brake eine sehr hohe Zuverlässigkeit und Dauerhaltbarkeit.

Communitybewertungen

5 Sterne
2
4 Sterne
1
3 Sterne
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2 Sterne
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1 Sterne
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Karosserie
Antrieb
Fahrdynamik
Komfort
Emotion

albert60
Eine gelungene Mischung aus Sport und Komfort, Coupe und [s]Kombi[/s] T-Modell. Eigentlich unvernünftig, aber macht Spass.
rus
Das Design macht das Fahrzeug zur eleganteren E-Klasse. Dabei ist das Platzangebot trotz der enger geschnittenen Linien immer noch hervorragend. Wer benötigt wirklich jeden Tag das maximale Kofferaumvolumen des T-Modells? Für Spitzenbedarf im innerstädtischen Verkehr ordert man beim Shooting Brake die versenkbare Anhängerkupplung.

Motoren

Der Mercedes CLS Shooting Brake bietet kultivierte Turbomotoren mit vier, sechs und acht Zylindern, die stets mit einem Automatikgetriebe zusammenarbeiten. Abgesehen vom CLS 220 d steht Allradantrieb für alle Motoren als Extra zur Verfügung. Allerdings bietet bereits der Basis-Diesel angemessene Fahrleistungen und geht dabei effizient mit dem Kraftstoff um. Am anderen Ende der Palette schütten die V8-Topmodelle im CLS 500 Shooting Brake und erst recht im Mercedes-AMG CLS 63 Shooting Brake ein Füllhorn an Antriebspower aus. Unter dem Strich ergibt sich eine Empfehlung für den „Einstiegsbenziner“ CLS 400 und den Topdiesel CLS 350 d, was sich auch in den Verkäufen widerspiegelt.

  • Sechs Motoren mit vier, sechs oder acht Zylindern
  • Allradantrieb für fast alle Motoren optional verfügbar (Ausnahme: CLS 220 d)
  • Automatik in allen Versionen Standard

Motordetails anzeigen
test

Sicherheit

Ein Mercedes zählt zu den sichersten Autos auf dem Markt. Das gilt auch für den CLS als Kombi. Mit Hinterradantrieb, aber erst recht mit Allradantrieb liegt die aktive Fahrsicherheit auf hohem Niveau. Alle gängigen Sicherheitssysteme sowie eine gut zupackende Bremsanlage sind stets an Bord. Eine Reihe optionaler Sicherheitsfeatures bis hin zum Kreuzungsassistenten sind optional verfügbar. Gegenüber dem sehr guten und hellen serienmäßigen LED-Licht bietet die optionale Multibeam-LED-Ausführung eine noch bessere Ausleuchtung.

  • Front-, Seiten-, Knie-, Hüft- und Fenster-Airbags
  • LED-Scheinwerfer serienmäßig
  • Zahlreiche Sicherheitsassistenten gegen Aufpreis erhältlich

Ausstattung

Die Grundausstattung des CLS Shooting Brake mit automatischen Getrieben, Klimaautomatik, teilelektrischer Sitzverstellung und LED-Scheinwerfer geht in Ordnung, ist aber nicht üppig. Gerade angesichts der hohen Preise ärgert es, dass für einige klassenübliche Details ein Aufpreis berechnet wird, wie etwa für die Bluetooth-Schnittstelle oder den Becherhalter. Dass die zahlreichen Assistenzsysteme und Entertainment-Optionen gesondert berechnet werden, ist aber auch in der Oberklasse gängige Praxis. Einen edlen Holzboden für das Ladeabteil hat bislang nur der CLS Shooting Brake zu bieten – wenngleich zu einem happigen Aufpreis.

  • Zur Serienausstattung gehören:
  • Automatikgetriebe
  • Klimaautomatik
  • LED-Scheinwerfer

Modellbeschreibung

Mit dem CLS Coupé begründete Mercedes einst die völlig neue Kategorie der viertürigen Coupés. Und mit dem CLS Shooting Brake wiederholen die Schwaben diesen Coup und bringen das erste viertürige Kombicoupé überhaupt auf den Markt. 2017 steht der Modellwechsel zur dritten CLS-Generation an.


Mit dem CLS Shooting Brake zeigten die Mercedes-Designer, wie sich dieses Konzept modern interpretieren lässt.

