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Mercedes-Benz A-Klasse (W177)

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Gebraucht ab
380 €
Fahrzeugeinordnung

Seit Mai 2018 ist die Mercedes-Benz A-Klasse (W177) als vierte Generation der Kompaktbaureihe auf dem Markt. Sie basiert auf der MFA2-Plattform und wird als Schrägheckmodell und als Limousine gebaut. Als Einstiegsmodell in die Welt von Mercedes-Benz rückt sie Design, moderne Bedienkonzepte und Konnektivität in den Vordergrund.

Im Vergleich zum eher sachlichen Vorgänger tritt die Mercedes-Benz A-Klasse (W177) dynamischer auf und richtet sich vor allem an jüngere Fahrer sowie designorientierte Umsteiger aus der Kompaktklasse. Zu den zentralen Wettbewerbern zählen Audi A3, BMW 1er und VW Golf, während die A-Klasse auf eine wertige Innenraumgestaltung, zahlreiche Assistenzsysteme und ein weitgehend digitalisiertes Cockpit setzt.

Stärken
  • Modernes
  • lernfähiges MBUX Cockpit mit Sprachsteuerung
  • Agiles Fahrverhalten
  • optional mit kräftigen Motoren
  • Umfangreiche Assistenzsysteme und gutes Sicherheitsniveau
Schwächen
  • Hoher Preis im Vergleich zur Konkurrenz
  • Fond und Kofferraum nur durchschnittlich geräumig
  • Teilweise spürbare Vibrationen und Abrollgeräusche im Innenraum

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Motoren

Die Motorenpalette der Mercedes-Benz A-Klasse (W177) reicht von sparsamen Benzinern und Dieseln bis zu deutlich stärkeren AMG-Versionen. Typische Benziner wie A 200 und A 250 leisten bis zu 165 kW (224 PS) und decken den Alltag problemlos ab, bei praxisnahen Verbräuchen von meist 6 bis 7 Liter Super auf 100 Kilometer. Die AMG-Modelle A 35 und A 45 S bieten spürbar mehr Leistung und nutzen Allradantrieb, der die Kraft auf beide Achsen verteilt und so Traktion und Kurvensicherheit erhöht. Die Dieselmotoren A 200 d und A 220 d kommen auf 110 kW (150 PS) beziehungsweise 140 kW (190 PS) und ermöglichen auf der Langstrecke Verbräuche um 4 bis 5 Liter Diesel. Der Plug-in-Hybrid A 250 e kombiniert 160 kW (218 PS) Systemleistung mit einer Batterie mit 15,6 kWh und erlaubt eine alltagstaugliche elektrische Pendelstrecke. Schaltgetriebe spielten zuletzt keine Rolle mehr, fast alle Versionen nutzen 7- oder 8-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, die automatisch und meist weich die Gänge wechseln. Die meisten Varianten treiben die Vorderräder an, nur die AMG-Modelle setzen auf Allradantrieb.

Sicherheit

Die A-Klasse erreicht im Euro-NCAP-Crashtest die Bestwertung von fünf Sternen und sehr hohe Einzelnoten beim Schutz von Erwachsenen, Kindern und Fußgängern. Die Bewertung liegt bei 96 Prozent für Erwachsene, 91 Prozent für Kinder und 92 Prozent für ungeschützte Verkehrsteilnehmer. Eine steife Fahrgastzelle, mehrere Front-, Seiten- und Kopfairbags sowie gut abgestimmte Knautschzonen bilden ein solides Sicherheitskonzept und mindern Unfallfolgen für Insassen und Passanten. Ein aktiver Notbremsassistent mit Fußgängererkennung und ein Spurhalteassistent greifen bei Gefahr ein und unterstützen in typischen Alltagssituationen. Erweiterte Assistenten wie Abstandsregeltempomat mit Lenkfunktion, Totwinkel- und Verkehrszeichenerkennung sowie aktiver Spurwechselassistent entlasten besonders auf der Autobahn. Parkhilfen mit Rundumkameras erleichtern das Rangieren in engen Räumen, adaptive LED-Scheinwerfer verbessern die Sicht bei Nacht. Insgesamt bietet die A-Klasse damit ein hohes, alltagstaugliches Sicherheitsniveau in der Kompaktklasse.

Ausstattung

Die 2018 gestartete Mercedes-Benz A-Klasse (W177) orientiert sich bei Materialien und Bedienkonzept deutlich an größeren Modellen der Marke und wirkt im Innenraum aufgeräumt und modern. Schon in einfacheren Ausstattungen bietet sie ein volldigitales Cockpit mit zwei Displays, das MBUX-Infotainmentsystem und ein Multifunktionslenkrad mit Touchflächen. Wichtige Informationen erscheinen gebündelt im Sichtfeld, viele Funktionen lassen sich direkt über Lenkrad oder Bildschirm bedienen, was die Ablenkung beim Fahren reduziert. Klimaautomatik, hochwertige Stoffbezüge und Konnektivitätsfunktionen erhöhen den Alltagskomfort. Optional kommen Artico-Kunstleder oder Echtleder, Sitzheizung und elektrische Sitzeinstellung hinzu, was vor allem auf längeren Strecken entlastet. Ein konfigurierbares Ambientelicht mit vielen Farbvarianten und Zierelemente in Aluminiumoptik oder Carbonoptik betonen den eher sportlichen Eindruck und erleichtern die Orientierung im Dunkeln. Gegen Aufpreis sind Navigationssystem, ein hochwertiges Soundsystem, größere Displays und das AMG Line Paket mit sportlich abgestimmtem Fahrwerk erhältlich. Insgesamt positioniert sich die Mercedes-Benz A-Klasse (W177) im oberen Bereich des Kompaktsegments.

