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Mercedes-Benz A-Klasse (V177)

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Gebraucht ab
380 €
Fahrzeugeinordnung

Seit 2018 ergänzt die Mercedes-Benz A-Klasse Limousine (V177) die vierte Generation in der Kompaktklasse. Als gestreckte Stufenheck-Variante der A-Klasse löst sie das frühere Hochdach-Konzept ab und rückt optisch wie technisch näher an größere Mercedes-Benz Limousinen heran. Zielgruppe sind vor allem jüngere, digital orientierte Kunden sowie Pendler und kleine Familien.

Die Mercedes-Benz A-Klasse Limousine (V177) basiert auf der modularen MFA2-Plattform und bietet ein breites Spektrum von sparsamen Benzinern und Dieseln bis zu AMG-Modellen und dem Plug-in-Hybrid A 250 e. Sie ist im oberen Preisbereich der Kompaktklasse angesiedelt und konkurriert vor allem mit Audi A3, BMW 1er und VW Golf.

Stärken
  • Agiles Fahrverhalten mit präziser Lenkung
  • Modernes volldigitales Cockpit mit Sprachsteuerung
  • Umfangreiche Assistenzsysteme auf Mittelklasse-Niveau verfügbar
Schwächen
  • Hohes Preisniveau für die Kompaktklasse
  • Nur durchschnittliche Platzverhältnisse im Fond
  • Teilweise lauter Verbrenner und teigige Bremse

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Motoren

Die Mercedes-Benz A-Klasse (V177) als Plug-in-Hybrid A 250 e nutzt einen 1,3 Liter großen Turbobenziner und einen Elektromotor. Gemeinsam bringen sie es auf eine Systemleistung von 160 kW (218 PS). Der Antrieb liegt damit deutlich über den Einstiegsmodellen und bleibt klar unter den AMG-Versionen. Das 8-Gang-Doppelkupplungsgetriebe schaltet schnell, bleibt unauffällig und leitet die Kraft an die Vorderräder, was gut zum eher komfortorientierten Charakter passt.

Die Hochvoltbatterie mit 15,6 kWh ermöglicht eine elektrische Reichweite von rund 70 bis über 80 Kilometern, je nach Ausstattung und Fahrprofil. Im Alltag hängt der tatsächliche Verbrauch stark davon ab, wie oft sich die Batterie laden lässt. Häufiges Laden hält den Benzinverbrauch niedrig, bei leerem Akku steigen die Werte spürbar. Der kleine Benzintank begrenzt die Gesamtreichweite, dafür wirkt der Antrieb spontan und kraftvoll beim Beschleunigen. Die Fahrleistungen bleiben bis etwa 225 km/h solide, rein elektrisch sind bis zu 140 km/h möglich.

Sicherheit

Im Euro-NCAP-Test erhielt die A-Klasse 2018 fünf Sterne und zeigte gute Ergebnisse beim Schutz von Erwachsenen und Kindern. Die steife Karosseriestruktur mit klar definierten Knautschzonen leitet Kräfte gezielt ab, während die stabile Fahrgastzelle mit mehreren Airbags den Insassenschutz erhöht. Konstruktive Maßnahmen für den Fußgängerschutz verbessern zusätzlich das Crashverhalten. Serienmäßige LED-Scheinwerfer mit optional adaptivem Fernlicht erleichtern die frühzeitige Erkennung von Gefahren bei Nacht.

Auf der aktiven Seite greift der Notbremsassistent ein, wenn der Fahrer nicht rechtzeitig reagiert, und die Spurhaltefunktion hält das Fahrzeug sicher in der Fahrspur. Der Aufmerksamkeitswarner erkennt auffällige Lenkmuster und warnt vor Übermüdung. Gegen Aufpreis entlasten Abstandsregeltempomat und Lenkassistent auf längeren Autobahnfahrten. Totwinkelüberwachung, Verkehrszeichenassistent und ein Parkassistent mit Rundumsensorik erhöhen die Rundumsicht und erleichtern den Alltag im dichten Verkehr und beim Parken.

Ausstattung

Mit der 2022 überarbeiteten Mercedes-Benz A-Klasse (V177) rückt die digitale Ausstattung stärker in den Mittelpunkt. Das serienmäßige Widescreen-Cockpit mit dem MBUX-System fasst Instrumente und Infotainment zusammen und zeigt viele Informationen gut ablesbar an. Je nach Vorliebe steuert der Fahrer die Funktionen über den Touchscreen oder über Tasten am Lenkrad, die zusätzliche Sprachsteuerung entlastet im Alltag und hält die Hände öfter am Lenkrad. Die integrierte Smartphone-Anbindung erleichtert Navigation und Mediennutzung, optionale Online-Dienste unterstützen zum Beispiel bei der Routenplanung oder der Fahrzeugüberwachung per App.

