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Aston Martin DBS Superleggera (DB11)

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Gebraucht ab
102.500 €
Fahrzeugeinordnung

Der 2018 vorgestellte Aston Martin DBS Superleggera (DB11) ist das Hochleistungsmodell innerhalb der klassischen Gran-Turismo-Palette. Er basiert technisch auf dem DB11 und löst den Vanquish ab. Der Fokus liegt stärker auf Performance und verbindet britischen Luxus mit ausgeprägter Langstreckentauglichkeit.

In den Varianten Coupé und Cabrio positioniert sich der DBS Superleggera (DB11) als emotionales Reisecoupé mit deutlich höherer Motorleistung als der DB11. Im Markenportfolio steht er oberhalb von Vantage und DB11, ohne deren Alltagstauglichkeit völlig aufzugeben. Zu den typischen Wettbewerbern zählen der Ferrari 812 sowie leistungsstarke Ausführungen des Bentley Continental GT.

Stärken
  • Charismatischer V12 bietet hohe Leistungsreserven
  • Auto bietet Reisekomfort trotz sportlicher Abstimmung
  • Markantes Design ermöglicht vielfältige Individualisierung
Schwächen
  • Hoher Preis und hohe Unterhaltskosten
  • Innenraumverarbeitung wirkt nicht durchgängig hochwertig
  • Assistenzsysteme und Infotainment nur begrenzt modern
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Motoren

Im Aston Martin DBS Superleggera (DB11) arbeitet ein 5,2 Liter großer V12 mit Biturbo-Aufladung. Er leistet 533 kW (725 PS) und ordnet das Coupé eindeutig in der Liga der Supersportwagen ein. Das maximale Drehmoment von 900 Nm liegt über einen breiten Drehzahlbereich an, der Zwölfzylinder reagiert schon knapp über Leerlauf spontan und schiebt den Wagen ohne Verzögerung nach vorn. Die Kraftübertragung übernimmt ein 8-Gang-Automatikgetriebe in Transaxle-Bauweise, bei der das Getriebe an der Hinterachse sitzt. So verteilt sich das Gewicht ausgewogener zwischen den Achsen, die Lenkung wirkt direkter und das Fahrverhalten bleibt auch bei hohem Tempo stabil. Die Antriebskraft fließt ausschließlich an die Hinterräder, was dem DBS Superleggera einen klassischen Gran-Turismo-Charakter verleiht. Trotz des hohen Gewichts beschleunigt der Aston Martin auf dem Niveau reiner Supersportwagen. Ein Normverbrauch von rund 14 Liter Super Plus auf 100 Kilometer macht deutlich, dass hier die Leistung im Mittelpunkt steht.

Sicherheit

Beim Sicherheitskonzept des DBS steht eine stabile Aluminiumstruktur mit definierten Knautschzonen im Vordergrund, die zusammen mit mehreren Airbags und einem verstärkten Fahrgastraum den Insassen grundsätzlichen Schutz bieten soll. Ergänzend tragen eine steife Karosserie und groß dimensionierte Bremsen dazu bei, die hohen Geschwindigkeiten zuverlässig zu beherrschen. Elektronische Systeme wie ABS, Traktionskontrolle und ESP greifen im Grenzbereich ein und lassen sich schrittweise zurücknehmen, was den sportlichen Charakter betont, aber eine gewisse Fahrerfahrung voraussetzt. Fortschrittliche Assistenzfunktionen wie aktive Spurführung, teilautomatisches Fahren oder radargestützte Abstandsregelung sind nur eingeschränkt oder gar nicht verfügbar, weshalb der Fokus klar auf dem eigenständigen Fahren liegt. Einparkhilfen mit Sensoren und Kamera erleichtern den Umgang mit der breiten Karosserie im Stadtverkehr. Insgesamt steht die aktive Sicherheit auf hohem Niveau, während Komfortassistenten eher eine Nebenrolle spielen.

Ausstattung

Der 2018 eingeführte Aston Martin DBS Superleggera (DB11) bietet im Innenraum handwerklich geprägten Luxus mit viel Leder, frei wählbaren Farben und optionalen Flächen aus Carbon oder Metall, was eine deutliche Individualisierung ermöglicht. Eine Klimaautomatik hält die Temperatur konstant, das Audiosystem sorgt auf langen Strecken für eine angemessene Klangqualität. Elektrisch einstellbare Sitze mit Memoryfunktion erleichtern den Fahrerwechsel und erhöhen den Komfort bei Langstreckenfahrten. Das von Mercedes stammende Infotainmentsystem verwendet zwar eine ältere Bedienlogik, bietet jedoch übersichtliche Menüs und eine verlässliche Navigation, was den täglichen Umgang vereinfacht. Lenkstockhebel, Schalter und Teile der Klimabedienung stammen ebenfalls aus dem Mercedes-Baukasten und wirken im Alltag vertraut. Gegen Aufpreis sind unter anderem Leichtmetallräder, Exterieur-Pakete aus Sichtcarbon und verschiedene Sondereditionen erhältlich, die Optik und Gewicht beeinflussen. Stellenweise zeigt die Verarbeitungsqualität jedoch Schwächen mit ungleichmäßigen Ziernähten und sichtbaren Kunststoffteilen, was im Verhältnis zum hohen Preisniveau auffällt.

