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Alfa Romeo Junior (MK1)

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Fahrzeugeinordnung

Der 2024 eingeführte Alfa Romeo Junior (966) der ersten Generation (MK1) ist ein kompakter SUV unterhalb des Tonale und tritt im Segment der City-SUV an. Er basiert auf einer Stellantis-Plattform, zeigt aber eine eigenständige Gestaltung mit markentypischer Front und coupéhaft abfallender Dachlinie.

Im Modellprogramm deckt der Junior vor allem den Bedarf im urbanen Alltag ab, mit kompakten Abmessungen und klar gezeichneter Karosserie. In dieser Generation stehen batterieelektrische Versionen mit 54 kWh sowie ein Mildhybrid-Benziner zur Wahl, wodurch unterschiedliche Schwerpunkte bei Effizienz und Antriebstechnik möglich sind.

Stärken
  • Markantes Design
  • eigenständiger Auftritt im Segment
  • Wahl zwischen Mildhybrid und Elektroantrieb
  • Geringes Gewicht unterstützt agiles Fahrverhalten
Schwächen
  • Teurer als technisch verwandte Modelle
  • Beengter Fond
  • eingeschränktes Raumgefühl hinten
  • Elektroversion mit mäßiger Reichweite und Ladetempo

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Motoren

Der Alfa Romeo Junior (MK1) bietet Antriebe vom sparsamen Mildhybrid-Benziner bis zum kräftigen Elektroantrieb. Der 1,2 Liter große Dreizylinder leistet 100 kW (136 PS), arbeitet mit einem 48 Volt System zusammen und schaltet über ein automatisches Doppelkupplungsgetriebe, das die Vorderräder antreibt. So bleibt der Motor im Alltag bei niedrigen Drehzahlen und begnügt sich mit etwa 5 Liter Super auf 100 Kilometer. Eine weitere Ausführung nutzt elektrischen Allradantrieb und verteilt die Kraft auf beide Achsen.

Die Elektrovarianten greifen auf einen 54 kWh großen Akku zurück, von dem rund 51 kWh nutzbar sind. Die Version mit 115 kW (156 PS) beschleunigt in rund 9 Sekunden auf 100 km/h und erreicht 150 km/h, die Veloce-Ausführung mit 207 kW (280 PS) wirkt spürbar dynamischer und profitiert von einem mechanischen Torsen-Differenzial für bessere Traktion. In der Praxis schaffen die Stromer meist 300 bis 350 Kilometer Reichweite. Geladen wird dreiphasig mit 11 kW oder per Gleichstrom mit bis zu 100 kW.

Sicherheit

Die passive Sicherheit des Junior beruht auf einer stabilen Karosseriestruktur und mehreren Airbags, die Front, Seiten und Kopfbereich schützen. Zusätzlich fangen definierte Knautschzonen die Aufprallenergie ab, während das auf Fußgängerschutz ausgelegte Frontdesign Verletzungsrisiken mindert. Serienmäßig leuchten LED-Scheinwerfer die Fahrbahn aus, ein Lichtsensor passt die Beleuchtung automatisch an Nacht und Regen an.

Bei der aktiven Sicherheit greifen Spurhalteassistent und Notbremsassistent ineinander und reduzieren das Risiko unbeabsichtigter Spurwechsel und Auffahrunfälle. Ein Geschwindigkeits- und Abstandsautomat hält Tempo und Distanz und entlastet so auf längeren Strecken. Parksensoren unterstützen beim Rangieren in engen Parklücken, optional helfen eine Rückfahrkamera und ein Totwinkelwarner beim Manövrieren im Stadtverkehr.

Ein Technologiepaket ergänzt das Angebot um einen Stauassistenten und zusätzliche Parksensoren und erhöht die Sicherheit im dichten Verkehr. Das elektronische Stabilitätsprogramm ESP hält den Junior auch bei sportlicher Fahrweise gut kontrollierbar und macht ihn alltagstauglich für Familien und Pendler.

Ausstattung

Der 2024 eingeführte Alfa Romeo Junior (MK1) bietet eine klar strukturierte Ausstattung mit Schwerpunkt auf Konnektivität. Bereits die Basisausführung nutzt eine Klimaautomatik und ein Infotainmentsystem mit 10,25 Zoll Instrumentendisplay sowie 10,1 Zoll Touchscreen. Navigation und Smartphone-Anbindung erscheinen dort gebündelt, was die Orientierung im Alltag erleichtert. Direkt darunter liegende Tasten für häufig genutzte Klimafunktionen ermöglichen eine weitgehend ablenkungsarme Bedienung während der Fahrt.

