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Ford Capri (MK4)

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Fahrzeugeinordnung

Seit 2024 kehrt der Ford Capri (MK4) als vollelektrisches SUV-Coupé ins europäische Ford-Programm zurück. Er nutzt die MEB-Plattform des Volkswagen-Konzerns, teilt sich wesentliche Technik mit dem Ford Explorer Electric und rückt damit in die Klasse der kompakten bis mittleren Elektro-SUV.

Im Modellprogramm ist der Ford Capri (MK4) sportlicher positioniert als ein Ford Kuga, bleibt aber alltagstauglicher als klassische Coupés. Er richtet sich an designorientierte Umsteiger auf Elektromobilität, die Retro-Charme schätzen. Gegenüber den zwischen 1968 und 1986 gebauten Capri-Coupés bietet die Generation mehr Raum und Assistenzsysteme; Wettbewerber sind der Volkswagen ID.5, das Skoda Enyaq Coupé und das Tesla Model Y.

Stärken
  • Lange Reichweite für Alltag und Langstrecke
  • Geräumiger Kofferraum trotz coupéhaftem Dach
  • Umfangreiche Assistenz- und Infotainmenttechnik seriennah verfügbar
Schwächen
  • Eingeschränkte Kopffreiheit im hinteren Sitzbereich
  • Bedienung stark auf Touchscreen-Funktionen konzentriert
  • Hohes Fahrzeuggewicht beeinflusst Agilität und Verbrauch
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Motoren

Im Ford Capri (MK4) arbeiten Elektromotoren, gespeist aus Lithium-Ionen-Batterien im Fahrzeugboden. Je nach Version treibt ein Motor die Hinterachse an oder zwei Motoren sorgen für Allradantrieb und mehr Traktion auf nasser Fahrbahn. Die Leistungsstufen reichen von etwa 125 kW (170 PS) bis rund 250 kW (340 PS) und spannen den Bogen von gelassen bis deutlich dynamisch, ohne in Extreme zu gehen.

Die Batteriepakete ermöglichen Reichweiten von über 600 Kilometern nach WLTP. Im Alltag hängt die tatsächlich erreichbare Strecke stark von Fahrprofil und Temperatur ab, der Stromverbrauch liegt je nach Variante im Bereich üblicher Elektro-SUV. Ein einstufiges Automatikgetriebe leitet die Kraft ohne Schaltvorgänge an die Räder weiter, beim Verzögern speisen die Motoren einen Teil der Bewegungsenergie zurück in die Batterie und entlasten so die Bremsen. Insgesamt wirkt der Antrieb auf effiziente Fortbewegung und gleichmäßige Leistungsentfaltung ausgelegt, nicht auf maximale Rundenzeiten auf der Rennstrecke.

Sicherheit

Die Sicherheitsstruktur des Capri basiert auf einer steifen Karosserie mit klar definierten Knautschzonen. Front-, Seiten- und Vorhangairbags schützen die Insassen bei einem Unfall. Ein verstärktes Batteriegehäuse schirmt die Hochvoltbatterie bei Kollisionen ab und senkt so das Brandrisiko. Spezielle Lösungen an Front und Motorhaube verbessern den Fußgängerschutz und mindern die Folgen eines Aufpralls.

Zu den aktiven Systemen gehören ein Notbremsassistent, der Fahrzeuge, Fußgänger und Radfahrer erkennt, sowie ein Spurhalteassistent, der sanft gegenlenkt, wenn das Auto von der Fahrspur abkommt. Adaptiver Tempomat und Abstandsregelung erleichtern lange Autobahnfahrten und halten automatisch den gewählten Abstand. Ein teilautomatisierter Fahrassistent unterstützt beim Spurhalten und Bremsen im dichten Verkehr. Totwinkelwarner mit Querverkehrassistent erleichtern Spurwechsel und Ausparken, die 360-Grad-Kamera verbessert die Übersicht beim Rangieren. So passt das Sicherheitskonzept gut zu Familien und Vielfahrern.

Ausstattung

Der Ford Capri (MK4, seit 2024) bietet serienmäßig LED-Scheinwerfer vorn und hinten. Sie verbessern die Sicht bei Nacht und bei schlechtem Wetter. Im Innenraum arbeiten ein digitales Kombiinstrument und ein großer zentraler Touchscreen zusammen, über den sich Navigation und Medienfunktionen steuern lassen. Die Klimaautomatik regelt Temperatur und Luftfeuchtigkeit und stabilisiert so den Komfort im Alltag.

