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Ford Mustang Mach-E (GE2)

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Fahrzeugeinordnung

Der Ford Mustang Mach-E (GE2) ist ein mittelgroßes Elektro-SUV. Er überträgt die traditionsreiche Mustang-Namensgebung in die Elektromobilität und ist im Modellprogramm von Ford oberhalb von Kuga und Puma positioniert. Er spricht Privatkunden, Dienstwagenfahrer und Familien an, die ein alltagstaugliches Elektroauto mit dynamischem Charakter suchen.

Im Wettbewerbsumfeld tritt der Ford Mustang Mach-E (GE2) vor allem gegen Tesla Model Y, Volkswagen ID.4, Hyundai Ioniq 5 und BMW iX3 an. Im Vergleich zum klassischen Mustang Coupé steht weniger der reine Sportgedanke im Vordergrund, sondern eine Mischung aus Reichweite, Platzangebot und Komfort.

Stärken
  • Großzügiger Innenraum mit praxisgerechtem Kofferraum
  • Hohe Reichweite und kräftiger Antrieb
  • Moderne Assistenzsysteme inklusive optionalem BlueCruise
Schwächen
  • Fahrwerk relativ straff und wenig komfortabel
  • Bedienung über Touchscreen teils umständlich
  • Fahrzeug bietet geringe Zuladung
  • Stützlast
  • Dachlast

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Motoren

Im Ford Mustang Mach-E (GE2) arbeiten je nach Version ein oder zwei Elektromotoren. Sie leisten zwischen 198 kW (269 PS) und 358 kW (487 PS) und prägen damit den Charakter des SUV. Der Heckantrieb treibt die Hinterräder an und arbeitet effizient, während der Allradantrieb alle vier Räder versorgt und für mehr Traktion sowie kräftigere Beschleunigung sorgt. Die Motoren arbeiten mit einem einstufigen Getriebe, das die Kraft direkt an die Räder überträgt und Schaltvorgänge überflüssig macht.

Die verfügbaren Batterien speichern rund 76 bis knapp 99 kWh. Damit kommt der Ford Mustang Mach-E nach WLTP je nach Ausführung auf etwa 400 bis 610 Kilometer Reichweite. Im Alltag liegen die Verbräuche meist um 18 bis 23 kWh je 100 Kilometer. Das hohe Gewicht von gut 2,1 Tonnen fällt beim Anfahren dank des Drehmoments wenig auf, macht sich beim Bremsen und in schnellen Kurven aber bemerkbar. Ein Ein-Pedal-Fahrmodus erleichtert den Stadtverkehr, während die Gleichstrom-Schnellladung an geeigneten Säulen längere Etappen mit moderaten Ladepausen ermöglicht.

Sicherheit

Der Mach-E erhielt beim Euro-NCAP-Crashtest fünf Sterne und bietet eine stabile Fahrgastzelle mit mehreren Airbags sowie konstruktive Maßnahmen für den Fußgängerschutz. Struktur und Batteriegehäuse nehmen Aufprallenergie kontrolliert auf und schützen Insassen und Hochvoltsystem bei einem Unfall. Für die aktive Sicherheit sorgen serienmäßige Assistenzsysteme wie ein Notbremsassistent mit Fußgänger- und Radfahrererkennung und ein Spurhalteassistent, die kritische Situationen früh entschärfen können. Ein adaptiver Geschwindigkeitsregler mit Abstandsregelung, Stauassistent und Müdigkeitswarner entlasten auf längeren Fahrten. Je nach Ausstattung kommen Totwinkelwarner, Querverkehrwarner, Parkassistent und eine 360-Grad-Kamera hinzu, was Manöver in der Stadt erleichtert. Optional ist BlueCruise als teilautomatisiertes System erhältlich, das auf geeigneten Autobahnabschnitten Spurführung und Abstandskontrolle übernimmt, der Fahrer bleibt aber dauerhaft verantwortlich. Bei leerer 12-Volt-Batterie öffnen sich die Türen teilweise nur erschwert, dazu stellt der Hersteller ein Softwareupdate bereit. Insgesamt fällt das Sicherheitsniveau familientauglich aus.

Ausstattung

Der Ford Mustang Mach-E (GE2) ist seit 2020 als elektrisches SUV auf dem Markt. Im Innenraum prägt ein reduziertes Cockpit den Eindruck: Ein kleines Fahrerdisplay zeigt die wichtigsten Fahrdaten, ein großer, hochkant montierter Zentralbildschirm bündelt Navigation, Infotainment und viele Fahrzeugeinstellungen. Ein integrierter Drehregler erleichtert die Lautstärkeregelung, die eher verschachtelte Menüführung verlangt jedoch etwas Gewöhnung und kann stärker ablenken als klassische Tasten.

Zur Serienausstattung gehören eine Klimaautomatik und ein vernetztes Infotainmentsystem, was den Alltag komfortabler und übersichtlicher macht. Optional stehen ein Premiummusiksystem, ein Panoramadach sowie Technologiepakete bereit. Sie bringen unter anderem eine 360-Grad-Kamera, eine intelligente Geschwindigkeitsregelanlage und einen Parkassistenten mit, die Rangieren und lange Fahrten erleichtern. Die rahmenlosen Türen öffnen per Knopf und wahlweise mit Schlüssel, Smartphone oder Zahlencode an der B-Säule, was den Zugang flexibel macht. Der Kofferraum fasst 402 bis 1.420 Liter, ein vorderer Kofferraum nimmt etwa 100 Liter auf und eignet sich vor allem für Ladekabel. Materialien und Verarbeitung wirken überwiegend solide, bleiben aber etwas hinter teureren Konkurrenzmodellen zurück.

