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Fiat 600 Elektro (332)

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Fahrzeugeinordnung

Im Juli 2023 kam der Fiat 600 Elektro (332) als vollelektrische Variante der Baureihe 332 und als kompaktes SUV für die Stadt auf den Markt. Optisch knüpft er an den Fiat 500 an, bietet jedoch fünf Türen, mehr Platz und eine erhöhte Sitzposition. Damit spricht er städtische Fahrer, junge Familien und designbewusste Umsteiger von Kleinwagen an.

Im Modellprogramm von Fiat ist der 600 Elektro oberhalb des Fiat 500 Elektro eingeordnet und bleibt zugleich unterhalb klassischer Kompakt-SUV. Die Technik stammt aus dem Stellantis-Konzern und findet sich auch im Jeep Avenger und Opel Mokka. Zu den Alternativen zählen unter anderem VW T-Cross, Ford Puma und Volvo EX30.

Stärken
  • Kompakte Abmessungen
  • dennoch gut nutzbarer Innenraum
  • Angenehm komfortables Fahrwerk mit leisem E-Antrieb
  • Umfangreiche Assistenz- und Komfortausstattung verfügbar
Schwächen
  • Reichweite auf der Autobahn begrenzt
  • Preis liegt für diese Klasse hoch
  • Knieraum im Fond und Kofferraum knapp
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Motoren

Im Fiat 600 Elektro (332) arbeitet ein Elektromotor mit 115 kW (156 PS) und 260 Nm Drehmoment. Er treibt die Vorderräder über ein einstufiges Automatikgetriebe an, wie bei Elektroautos üblich. Der Sprint auf 100 km/h in rund 9,0 Sekunden wirkt im Stadtverkehr wie auf der Landstraße flott, die Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h deckt den Autobahnbetrieb ab.

Die Traktionsbatterie hat eine Bruttokapazität von 54 kWh und ermöglicht nach WLTP bis zu 400 Kilometer Reichweite. Im gemischten Alltag liegen eher etwa 300 Kilometer drin, was den Pendelverkehr gut abdeckt, auf langen Reisen aber zusätzliche Ladepausen einplant.

Der durchschnittliche Verbrauch von gut 18 kWh je 100 Kilometer liegt im Rahmen vergleichbarer kleiner Elektro-SUV. An DC-Schnellladern lädt der 600 Elektro mit bis zu 100 kW, wodurch der Akku in knapp 30 Minuten von rund 10 auf 80 Prozent steigt. An der Wechselstrom-Wallbox lädt das Auto dreiphasig mit 11 kW.

Sicherheit

Unabhängige Tests bescheinigen dem 600e ein gutes Sicherheitsniveau, vor allem beim Insassenschutz. Die Sicherheitsausstattung orientiert sich am Stand höherer Fahrzeugklassen. Eine stabile Fahrgastzelle mit definierten Knautschzonen und mehrere Airbags schützen Insassen bei Kollisionen. Eine energieabsorbierende Frontstruktur verbessert den Fußgängerschutz. Kopfstützen und straff abgestimmte Gurtsysteme mindern Verletzungsrisiken zusätzlich.

Als aktive Helfer arbeiten ein Notbremsassistent mit Umfeldüberwachung und ein Spurhalteassistent, die Auffahrunfälle und unbeabsichtigte Spurwechsel reduzieren. Ein Abstandsregeltempomat entlastet auf der Autobahn, eine Müdigkeitswarnung reagiert früh auf nachlassende Aufmerksamkeit. Je nach Ausstattung ergänzen ein Totwinkelwarner und Einparkhilfen mit Kamera das System und machen Manöver in der Stadt übersichtlicher. In Kombination mit der erhöhten Sitzposition und den gut dosierbaren Bremsen wirkt der kleine Elektro-SUV im Alltag insgesamt auch für Familien mit Kindern sicher.

Ausstattung

Der Fiat 600 Elektro (332) tritt seit 2023 als elektrisches SUV an und setzt auf einfache Bedienung und ein farbenfrohes Innenraumdesign. Das Cockpit wirkt modern, besteht aber überwiegend aus Hartplastik, was den Qualitätseindruck mindert. Weiche Oberflächen an Armauflagen und ein sauber verarbeitetes Lenkrad verbessern im Alltag das Anfassgefühl.

Serienmäßig regelt eine Klimaautomatik die Temperatur. Ein zentrales Infotainmentsystem mit Touchscreen bündelt viele Fahrzeugfunktionen, die Smartphone-Integration erleichtert den Zugang zu Musik und Karten. Ein digitales Kombiinstrument informiert über Geschwindigkeit und Reichweite.

