Fiat 500X (334)

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Fahrzeugeinordnung

Im November 2014 kam der Fiat 500X (334) als höhergelegtes Mini-SUV auf Basis des Fiat 500 auf den Markt. Optisch lehnt sich der 500X an den kleineren Stadtwagen an, technisch nutzt er jedoch die Crossover-Plattform des Jeep Renegade aus Melfi.

Im Markenportfolio ordnet sich der Fiat 500X (334) über dem klassischen Fiat 500 und unter größeren Familienmodellen ein. Das Mini-SUV richtet sich an Stadtbewohner, Paare und kleine Familien, die eine erhöhte Sitzposition und variable Nutzung wünschen. Optionaler Allradantrieb und robuste Optik erlauben auch gelegentliche Ausflüge abseits befestigter Straßen. Wichtige Wettbewerber sind Ford Puma, Renault Captur und Peugeot 2008 mit ähnlichen Abmessungen und Einsatzprofilen.

Stärken
  • Eigenständiges Design mit hohem Wiedererkennungswert
  • Komfortable Abstimmung, angenehm im Alltagsbetrieb
  • Breites Motorenangebot mit Mild-Hybrid-Varianten verfügbar
Schwächen
  • Hinten eingeschränkte Kopffreiheit für Erwachsene
  • Übersicht nach hinten nur durchschnittlich
  • Materialanmutung innen teilweise eher einfach
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Motoren

Beim Fiat 500X (334) reicht die Motorenpalette von einfachen Benzinern bis zu Mild-Hybrid-Antrieben. Frühe Modelle fahren mit 1,6-Liter-Saugbenziner mit 81 kW (110 PS) oder 1,4-Liter-Turbobenziner mit bis zu 125 kW (170 PS), die drehfreudig arbeiten, aber nicht zu den sparsamsten zählen. Die Dieselmotoren mit 70 bis 103 kW (95 bis 140 PS) laufen auf der Autobahn leiser und verbrauchen im Alltag meist weniger Kraftstoff, was sie für lange Strecken attraktiv macht. Spätere Dreizylinder- und Vierzylinder-Turbobenziner mit 1,0 und 1,3 Liter Hubraum bieten mehr Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen. Der 1,5-Liter-Mild-Hybrid mit 111 kW (150 PS) legt den Schwerpunkt stärker auf Effizienz, besonders im Stadtverkehr. Der Normverbrauch bewegt sich je nach Motor grob zwischen 4 Litern Diesel und knapp 7 Litern Super. Geschaltet wird per manuellem Fünf- oder Sechsganggetriebe, bei dem der Fahrer die Gänge selbst wählt. Optional übernehmen Doppelkupplungsgetriebe und neunstufige Wandlerautomatik den automatischen Gangwechsel. Meist treibt der Motor die Vorderräder an, stärkere Versionen nutzen teilweise Allradantrieb.

Sicherheit

Im 500X schützt eine stabile Karosseriestruktur mit definierten Knautschzonen die Insassen bei einem Aufprall. Mehrere Airbags für Front, Seite und Kopfbereich senken das Verletzungsrisiko zusätzlich. Ein verstärkter Fußraum und energieabsorbierende Elemente im Vorderwagen verbessern den Fußgängerschutz. Die serienmäßige Stabilitätskontrolle hält das Fahrzeug in kritischen Situationen besser in der Spur, während die Traktionskontrolle das Durchdrehen der Räder auf rutschigem Untergrund begrenzt. Je nach Baujahr und Ausstattung unterstützen Notbremsassistent und Spurhalteassistent, Unfälle auf Stadt- und Landstraßen zu vermeiden. Geschwindigkeitsbegrenzer und Tempomat entlasten die Fahrt auf langen Strecken. Höher ausgestattete Varianten nutzen oft Totwinkelwarner und Rückfahrkamera, die das Rangieren in engen Parklücken übersichtlicher machen. Insgesamt bietet der 500X damit ein alltagstaugliches Sicherheitsniveau, das auch den Anforderungen von Familien im Alltag gerecht wird. Die Bedienung der Systeme bleibt intuitiv und erfordert kaum Eingewöhnung.

Ausstattung

Der Fiat 500X (334) als kompaktes SUV kombiniert eine auf Alltag und Komfort ausgelegte Ausstattung mit betontem Design. Schon die einfacheren Ausstattungen bieten in der Regel eine manuell geregelte Klimaanlage und ein Audiosystem mit USB-Anschluss, was den täglichen Betrieb angenehmer macht. Höhere Linien fügen ein Multimediasystem mit Touchscreen, Smartphone-Anbindung und ein Multifunktionslenkrad hinzu, was Bedienung und Vernetzung vereinfacht. Gegen Aufpreis stehen Klimaautomatik und Navigationssystem zur Verfügung, die längere Fahrten komfortabler und übersichtlicher machen. Farbig abgesetzte Dekorelemente und auf Wunsch zweifarbige Lackierungen prägen den Innenraum und passen zum eher städtisch geprägten Auftritt. Die Sitze lassen sich je nach Version mit einfachem Stoff, robust wirkendem Kunstleder oder Leder beziehen, was den Charakter des Fahrzeugs verändert. Ein Panorama-Glasdach oder beim Sondermodell ein Stoffverdeck verstärken den Freizeitbezug. Eine geteilt umklappbare Rückbank und ein in der Höhe verstellbarer Kofferraumboden erleichtern das Verstauen von Gepäck. Der Kofferraum fasst rund 350 Liter und liegt damit im Rahmen vergleichbarer Fahrzeuge.