Modellbeschreibung

Der Ford Mustang Mach-E (GE2) kam 2020 als erstes vollelektrisches SUV von Ford auf den Markt. Er überträgt den Mustang-Namen auf ein alltagstaugliches Familienauto. Das Modell bietet gute Reichweite, kräftige Fahrleistungen und viel Platz. Straffe Federung und die elektronische Stabilitätskontrolle wirken teilweise unkomfortabel. Dachlast und Anhängelast bleiben begrenzt.


Elektro-SUV mit Mustang-Genen bietet viel Reichweite und Platz

Konzept und Einordnung

Der Ford Mustang Mach-E überträgt in der Baureihe GE2 das emotionale Image des Mustang-Coupés auf ein eigenständiges Elektro-SUV. Im Segment liegt das Modell zwischen kompakten Crossovern und großen Premium-SUV und konkurriert vor allem mit Tesla Model Y, VW ID.4, Hyundai Ioniq 5 und BMW iX3. Gegenüber dem klassischen Mustang rückt die reine Fahrdynamik in den Hintergrund. Reichweite, Alltagstauglichkeit und ein großzügiges Raumangebot prägen das Konzept, die sportliche Ausrichtung bleibt dennoch spürbar.

Design und Raumangebot

Außen erinnert der Ford Mustang Mach-E mit langer Motorhaube, betonten Schultern und dreigeteilten Rückleuchten klar an den Sportwagen, verzichtet aber weitgehend auf klassische Ford-Logos. Mit gut 4.700 mm Länge und coupéartiger Dachlinie wirkt das SUV kompakt und zugleich gestreckt. Der Radstand von knapp 3.000 mm schafft im Innenraum viel Beinfreiraum, auch auf der Rückbank. Vorn sitzt der Fahrer leicht erhöht mit gutem Überblick, im Fond bleiben Kopf- und Kniefreiheit für Erwachsene ausreichend. Der Kofferraum fasst 402 Liter und wächst bei umgeklappter Rückbank auf bis zu 1.420 Liter. Ein zusätzlicher vorderer Stauraum von rund 100 Liter mit Wasserablauf eignet sich für Ladekabel oder nasse Gegenstände.

Innenraum und Bedienung

Das Cockpit wirkt aufgeräumt und konzentriert sich auf einen hochkant montierten Zentralbildschirm, ergänzt um ein schmales Fahrerdisplay hinter dem Lenkrad. Die Klima-Bedienelemente bleiben dauerhaft eingeblendet, liegen jedoch relativ tief im Sichtfeld. Viele Funktionen verstecken sich in Untermenüs, was während der Fahrt ablenkt und das fehlende Head-up-Display spürbar macht. Die Materialqualität übertrifft typische Volumenmodelle, erreicht aber nicht die Detailtiefe teurer Oberklasse-SUV. Praktische Funktionen wie der Zugang per Smartphone oder Zahlencode an der B-Säule sowie regelmäßige Software-Updates, etwa zur Abstimmung von Fahrwerk und Fahrdynamikregelung, betonen den technischen Anspruch. Die optionale Funktion BlueCruise übernimmt auf freigegebenen Autobahnabschnitten Spurführung und Abstandsregelung, verlangt aber weiterhin die volle Aufmerksamkeit des Fahrers.

Fahrverhalten und Antrieb

Je nach Variante setzt der Ford Mustang Mach-E auf Hinterrad- oder Allradantrieb und deckt ein breites Leistungsspektrum ab. Die Versionen mit großer Batterie kombinieren kräftige Beschleunigung mit leisem Antrieb und guter Effizienz. Kritik an einem spät eingreifenden Fahrdynamikregelssystem und einer sehr straffen Abstimmung führte zu Softwareanpassungen, dennoch bleibt das Fahrwerk eher sportlich und auf welligen Autobahnabschnitten weniger gelassen als bei einigen Konkurrenten mit adaptiven Dämpfern. Positiv wirken das spontane Ansprechverhalten, die zuverlässige Traktion der Allradvarianten und der fein dosierbare Ein-Pedal-Modus im Stadtverkehr.

Alltagstauglichkeit und Kosten

Mit Batterien zwischen etwa 76 und knapp 99 kWh erreicht der Ford Mustang Mach-E nach Norm je nach Ausführung Reichweiten von grob 400 bis über 600 Kilometer, im Alltag bleiben damit solide Reserven für längere Etappen. Gleichstrom-Schnellladen ermöglicht zügige Ladepausen, auch wenn die maximale Ladeleistung nur in einem begrenzten Bereich des Ladezustands anliegt. Die Anhängelast von 1.500 kg erweist sich als praxisgerecht, während Zuladung, Stützlast und die fehlende Dachlast mehr Kompromisse verlangen. Preislich liegt das Elektro-SUV im oberen Bereich der mittelgroßen SUV und bietet im Gegenzug ein gutes Platzangebot und ausgewogene Technik. Insgesamt präsentiert sich der Ford Mustang Mach-E in der Baureihe GE2 als charakterstarkes, alltagstaugliches Elektro-SUV mit sportlicher Note und einigen Einschränkungen bei Komfort und Nutzlast.

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