BMW i4 (G26)

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Fahrzeugeinordnung

Seit November 2021 tritt der BMW i4 (G26) als batterieelektrische Variante des BMW 4er Gran Coupé im Mittelklasse-Segment an. Die viertürige Schrägheck-Limousine nutzt die Technik der BMW-3er- und 4er-Baureihen und kombiniert sie mit vollelektrischem Antrieb. Zum Modelljahr 2024 wurden Design, Innenraum und Antrieb des BMW i4 (G26) überarbeitet.

Im Markenportfolio rangiert der BMW i4 (G26) als Elektroauto oberhalb kleinerer Modelle und parallel zu den 4er-Versionen mit Verbrennungsmotor. Zielgruppe sind Dienstwagenfahrer, Vielfahrer und technikaffine Kunden, die ein Fahrzeug mit klassischem Anspruch an Komfort und Qualität bevorzugen. Damit konkurriert der BMW i4 (G26) mit Modellen wie Tesla Model 3, Hyundai Ioniq 6, Kia EV6, Polestar 2 und BYD Seal.

Stärken
  • Kräftiger und zugleich effizienter Elektroantrieb
  • Hohe Verarbeitungsqualität und guter Langstreckenkomfort
  • Großer Kofferraum und alltagstaugliche Reichweite
Schwächen
  • Komplexes Bedienkonzept mit vielen Untermenüs
  • Sicherheitsausstattung verfehlt Bestwertung im Crashtest
  • Hohes Gewicht und insgesamt hohes Preisniveau
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Motoren

Der BMW i4 (G26) tritt als batterieelektrisches 4er Gran Coupé mit mehreren Leistungsstufen an. Das Spektrum reicht vom heckgetriebenen eDrive35 mit 210 kW bis zum M60 mit bis zu 442 kW und Allradantrieb. Dazwischen liegen Varianten wie der eDrive40 und der xDrive40, die größere Akkus nutzen und stärker auf Reichweite und kräftige Reserven zielen. Im xDrive40 arbeiten zwei Elektromotoren mit zusammen 295 kW (401 PS) und 600 Nm, die das Auto in etwa fünf Sekunden auf 100 km/h beschleunigen.

Je nach Ausführung treibt entweder ein Motor die Hinterachse an oder zwei Motoren verteilen die Kraft auf beide Achsen. Ein einstufiges Automatikgetriebe übersetzt die Motordrehzahl ohne Schaltpausen auf die Räder, was den Antrieb leise und gleichmäßig wirken lässt. Die großen Akkus ermöglichen im Alltag je nach Fahrprofil etwa 450 Kilometer pro Ladung. Mit bis zu 205 kW DC-Ladeleistung verkürzen sich Stopps an Schnellladesäulen deutlich.

Sicherheit

Im Euro-NCAP-Crashtest erreicht der i4 vier Sterne, vor allem wegen Limitierungen bei einigen Assistenzfunktionen. Die Sicherheitsbasis bilden eine verwindungssteife Karosserie mit definierten Knautschzonen sowie mehrere Airbags für Front, Seite und Kopf. Eine aktive Motorhaube hebt sich bei einem Aufprall an und mindert so das Verletzungsrisiko für Fußgänger. Prüfer bemängeln den fehlenden Mittenairbag und zusätzliche Knieairbags, die den Schutz der vorn Sitzenden in bestimmten Crashszenarien weiter verbessern könnten. Ein Spurhalteassistent und ein Notbremsassistent greifen in typischen Alltagssituationen ein. Optional arbeitet der i4 mit Abstandsregelung samt Staufunktion sowie erweiterten Lenk und Parkassistenten, was vor allem im Stadtverkehr entlastet. Die automatische Notbremse reagiert jedoch nicht in allen Szenarien auf querende Fußgänger und Radfahrer, was die Bewertung der Assistenzsysteme spürbar drückt. Insgesamt bietet der i4 eine zeitgemäße Sicherheitsausstattung, ohne die Klassenreferenz zu erreichen. Für Familien sprechen der große Kofferraum und die gut erreichbaren Isofix-Halterungen.

Ausstattung

Im BMW i4 (G26) prägen seit 2021 ein volldigitales Cockpit mit Curved Display und überwiegend weich gestaltete Oberflächen den Innenraum. Die Modellpflege 2024 führte ein neues Zweispeichenlenkrad, überarbeitete Luftausströmer und das aktualisierte Infotainmentsystem mit BMW Operating System 8.5 ein, das Navigation und Online-Funktionen stärker bündelt. Viele Fahrzeugfunktionen liegen jedoch in einer symbolbasierten Anwendungsliste, was die Bedienung während der Fahrt teilweise erschwert.

