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Fahrzeugeinordnung

Seit Juli 2017 ist der Jeep Compass (MP) der zweiten Generation als kompaktes SUV zwischen Renegade und Grand Cherokee im Angebot. Er tritt im dicht besetzten Segment der Kompakt-SUV gegen Modelle wie VW Tiguan oder Hyundai Tucson an und positioniert sich in der unteren Mittelklasse.

Der Schwerpunkt liegt auf alltagstauglicher Nutzung und einem eigenständigen Design, weniger auf kompromissloser Geländegängigkeit. Das Modell richtet sich vor allem an Fahrer im städtischen Umfeld, junge Familien und markenaffine Käufer. Gegenüber dem Vorgänger wirkt der Innenraum moderner und die Sicherheitsausstattung fällt umfangreicher aus.

Stärken
  • Geräumiger Innenraum und alltagstauglicher Kofferraum
  • Serienmäßige Smartphone-Integration und übersichtliches Infotainmentsystem
  • Zahlreiche Assistenzsysteme erhöhen die Sicherheitsreserven
Schwächen
  • Benziner wirkt träger als die Optik
  • Hoher Realverbrauch bei moderater Leistung
  • Verarbeitung und Bedienlogik nur durchschnittlich

Aktuelle Angebote

Motoren

Im Jeep Compass (MP) arbeitet ein 1,4 Liter großer Turbobenziner mit Direkteinspritzung, der 103 kW (140 PS) und 230 Nm liefert. Die Kraft des Vierzylinders fließt über ein sechsstufiges Schaltgetriebe an die Vorderräder, also an einen klassischen Frontantrieb. So bleibt das Gewicht moderat und die Technik überschaubar.

Die Fahrleistungen mit 9,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h und 192 km/h Höchstgeschwindigkeit wirken angesichts der kraftvollen Optik eher nüchtern, im ruhigen Alltagseinsatz passt der kultivierte Motorcharakter jedoch gut. Im Testalltag lag der Verbrauch bei rund 7,9 Liter Super auf 100 Kilometer und damit deutlich über den Normangaben, was die CO2-Bilanz spürbar verschlechtert. Die Start-Stopp-Automatik senkt den Durst in der Stadt leicht, nimmt dem Benziner aber nicht den recht durchschnittlichen Eindruck bei Effizienz und Durchzug.

Im Modellprogramm des Jeep Compass (MP) standen zudem stärkere Benziner, sparsamere Diesel und später auch Plug-in-Hybridversionen, teils mit Allradantrieb, zur Wahl.

Sicherheit

Im Euro NCAP Crashtest erreicht der Compass der zweiten Generation fünf Sterne und bietet damit ein hohes Grundniveau beim Insassenschutz. Eine stabile Sicherheitskarosserie mit definierten Knautschzonen und mehrere Airbags für Front, Seite und Kopf schützen Fahrer und Mitfahrer bei Kollisionen. Isofix-Halterungen mit Top-Tether auf der Rückbank erleichtern die sichere Befestigung von Kindersitzen.

Aktive Systeme wie elektronisches Stabilitätsprogramm und Traktionskontrolle unterstützen in kritischen Fahrsituationen, ein Bremsassistent verkürzt Notbremsmanöver. Spurhalteassistent und Abstandsregelung entlasten besonders auf der Autobahn. Optional helfen Spurwechselassistent und Querverkehrswarner beim Überholen und Ausparken. Xenon-Scheinwerfer verbessern die Ausleuchtung der Fahrbahn bei Dunkelheit, Nebelleuchten mit Abbiegelicht erhöhen die Sicht in engen Kurven und bei schlechtem Wetter. Der Hersteller startete mehrere Rückrufaktionen für sicherheitsrelevante Komponenten wie Bremsanlage und Sitzlehnen und überarbeitete Teile des Scheibenwischersystems, um die Funktionssicherheit zu erhöhen. Insgesamt zeigt der Compass ein hohes Sicherheitsniveau, wenn Wartungen und Servicekampagnen sorgfältig erfolgen.

Ausstattung

Der Jeep Compass (MP) ist in gehobenen Ausstattungsvarianten bereits umfangreich ausgestattet. Eine Klimaanlage und elektrische Fensterheber rundum decken den Alltagskomfort ab. 18 Zoll Leichtmetallräder und Chromdetails prägen das Erscheinungsbild. Das Uconnect Infotainmentsystem mit 7 Zoll Touchscreen erleichtert den Zugriff auf Medien und Fahrzeugfunktionen, Apple CarPlay und Android Auto binden Smartphones ein und machen Telefonie sowie Musiksteuerung während der Fahrt übersichtlich.

