Fiat Panda (169)

Kombi20032013
Beige und brauner SUV fährt nach links. Kompakt mit vier Türen und Dachreling, auf weißem Hintergrund.
Gebraucht ab
349 €
Leasing ab
60 €
Fahrzeugeinordnung

Nach dem ungewöhnlichen Erfolg des ersten Fiat Panda, dessen Laufbahn von 1980 bis 2003 währte, brachte Fiat 2003 einen Nachfolger, der komplett neu entwickelt, größer, moderner und stärker wurde. La Nuova Panda hieß der Kleinwagen, der neue Panda, von dem es auch wieder eine Allradversion und ein mit Erdgas betriebenes Modell gab. Auch wenn dieser Panda nicht den Kult des Urmodells erfuhr, wurde er zum erfolgreichsten Modell seiner Klasse.

Fiat brachte dazu zahlreiche Sondermodelle auf den Markt, bis der zweite Panda Ende des Jahres 2012 eingestellt wurde. Konkurrenten waren unter anderem Renault Twingo und Suzuki Alto.

Stärken
  • variabler, gut nutzbarer Innenraum
  • gute Übersicht
  • handliches Fahrverhalten
Schwächen
  • Verarbeitungsmängel
  • schwache Bremsen
  • gefühllose Lenkung
Beta
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Aktuelle Angebote

Leistung
40 kW / 54 PS
0 - 100 km/h
15 s
Höchstgeschwindigkeit
152 km/h
CO2-Ausstoß (komb.)*
135 g/km
Verbrauch (komb.)*
5,7 l/100km
Energieeffizienzklasse*
-

Design

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Der kantige Fiat Panda bekam 2003 einen modernen Nachfolger, der deutlich runder war und vieles besser konnte. Auf 3,54 Meter verlängert bekam der Viertürer mehr Platz und moderner Technik. Der neue Panda hatte zwar nicht den minimalistischen Charme wie der mehr als zwei Jahrzehnte produzierte Vorgänger, wurde aber spürbar erwachsener. Straffe, aber bequeme Sitze, ein übersichtliches Armaturenbrett und ein variabler gut zugänglicher Kofferraum erleichterten den Alltag ebenso wie die gute Handlichkeit.

Dass der neue Panda auch diverse Schwächen wie die mäßige Verarbeitung und ergonomische Eigenheiten hatte, tat dem Erfolg des Winzlings keinen Abbruch.

Motoren

Für den Fiat Panda gab es in der knapp zehnjährigen Produktionszeit zahlreiche Motorisierungen. Dabei handelte es sich ausschließlich um Vierzylindermotoren mit Benzin- und Dieselantrieb sowie verschiedene Erdgasvarianten. Bei den Benzinern reichte die Palette von Motoren mit 1,1 bis 1,4 Liter Hubraum sowie Leistungen von 54 PS bis 100 PS. Bei den Dieselaggregaten waren es stets Motoren mit 1,3 Liter Hubraum von 69 PS bis 75 PS. Die Erdgasversionen hatten bis zu 78 PS.

Für einige Benzin- und Dieselmodelle wurde auch ein Allradantrieb angeboten. Standard war ein 5-Gang-Schaltgetriebe. Nur die Version mit 100 PS bekam ein 6-Gang-Schaltgetriebe. Die Normverbrauchswerte lagen bei den Benzinmodellen zwischen 5,0 und 6,6 Litern, bei den Diesel zwischen 3,7 und 5,3 Litern (Stand 2010).

  • Vierzylinder (Benzin) Vierzylinder (Diesel), Erdgasantrieb
  • Frontantrieb
  • Allradantrieb
  • 5-und 6-Gang-Schaltgetriebe

Motordetails anzeigen

Sicherheit

Im Euro-NCAP-Crashtest gab es 2004 für den Fiat Panda nur drei von fünf Sternen für die Insassensicherheit, zwei von fünf Sternen für die Kindersicherheit und nur einen von vier Sternen für die Fußgängersicherheit. Zur Serienausstattung des Fiat Bravo gehörten lediglich zwei Airbags. Gegen Aufpreis gab es immerhin Seitenairbags sowie bei einigen teureren Versionen Kopfairbags und Parksensoren hinten. ESP gab es immerhin bei einigen wenigen Modellen.