Modellbeschreibung

Der 2018 präsentierte Aston Martin DBS Superleggera (DB11) tritt als stark motorisierter Gran Turismo an. Er basiert technisch auf dem Aston Martin DB11 und rangiert im Modellprogramm darüber. Der Wagen löst den Aston Martin Vanquish ab. Ein kraftvolles V12 Triebwerk verbindet sich mit hoher Reisetauglichkeit. Begrenzte Assistenzsysteme und einige Details im Innenraum wirken weniger überzeugend.


V12-GT verbindet komfortables Reisen und ausgeprägten Supersport-Charakter

Einordnung und Konzept

Der 2018 eingeführte Aston Martin DBS Superleggera (DB11) positioniert sich als besonders leistungsorientierter Gran Turismo oberhalb des DB11 und folgt konzeptionell dem Vanquish. Er nutzt die Aluminiumstruktur des DB11, übernimmt dessen Grundproportionen und V12-Motor, setzt bei Leistung, Fahrwerk und Aerodynamik aber deutlich sportlichere Akzente. Trotz 2+2-Sitzkonfiguration und guter Langstreckentauglichkeit rückt der Fokus stärker in Richtung Hochleistungscoupé.

Design und Aerodynamik

Das Design des DBS betont mit langer Motorhaube, kurzer Heckpartie und breiter Spur den Gran-Turismo-Charakter deutlicher als beim DB11. Große Lufteinlässe, ausgeprägte Schweller und ein integrierter Heckdiffusor verbessern die Anströmung und erzeugen bei höherem Tempo zusätzlichen Abtrieb. Sichtteile aus Karbon reduzieren das Gewicht leicht und ermöglichen scharf gezeichnete Details, ändern aber nichts am insgesamt hohen Fahrzeuggewicht. In der Cabrio-Variante Volante steht das offene Fahren stärker im Vordergrund, das Grundlayout mit langer Front und kompaktem Heck bleibt nahezu identisch.

Innenraum und Platzangebot

Im Innenraum verbindet der DBS aufwendige Handarbeit mit einzelnen Kompromissen. Die Vordersitze bieten kräftigen Seitenhalt und eine tief integrierte Position, die zu Charakter und Langstreckeneinsatz des Fahrzeugs passt. Die Rückbank eignet sich, ähnlich wie im DB11, eher für Kinder oder als zusätzliche Ablage. Teils ungleichmäßige Ziernähte und sichtbare Kunststoffe erreichen nicht überall das hohe Niveau des übrigen Interieurs. Weit öffnende Türen mit stufenloser Arretierung erleichtern trotz breiter Schweller den Einstieg.

Antrieb und Fahrverhalten

Den Charakter des DBS prägt der doppelt aufgeladene V12, der gleichmäßig Kraft liefert und kultiviert läuft. Zusammen mit der hinterachsnah montierten 8-Gang-Automatik entsteht ein Antriebsstrang, der entspanntes Gleiten und hohe Reisegeschwindigkeiten gleichermaßen unterstützt. Fahrprogramme von GT bis Sport Plus verändern Kennlinien von Motor, Getriebe und adaptiven Dämpfern, wodurch der Wagen je nach Einstellung komfortabel oder deutlich straffer fährt. Auf welligen Straßen wirkt das straffe Setup der sportlichen Modi jedoch schnell unnachgiebig und leitet Unebenheiten deutlich an die Insassen weiter. In Kurven kaschiert das Fahrwerk das Gewicht weitgehend, während vor allem Fahrzeugbreite und eingeschränkte Übersicht die Handlichkeit begrenzen.

Alltag und Kosten

Im Alltag wirkt der DBS trotz seiner Ausrichtung als Hochleistungscoupé langstreckentauglich. Gute Geräuschdämmung und das komfortablere Grundsetup im GT-Modus unterstützen entspanntes Reisen. Das von Mercedes stammende Infotainmentsystem mit bekannter Bedienlogik erleichtert den Umgang, zeigt optisch und funktional jedoch ein etwas älteres Technikniveau. Umfangreiche Assistenzsysteme und ein Allradantrieb fehlen, was den Fahrer stärker einbindet und bei schlechten Bedingungen einen sensiblen Gasfuß verlangt. Verbrauch und Unterhaltskosten liegen deutlich über dem DB11 und schränken den Einsatz als alleiniges Alltagsfahrzeug spürbar ein.

Fazit

Der Aston Martin DBS Superleggera (DB11) tritt als leistungsstarker V12-Gran-Turismo mit hohem Reisekomfort und ausgeprägt sportlichem Charakter auf. Er kombiniert markantes Design, kultivierten Antrieb und brauchbare Langstreckeneigenschaften, fordert im Gegenzug aber hohe Kosten, etwas Nachsicht bei der Detailverarbeitung und den Verzicht auf moderne Assistenztechnik. Für Interessenten eines emotionalen V12-Coupés mit eigenständigem Auftritt bietet der DBS innerhalb der Aston-Martin-Palette einen klar fahrerorientierten Gegenentwurf zu stärker digital geprägten Alternativen.

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