Kia Optima (Serie)

Alle Modelle mit Tests, Daten, Preisen und Kosten

Kias Geländewagen erfreuen sich großer Beliebtheit und auch die Kleinwagen verkaufen sich vor allem über ihr gutes Preis-Wert-Verhältnis. Doch mit den konventionellen Segmenten tun sich die Koreaner in Europa schwer, und je größer die Autos, desto kleiner die Stückzahlen. Deshalb mag der 2010 als Nachfolger der Magentis präsentierte Kia Optima zwar wichtig für das Image und das Selbstbewusstsein der aufstrebenden Asiaten sein. Auf dem Markt konnte sich der Außenseiter in der Mittelklasse gegen Autos wie den VW Passat, den Ford Mondeo oder den Opel Insignia allerdings nur schwer behaupten. Das hat sich auch nach dem frühen Generationswechsel im Jahr 2015 nicht geändert. Dennoch hält Kia treu am Flaggschiff fest und hat das Modellprogramm sogar erweitert. Seit 2016 gibt es neben der Limousine auch einen schnittigen Kombi mit dem Beinamen Sportwagon und für umweltbewusste Spar-Fahrer einen Plug-in-Hybriden. Seit 2018 wird die Limousine nur noch als Plug-in-Hybrid angeboten.

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Daten

Daten

Den Kia Optima gibt es in Deutschland mit zwei Benzinern, einem Diesel und, als eines der ganz wenigen Importmodelle in dieser Klasse, auch als Plug-in-Hybrid mit rund 50 Kilometern elektrischer Reichweite. Immer mit einem Vierzylinder ausgerüstet, reicht die Leistungsspanne damit von 141 PS beim 1,7 CRDI über 163 PS beim 2.0 CVVL bis zu 245 PS für den 2.0 T-GDI. Für dem Plug-in-Hybrid nennt Kia eine Systemleistung von 205 PS. Damit erreicht der Optima je nach Antrieb und Aufbau Geschwindigkeiten von bis zu 240 km/h. Der Normverbrauch liegt zwischen bestenfalls 1,4 Litern für den Plug-in-Hybrid und 8,2 Litern für den starken und immer mit Automatik kombinierten Benziner. 

  • zwei Benziner, ein Diesel mit bis zu 245 PS
  • einer der ersten Plug-in-Hybride im Segment
  • Verbrauchswerte zwischen 1,4 und 8,2 Litern 
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Test

Test

Die Tester loben vor allem das Design, die umfangreiche Ausstattung mit viel moderner Technik für Sicherheit, Assistenz und Komfort, den vornehm verarbeiteten Innenraum und die konkurrenzlose Sieben-Jahres-Garantie. Außerdem gab es viel Anerkennung für die Einführung des Plug-in-Hybriden. Kritisiert wurde dagegen die vergleichsweise dürftige Auswahl an Motoren, die nur ein schmales Leistungsband abdecken. Außerdem fehlt dem Optima im Vergleich zu vielen Konkurrenten die Option auf Allradantrieb, die Platzverhältnisse sind allenfalls gehobener Durchschnitt und mit der Leidenschaft beim Fahren ist es nach Überzeugung der Experten auch nicht sonderlich weit her. 

  • stilsicheres Design
  • üppige Ausstattung und konkurrenzlose 7-Jahres-Garantie
  • konventionelles Fahrverhalten 
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Preise

Preise

Der Kia Optima startet als Kombi zu Preisen ab 26.490 Euro (Stand November 2018). Die Limousine ist nur noch als Plug-in-Hybrid erhältlich und kostet mindestens 40.490 Euro, der Kombi kostet mit diesem Antrieb 41.940 Euro. Gegenüber der deutschen Konkurrenz hat der Kia Optima in puncto Leistung und Preis teilweise deutlich die Nase vorn.  

