BMW

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Die Firma BMW wurde im Jahr 1916 von Karl Rapp und Gustav Otto unter dem Namen Bayerische Flugzeugwerke gegründet und später in Bayerische Motoren Werke GmbH umbenannt. Im ersten Weltkrieg baute das Unternehmen Flugzeugmotoren. 1923 wurde das erste Motorrad gefertigt. Das erste selbst entwickelte Auto entstand 1932.

Beschreibung

Markenbeschreibung

Die Auto-Geschichte von BMW beginnt mit dem Erwerb der Fahrzeugfabrik Eisenach im Jahr 1928. Dort wurde bereits zuvor der Kleinwagen Dixi gebaut. Das erste eigene Auto stellte BMW im März 1929 auf die Räder: den 3/15 PS, einen Lizenzbau des britischen Herstellers Austin Seven .


BMW - einer der beliebtesten Arbeitgeber Deutschlands

Das erste von BMW selbst entwickelte Automobil, der 3/20 PS, wurde zwischen 1932 und 1934 rund 7.000 Mal gebaut. Ab 1933 stand dann der heute legendäre 303 in den Startlöchern, der erste BMW mit dem markanten Kühlergrill in Doppelnieren-Form. Während des Zweiten Weltkriegs baute BMW ausschließlich Flugmotoren und Motorräder für die Wehrmacht. Mit Kriegsende fiel das Eisenacher Werk in die Hände der Sowjets, und die Produktion wurde direkt wieder aufgenommen. Der Name BMW wurde zunächst sogar beibehalten, obwohl der Stammsitz in München keinen Einfluss mehr auf die Produktion hatte. Erst 1951 ließ BMW den Eisenachern die Verwendung des Namens gerichtlich verbieten. Die ostdeutschen Fabrikate wurden nun als EMW angeboten und nur die gebrauchten BMWs trugen noch das Kürzel der Bayern.

Von der Isetta bis zum 7er

Die BMW-Werke in München und Allach wurden 1945 auf Befehl der US-Militärregierung demontiert. Drei Jahre später entwickelte BMW das Motorrad R 24 und nach weiteren drei Jahren gelang mit dem BMW 501 der Neu-Einstieg bei den Pkw. Der Luxuswagen mit dem Spitznamen Barockengel war für die Bayern jedoch ein Verlustgeschäft. Mitte der 50er Jahre stagnierte auch der Motorradabsatz, und das Unternehmen geriet in eine schwere Finanzkrise. Der drohende Konkurs konnte nur durch den Erfolg der 1955 vorgestellten Isetta abgewendet werden, einem Kleinstwagen, der die Massen in der Nachkriegszeit mobilisieren sollte. 1962 präsentierte BMW mit dem 1500 sein erstes Mittelklasse-Modell, das noch heute als "Neue Klasse" bekannt ist. Es folgten die Modelle 1800 und 2000, ab 1966 schließlich die „Null-Zweier“ (1602, 1802 und 2002), welche BMW endgültig auf Erfolgskurs brachten. 1972 erschien die Fünfer–Modellreihe, die sich schnell als sportliche Alternative zur mittleren Mercedes-Baureihe entwickelte. Drei Jahre später kam dann die bis heute erfolgreichste BMW-Modellreihe auf den Markt: der Dreier.

1976 wurde das große 6er-Coupé als Nachfolger der CS-Baureihe geboren, ein Jahr später die noble Oberklassen-Limousine 7er als Konkurrenzmodell zur S-Klasse von Mercedes. Die zweite 3er-Generation erschien 1982 als Baureihe E30 und verkaufte sich weltweit fast 2,4 Millionen Mal. Für BMW eine bis dahin unbekannte Erfolgsgeschichte, die 1986 mit dem Sportmodell M3 gekrönt wurde. Ein Jahr später stellten die Bayern dann ihr neues Flaggschiff vor, das Spitzenmodell der 7er-Reihe, den 750 iL, mit dem ersten deutschen Zwölfzylinder seit 50 Jahren.

1988 entwickelt BMW seinen ersten zweisitzigen Roadster, den Z1, der allerdings nur ein Jahr lang gebaut wurde und heute ein wertbeständiger BMW-Gebrauchtwagen ist. 1990 stellt BMW die dritte 3er-Generation (E36) vor, die 1998 durch die Reihe E46 abgelöst wird. 1996 brachte BMW erneut einen Zweisitzer auf den Markt, den Roadster Z3. Im Jahr 2009 wurde der BMW 5er GT als neues Nischenmodell vorgestellt ebenso wie sein kleiner Bruder, der BMW 3er GT ab 2011.