Serienmäßig bietet der BMW i4 (G26) LED-Scheinwerfer, Klimaautomatik und ein integriertes Navigationssystem, sodass schon die Basisausstattung einen alltagstauglichen Umfang erreicht. Optional stehen unter anderem Laser-Rückleuchten, ein Head-up-Display und ein aufgewertetes Soundsystem zur Verfügung, die Technik und Komfort erweitern. Das M-Paket ergänzt Sportsitze, eine betont sportliche Optik und ein straffer abgestimmtes Fahrwerk. Umfangreiche Ausstattungspakete und leistungsstärkere Antriebe verteuern die Konfiguration. Die Verarbeitung wirkt insgesamt solide, während das stark digitalisierte Cockpit eine gewisse Eingewöhnung verlangt.

Modellbeschreibung

Seit 2021 positioniert BMW den BMW i4 (G26) als batterieelektrisches Gran Coupé der Mittelklasse und überträgt Markenwerte ins Elektrozeitalter. Das Modell knüpft an die Tradition sportlicher BMW Coupés an. Es betont Fahrdynamik, Reichweite und Alltagstauglichkeit. Das Facelift 2024 überarbeitet Design, Innenraum und Bedienung und macht die Antriebe effizienter.


Dynamisches Elektro-Gran-Coupé fährt stets mit starkem Alltagsfokus

Design und Konzept

Der BMW i4 (G26) steht seit 2021 als Elektroversion des 4er Gran Coupé im Programm und tritt mit klassischer Schrägheck-Silhouette, langer Haube und flachem Dach an. Die Mehrenergie-Plattform von 3er und 4er bewahrt sportliche Proportionen, schränkt den Raum aber leicht ein. Seit der Modellpflege 2024 kennzeichnen eine neue Lichtsignatur und optional Laser-Rückleuchten den Auftritt. Mit knapp 4.800 mm Länge zählt der i4 zur Mittelklasse, wirkt jedoch fast wie eine größere Elektro-Limousine.

Innenraum und Bedienung

Im Innenraum prägt das durchgehende Curved Display den Eindruck, das Instrumente und Infotainment bündelt. Das aktualisierte Operating System 8.5 ordnet zentrale Funktionen übersichtlicher, viele Einstellungen liegen jedoch weiterhin in einer App-Liste mit kleinen Symbolen, was die Bedienung erschwert. Neues Lenkrad und überarbeitete Luftausströmer lassen das Cockpit moderner erscheinen, die Materialqualität wirkt hochwertig. Vorn sitzen auch große Personen bequem, im Fond begrenzt das flache Dach die Kopffreiheit. Der Kofferraum fasst rund 470 Liter und lässt sich dank großer Heckklappe gut nutzen.

Antrieb und Fahrverhalten

Das Antriebsprogramm reicht vom heckgetriebenen Basismodell bis zu leistungsstarken Allradvarianten. Schon die mittleren Ausführungen liefern kräftige Reserven und beschleunigen den i4 spontan auf Landstraßentempo. Trotz eines Leergewichts von über 2.000 kg wirkt der Wagen agil, weil Fahrwerk und Lenkung straff abgestimmt sind und die Batterie tief im Boden sitzt. Optionale adaptive Dämpfer bringen mehr Komfort, der Grundcharakter bleibt sportlich. Im Alltag liegt der Verbrauch im moderaten Bereich, Reichweiten um 450 Kilometer sind realistisch. Am Schnelllader lädt der i4 mit bis zu 205 kW in rund 30 Minuten wieder auf einen hohen Ladestand.

Sicherheit und Assistenz

Die Sicherheitsstruktur kombiniert eine steife Karosserie mit mehreren Airbags, verfehlt im Crashtest jedoch die Bestwertung. Ein fehlender Mittenairbag und zusätzliche Knieairbags mindern den Schutz in speziellen Crashsituationen. Assistenzsysteme wie Spurhaltefunktion, Frontkollisionswarner und Notbremsassistent unterstützen im Alltag, zeigen aber Schwächen bei der Erkennung querender Fußgänger und Radfahrer. Das Notfall-Spurhaltesystem greift zudem eher grob ein. Insgesamt erreicht der i4 ein solides Schutzniveau, ohne die Klassenführung zu übernehmen.

Alltagstauglichkeit und Fazit

Im Alltag punktet der i4 mit leiser Abstimmung, komfortabler Federung trotz sportlicher Tendenz und dem gut nutzbaren Kofferraum. Eine optionale Anhängelast steigert den Nutzwert auf Reisen und im Freizeitbetrieb. Einschränkungen entstehen vor allem durch das komplexe Bedienkonzept und das hohe Preisniveau, insbesondere bei allradgetriebenen und umfangreich ausgestatteten Varianten. Insgesamt verbindet der BMW i4 (G26) dynamische Fahreigenschaften, langstreckentaugliche Reichweite und solide Alltagstauglichkeit zu einem stimmigen, aber kostspieligen Elektroauto der Mittelklasse.

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