  • Limousine nur als Plug-in-Hybrid
  • Grundpreis 26.490 Euro
  • mehr Leistung für weniger Geld als bei Ford, Opel und VW
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Beschreibung

Serienbeschreibung

Die Geschichte des europäischen Kia Optima beginnt in New York. Dort debütierte im Frühjahr 2010 auf der Motorshow eine Limousine, die auch diesseits des Atlantiks verkauft werden sollte. In Amerika schon immer als Optima geführt, soll sie bei uns den im Jahr 2000 eingeführten Magentis ersetzen und sich gegen deutsche Platzhirsche wie den VW Passat, den Ford Mondeo oder den Opel Insignia behaupten. 


Vorderansicht - schräg
Der Optima ist ein Außenseiter in der Mittelklasse.
Seitenansicht

Den ersten Optima gab es ausschließlich als Limousine (4,85 Meter lang). Die Motorenpalette umfasste in Europa drei Motoren: Einen 2,0 Liter großen Benziner mit 165 PS, einen 1,7 Liter großen Diesel mit 136 PS und einen Hybridantrieb. Dafür haben die Koreaner den Benziner mit einer E-Maschine zusammengespannt und den Verbrauch auf 5,1 Liter gedrückt. 

Ab 2015 mit Tigernase und viel neuer Technik

Nur fünf Jahre nach der intern als TF bezeichneten Optima-Generation enthüllt Kia, erneut auf der Motorshow in New York, den Nachfolger mit dem internen Kürzel JF. Die Limousine stammt genau wie der erste Optima wieder aus der Feder von Design-Chef Peter Schreyer und macht einen entsprechend gelungenen Eindruck. Ähnlich wie die europäischen Konkurrenten steht das Modell sehr entschlossen da und zeigt viel Präsenz. Das liegt nicht nur an der neuen Frontpartie mit dem Kühlergrill in Form einer Tigernase, sondern vor allem an dem gewachsenen Radstand und den entsprechend verschobenen Proportionen. 

Außen gestrafft, innen aufgemöbelt, die Bedienung entrümpelt, das Infotainment intuitiver, die Assistenten intelligenter und die Motoren sparsamer – so schickt Kia die zweite Optima-Generation zum Jahreswechsel 2015/2016 auch in Deutschland ins Rennen. Angetrieben wird das vor allem innen gewachsene Flaggschiff der Koreaner zunächst von einem 2,0-Liter-Benziner mit 163 PS und einem 141 PS starken Vierzylinder-Diesel. Der 1,7-Liter-Motor wurde nicht nur im Detail optimiert, sondern nun auch mit einer neuen Doppelkupplung gekoppelt, die bis zu 26 Prozent weniger Sprit benötigen soll.

Zugleich soll der Optima mit seiner Ausstattung punkten. Nicht nur die sieben Jahre Garantie sind einzigartig, sondern auch ein Navigationssystem in der Grundausstattung findet man andernorts selten. Darüber hinaus gibt es wie bei Kia üblich klimatisierte Sitze, ein beheiztes Lenkrad, einen Tempomat mit Abstandsregelung, eine Verkehrszeichenerkennung und als neue Extras einen automatischen Notbremsassistenten, eine 360-Grad-Kamera-Überwachung sowie eine induktive Ladeschale fürs Handy.

Ab 2016 mit großer Klappe und Steckdosen-Anschluss

Weltweit mag man mit mittelgroßen Limousinen punkten können, doch in Deutschland braucht man in dieser Klasse einen Kombi. Das hat auch Kia eingesehen und eigens für Europa den Sportswagon aufgelegt. Im Frühjahr 2016 auf dem Genfer Salon enthüllt, geht er im Herbst für nur 900 Euro Aufpreis in den Handel und kontert Variant, Turnier & Co mit 552 bis 1.686 Litern Ladevolumen. Während die Koreaner damit allenfalls mit den Europäern gleichziehen, fahren sie bei den Antrieben vorneweg. Denn lange vor Marken wie Opel, Peugeot oder Skoda bringen sie Ende 2016 im Optima auch einen Plug-in-Hybriden, bei dem eine elektrische Reichweite von 54 Kilometern den Normverbrauch auf 1,6 Liter drückt. Damit wird der größte Kia zugleich zum sparsamsten Modell im Programm. Wer lieber Spaß haben will anstatt zu sparen, für den legen die Koreaner außerdem einen Optima GT mit einem 245 PS starken 2,0-Liter-Turbo auf. 

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