Modellbeschreibung

Die 2018 eingeführte Mercedes-Benz A-Klasse (W177) bildet die vierte Generation der Kompaktklasse-Modelle der Marke. Sie wirkt deutlich sportlicher und technikorientierter als ihre Vorgänger. Das digitale Cockpit und die breite Motorenauswahl prägen den Charakter. Hohe Preise, begrenzter Fondkomfort und ein kleiner Kofferraum zählen zu den Nachteilen.


Digitale Kompaktklasse wirkt hochwertig und tritt sportlich auf

Design und Karosserie

Die 2018 präsentierte Mercedes-Benz A-Klasse (W177) führt den Wandel vom einst hochbauenden Kompaktvan zur sportlich wirkenden Schrägheck- und Stufenhecklimousine konsequent fort. Die Karosserie liegt niedriger, die Front zieht weit nach unten und der Luftwiderstand fällt mit cW-Werten ab etwa 0,25 günstig aus. Im Vergleich zum Vorgänger wächst der Radstand um rund 30 mm, dadurch gelingt der Einstieg leichter und auf der Rückbank entsteht etwas mehr Knieraum. Geteilte Rückleuchten schaffen Platz für eine breitere Heckklappe, was das Beladen des Kofferraums erleichtert. Gleichzeitig reduziert die flach verlaufende Dachlinie die Kopffreiheit im Fond und lässt die A-Klasse weniger luftig wirken als klassische Kompaktmodelle.

Innenraum und Bedienkonzept

Im Innenraum setzt die A-Klasse stark auf Digitalisierung. Zwei nebeneinander angeordnete Displays ersetzen klassische Instrumente und arbeiten mit dem MBUX-System zusammen. Die Bedienung erfolgt per Touchscreen, Touchpad oder Sprachbefehl. Die Sprachsteuerung versteht natürliche Sätze und passt sich mit der Zeit an, etwa bei häufig genutzten Navigationszielen oder Radiosendern. Hochwertige Materialien mit optionalem Leder und ein fein einstellbares Ambientelicht erzeugen für die Kompaktklasse einen gehobenen Eindruck. Gleichzeitig kritisieren manche Fahrer die vielen Touchflächen am Lenkrad und im Cockpit, weil sie während der Fahrt ablenken und eine Eingewöhnung verlangen.

Motoren, Fahrwerk und Fahrverhalten

Das Motorenprogramm umfasst Benziner und Diesel, den Plug-in-Hybrid A 250 e sowie AMG-Varianten mit deutlich höherer Leistung. Die Doppelkupplungsgetriebe schalten in den meisten Situationen weich und unterstützen den komfortbetonten Charakter. In Kombination mit stärkeren Motoren und optionalem 4MATIC-Allradantrieb lenkt die A-Klasse präzise ein und bietet gute Traktion, was dynamische Fahrweise erleichtert. Das Fahrwerk wirkt eher straff, besonders mit großen Rädern oder AMG Line, wodurch Querfugen und Schlaglöcher im Innenraum spürbar bleiben. Hinzu kommen je nach Ausführung spürbare Vibrationen und Abrollgeräusche, die den ansonsten wertigen Eindruck stören.

Platzangebot und Alltagstauglichkeit

Vorn finden auch größere Personen eine bequeme Sitzposition, die deutlich tiefer ausfällt als bei früheren Generationen und ein fahraktives Gefühl vermittelt. Im Fond bleibt die Beinfreiheit für Erwachsene durchschnittlich, die abfallende Dachlinie begrenzt allerdings die Kopffreiheit. Der Kofferraum fasst in der Schrägheckversion etwa 370 Liter, die Limousine bietet rund 410 Liter und erreicht damit Klassenniveau. Für Kleinfamilien und Paare genügt dieses Volumen, wer jedoch regelmäßig viel Gepäck oder mehrere Kindersitze transportiert, nutzt mit B-Klasse oder GLB ein praktischeres Fahrzeug.

Preis und Sicherheit

Preislich liegt die A-Klasse über vielen Konkurrenten wie Volkswagen Golf oder Audi A3. Das digitale Cockpit, die Materialqualität und die umfangreichen Sicherheitssysteme liefern dafür Argumente. Im Euro-NCAP-Crashtest erreicht das Modell fünf Sterne und hohe Einzelwertungen, was das Sicherheitsniveau unterstreicht. Assistenzsysteme aus höheren Fahrzeugklassen, etwa Abstandsregeltempomat mit Lenkunterstützung oder aktive Spurwechselhilfen, stehen meist nur gegen Aufpreis zur Verfügung.

Fazit

Die Mercedes-Benz A-Klasse (W177) kombiniert eine kompakte Außenlänge mit hochwertig gestaltetem Innenraum, moderner Technik und betont sportlichem Charakter. Damit spricht das Modell vor allem Käufer an, die bereit sind, einen etwas höheren Preis zu zahlen und das begrenzte Platzangebot zu akzeptieren.

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