Optional ergänzt ein Navigationssystem das Paket und vereinfacht die Routenplanung auf längeren Fahrten. Lederausstattung und Metallic-Lackierungen verändern die Anmutung von Innenraum und Karosserie spürbar. Die Materialqualität wirkt insgesamt ordentlich, zeigt im Detail aber einfache Kunststoffe und eine nur durchschnittliche Verarbeitung. Die Sitze bieten guten Langstreckenkomfort, könnten im zügigen Kurvenbetrieb jedoch mehr Seitenhalt geben. Die im Verhältnis umklappbare Rückbank vergrößert bei Bedarf den 438 Liter großen Kofferraum zu einer ebenen Ladefläche und erleichtert so den Transport von Gepäck oder größeren Gegenständen im Alltag.

Modellbeschreibung

Der Jeep Compass (MP) erschien 2017 als zweite Generation des kompakten SUV. Er schließt im Modellprogramm die Lücke zwischen Renegade und Grand Cherokee. Das SUV bietet einen geräumigen Innenraum und eine solide Sicherheitsausstattung. Die markante Optik prägt den Auftritt, während Antriebe und Verarbeitung teils Schwächen zeigen.


Komfortables Kompakt-SUV fährt gut, schwächelt bei Motor und Verarbeitung

Der Jeep Compass (MP) der ab 2017 angebotenen Generation markiert in der Modellhistorie den Schritt zu einem global entwickelten kompakten SUV, das stärker auf Komfort und Technik als auf harte Geländeeinsätze ausgerichtet ist. Im Vergleich zum Vorgänger wirkt die Karosserie klarer gezeichnet, der Innenraum moderner. Die Sicherheitsausstattung wächst deutlich und rückt den Compass näher an Konkurrenten wie Volkswagen Tiguan oder Hyundai Tucson heran.

Design und Karosserie

Mit knapp 4.400 mm Länge gehört der Compass klar in das Segment der kompakten SUV. Die aufrechte Front mit dem typischen Kühlergrill und die kurzen Überhänge sorgen für einen robusten, gleichzeitig handlichen Auftritt. Eine Bodenfreiheit von 198 mm und ordentliche Böschungswinkel erlauben Ausflüge abseits befestigter Straßen, für ernsthafte Geländefahrten eignen sich jedoch eher die Allradvarianten. Silhouette und Proportionen wirken im Vergleich zum Vorgänger stimmiger und orientieren sich stärker am europäischen Geschmack.

Innenraum und Bedienung

Im Innenraum bietet der Compass vorn viel Platz und in der zweiten Reihe ordentliche Kniefreiheit. Der Kofferraum fasst 438 Liter und wächst bei umgelegter Rückbank auf 1.269 Liter mit nahezu ebener Ladefläche. Weiche Oberflächen stehen einfachen Kunststoffen in den unteren Bereichen gegenüber, die Verarbeitung wirkt solide, aber wenig fein. Das Uconnect System mit 7 Zoll großem Touchscreen wirkt modern und integriert Smartphones zuverlässig, einige verschachtelte Untermenüs erschweren jedoch die Bedienung. Separate Tasten für Klimaanlage und Lautstärke erleichtern häufige Einstellungen.

Fahreindruck und Motor

Im hier beschriebenen Compass arbeitet ein 1,4 Liter großer Turbobenziner mit 103 kW (140 PS). Er läuft kultiviert, spricht jedoch eher träge an und bietet nur mäßigen Durchzug, was zu einer ruhigen Fahrweise passt. Das manuelle Sechsganggetriebe hält die Drehzahlen bei Reisetempo niedrig und schaltet unauffällig. Die elektromechanische Lenkung arbeitet leichtgängig und ausreichend direkt, vermittelt aber wenig Rückmeldung. Das Fahrwerk bügelt grobe Unebenheiten weg, neigt auf kurzen Wellen zum Wippen und wirkt insgesamt nur durchschnittlich komfortabel. Der reale Verbrauch liegt deutlich über der Herstellerangabe und treibt damit auch die Emissionen nach oben.

