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Fiat Grande Panda (MK1)

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Fahrzeugeinordnung

Seit 2024 ergänzt der Fiat Grande Panda (MK1, interne Kennung 328) das Kleinwagensegment von Fiat. Das Modell basiert auf der Stellantis CMP-Smart-Car-Plattform, die es technisch mit Citroën C3 und Jeep Avenger verbindet und eine moderne Grundlage für unterschiedliche Antriebsvarianten bildet.

Der Fiat Grande Panda (MK1) positioniert sich oberhalb des klassischen Panda und orientiert sich in Form und Abmessungen an einem kleinen SUV. Kantige Linien, fünf Türen und ein leicht erhöhter Aufbau zielen auf den Einsatz im urbanen Alltag und in kompakter Familiennutzung. Je nach Ausstattung liegt der Schwerpunkt eher auf Komfort, Design oder praktischer Alltagstauglichkeit innerhalb der Kleinwagenklasse.

Stärken
  • Geräumiger Kleinwagen mit gut nutzbarem Kofferraum
  • Einfache Bedienung und übersichtliche Karosserieform
  • Ordentliche Serienausstattung inklusive vieler Assistenten
Schwächen
  • Verbrauch für ein Elektroauto eher hoch
  • Hartplastik im Innenraum wirkt einfach
  • Eingeschränkter Komfort für Fondpassagiere auf Langstrecke
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Motoren

Im Fiat Grande Panda (MK1) mit Elektroantrieb arbeitet ein 83 kW (113 PS) starker Motor an der Vorderachse. Er treibt über ein einstufiges Reduktionsgetriebe die Vorderräder an, die das Auto ruhig und gleichmäßig nach vorn ziehen. Die Permanentmagnet-Synchronmaschine reagiert direkt auf Fahrpedalbefehle und ermöglicht eine zügige, aber nicht sportliche Beschleunigung, die im Stadtverkehr und auf der Landstraße souverän wirkt.

Die Lithium-Eisenphosphat-Batterie speichert brutto 44,0 kWh. Nach WLTP liegt die Reichweite bei rund 320 Kilometern. Im Alltag verbraucht der Grande Panda im gemischten Betrieb etwa 19,8 kWh je 100 Kilometer, damit sind eher 250 Kilometer realistisch. Im Stadtverkehr verlängert häufiges Rekuperieren die Reichweite spürbar, auf der Autobahn steigt der Energiebedarf deutlich an.

Beim Laden nutzt der Grande Panda AC-Leistungen bis 11 kW und füllt den Akku so in rund drei Stunden. An DC-Schnellladern fließen bis zu 100 kW, wodurch der Ladestand in etwa 30 Minuten auf ungefähr 80 Prozent steigt.

Sicherheit

Im Fiat Panda sorgt umfangreiche Sicherheitsausstattung für guten Basisschutz. Front- und Seitenairbags vorn mindern die Folgen eines Aufpralls, Kopfairbags decken beide Sitzreihen ab und ein zusätzlicher Mittenairbag trennt die Vordersitze. Die steife Fahrgastzelle verteilt Crashkräfte kontrolliert, während Gurtstraffer und verstellbare Kopfstützen das Verletzungsrisiko weiter senken.

Aktive Systeme wie Antiblockiersystem und elektronische Stabilitätskontrolle stabilisieren den Wagen in kritischen Manövern. Der City-Notbremsassistent mit Kollisionswarnung und Fußgängererkennung greift bei zu spätem Bremsen ein und hilft, typische Stadtunfälle zu vermeiden. Spurhalteassistent, Müdigkeitserkennung und Verkehrszeichenerkennung unterstützen im Alltag und erleichtern längere Fahrten. LED-Scheinwerfer mit Lichtsensor verbessern die Ausleuchtung bei Nacht, der Regensensor steuert die Wischer automatisch.

Isofix-Verankerungen auf der Rückbank ermöglichen eine sichere Befestigung von Kindersitzen, wirken jedoch etwas versteckt. Das Fehlen eines Einklemmschutzes an den Fensterhebern und die schwache Klimatisierung im Fond schränken den Familienkomfort ein.

Ausstattung

Der Fiat Grande Panda (MK1) bietet für einen Kleinwagen eine umfangreiche Grundausstattung. Eine Klimaanlage hält den Innenraum bei jeder Witterung angenehm temperiert. Ein digitales Infotainmentsystem mit Bildschirm und Touchfunktion bündelt Radio, Medien und Fahrzeugeinstellungen. Es bindet Smartphones ein, ermöglicht eine Freisprecheinrichtung und erleichtert damit den Alltag im dichten Stadtverkehr. Ein Digitalradio im Standard Digital Audio Broadcasting (DAB) sorgt für stabilen Empfang. Eine induktive Ladeschale lädt kompatible Smartphones kabellos und hält den Innenraum aufgeräumt. Navigationsfunktion und Onlinedienste unterstützen die Orientierung in unbekannten Gebieten. Elektrische Fensterheber rundum und eine Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung erhöhen den Bedienkomfort im Alltag.

