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Lada Vesta (VAZ 2114)

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Gebraucht ab
4.999 €
Fahrzeugeinordnung

Seit Februar 2017 wird der Lada Vesta 1,6 16V Luxus (VAZ 2114, Bauzeit in Deutschland bis 2018) als kompakte Stufenhecklimousine der unteren Mittelklasse angeboten. Innerhalb der Vesta-Generation markiert diese Variante den Schritt von der einfachen Technik des Priora hin zu einem moderneren Konzept und bringt die Marke näher an gängige Kompaktwagen heran.

Im Markenportfolio ordnet sich der Lada Vesta (VAZ 2114) unterhalb klassischer Mittelklasse-Limousinen ein. Der klassische Kofferraum, viel Platz im Innenraum und eine robuste, überschaubare Technik sprechen vor allem preisbewusste Fahrer und Familien an, denen solide Alltagstauglichkeit wichtiger ist als hohe Motorleistung oder ein Multimediasystem auf dem neuesten Stand.

Stärken
  • Geräumiger Innenraum und großer Kofferraum
  • Umfangreiche Komfortausstattung in der Luxusversion
  • Einfache Technik mit potenziell günstiger Wartung
Schwächen
  • Lückenhafte Assistenzsysteme und veraltete Sicherheitstechnik
  • Lange Bremswege und gefühllose Lenkung
  • Relativ hoher Verbrauch bei überschaubarer Leistung
Beta
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Aktuelle Angebote

Motoren

Im Lada Vesta (VAZ 2114) arbeitet ein 1,6 Liter großer Vierzylinder-Saugbenziner mit 78 kW (106 PS) und 148 Nm. Er reagiert ausreichend direkt auf Gasbefehle, wirkt bei hohen Drehzahlen aber angestrengt und akustisch deutlich präsent. Die Limousine erreicht rund 180 km/h und beschleunigt in knapp zwölf Sekunden auf 100 km/h, fährt damit im Alltag problemlos mit, ohne sportlich aufzutreten.

Die Leistung gelangt über ein manuelles Fünf-Gang-Getriebe und Frontantrieb an die Vorderräder. Der Frontantrieb zieht das Auto nach vorn und vermittelt ein berechenbares Fahrverhalten, das Getriebe schaltet präzise, lässt jedoch auf der Autobahn wegen des fehlenden sechsten Gangs die Drehzahl spürbar ansteigen. In einigen Versionen kommt eine automatisierte Fünf-Stufen-Schaltung zum Einsatz. Sie schaltet zwar komfortabel, steigert jedoch den Verbrauch und verlängert die Beschleunigungszeit. Der Normverbrauch liegt bei etwa 6,1 Litern Super auf 100 Kilometer und fällt in Praxistests meist höher aus, bleibt für Motor und Technik aber noch im Rahmen.

Sicherheit

Die Sicherheitsstruktur des Vesta basiert auf einer stabilen Fahrgastzelle mit definierten Knautschzonen, ergänzt um Front- und vordere Seitenairbags. Dreipunktgurte auf allen Plätzen, höhenverstellbare Kopfstützen hinten und Isofix-Halterungen auf den äußeren Fondsitzen sollen Insassen im Alltag zuverlässig sichern.

Aktive Systeme wie Antiblockiersystem mit Bremsassistent und ein elektronisches Stabilitätsprogramm überwachen das Fahrverhalten und greifen bei drohendem Schleudern früh ein, was insbesondere auf nasser Fahrbahn Vertrauen schafft. Eine Reifendruckkontrolle, Nebelscheinwerfer sowie Licht- und Regensensor unterstützen die Aufmerksamkeit des Fahrers zusätzlich. Kritisch bleibt, dass moderne Assistenzsysteme wie Notbrems-, Spurhalte- oder Totwinkelassistent nicht verfügbar sind und die Bremsleistung in Tests eher lang geriet. Dadurch fällt das Sicherheitsniveau im Vergleich zu vielen kompakten Wettbewerbern niedriger aus, auch wenn der große Kofferraum und die Isofix-Plätze den Alltag mit Kindern grundsätzlich erleichtern.