Im Vergleich mit dem viertürigen CLS Coupé bietet das Styling des Shooting Brake noch mehr von allem – mehr Dynamik, mehr Drama und viel mehr Eleganz. Die lange Motorhaube und die zurückversetzt wirkende Fahrgastzelle werden durch die weit nach hinten bis zu den Rückleuchten reichende Dachlinie zusätzlich betont. Der CLS Kombi wirkt dadurch gestreckter, der athletische Schulterbereich noch kraftvoller. In Sachen Variabilität ist der Shooting Brake seinem Coupé-Bruder klar überlegen und muss sich auch vor den etablierten Kombis der Oberklasse nicht verstecken. Allein die fehlende Dachreling und die eingeschränkte Kofferraumöffnung trüben das Bild ein wenig. Die Passagiere sind vorn auf bequemen, teilelektrisch verstellbare Sesseln untergebracht und sitzen hinten auf einer stark konturierten Sitzbank. Durch das gestreckte Dach verläuft die Dachlinie über den hinteren Türen etwas höher als im Coupé, was dem Einstieg und der Kopffreiheit im Inneren guttut.


Das Coupé mit dem wohl größten Nutzwert weltweit


Zwar kann das Mercedes CLS Kombicoupé mit seinem schnittigen Äußeren nicht mit dem Fassungsvermögen des Mercedes E-Klasse Kombis, dem Lademeister unter den Kombis, mithalten, bietet aber einen Stauraum auf dem Niveau von Audi A6 Avant oder BMW 5er Touring. Doch trotz des sportlichen Auftritts fällt die Fahrwerksabstimmung eher komfortorientiert denn sportlich straff aus und ist mehr auf höchste Sicherheit als auf ausgesprochene Agilität bedacht – erst recht bei Wahl in Verbindung mit Allradantrieb. Die Serienausstattung ist angemessen, aber keineswegs üppig. Zumindest sind Klimaautomatik, teilelektrisch verstellbare Vordersitze und LED-Scheinwerfer immer an Bord. Die Preisliste lässt aber viel Spielraum zur Aufwertung mit Technik- wie auch mit Komfort-Features.

Sehr hohes Sicherheitsniveau, beste Materialien und erstklassige Verarbeitung


Die beiden verfügbaren Vierzylinder-Diesel bieten angemessenen Vortrieb, aber speziell der rau laufende 250 d passt nicht so recht zum noblen Anspruch des CLS Shooting Brake. Die kultivierten Sechs- und Achtzylinder mit 265 bis 408 PS sind die passendere Wahl. Noch mehr Power bieten die ausschließlich Allrad-angetriebenen AMG-Versionen mit 557 und 585 PS, deren aufdringlich bollernder Sound allerdings die Nerven strapazieren kann. Das hauseigene Automatikgetriebe besticht mit sanften Gangwechseln und unterstreicht den auf Komfort ausgelegten Charakter des CLS Shooting Brake.
Als typischer Mercedes bietet auch der CLS Shooting Brake einen sehr hohen Sicherheitsstandard, aktiv und passiv. Dieser lässt sich mit einer Reihe aufpreispflichtiger Extras weiter erhöhen. Die Preisliste bietet zudem vielfältige Optionen, den Sportkombi mit Leichtmetallrädern, Sportpaketen, Lederbezügen, unterschiedlichen Zierelementen oder Infotainment-Equipment den eigenen Vorlieben entsprechend auszustatten.
Die Entscheidung für einen Mercedes CLS Shooting Brake ist mit Vernunftaspekten nicht zu begründen. Die Oberklasse-Kombis der Konkurrenz und derselben Marke können vieles besser und kosten deutlich weniger. Die Kombination aus elegantem Coupé und nutzwertigem Kombi kann aber nur der CLS Shooting Brake bieten.

Fazit zum Mercedes-Benz CLS Shooting Brake (X 218)


Die Kombiversion des viertürigen CLS Coupé beweist, wie dynamisch und elegant ein Kombi sein kann. Und das mit einem durchaus klassenüblichen Ladevolumen. Beim CLS Shooting Brake zählt das aber zu den Sekundärtugenden, ebenso wie der sportliche Auftritt. Denn primär geht es bei allen CLS um Stil und Fahrkomfort. Ein CLS ist immer Ausdruck der Persönlichkeit. Auch deshalb passen die kleinen Vierzylinder-Diesel nicht so ganz zum noblen Charakter des CLS, machen aber den Einstieg in die CLS-Welt besser/leichter erreichbar. Doch selbst dann bleibt der CLS Shooting Brake im Vergleich zu den anderen Premium-Kombis der Oberklasse ein teures Vergnügen.

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