Gegen Aufpreis kommen Navigationspakete und ein hochwertiges Soundsystem hinzu, die längere Fahrten angenehmer machen. Ein Head-up-Display und eine erweiterte Ambientebeleuchtung lassen den Innenraum moderner und übersichtlicher wirken. Kunstleder- und Ledersitze in unterschiedlichen Farbkombinationen sorgen für einen hochwertigen Eindruck, die Verarbeitung wirkt insgesamt solide. Zahlreiche Touchflächen am Lenkrad und der Verzicht auf separate Direktwahltasten erschweren jedoch teilweise die Bedienung. Je nach Ausstattungslinie verändert sich der Gesamtpreis spürbar, dafür bietet die Baureihe viele Kombinationsmöglichkeiten.

Modellbeschreibung

Seit 2018 erweitert die Mercedes-Benz A-Klasse (V177) das Kompaktsegment der Marke um eine Stufenhecklimousine. Das Modell knüpft an die konventionelle Ausrichtung der A-Klasse an und wirkt flacher und gestreckter. Es setzt stark auf digitale Bedienung und vernetzte Dienste. Unterschiedliche Motorisierungen decken ein breites Alltagsprofil ab. Der Plug-in-Hybrid A 250 e bietet eine effiziente Option für überwiegend kürzere Strecken.


Digitaler Kompakter bietet starken Plug-in-Hybrid, zeigt aber Schwächen

Konzept und Positionierung

Die seit 2018 angebotene Mercedes-Benz A-Klasse (V177) tritt als kompakte Limousine an und verabschiedet sich klar vom früheren Hochdachkonzept. Der im Vergleich zum Vorgänger längere Radstand und die niedrigere Sitzposition rücken das Fahrgefühl näher an C-Klasse und CLA. Die technische Basis bildet die Plattform MFA2, die auch B-Klasse, CLA, GLA und GLB nutzen. Mercedes zielt mit der Limousine auf eine eher jüngere, digital orientierte Kundschaft, die Komfort und Markenimage schätzt. Im Wettbewerb mit Audi A3 Limousine, BMW 1er und VW Golf liegt die A-Klasse preislich im oberen Bereich der Kompaktklasse.

Design und Raumangebot

Die Limousine zeigt eine flache Front, betonte Schultern und kurze Überhänge. Dadurch wirkt die A-Klasse sportlich, ohne an Alltagstauglichkeit zu verlieren. Vorn sitzen Fahrer und Beifahrer großzügig. Im Fond bleiben Knie- und Kopffreiheit nur durchschnittlich, was die kompakte Basis spürbar macht. Der Kofferraum fällt bei der Stufenhecklimousine etwas größer aus als beim Fünftürer, verzichtet aber auf dessen Variabilität. Die geteilt umklappbare Rückbank erleichtert den Transport längerer Gegenstände, erreicht jedoch nicht die Flexibilität eines klassischen Schräghecks.

Innenraum und Bedienung

Der Innenraum der A-Klasse entfernt sich deutlich vom Vorgänger. Materialien und Verarbeitung orientieren sich stärker an größeren Baureihen, die breiten Widescreen-Displays prägen das Cockpit. Das Infotainmentsystem MBUX mit Sprachsteuerung vernetzt Navigation, Medien und Fahrzeugeinstellungen und schafft eine moderne, digitale Umgebung. Viele Touchfelder am Lenkrad und der Verzicht auf einen klassischen Dreh-Drück-Regler verlangen unterwegs jedoch mehr Aufmerksamkeit als konventionelle Tasten. Insgesamt präsentiert sich der Innenraum modern und hochwertig, mit klarer Ausrichtung auf Design und Display-Technik.

Antrieb und Fahrverhalten

Unter der Haube deckt die A-Klasse als Limousine ein breites Spektrum ab. Es stehen sparsame Benziner und Diesel, der Plug-in-Hybrid A 250 e sowie AMG-Varianten zur Wahl. Das Doppelkupplungsgetriebe arbeitet in der Regel schnell und unauffällig. Das Fahrwerk sucht den Ausgleich zwischen Agilität und Komfort und gelingt dabei meist stimmig. In Kurven lenkt die Limousine präzise ein, bleibt lange neutral und vermittelt auch bei höherem Tempo Sicherheit. Kritisch fallen der akustisch auffällige 1,3-Liter-Benziner und das etwas schwammige Bremspedalgefühl auf, die eine exakte Dosierung erschweren.

Alltagstauglichkeit und Fazit

Im Alltag helfen die kompakten Abmessungen der Limousine und die noch recht gute Rundumsicht. Digitale Dienste unterstützen bei der Parkplatzsuche oder bei der Nutzung von Carsharing-Funktionen. Umfangreiche Assistenzsysteme und ein hohes Crashsicherheitsniveau steigern den Langstreckenkomfort. Auf der Minusseite stehen das hohe Preisniveau, der eingeschränkte Fondkomfort und der beim Plug-in-Hybrid verkleinerte Kofferraum. Insgesamt bietet die Mercedes-Benz A-Klasse (V177) eine moderne Kompaktlimousine mit breiter Antriebsauswahl und deutlichem Technikfokus, die vor allem Käufer anspricht, die Wert auf Design und digitale Ausstattung legen und dafür Kompromisse bei Platzangebot und Kosten akzeptieren.

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