Fiat 500 (Mk3)

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Fahrzeugeinordnung

Der 2007 eingeführte Fiat 500 (312) interpretiert den historischen Nuova 500 als modernen Kleinstwagen für die Stadt und basiert technisch auf dem Panda. Im Markenportfolio liegt dieses Modell oberhalb der reinen Einstiegsautos und richtet sich an Käufer, die auf Stil und Kompaktheit achten.

Mit drei Türen, optionalem Cabrio-Dach und verschiedenen Personalisierungen ist der Fiat 500 (312) vor allem im urbanen Umfeld verbreitet und wird häufig als Zweitwagen genutzt. Gegenüber dem Vorgänger Seicento wirkt er größer und besser verarbeitet, bleibt jedoch klar im A-Segment verankert und konkurriert vor allem mit dem Mini und kleineren Versionen des VW up.

Stärken
  • Charakterstarkes Design mit hohem Wiedererkennungswert
  • Sehr handlich und übersichtlich im Stadtverkehr
  • Breite Motorenpalette inklusive sparsamer Varianten
Schwächen
  • Rückbank bietet Erwachsenen nur wenig Platz
  • Assistenzsysteme bieten weniger Funktionen als Rivalen
  • Federung wirkt auf schlechten Straßen straff
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Motoren

Im 2007 eingeführten Fiat 500 (Typ 312) arbeiten überwiegend kleine, drehfreudige Benziner. Die Bandbreite reicht vom sparsamen Dreizylinder bis zu den kräftigen Abarth-Modellen. Typisch sind Hubräume zwischen 0,9 und 1,4 Liter, die Leistungen liegen zwischen 51 kW (70 PS) und deutlich über 100 kW. Beliebt sind die robusten 1,2-Liter-Vierzylinder und der 1,0-Mild-Hybrid, die im Alltag wenig Kraftstoff benötigen und sich einfach warten lassen. Die aufgeladenen TwinAir-Motoren reagieren spontan aufs Gas, klingen dabei aber deutlich präsenter.

Für lange Strecken bot Fiat zeitweise 1,3-Liter-Dieselmotoren mit zurückhaltendem Verbrauch an. Alle Varianten treiben die Vorderräder an. Meist übernimmt ein manuelles Fünfganggetriebe die Kraftübertragung, bei einigen Motoren sorgt ein Sechsganggetriebe für niedrigere Drehzahlen auf der Autobahn. Das automatisierte Dualogic-Getriebe schaltet selbsttätig und nimmt im dichten Stadtverkehr Arbeit ab, wirkt aber nicht immer besonders sanft. Ein batterieelektrischer 500e mit 83 kW ergänzt das Programm, blieb in Deutschland jedoch ein Nischenangebot.

Sicherheit

Beim Euro-NCAP-Crashtest erzielte der 500 2009 fünf Sterne, im verschärften Verfahren 2017 noch drei Sterne. Eine steife Fahrgastzelle und mehrere Airbags bieten einen soliden Grundschutz bei Unfällen. Ein zusätzlicher Knieairbag für den Fahrer senkt das Verletzungsrisiko beim Frontalaufprall. Verstärkungen in Front und Seiten leiten die Aufprallenergie kontrolliert ab, während überarbeitete Stoßfänger und eine energieabsorbierende Motorhaube den Fußgängerschutz erhöhen. Ein Antiblockiersystem und ein elektronisches Stabilitätsprogramm stabilisieren den Wagen in kritischen Situationen. Isofix-Halterungen auf den Rücksitzen erleichtern die sichere Montage von Kindersitzen, der Beifahrerairbag lässt sich bei rückwärtsgerichteten Sitzen deaktivieren. Optional erhältliche Notbremsassistenten für den Stadtverkehr können Auffahrunfälle bei niedrigen Geschwindigkeiten abmildern, ersetzen aber keinen adaptiven Abstandstempomaten. Damit eignet sich der 500 in der Praxis eher für dichten Stadtverkehr und kürzere Pendelstrecken als für häufige Autobahnfahrten mit voller Beladung.

Ausstattung

Beim 2007 eingeführten Fiat 500 (Typ 312) reicht das Ausstattungsspektrum von einfachen Stadtvarianten bis zu hochwertig gestalteten Lifestyle-Modellen. Schon die Linie Pop deckt mit Servolenkung und elektrischen Fensterhebern die Grundbedürfnisse im Alltag ab. Lounge-Versionen setzen mit Klimaanlage und Panorama-Glasdach stärker auf Komfort und Optik. Sport-Modelle erhalten Spoiler und geänderte Stoßfänger für einen dynamischeren Auftritt.

