Dacia Jogger (RJI)

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Fahrzeugeinordnung

Der Dacia Jogger (RJI) der 2022 gestarteten ersten Generation ist als günstiger Familien-Crossover mit bis zu sieben Sitzen konzipiert und löst die früheren Vans der Marke ab. Er nutzt die CMF-B-Plattform, teilt sich viel Technik mit dem Sandero und ist im Modellprogramm oberhalb des Kleinwagens und unterhalb des Duster angesiedelt.

Als Fünf- oder Siebensitzer bedient der Dacia Jogger (RJI) vor allem preisbewusste Familien, Freizeitnutzer und Campingfreunde, die viel Platz und eine einfache Bedienung schätzen. Die Palette dieser Baureihe umfasst Benziner, eine LPG-Variante und Vollhybride, die je nach Einsatzprofil den Schwerpunkt auf Reichweite oder Verbrauch legen und den Jogger im Umfeld kompakter Vans und Hochdachkombis positionieren.

Stärken
  • Bietet viel Platz bei kleiner Grundfläche
  • Flexibler Siebensitzer mit herausnehmbarer dritter Reihe
  • Sparsame Autogas- und Hybridantriebe senken Betriebskosten
Schwächen
  • Schwache Sicherheitsbewertung mit geringer Assistenzdichte
  • Schlichte Hartplastik-Innenräume ohne hochwertige Anmutung
  • Geräuschkomfort und Feinschliff teurerer Vans fehlen
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Motoren

Im Dacia Jogger (RJI) reicht das Motorenprogramm vom kleinen Dreizylinder mit Benzin oder LPG bis zum Vollhybrid. Der Turbobenziner leistet rund 81 kW (110 PS) und beschleunigt den Kombi ausreichend lebhaft, ohne sportlich aufzutreten. In der LPG-Variante arbeitet eine angepasste Version desselben Dreizylinders mit zwei Tanks für Benzin und Autogas, was die Gesamtreichweite deutlich erhöht und dank des günstigeren Kraftstoffs die Kosten pro Kilometer senkt. Beide Antriebe nutzen ein manuelles Sechsgang-Getriebe, das sich sauber schalten lässt und die Leistung an die Vorderräder überträgt, der Jogger fährt also mit Frontantrieb.

Der Vollhybrid kombiniert einen Vierzylinder-Benziner mit zwei Elektromotoren und einem automatisierten Multi-Mode-Getriebe ohne klassische Kupplung. Es wählt die Fahrstufen selbstständig und verteilt die Kraft ebenfalls an die Vorderachse. Im Stadtverkehr fährt der Jogger häufig elektrisch an und bleibt angenehm leise, auf der Autobahn liegt der Schwerpunkt eher auf einem zurückhaltenden Verbrauch als auf hoher Endgeschwindigkeit.

Sicherheit

Beim Euro NCAP erreicht der Jogger nur einen von fünf Sternen und fällt damit insgesamt schwach aus. Hauptursachen sind die einfache Assistenztechnik und die fehlende Anschnallerinnerung in der optionalen dritten Sitzreihe. Die Sicherheitsstruktur baut auf der CMF-B-Plattform auf und übernimmt viele Elemente aus den Kleinwagen des Konzerns. Mehrere Airbags, eine steife Fahrgastzelle und aktive Gurtkraftbegrenzer schützen die Insassen im Crash. Eine energieabsorbierende Front verbessert den Fußgängerschutz. Isofix-Halterungen im Fond erleichtern die Kindersitzmontage und machen den Alltag für Familien praktischer. Serienmäßig arbeiten ein Spurhalteassistent und ein Notbremsassistent, sie mindern typische Risiken im Stadt- und Überlandverkehr. Je nach Ausstattung ergänzen Tempomat, Müdigkeitswarner und Totwinkelwarner das System. Eine Rückfahrkamera und Parksensoren erleichtern das Rangieren, besonders mit voller Beladung. Trotz der schwachen Bewertung wirkt das Paket im Alltag stimmig, solange die Assistenzsysteme korrekt arbeiten.

Ausstattung

Im Dacia Jogger (RJI) der 2022 eingeführten Generation bleibt die Basisausstattung einfach. Sie deckt die wichtigsten Komfortfunktionen für den Alltag ab. Die Linie Essential bietet in der Regel Klimaanlage, Radio oder ein schlichtes Infotainmentsystem sowie elektrische Fensterheber vorn. Das erleichtert die Nutzung im Stadt- und Pendelverkehr. Die Ausstattungen Expression und Extreme ergänzen eine erweiterte Smartphone-Integration, ein größeres Touchdisplay und zusätzliche Designelemente. In der Variante Extreme Plus kommen weitere Komfortfunktionen hinzu, der Innenraum wirkt vor allem auf langen Fahrten angenehmer.