Modellbeschreibung

Seit 2014 tritt der Fiat 500X (334) im Segment der kompakten SUV an und ergänzt das Kleinwagenprogramm von Fiat um ein höher bauendes Modell. Die Technik stammt von Jeep. Das Design wirkt eigenständig, die Sitzposition ist erhöht. Variabler Innenraum und breite Antriebsauswahl stehen durchschnittlicher Materialqualität und begrenztem Platz gegenüber.


Fiat 500X (334) side
Italienisches Mini-SUV verbindet Charme, Hybridtechnik und soliden Nutzwert
Fiat 500X (334) angular front

Der Fiat 500X (Baureihe 334) kam 2014 als Mini-SUV auf den Markt. Er positioniert sich als höhergelegte Alternative zum bekannten 500 und als Schwestermodell des Jeep Renegade. Das Modell richtet sich an Käufer, die ein kompaktes Auto mit Crossover-Optik und urbanem Charakter suchen, dabei aber etwas mehr Platz und Variabilität wünschen.

Position im Markt

Der 500X tritt in der Mini-SUV-Klasse gegen Modelle wie Ford Puma, Renault Captur und Peugeot 2008 an. Im Vergleich zu klassischen Kleinwagen bietet er eine deutlich höhere Sitzposition und einen bequemeren Einstieg. Gegenüber größeren Kompakt-SUV bleibt er handlich und für die Stadt gut geeignet. Die Modellpflegen von 2018 und 2022 brachten modernisierte Motoren und zusätzliche Assistenzsysteme, wodurch spätere Baujahre technisch frischer wirken. Als Nachfolger im Markenportfolio erschien später der Fiat 600, was den 500X vor allem im Gebrauchtwagenmarkt attraktiv macht.

Design und Innenraum

Optisch orientiert sich der 500X klar am kleinen 500, setzt dessen runde Formen und Lichtsignaturen mit breiterer Spur und kräftiger Statur jedoch eigenständig um. Im Innenraum dominieren einfache, überwiegend harte Kunststoffe, die sauber verarbeitet wirken, aber keinen Premiumanspruch erheben. Vorn sitzen Erwachsene bequem, im Fond fällt die Kopffreiheit für große Mitfahrer spürbar knapper aus. Der Kofferraum bietet rund 350 Liter und reicht für Alltag und Wochenendgepäck, für große Familienurlaube wirkt das Volumen eher begrenzt. Mit den Modellpflegen erhielten Instrumente und Infotainment ein moderneres Layout, was die Bedienung übersichtlicher macht.

Motoren und Fahreindruck

Die Motorenpalette umfasst ältere Saugbenziner und Dieselmotoren ebenso wie moderne Turbo- und Mild-Hybrid-Aggregate. Die Benziner reagieren lebhaft, verlangen bei voller Beladung jedoch häufig höhere Drehzahlen. Dieselmotoren punkten beim Verbrauch und eignen sich besser für längere Autobahnfahrten. Der Mild-Hybrid unterstützt vor allem im Stadtverkehr, senkt den Verbrauch etwas und ermöglicht ein sanfteres Anfahren. Das Fahrwerk wirkt insgesamt komfortabel abgestimmt, kurze Wellen und Schlaglöcher dringen je nach Radgröße aber in den Innenraum vor. Die Lenkung arbeitet leichtgängig und ausreichend präzise, was Rangieren und Parken in engen Straßen erleichtert. Optionaler Allradantrieb verbessert Traktion und Anfahrverhalten auf nassem oder losem Untergrund.

Alltag und Kosten

Im Alltag kommen die erhöhte Sitzposition und die kompakten Abmessungen dem 500X zugute. Parkmanöver gelingen meist problemlos, die Übersicht nach hinten bleibt jedoch durchschnittlich. Der Verbrauch der Benziner liegt im Klassenschnitt, mit Diesel oder Mild-Hybrid fahren Besitzer eher sparsam. Die Ausstattung fällt bereits in einfacheren Versionen solide aus, höherwertige Linien steigern Komfort und Annehmlichkeiten spürbar. Im Vergleich zu einigen Rivalen wirkt die Materialqualität schlichter, dafür bewegen sich die Preise auf dem Gebrauchtwagenmarkt meist moderat.

Fazit

Der Fiat 500X verbindet auffälliges Design mit erhöhter Sitzposition und variabler Technik. Die Motorenvielfalt und die komfortbetonte Abstimmung sprechen Stadtpendler und Pendler mit gelegentlichen Ausflügen an. Einschränkungen beim Platz im Fond und bei der Materialanmutung zählen zu den Hauptkritikpunkten. Insgesamt präsentiert sich der 500X als eigenständiges Mini-SUV mit stimmiger Alltagstauglichkeit und einem ausgewogenen Gesamtpaket.

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