Das Interieur wirkt sachlich und robust, die Oberflächen bestehen überwiegend aus Hartplastik. Der Kofferraum fasst 361 Liter und wächst durch umklappbare Rücksitzlehnen deutlich, was bei Einkäufen oder Urlaubsgepäck hilft. Gegen Aufpreis stehen Metallic-Lackierungen und größere Leichtmetallräder zur Wahl, die das Erscheinungsbild leicht verändern.

Modellbeschreibung

Seit 07/2025 ergänzt der Fiat Grande Panda (MK1) als kompakter Kleinwagen das Programm von Fiat. Der Modellname Panda steht seit den 1980er Jahren bei Fiat für einfache, robuste Stadtautos. Das Modell knüpft daran an und wächst in Richtung Mini-SUV. Die Entwicklung zielt auf einfache Bedienung und hohen Nutzwert. Die Sicherheitsausstattung unterstützt den Alltag mit Kindern und Gepäck.


Kantiger Elektro-Kleinwagen bietet viel Nutzwert, verzichtet auf Effekte

Karosserie und Design

Der Fiat Grande Panda (MK1) in der 2025 eingeführten Elektroversion setzt die Panda-Historie mit klaren Linien und steiler Front fort. Mit knapp 4.000 mm Länge und erhöhter Sitzposition wirkt der Kleinwagen fast wie ein Mini-SUV, bleibt aber im Stadtverkehr handlich. Die CMP-Smart-Car-Plattform aus dem Stellantis-Konzern dient auch Citroën- und Opel-Modellen als Basis und bringt moderne Struktur- und Sicherheitskonzepte mit. Gegenüber dem klassischen Panda wächst der Fiat Grande Panda spürbar und bietet eine deutlich zeitgemäßere Karosseriestruktur.

Innenraum und Platzangebot

Der Innenraum wirkt funktional und robust. Vorn sitzen auch große Personen bequem, profitieren von der aufrechten Sitzposition und der guten Rundumsicht. Auf der Rückbank reicht der Platz für zwei Erwachsene oder drei Kinder, die Beinfreiheit bleibt für die Kleinwagenklasse angemessen. Der Kofferraum fasst 361 Liter und vergrößert sich durch das Umklappen der Rückenlehnen auf bis zu 1.315 Liter, was den Alltagsnutzen deutlich erhöht. Die Isofix-Halterungen liegen etwas versteckt, und im Fond fehlen eigene Luftausströmer. Die überwiegend aus Hartkunststoff bestehenden Materialien fühlen sich einfach, aber solide verarbeitet an.

Antrieb und Fahrverhalten

Der Elektromotor leistet 83 kW und stellt 122 Nm Drehmoment bereit. Er beschleunigt den Fiat Grande Panda im Stadt- und Landstraßenbereich ausreichend zügig, bei höheren Geschwindigkeiten wirkt der Antrieb zurückhaltender. Die Höchstgeschwindigkeit von 132 km/h unterstreicht die Ausrichtung auf kurze und mittlere Strecken. Das Fahrwerk bügelt Schlaglöcher ordentlich glatt und vermittelt zusammen mit der direkten Lenkung ein stabiles, unkompliziertes Fahrgefühl. In Kurven bleibt der Wagen dank elektronischer Stabilitätskontrolle gut beherrschbar, die spürbare Seitenneigung erinnert jedoch an den höheren Aufbau.

Reichweite, Laden und Effizienz

Die Batterie mit 44,0 kWh ermöglicht im WLTP-Zyklus rund 320 Kilometer Reichweite. Im Alltag ergeben sich meist etwa 250 Kilometer, auf der Autobahn bei Richtgeschwindigkeit deutlich weniger. Der Stromverbrauch liegt für ein Elektroauto dieser Größe eher im oberen Mittelfeld. Die Ladeleistung überzeugt: An Schnellladesäulen fallen die Stopps kurz aus, und im Alltag reicht häufig die heimische Wallbox mit 11 kW Leistung, um den Akku komfortabel über Nacht zu laden.

Alltagstauglichkeit und Fazit

Im Stadtverkehr spielt der Fiat Grande Panda seine kompakten Abmessungen und die gute Übersicht aus, was Parkmanöver erleichtert. Fünf Türen und der gut nutzbare Kofferraum kommen Familien entgegen, im Fond bleibt der Sitzkomfort auf längeren Strecken jedoch begrenzt. Insgesamt tritt der Fiat Grande Panda (MK1) in der Elektroversion als praktischer, leicht bedienbarer Kleinwagen auf, der vor allem im urbanen Umfeld überzeugt, wenn die Nutzer mit der begrenzten Reichweite und dem schlichten Innenraum leben können.

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