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BMW i8

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Zum Marktstart genoss der BMW i8 eine Sonderstellung – allein wegen seines Antriebs. Er war der erste Plug-in-Hybrid der Marke. Weder unter der Haube noch bei der Karosserie hat der Kunde die Qual der Wahl: Es gibt den i8 nur als Coupé mit diesem Antrieb. Die Systemleistung liegt bei 362 PS, der Normverbrauchswert bei 2,1 Litern Superbenzin und 11,9 kWh Strom auf 100 Kilometer. Mit vereinter Kraft der Motoren ist der i8 ein wahrer Sportwagen, der in 4,4 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt.

  • nur eine Antriebsoption
  • sportliche Fahrleistungen
  • weniger sparsam als auf dem Datenblatt angegeben
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Test

Test

Mit Skepsis begegneten die ersten Tester dem BMW i8. Plug-in-Technologie und Dreizylindermotor – das klang in ihren Ohren nicht gerade nach Höchstleistung. Doch sie waren überrascht angesichts der Fahrleistungen, die einem Porsche 911 Carrera S ebenbürtig sind. Tests legen aber auch immer wieder offen, wie unrealistisch der Normverbrauch von 2,1 Litern Superbenzin ist. Und doch wird sein Verbrauch von durchschnittlich oft unter zehn Litern – im Vergleich zu anderen Sportwagen – als phänomenal niedrig eingestuft. Beim Handling fällt der i8 gegenüber anderen BMW-Modellen Tests zufolge ab, weil er aufgrund seiner schmalen Räder zum Untersteuern neigt.

  • sportliche Fahrleistungen
  • niedriger Verbrauch
  • Einschränkungen beim Handling
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Preise

Preise

Es ist eine Frage der Perspektive: Der Grundpreis des BMW i8 liegt bei 130 000 Euro, ein paar Tausender über dem ursprünglichen Einstiegspreis. Damit ist der Plug-in-Flügeltürer ein Auto, das sich nur die wenigsten leisten können oder wollen. Denn als Alltagsauto taugt er kaum. Wer aber ohnehin das nötige Kleingeld für einen Sportwagen übrig hat, bekommt mit dem i8 ein sehr gut ausgestattetes, futuristisches Auto mit Öko-Potenzial, das alle Blicke auf sich zieht und auch kaum teurer ist als etwa ein BMW M6 Coupé – das jedoch wird von einem V8 angetrieben.

  • gute Serienausstattung
  • hoher Einstiegspreis
  • teure Extras
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Beschreibung

Serienbeschreibung

Das Etikett Ökosportwagen, das dem i8 angehaftet wurde, muss relativiert werden. Denn der i8 hat noch einen Auspuff, aus dem Abgase entweichen. Zum 131 PS starken Elektromotor gesellt sich ein Dreizylinder-Benzinmotor mit Turboaufladung und Direkteinspritzung, der aus 1,5 Liter Hubraum beachtliche 231 PS schöpft und für sportliche wie ausdauernde Fahrleistungen sorgt. Die Systemleistung gibt BMW mit 362 PS an.


Vorderansicht - schräg
Der i8 fungiert bei BMW auch als Technologieträger, um das Machbare zu zeigen.
Seitenansicht

Mit dem weitgehend aus Carbon gefertigten 2+2-Sitzer sind 250 km/h möglich. Auch der Antritt des nur 1,56 Tonnen schweren Sportwagens kann sich sehen lassen: Nach 4,4 Sekunden Vollgas zeigt der Tacho 100 km/h an, die Kraftübertragung erfolgt per Sechsgang-Automatikgetriebe. Dafür dass das maximale Drehmoment von 570 Newtonmetern möglichst auch immer auf der Straße ankommt, sorgt ein Allradantrieb: Der E-Motor wirkt an der Vorderachse, während der Dreizylinder die Hinterachse antreibt. Allerdings: Rein elektrisch betrieben ist der i8 nicht gerade der Renner. Weil er mit purer Batteriekraft nur maximal 120 km/h schnell ist, würden ihn selbst die schwächsten Kleinstwagen überholen. 37 Kilometer elektrische Reichweite ermöglicht der Lithium-Ionen-Akku mit 5,2 kWh Kapazität, ohne dass der Verbrennungsmotor anspringen müsste. Den i8 emissionsfrei zu betreiben, ist reine Option und nicht gerade die Fortbewegungsart, für die der Wagen erdacht und gebaut wurde.Wird die volle Batterieladung auf den Spritverbrauch angerechnet, benötigt der Wagen nur 2,1 Liter Super auf 100 Kilometer (CO2-Ausstoß: 49 g/km). Das wiederum ist ein theoretischer Wert, der kaum Bezug zum Alltag hat. Den Stromverbrauch gibt BMW mit 11,9 kWh auf 100 Kilometer an.Den i8 gibt es bislang nur als Coupé zu kaufen, das zwar beeindruckende Flügeltüren hat, dafür aber einen nur 154 Liter fassenden Kofferraum. Ein Spyder wurde zwar auch konstruiert, jedoch nur als Showcar, das im Frühjahr 2012 erstmals öffentlich auf der Automesse in Peking zu sehen war. Eine Serienfertigung wurde damals nicht ausgeschlossen, doch dieser Schritt wurde bis heute nicht getan. Der i8 fungiert bei BMW auch als Technologieträger, um das Machbare zu zeigen. Auch beim Licht: Als eines der ersten Serienautos überhaupt installierten die Entwickler dem i8 Laserlicht – als aufpreispflichtiges Extra anstatt der standardmäßigen LED-Scheinwerfer. Es leuchtet mit 600 Metern in etwa doppelt so weit und benötigt weniger Energie.Die Serienausstattung des anfangs mit mindestens 126 000 Euro angepriesenen i8 ist umfangreich. Immer an Bord sind City-Notbremse, Kollisionswarner, Licht- und Regensensor, automatischen Abstandsregelung, Fußgänger- und Verkehrsschilderkennung sowie ein Fernlichtassistent.