Als Sonderausstattung stehen zum Beispiel Matrix-LED-Scheinwerfer und ein Panorama-Glasdach zur Wahl, die Ausleuchtung der Fahrbahn und die Helligkeit im Innenraum anpassen. Ein optionales Audiosystem und Ausstattungspakete für Innenraum und Akustik verändern Klang und Materialanmutung. Eine Anhängerkupplung für leichtere Lasten erweitert den Einsatzbereich, etwa für Fahrradträger oder kleine Anhänger. Der Kofferraum fasst rund 570 Liter und lässt sich durch geteilt umklappbare Rücksitze flexibel nutzen, was den Transport größerer Gepäckstücke oder Einkäufe erleichtert.

Modellbeschreibung

Der Ford Capri (MK4) knüpft seit 2024 an den historischen Sportwagen-Namen aus den 1960er Jahren an. Das Modell tritt als vollelektrisches, sportlich gezeichnetes SUV-Coupé auf. Eine effiziente Antriebstechnik unterstützt eine ordentliche Reichweite. Umfangreiche Assistenzsysteme erleichtern den Alltag. Die coupéartige Dachlinie schränkt Kopffreiheit und Übersicht etwas ein.


Elektrischer Capri verbindet Retro-Optik mit alltagstauglichem Crossover-Konzept

Konzept und Einordnung

Seit 2024 tritt der Ford Capri (MK4) als vollelektrisches SUV-Coupé auf und entfernt sich damit klar vom flachen Sportcoupé früherer Jahre. Die Technik basiert auf der MEB-Plattform des Volkswagen-Konzerns, viele Komponenten stammen vom Explorer Electric. Im Ford-Portfolio ordnet sich der Capri zwischen Puma und Kuga ein, wirkt durch die coupéartige Dachlinie jedoch deutlich dynamischer. Im Wettbewerb tritt das Modell gegen Fahrzeuge wie VW ID.5, Skoda Enyaq Coupé und Tesla Model Y an. Im Vergleich zu den von 1968 bis 1986 gebauten Vorgängern bietet der Capri erheblich mehr Komfort- und Assistenztechnik, allerdings weniger puristischen Sportwagencharakter.

Design und Raumangebot

Die Front zitiert mit Doppelscheinwerfer-Optik und klar gezeichneter Nase bewusst Stilelemente des historischen Capri, ohne wie ein Retro-Showcar zu wirken. Die stark geneigte Heckscheibe und die erhöhte Sitzposition betonen den Crossover-Charakter. Vorn entsteht ein luftiges Raumgefühl, im Fond begrenzt die abfallende Dachlinie die Kopffreiheit für große Personen spürbar. Der Kofferraum fasst rund 570 Liter, wirkt für ein SUV-Coupé großzügig und bleibt über die breite Heckklappe gut nutzbar, was den Alltag mit Gepäck und Kinderwagen erleichtert.

Innenraum und Bedienung

Im Innenraum prägen ein volldigitales Instrumentendisplay und ein großer, hochformatiger Touchscreen den Eindruck. Viele Funktionen wandern in Bildschirmmenüs, was die Armaturentafel aufgeräumt wirken lässt, die Bedienung aber etwas Eingewöhnung verlangt. Oben eingesetzte Soft-Touch-Oberflächen vermitteln einen wertigeren Eindruck, während im unteren Bereich robuste Kunststoffe dominieren. Zahlreiche Ablagen, teils mit verschiebbaren Elementen, erhöhen den Nutzwert im Alltag. Die Konnektivität mit Smartphone-Einbindung und Online-Navigation wirkt zeitgemäß, Software-Updates sollen weitgehend über das Mobilfunknetz erfolgen.

Fahrverhalten und Effizienz

Der elektrische Hinterradantrieb verleiht dem Capri eine ausgewogene Balance, stärkere Varianten mit Allradantrieb beschleunigen deutlich kräftiger, bleiben aber gut kontrollierbar. Das eher komfortorientiert abgestimmte Fahrwerk glättet Querfugen und schlechte Fahrbahnen, in schnell gefahrenen Kurven macht sich das hohe Gewicht dennoch bemerkbar. Auf der Autobahn profitiert das Modell von ordentlicher Geräuschdämmung und fein regelnden Assistenzsystemen. Im Alltag liegen die Verbräuche je nach Fahrprofil im Rahmen vergleichbarer Elektro-SUV, bei dauerhaft hohen Geschwindigkeiten sinkt die tatsächlich erzielbare Normreichweite.

Fazit

Der Ford Capri (MK4) überträgt einen bekannten Modellnamen in das Segment der Elektro-SUV und setzt klar auf Alltagstauglichkeit. Reichweite, Sicherheitsausstattung und der große Kofferraum sprechen für das Konzept, während die stark touchscreenbasierte Bedienung und die eingeschränkte Kopffreiheit im Fond Kompromisse verlangen. Insgesamt präsentiert sich der Capri als geräumiges, angenehm zu fahrendes Elektroauto mit sportlich angehauchter Optik und moderner Technik, das vor allem für den vielseitigen Einsatz im Alltag taugt.

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