Alltagstauglichkeit und Umfeld

Im Alltag hilft die erhöhte Sitzposition in Verbindung mit der noch kompakten Außenlänge beim Fahren in der Stadt und in Parkhäusern. Große Fensterflächen sorgen für brauchbare Übersicht, beim Rangieren unterstützen serienmäßige Parksensoren am Heck. Mit 1.505 kg Leergewicht und 411 kg Zuladung eignet sich der Compass eher für leichtere Transportaufgaben, die gebremste Anhängelast von 1.000 kg reicht vor allem für kleinere Freizeitanhänger. Der hohe Verbrauch belastet die laufenden Kosten und die Umweltbilanz, während großzügig bemessene Wartungsintervalle und Garantien etwas ausgleichen. Im Wettbewerbsumfeld überzeugt der Compass durch eigenständige Optik mit leichtem Offroad Einschlag, bleibt jedoch bei Materialqualität und Antriebseffizienz hinter einigen Rivalen zurück.

Fazit

Der Jeep Compass (MP) tritt als eigenständiges kompaktes SUV mit gutem Raumangebot und ordentlicher Sicherheitsausstattung auf. Design und Alltagstauglichkeit gefallen, die hier beschriebene Benzinvariante enttäuscht jedoch beim Durchzug und beim realen Verbrauch. Verarbeitung und Materialanmutung erreichen nicht das Niveau mancher Wettbewerber. Für Fahrer, die vor allem die erhöhte Sitzposition, die Optik und den Komfort schätzen, bleibt der Compass dennoch ein stimmiges Angebot im Segment.

Kundenbewertungen
4.3
4.25 Sterne
(4 Bewertungen)
Sicherheit
5 Sterne
5.0
Verbrauch
2 Sterne
2.0
Preis-Leistung
3.75 Sterne
3.8
Jani C. am 10. Mai 2025
4 Sterne
Komfortabel und ruhig aber groß und mit spürbar hohem Verbrauch.
Der Jeep Compass fährt sich bequem und bietet eine erhöhte Sitzposition, die für Übersicht sorgt. Er ist gut geeignet für Menschen, die Wert auf Komfort und ein sicheres Gefühl im Alltag legen. Der Innenraum ist ordentlich verarbeitet, das Fahrgefühl ruhig. Was stört, ist der hohe Verbrauch und das etwas zögerliche Ansprechverhalten. Auch in der Stadt wirkt er manchmal etwas groß. Ideal für entspannte Fahrer, die eher cruisen als rasen, und gelegentlich auch auf unebenen Wegen unterwegs sind.
mehr
Sicherheit
5 Sterne
5.0
Verbrauch
1 Stern
1.0
Preis-Leistung
4 Sterne
4.0
Luca L. am 14. Februar 2025
5 Sterne
Schönes Familienauto
Der Jeep Compass ist ein idealer Begleiter für Stadt und Gelände und als Familienauto bestens geeignet. Wir finden das Design sehr schön und der Innenraum ist sehr komfortabel. Das Fahrerlebnis ist sehr angenehm. Die hohe Sitzposition bietet eine gute Übersicht, während der Allradantrieb für Sicherheit in sämtlichen Situationen sorgt. Insgesamt ist es ein zuverlässiger SUV.
mehr
Sicherheit
5 Sterne
5.0
Verbrauch
3 Sterne
3.0
Preis-Leistung
5 Sterne
5.0
Danny K. am 15. Januar 2025
5 Sterne
Jeep wie immer
Jeep wie immer grandiose Arbeit. Das Fahrzeug ist absolut genial vom Platzverhältnis. Man hat ausgezeichnet viel Platz für Familie und Urlaub. Für längere Strecken ist es sehr komfortabel, da die Bequemlichkeit des Fahrzeuges enorm groß ist. Die Funktionalität der Technik ist prima. Ich bin sehr zufrieden mit dem Bordcomputer, auch Leistung ist mächtig. Ich bin überdurchschnittlich zufrieden.
mehr
Sicherheit
5 Sterne
5.0
Verbrauch
3 Sterne
3.0
Preis-Leistung
3 Sterne
3.0
Thomas C. am 14. Januar 2025
3 Sterne
Wenn dieser hohe Verbrauch nicht wäre
Im großen Ganzen kann man das Auto drei Sterne geben. Wenn ich das Auto noch mal kaufen würde, würde es definitiv kein Benziner sein, sondern ein Diesel. Das Positive an dem Auto ist, dass es sich sehr gut fahren lässt. Für eine kleine Familie ist es ideal....
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Sicherheit
5 Sterne
5.0
Verbrauch
1 Stern
1.0
Preis-Leistung
3 Sterne
3.0

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