Ausstattung

Der Lada Vesta (VAZ 2114) bietet bereits in der Basisausstattung mehrere Komfortelemente. Elektrische Fensterheber rundum, Zentralverriegelung, elektrisch verstellbare Außenspiegel und eine manuelle Klimaanlage erleichtern den Alltag und machen die Bedienung unkompliziert. In höheren Ausstattungslinien kommen Klimaautomatik, beheizbare Frontscheibe sowie Sitzheizung vorn und hinten hinzu, was den Komfort bei kalter Witterung steigert.

Ein Multimediasystem mit rund 7 Zoll großem Touchscreen, integrierter Navigation, Bluetooth-Freisprecheinrichtung und Rückfahrkamera unterstützt bei Orientierung und Parken. Serienmäßige Leichtmetallfelgen, Metallic-Lack und eine Einparkhilfe hinten erleichtern das Rangieren auf engem Raum. Gegen Aufpreis stehen unter anderem eine Anhängerkupplung und eine Autogasanlage zur Verfügung, die den Nutzungsbereich erweitert. Die Materialien im Innenraum wirken schlicht, halten alltäglicher Nutzung stand und lassen sich gut reinigen. Insgesamt legt der Lada Vesta den Schwerpunkt damit auf zweckmäßigen Alltagskomfort.

Modellbeschreibung

Der Lada Vesta (VAZ 2114) führt den russischen Hersteller in eine modernere Kompaktklasse und löst den Priora ab. Das Modell bietet viel Platz und einen großen Kofferraum. Die komfortorientierte Ausstattung wirkt für diese Fahrzeugklasse überraschend umfangreich. Gleichzeitig bleibt die Technik einfach und die Bodenfreiheit erhöht. Bei Sicherheit und Bremsen zeigt der Lada Vesta (VAZ 2114) spürbare Schwächen.


Einfacher Kompaktwagen mit viel Platz und klaren Schwächen

Einordnung und Konzept

Der Lada Vesta (VAZ 2114) tritt als kompakte Stufenhecklimousine der unteren Mittelklasse an und löst den deutlich einfacheren Priora ab. Das Modell nutzt eine eigenentwickelte Plattform mit Frontantrieb und setzt auf einen konventionellen Benzinmotor ohne Turbolader oder Hybridtechnik. In Deutschland erschien der Vesta nur für wenige Jahre als Limousine und Kombi, jeweils mit ähnlicher Technik und Ausstattung. Im Wettbewerbsumfeld orientiert er sich weniger an stark ausgerüsteten Kompaktwagen wie dem Opel Astra, sondern eher an preisbewussten Alternativen wie dem Dacia Logan und kombiniert viel Platz mit einfacher, wartungsfreundlicher Technik.

Design und Karosserie

Optisch wirkt der Vesta sachlich und modernisiert, mit klaren Linien und der markentypischen X-Grafik an Front und Flanken. Mit rund 4.400 mm Länge und 2.635 mm Radstand gehört er zur unteren Mittelklasse, die vergleichsweise hohe Bodenfreiheit erleichtert das Rangieren auf schlechten Wegen und an hohen Bordsteinen. Die Limousine bietet vier Türen mit großen Einstiegen, der Kombi ergänzt eine weit öffnende Heckklappe. Eine klare Stärke bildet der Kofferraum der Limousine mit 480 Litern Volumen. Die umklappbare Rückbank erhöht die Transportmöglichkeiten, auch wenn die Öffnung weniger variabel bleibt als bei einem Schrägheck.

Innenraum und Bedienung

Im Innenraum zeigt der Vesta eine einfache, übersichtliche Gestaltung mit vielen Hartkunststoffen. Die Materialien wirken nüchtern, die Verarbeitung insgesamt robust, auch wenn Details gelegentlich Unsauberkeiten zeigen. Vorn sitzen auch große Erwachsene bequem, im Fond profitieren Mitfahrer von guter Bein- und Kopffreiheit. Der Fahrer blickt auf analoge Instrumente und ein zentrales Multimediasystem, in besserer Ausstattung mit rund 7 Zoll großem Touchscreen, Navigation, Bluetooth-Freisprecheinrichtung und Rückfahrkamera. Die Bedienung bleibt intuitiv, die Rechenleistung und die Grafik erinnern jedoch an ältere Systeme. Bei höherem Tempo dringen Wind- und Abrollgeräusche deutlich in den Innenraum.