Optional lassen sich Rückfahrkamera, Einparkhilfen, Sitzheizung vorn oder eine automatische Klimaregelung hinzufügen. Die verwendeten Kunststoffe wirken robust und erweisen sich im Familienalltag als pflegeleicht, auch wenn die Optik sachlich bleibt. Die Siebensitzer-Variante integriert praktische Details wie Becherhalter und eine zusätzliche Steckdose im Heck. Der große, variabel nutzbare Kofferraum fasst je nach Sitzkonfiguration bis knapp 1.800 Liter und unterstützt den Einsatz als Familien- und Freizeitfahrzeug.

Modellbeschreibung

Der Dacia Jogger (RJI) ersetzt seit 2022 die früheren Vans Dacia Lodgy und Dacia Logan MCV und führt das preisgünstige Familienkonzept der Marke fort. Als geräumiger Crossover bietet er viel Platz und eine flexible Siebensitzer-Option. Sparsame Motoren senken die Kosten. Verarbeitung und Sicherheitsniveau bleiben eher einfach.


Dacia Jogger (RJI) side
Bietet viel Raum und Reichweite, schwächelt bei der Sicherheit
Dacia Jogger (RJI) angular front

Konzept und Segment

Der Dacia Jogger (RJI) der seit 2022 angebotenen Generation verbindet Eigenschaften von Kombi, Van und Crossover. Die Basis bildet die CMF-B Plattform, die sich der Jogger mit dem Kleinwagen Sandero teilt. Im Modellprogramm steht er über dem Sandero und unter dem SUV Duster. Im Wettbewerbsumfeld trifft er auf kompakte Vans und Hochdachkombis und setzt auf einfache Technik und niedrige Kosten.

Design und Innenraum

Optisch wirkt der Jogger mit höhergelegter Karosserie, Kunststoffbeplankungen und Dachreling wie ein leichtes SUV, bleibt in den Proportionen aber ein Kombi. Im Innenraum prägen eine sachliche Gestaltung, analoge Instrumente und ein mittig angeordneter Bildschirm das Bild. Die überwiegend harten Kunststoffe mindern zwar die Wertanmutung, wirken im Familienalltag jedoch pflegeleicht. Ausstattungen wie Extreme betonen Outdoor und Camping mit strapazierfähigen Sitzbezügen und zusätzlichen praktischen Details.

Platzangebot und Alltagstauglichkeit

Die Karosserielänge von gut viereinhalb Metern nutzt der Jogger effizient. Als Fünfsitzer bietet er einen großen Kofferraum. In der Siebensitzer-Version ergänzt eine entnehmbare dritte Reihe zwei vollwertige Plätze. Der Kofferraum fasst je nach Sitzstellung von etwas über 160 bis fast 1800 Liter und eignet sich damit für Reisen und Freizeit. Die hoch montierte zweite Reihe erleichtert den Zustieg. Ablagen, Becherhalter und eine Steckdose im Heck erhöhen die Alltagstauglichkeit, auch wenn die Variabilität hinter klassischen Vans mit Schiebetüren zurückbleibt.

Antrieb und Fahrverhalten

Das Motorenprogramm reicht vom aufgeladenen Dreizylinder über eine Autogas Variante (LPG) bis zum Vollhybrid. Die Benziner liefern ausreichende Reserven für Autobahnfahrten, bleiben aber unauffällig. Der Autogas Antrieb (LPG) senkt die Kraftstoffkosten und ermöglicht eine große Reichweite, schränkt jedoch die mögliche Anhängelast ein. Der Hybrid zielt auf Effizienz im Stadt- und Pendelverkehr, fährt dort oft elektrisch an und senkt den Verbrauch. Das komfortbetont abgestimmte Fahrwerk lässt die Karosserie in schnell gefahrenen Kurven spürbar neigen, die Federung bleibt weich und bevorzugt entspanntes Reisen gegenüber dynamischer Fahrweise.

Sicherheit, Kosten und Fazit

Bei der Sicherheit wirkt vor allem die Euro NCAP Bewertung mit einem von fünf Sternen nach, die aus der begrenzten Zahl an Assistenzsystemen und Details wie der fehlenden Gurtwarnung in der dritten Reihe resultiert. Die Technik bleibt dafür überschaubar und wirkt gut beherrschbar, in Pannenstatistiken fällt der Jogger kaum auf. Die Betriebskosten liegen dank günstiger Anschaffung, Autogas Option (LPG) und Hybridtechnik meist unter denen vieler Konkurrenzvans. Insgesamt spricht der Dacia Jogger (RJI) eine Kundschaft an, die viel Platz, variable Sitzkonzepte und niedrige laufende Kosten höher gewichtet als hochwertige Materialien oder ein erweitertes Sicherheits- und Assistenzpaket. Damit tritt das Modell als praktischer Familienkombi mit einfachem, nutzerorientiertem Konzept auf.

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