Je nach Ausstattungslinie reicht das Angebot von der einfachen Pop-Version bis zur umfangreicher ausgestatteten La Prima mit elektrischer Heckklappe und beheizbaren Kunstledersitzen. Zusätzliche Optionen wie Leichtmetallräder oder erweiterte Assistenzsysteme erhöhen den Komfort, treiben den Preis aber in den oberen Bereich der Kleinwagen-SUV.

Modellbeschreibung

Der Fiat 600 Elektro (332) erschien 2023 als kompaktes Elektro-SUV oberhalb des Fiat 500 Elektro. Das Modell richtet sich an designorientierte Stadtpendler, die etwas mehr Raum wünschen. Fünf Türen, erhöhte Sitzposition und kurze Außenlänge erleichtern den Alltag in der Stadt. Komfort und Ausstattung wirken ausgewogen. Reichweite, Preis und Platz im Fond bleiben dagegen begrenzt.


Elektrischer Stadt-SUV wirkt charmant, zeigt aber begrenzte Ausdauer

Design und Konzept

Der Fiat 600 Elektro (332) als 2023 eingeführter Elektro-Mini-SUV übernimmt das bekannte 500-Design und überträgt es in die Klasse der kleinen SUV. Runde Leuchten und kräftige Farben betonen den verspielten Auftritt und sprechen alle an, die ein kompaktes Stadtauto mit höherer Sitzposition bevorzugen. Im Markenportfolio schließt das Modell die Lücke zwischen dem 500e und größeren Kompakt-SUV und übernimmt die Rolle, die früher dem 500X zufiel, nun jedoch mit elektrischem Antrieb.

Platzangebot und Kofferraum

Mit 4.170 mm Länge fällt der Fiat 600 Elektro (332) kürzer aus als viele Kompaktmodelle, bietet vorne aber überraschend viel Bewegungsfreiheit. Die Sitze lassen sich weit nach hinten schieben, dadurch sitzen auch großgewachsene Personen bequem. Im Fond reicht der Knieraum für Kinder und Jugendliche, für Erwachsene wird es auf längeren Strecken eng. Der Kofferraum fasst laut Hersteller 360 Liter, unabhängige Messungen kommen wegen des doppelten Bodens auf niedrigere Werte. Für Urlaubsreisen mit vier Personen wirkt das knapp, die geteilt klappbare Rückbank schafft zusätzlichen Stauraum.

Innenraum, Bedienung und Qualität

Das Armaturenbrett wirkt aufgeräumt und kombiniert einen zentralen Touchscreen mit separaten Tasten für die Klimabedienung. Die logisch aufgebaute Menüstruktur erleichtert die Umstellung von konventionellen Autos. Viele Oberflächen bestehen aus hartem Kunststoff, Verarbeitung und Ergonomie fallen dennoch stimmig aus. Praktische Ablagen, darunter ein großes Fach in der Mittelkonsole, erleichtern den Alltag.

Antrieb und Fahrkomfort

Der Elektromotor liefert spontan Kraft und beschleunigt den Fiat 600 Elektro (332) zügig, ohne sportlich zu wirken. Drei Fahrmodi verändern Ansprechverhalten und Leistung deutlich. Das Fahrwerk wirkt eher komfortorientiert, kurze Stöße dringen jedoch hörbar durch. Auf Landstraße und Autobahn bleibt der kleine SUV gelassen, der Geräuschkomfort passt zur Fahrzeugklasse. Die sehr leichtgängige Lenkung vermittelt wenig Rückmeldung, erleichtert dafür enge Rangiermanöver.

Reichweite und Laden

Die kombinierte Reichweite von über 400 Kilometern im Prüfzyklus schrumpft im Alltag je nach Fahrprofil auf etwa 300 Kilometer. Auf der Autobahn sinkt die Distanz spürbar, sodass zusätzliche Ladestopps nötig werden. Mit bis zu 100 kW an der Schnellladesäule lädt der Akku in rund einer halben Stunde wieder auf einen alltagstauglichen Stand. Wechselstrom-Laden (AC) mit 11 kW passt gut zum Einsatz an der heimischen Wallbox. Eine Anhängerkupplung ist nicht vorgesehen und schränkt die Transportmöglichkeiten ein.

Fazit

Der Fiat 600 Elektro (332) verbindet eigenständiges Design und komfortable Federung mit kompakten Außenmaßen. Die begrenzte Reichweite auf langen Strecken, der enge Fond und das im Segment hohe Preisniveau bleiben deutliche Schwächen. Für überwiegend innerstädtische Einsätze und kurze Pendelstrecken wirkt das Modell dennoch als ausgewogenes Gesamtpaket im Format eines Mini-SUV.

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