  • zwei Airbags
  • Seitenairbags gegen Aufpreis
  • Kopfairbags gegen Aufpreis

Ausstattung

Zum Start gab es den Fiat Panda in den drei Ausstattungsversionen Active, Dynamic und Emotion. Später wurden daraus Active, MyLife und Dynamic. Dazu hatten spezielle Modelle wie die Erdgasversionen oder der Panda mit 100 PS noch individuelle Ausstattungen, außerdem gab es zahlreiche Sondermodelle. Im Modelljahr 2011 umfasste die Basisausstattung Active unter anderem zwei Airbags und Wärmschutzglas, aber weder Radio noch Klimaanlage.

Letztere sowie ein höhenverstellbares Lenkrad und eine Servolenkung gab es erst ab der Version MyLife. Und die beste Ausstattung Dynamic umfasste zusätzlich Fensterheber vorne, Zentralverriegelung, Seitenairbags, Drehzahlmesser und Bordcomputer.

Zur Serienausstattung gehörten:

  • zwei Airbags
  • Wärmeschutzglas
  • Klimaanlage ab Ausstattung MyLIfe

Modellbeschreibung

Der Nachfolger des legendären Fiat Panda kam 2003 auf den Markt in neuer Größe, mit moderner Technik und mehr Leistung, aber auch weniger Charme.


Der Panda war der Inbegriff des minimalistischen Fahrens.
Beige und brauner SUV fährt nach links. Kompakt mit vier Türen und Dachreling, auf weißem Hintergrund.

Als 2003 der Fiat Panda der zweiten Generation auf den Markt kam, war die Aufgabe nicht einfach. Er sollte den legendären Ur-Panda ablösen, der von 1980 bis 2003 sehr lang auf dem Markt war; technisch zwar ziemlich veraltet, dafür aber mit hohem Kultstatus ausgestattet. Der Panda war der Inbegriff des minimalistischen Fahrens ohne sozialen Zwang und mit geringen Kosten.

Der Neue war nun gute zehn Zentimeter länger, rundlicher und vor allem technisch moderner mit einem ergonomisch anmutenden Armaturenbrett und halbwegs bequemen Sitzen. Der Kofferraum war mit 206 Litern bis 860 Litern allerdings kleiner als beim Vorgänger. Dafür gab es mehr Leistung und Alltagstauglichkeit und vor allem vier Türen.

Vier Türen und ungewohnter Komfort

Als Basismodell war der Panda mit anfangs 8.290 Euro immer noch günstig, jedoch vergleichsweise sparsam ausstaffiert. Mit entsprechenden Aufpreisen oder Sondermodellen wurde der Winzling immer komfortabler, ließ sich gar mit Klimaautomatik und Leichtmetallrädern ausrüsten. Und es gab nicht nur den braven und sittsamen Vierzylinder ab 54 PS, sondern auch richtig sportliche Offerten mit 100 PS. Im Gespräch war auch eine Abarth-Version, die aber nie auf den Markt kam.

Allradantrieb für alpine Einsätze

Wie beim Vorgänger wurde auch ein Panda mit Allradantrieb angeboten. In der Landwirtschaft und vor allem in den Bergen hatte sich der kleine Allradler bestens bewährt, und übernahm teils das, was ursprünglich der VW Käfer mit seinem Heckantrieb besorgte. Diese Version des Panda ist auch gebraucht noch heute die teuerste – bis zu 10.000 Euro – während es schlichte frühe Panda bereits ab rund 1.000 Euro gibt. Der Panda der zweiten Generation entwickelte ein vielseitiges Eigenleben mit zahlreichen Sonderausstattungen und Sondermodellen, darunter auch eine mit Erdgasantrieb.

Fazit zum Fiat Panda

Mit dem Fiat Panda der zweiten Generation verhält es sich ähnlich wie mit dem VW Golf, der den Käfer ablöste. 2003 ersetzte er den mehr als zwei Jahrzehnte produzierten kantigen und minimalistischen Ur-Panda und übertraf diesen an Größe, Platz, Komfort und Leistung. Der neue Panda leistete 54 PS bis 100 PS, erschien wahlweise mit Klimaautomatik, HiFi-System und Allradantrieb.

Er war nicht perfekt, aber deutlich alltagstauglicher und verträglicher als der Vorgänger. Wenn man ihn ohne Allradantrieb und Komfortausstattung wählte, blieb er auch im Preis moderat. Er verkaufte sich gut, wurde zum Marktführer, ohne jedoch (noch nicht) den klassenlosen Status des Vorgängers zu erreichen.

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