Motor und Fahreindruck

Unter der Haube arbeitet ein 1,6 Liter großer Vierzylinder-Saugbenziner mit 78 kW (106 PS) und 148 Nm. Der Motor reagiert ausreichend direkt, liefert in Stadt und auf Landstraße ordentlichen Schub, wirkt bei höherer Drehzahl aber angestrengt und akustisch präsent. Die Limousine erreicht etwa 180 km/h und beschleunigt in knapp zwölf Sekunden auf 100 km/h. Die Kraft gelangt über einen Frontantrieb und ein manuelles Fünf-Gang-Getriebe auf die Straße. Die lange Übersetzung nimmt dem Antrieb Temperament und senkt das Drehzahlniveau nur begrenzt, ein sechster Gang fehlt auf der Autobahn spürbar. Eine automatisierte Fünf-Stufen-Schaltung fährt komfortabel, verschlechtert jedoch Verbrauch und Beschleunigung. Der Normverbrauch liegt bei etwa 6,1 Litern Super auf 100 Kilometer, in Tests fällt er deutlich höher aus und wirkt im Verhältnis zur Leistung eher hoch.

Die Federung arbeitet komfortbetont und bügelt viele Unebenheiten weg, in schnelleren Kurven treten jedoch spürbare Wankbewegungen auf. Die Lenkung fühlt sich um die Mittellage unpräzise an und überträgt wenig Rückmeldung, die Bremsen zeigen tendenziell längere Verzögerungswege, auch wenn das Stabilitätsprogramm sauber eingreift.

Sicherheit und Assistenz

Die Sicherheitsstruktur des Vesta basiert auf einer stabilen Fahrgastzelle mit definierten Knautschzonen. Front- und vordere Seitenairbags, Dreipunktgurte auf allen Plätzen, höhenverstellbare Kopfstützen im Fond und Isofix-Halterungen auf den äußeren Rücksitzen erhöhen das Grundschutzniveau im Alltag. Aktive Systeme wie Antiblockiersystem mit Bremsassistent und ein elektronisches Stabilitätsprogramm überwachen das Fahrverhalten und greifen bei drohendem Schleudern früh ein. Reifendruckkontrolle, Nebelscheinwerfer sowie Licht- und Regensensor unterstützen zusätzlich.

Moderne Assistenzsysteme wie Notbrems-, Spurhalte- oder Totwinkelassistent fehlen jedoch. Zusammen mit den eher langen Bremswegen liegt das Sicherheitsniveau unter dem vieler aktueller Kompaktmodelle, auch wenn der große Kofferraum und die Isofix-Plätze den Einsatz als Familienauto grundsätzlich erleichtern.

Alltagstauglichkeit und Fazit

Im Alltag überzeugt der Vesta mit viel Platz, fünf vollwertigen Sitzplätzen und dem großen Kofferraum mit 480 Litern Volumen. Elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung und elektrisch verstellbare Außenspiegel erleichtern den täglichen Gebrauch. In besserer Ausstattung kommen Klimaautomatik, beheizbare Frontscheibe sowie Sitzheizungen vorn und hinten hinzu. Eine Einparkhilfe hinten und die Rückfahrkamera unterstützen beim Rangieren. Optional erhältliche Extras wie Anhängerkupplung und Autogasanlage erweitern den Nutzungsbereich, während die einfache Technik tendenziell überschaubare Wartungskosten ermöglicht.

Dem stehen der im realen Betrieb relativ hohe Kraftstoffverbrauch, die veraltete Sicherheits- und Assistenztechnik sowie der mäßige Geräuschkomfort gegenüber. Insgesamt präsentiert sich der Lada Vesta (VAZ 2114) als pragmatisches, geräumiges Alltagsauto zu moderaten Kosten, das vor allem Platz, Robustheit und einfache Bedienung bietet und dafür Abstriche bei Effizienz, Fahrdynamik und moderner Sicherheitsausstattung verlangt.

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