BMW 1er-Reihe (F40)

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Fahrzeugeinordnung

Seit September 2019 tritt die BMW 1er-Reihe (F40) als Kompaktmodell der Marke in Europa an und ersetzt die heckgetriebene Vorgänger-Baureihe. Mit Frontantrieb und quer eingebauten Motoren rückt sie Raumökonomie und Alltagstauglichkeit stärker in den Fokus, ohne die markentypische Fahrdynamik aufzugeben.

Im Modellprogramm ordnet sich die BMW 1er-Reihe (F40) unterhalb der 3er Limousine ein und richtet sich an Käufer, die ein kompaktes Auto mit solider Verarbeitung und zeitgemäßer Technik suchen. Sportlich orientierte Fahrer wählen Varianten wie den M135i xDrive oder den 128ti, während Vielfahrer häufig zu den effizienten Dieselmotoren tendieren.

Stärken
  • Agiles Fahrverhalten mit präziser Lenkung
  • Hochwertiger Innenraum mit guter Verarbeitung
  • Breite Motorenpalette für viele Einsatzzwecke
Schwächen
  • Fond bietet nur durchschnittlichen Raum und Kopffreiheit
  • Preis liegt über vielen Konkurrenten
  • Eingeschränkte Sicht nach hinten beim Rangieren
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Motoren

Im BMW 1er-Reihe (F40) reicht die Motorenpalette von sparsamen Dreizylinder-Benzinern bis zu kräftigen Vierzylindern. Die Benziner leisten je nach Variante etwa 80 kW bis über 220 kW und nutzen durchweg Turbolader, die für kräftigen Durchzug bei moderatem Verbrauch sorgen. Die Diesel arbeiten mit niedrigen Drehzahlen, verbrauchen wenig und laufen auf der Autobahn leise.

Für den Stadt- und Pendelbetrieb genügen die 1,5 Liter großen Einstiegsaggregate, die ausreichend flott beschleunigen und im Alltag meist unter sechs Liter Super auf 100 Kilometer bleiben. Bei häufiger voller Beladung oder sportlicher Fahrweise spielen die 2,0 Liter Vierzylinder mit ihrem höheren Drehmoment ihre Vorteile aus. Die stärksten Modelle wie 128ti und M135i xDrive erreichen sehr hohe Fahrleistungen, bleiben dank Frontantrieb oder Allradantrieb aber gut kontrollierbar. Ein 6-Gang-Schaltgetriebe überträgt die Kraft klassisch per Hand, die 7-Gang-Doppelkupplung schaltet besonders schnell, die 8-Gang-Automatik arbeitet komfortabel und hält die Drehzahlen niedrig.

Sicherheit

Im Euro-NCAP-Crashtest erzielte der 1er fünf Sterne und bietet damit einen hohen Insassenschutz. Eine steife Fahrgastzelle und klar definierte Knautschzonen leiten Kräfte bei einem Aufprall gezielt ab. Frontairbags schützen serienmäßig Fahrer und Beifahrer, Seiten- und Kopfairbags sichern zusätzlich die äußeren Plätze vorne und hinten. Dreipunktgurte an allen Sitzen sowie Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer senken das Verletzungsrisiko. Zur aktiven Sicherheit tragen ein Antiblockiersystem und eine fein regelnde Fahrstabilitätskontrolle bei, die das Fahrzeug in kritischen Situationen früh stabilisieren. Eine traktionsnahe Regelung des Radschlupfes verbessert die Kraftübertragung auf nasser Fahrbahn. Frontkollisionswarnung mit automatischer Notbremsfunktion, Spurverlassenswarnung, Spurwechselassistent und Abstandsregeltempomat unterstützen im dichten Verkehr und auf der Autobahn. Querverkehrswarnung und Parkhilfen erleichtern Manövrieren und Parken in engen Lücken, was besonders im Stadtalltag den Sicherheitsgewinn spürbar macht.

Ausstattung

Im BMW 1er-Reihe (F40) prägt eine sachlich gestaltete Innenausstattung mit moderner Bedienlogik das Cockpit. Bereits die Basisausführung bietet eine Klimaanlage und ein Infotainmentsystem mit zentralem Bildschirm, das Navigation und Medien steuert und den Alltag im Stadtverkehr oder auf längeren Strecken erleichtert. Ein analoges Kombiinstrument mit digitaler Zusatzanzeige bleibt gut ablesbar und unterstützt die fahrerorientierte Sitzposition.

Auf Wunsch erhält der 1er das Live Cockpit Professional mit zwei großen Displays und ein Head-up-Display, das Tempo- und Navigationshinweise direkt ins Blickfeld projiziert. Die Ausstattungslinien Advantage, Sport Line, Luxury Line und M Sport setzen unterschiedliche Schwerpunkte bei Sitzen, Optik und Felgen, ohne die Bedienung zu verändern. Modelle wie 128ti und M135i xDrive kommen serienmäßig mit Sportsitzen und eigenständigen Exterieurakzenten. Ein optionales Panoramadach und eine einstellbare Ambiente-Beleuchtung lassen den Innenraum heller wirken. Geteilt umklappbare Rücksitzlehnen und zahlreiche Ablagen erhöhen die Alltagstauglichkeit.