Optional sind Klimaautomatik und Ledersitze verfügbar, die den Innenraum aufwerten. Das Uconnect-Infotainmentsystem mit Farbdisplay bündelt Navigation und Smartphone-Anbindung. Verschiedene Pakete fassen Design-Details und Assistenzfunktionen zusammen, was die Konfiguration erleichtert. Dank zahlreicher Lackfarben und Dekorfolien lässt sich der 500 stark individualisieren, was besonders in urbanem Umfeld auffällt. Unterschiedliche Innenraumausstattungen unterstützen verschiedene Geschmacksrichtungen. Die Materialqualität bewegt sich im Segmentrahmen, die Verarbeitung wirkt insgesamt solide, auch wenn einige Hartplastikflächen sichtbar bleiben. Sondermodelle setzen zusätzliche optische Akzente.

Modellbeschreibung

Der 2007 eingeführte Fiat 500 (Mk3) interpretiert den historischen Fiat 500 als kompaktes Stadtmobil neu. Er steht für den Wandel der Marke hin zu stärker designorientierten Kleinwagen. Stärken liegen im Format, im charakteristischen Auftritt und in der Motorenauswahl. Wenig Platz im Fond, begrenzte Assistenzsysteme und eine je nach Motor eingeschränkte Langstreckentauglichkeit zählen zu den Schwächen.


Fiat 500 (Mk3) side
Kompakter Stadtwagen zeigt Stil, ist als Allrounder begrenzt
Fiat 500 (Mk3) angular front

Design und Auftritt

Der 2007 vorgestellte Fiat 500 (Typ 312) überträgt die Formensprache des Nuova 500 in ein kompaktes Stadtfahrzeug. Die rundliche Karosserie mit kurzen Überhängen und vielen Zitaten an das Original wirkt eigenständig und hebt sich klar von nüchternen Kleinwagen ab. Mit der Modellpflege 2015 erhielten Leuchten und Stoßfänger ein moderneres Design, der grundlegende Charakter blieb jedoch erhalten. Die Cabriolimousine 500C mit großem Faltdach spricht Fahrer an, die gern offen fahren und dennoch den Alltagsnutzen eines festen Dachrahmens nutzen möchten. Im Markenportfolio ordnet sich der 500 über dem Panda und unter den größeren Modellen 500L und 500X ein.

Innenraum und Platzangebot

Im Innenraum verbindet der 500 farbig lackierte Armaturenbretter mit einfachen Kunststoffen und gezielt eingesetzten Chromdetails. Das übersichtliche Bedienkonzept erleichtert den Alltag, spätere Uconnect-Systeme sorgen für zeitgemäße Konnektivität. Vorn finden Erwachsene ausreichend Platz, die Kopffreiheit passt auch für größere Fahrer. Auf der Rückbank geraten Knie- und Beinraum schnell an ihre Grenzen, längere Strecken zu viert wirken deshalb anstrengend. Der Kofferraum bietet mit 185 bis 610 Liter für diese Fahrzeugklasse akzeptable Werte, die große Heckklappe erleichtert das Beladen.

Antrieb und Fahrverhalten

Die Motorenpalette reicht vom sparsamen 1,0-Mild-Hybrid über den 1,2-Liter-Motor bis zu aufgeladenen TwinAir-Aggregaten und den Abarth-Versionen. Im Vergleich zum Seicento wirken Laufkultur und Fahrleistungen deutlich erwachsener. In der Stadt profitiert der 500 vom kleinen Wendekreis und der leichtgängigen Lenkung, die optionale Stadtfunktion verstärkt diesen Eindruck. Auf der Autobahn liefern die stärkeren Motoren bessere Reserven, das Geräuschniveau liegt jedoch über dem von größeren Kleinwagen. Das straff ausgelegte Fahrwerk sorgt in Kurven für Stabilität, gibt auf schlechten Straßen Unebenheiten aber recht direkt weiter.

Alltag, Kosten und Zuverlässigkeit

Im Alltag prägt die große Auswahl an Sondermodellen und Ausstattungen das Angebot, viele Gebrauchtwagen sind individuell konfiguriert. Die Unterhaltskosten bleiben dank niedriger Verbräuche und günstiger Versicherungsklassen meist überschaubar. In Zuverlässigkeitsstatistiken fallen vor allem ältere Jahrgänge mit Problemen an der Starterbatterie auf, spätere Baujahre zeigen ein stabileres Bild. Die Sicherheitsausstattung bietet ein solides Grundniveau, erreicht jedoch nicht das Niveau moderner Kleinwagen mit umfangreicheren Assistenzsystemen.

Fazit

Der 500 präsentiert sich als charakterstarker Kleinstwagen für Stadt und kurze Pendelwege, der durch sein Design, seine Individualität und die einfache Technik überzeugt. Beim Platzangebot, beim Langstreckenkomfort und bei den Assistenzsystemen fordert das Konzept jedoch spürbare Kompromisse. Wer diese Einschränkungen akzeptiert, erhält ein kompaktes Auto mit eigenständigem Stil und einer breiten Auswahl an Motorisierungen.

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