Modellbeschreibung

Der 2019 eingeführte BMW 1er (F40) bildet die dritte Generation des kompakten Einstiegsmodells der Marke. Er löst den heckgetriebenen Vorgänger ab und nutzt nun Frontantrieb. Das Konzept rückt Alltagstauglichkeit stärker in den Fokus. Das Modell verbindet agile Fahrdynamik mit einem hochwertig gestalteten Innenraum. Im Vergleich zum Vorgänger wächst der nutzbare Innenraum spürbar.


BMW 1er-Reihe (F40) side
Kompakter BMW mit Frontantrieb setzt klar auf Premiumanspruch
BMW 1er-Reihe (F40) angular front

Design und Karosserie

Der 2019 vorgestellte BMW 1er (F40) bricht mit der Tradition des Heckantriebs und nutzt eine moderne Frontantriebsarchitektur. Optisch wirkt der 1er mit breiter Niere, schmalen Leuchten und ansteigender Seitenlinie deutlich selbstbewusster als der eher sachliche Vorgänger. Die breiten Proportionen betonen die Spur und lassen das Kompaktmodell sportlich auftreten, ohne zu überzeichnen. Am Heck formen horizontal gestaltete Rückleuchten und eine relativ hohe Schulterlinie einen satten Stand, schränken die Sicht nach hinten jedoch etwas ein.

Innenraum und Platzangebot

Im Innenraum orientiert sich der BMW 1er (F40) klar an größeren BMW Modellen. Die Materialqualität liegt in der Kompaktklasse auf hohem Niveau, harte Kunststoffe erscheinen nur in unteren Bereichen. Die vorderen Sitze bieten viel Einstellweg und guten Seitenhalt, längere Etappen gelingen dadurch entspannt. Gegenüber dem Vorgänger genießen Fahrer und Beifahrer spürbar mehr Schulter- und Kniefreiheit. Im Fond bleibt der Raum für Kopf und Knie dennoch eher durchschnittlich, besonders mit Panoramadach. Der Kofferraum fasst 380 Liter und liegt damit im Klassenmaß, die geteilt umklappbare Rückbank schafft einen flexibel nutzbaren Ladebereich.

Fahrverhalten und Antrieb

Trotz Frontantrieb fährt der 1er fahrdynamisch typisch für die Marke. Die Lenkung arbeitet präzise und vermittelt ein klares Gefühl für die Vorderräder, das Fahrwerk bleibt auch mit optionaler Sportabstimmung ausreichend komfortabel. Im Vergleich zum heckgetriebenen Vorgänger wirkt das Fahrverhalten etwas neutraler, das spielerische Heck fehlt sportlich orientierten Fahrern jedoch mitunter. Die Motorenpalette reicht von effizienten Dreizylindern bis zu kräftigen Vierzylindern, die dem kompakten Fahrzeug souveräne Fahrleistungen ermöglichen. Topmodelle wie 128ti und M135i xDrive bedienen vor allem ambitionierte Fahrer, während die Dieselmotoren auf der Langstrecke mit Reichweite und Durchzug überzeugen. In Tests liegt der Alltagsverbrauch, besonders bei den Dieseln, teils etwas höher als die Normwerte vermuten lassen.

Sicherheit, Technik und Zuverlässigkeit

Bei der Sicherheitsausstattung zeigt sich der BMW 1er (F40) umfassend aufgestellt. Mehrere Airbags, eine stabile Struktur und zahlreiche Assistenzsysteme sichern einen hohen Schutzstandard. Das Modell erreichte im Euro-NCAP-Crashtest die Höchstwertung, was den technischen Aufwand bei Karosserie und Assistenzsystemen unterstreicht. Pannenstatistiken großer Automobilclubs bescheinigen dem Kompaktwagen bislang eine niedrige Ausfallquote. Einzelne Rückrufe betrafen Bauteile wie Lenkgetriebe und Fahrerairbag und liefen über die Vertragswerkstätten.

Alltagstauglichkeit und Fazit

Im Alltag zeigt der 1er mit kompakten Abmessungen, ausreichend Platz für eine kleine Familie und einem wertigen Ambiente ein stimmiges Gesamtbild. Die Bedienung bleibt trotz vieler Funktionen logisch, insbesondere mit dem bekannten Dreh-Drück-Steller. Schwächer wirkt der nur durchschnittliche Fondkomfort, hinzu kommt der im Vergleich zu manchen Wettbewerbern hohe Preis. Insgesamt tritt der BMW 1er (F40) als ausgereiftes Kompaktmodell mit klarem Premiumanspruch und sportlicher Note auf und spricht vor allem Interessenten an, die Fahrdynamik und Qualität höher gewichten als maximale Raumökonomie.

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