Je nach Ausstattungslinie ergänzen ein elektrisch verstellbarer Fahrersitz mit Massagefunktion und ein dreifach verstellbarer Kofferraumboden die Alltagstauglichkeit. Ein schlüsselloses Zugangssystem und eine elektrische Heckklappe erleichtern das Beladen, wenn die Hände nicht frei sind. Sportlich ausgelegte Versionen setzen auf stärker konturierte Sitze, Alcantara-Bezüge und größere Leichtmetallräder, was den Halt in Kurven verbessert. Optional verfügbare Matrix-LED-Scheinwerfer, ein Panorama-Glasschiebedach und Pakete mit erweiterten Assistenzsystemen steigern Sicht, Komfort und Unterstützung im Verkehr. Dem modernen digitalen Cockpit stehen im Innenraum jedoch zahlreiche Hartplastikflächen gegenüber, die den sachlichen Charakter des Modells betonen.

Modellbeschreibung

Seit 2024 erweitert der Alfa Romeo Junior (MK1) das Modellprogramm der Marke. Das kompakte SUV positioniert sich unter Tonale und Stelvio und dient als neues Einstiegsmodell. Es verbindet eigenständiges, sportlich gezeichnetes Design mit bekannten Antrieben aus dem Stellantis Konzern. Die Abstimmung wirkt agil, im Fond bleibt der Platz begrenzt. Die elektrische Variante zeigt zudem eine eher knappe Reichweite.


Elektro- und Hybrid-Crossover zeigt stilvollen, sportlichen Charakter

Design und Positionierung

Der 2024 eingeführte Alfa Romeo Junior (MK1) tritt als kompaktes SUV im Segment der kleinen SUV für den Stadtverkehr an und ordnet sich klar unterhalb von Tonale und Stelvio ein. Technisch nutzt das Modell eine Stellantis Plattform, optisch wirkt es mit Scudetto-Grill, schmalen LED-Leuchten und coupéhafter Dachlinie eigenständig. Das kurze Heck und die bündig integrierten Leuchten betonen den sportlich gezeichneten Auftritt. Mit rund 4.170 mm Außenlänge bleibt der Junior handlich und konkurriert direkt mit Jeep Avenger, Fiat 600, Peugeot e-2008 oder Volkswagen T-Roc.

Innenraum und Bedienung

Im Cockpit dominiert ein fahrerorientiertes Layout mit Fernglas-Instrumenten und einem zum Fahrer geneigten Bildschirm. Digitales Kombiinstrument und zentraler Monitor fallen ausreichend groß aus, wichtiger wirkt die Kombination aus Touchflächen und klassischen Tasten für die Klimafunktionen. Der Sprachassistent mit dem Aktivierungswort „Hey Alfa“ greift auf künstliche Intelligenz zu und vereinfacht die Bedienung von Navigation und Infotainment. Die Materialqualität zeigt deutliche Kontraste: Sportsitze und Dekorelemente wirken wertig, große Hartplastikflächen an Türen und Armaturenträger erinnern stärker an Konzernverwandte. Vorne passt die Ergonomie, im Fond bleiben Kopf- und Knieraum knapp, das Raumgefühl wirkt durch kleine Fenster eher gedrungen. Der Kofferraum bietet je nach Messmethode knapp unter 400 Liter und der variable Ladeboden schafft bei umgeklappter Rückbank eine nahezu ebene Fläche.

Antrieb und Fahrverhalten

Beim Fahren zeigt der Junior eine klar sportliche Ausrichtung. Der Mildhybrid mit 1,2 Liter großem Dreizylinder und 6 Gang Doppelkupplungsgetriebe wirkt ausreichend kräftig und bleibt im Verbrauch moderat, ein optionaler elektrischer Hinterachsantrieb erhöht die Traktion. Die Elektrovariante mit 115 kW (156 PS) beschleunigt im Alltag souverän, die Veloce-Version mit 207 kW (280 PS) bietet deutlich mehr Reserven und profitiert von einem mechanischen Torsen-Differenzial. Das Fahrwerk ist straff abgestimmt, die Lenkung setzt Befehle direkt um, Querfugen und Schlaglöcher dringen jedoch spürbar in den Innenraum vor. Gerade die Standard-Elektroversion neigt in schnellen Kurven zum Wanken, bleibt dank fein regelndem Elektronischem Stabilitätsprogramm ESP gut beherrschbar. Lenkung und Bremsgefühl wirken mitunter synthetisch und verlangen etwas Eingewöhnung.

Alltagstauglichkeit und Laden

Im Stadtverkehr helfen die kompakten Abmessungen und der kleine Wendekreis, die Übersicht nach hinten fällt aber eingeschränkt aus. Die Elektroversion nutzt eine 54 kWh Batterie, realistisch ergeben sich je nach Einsatzprofil eher 300 bis 350 Kilometer Reichweite, längere Autobahnfahrten erfordern planbare Ladestopps. Wechselstromladen mit bis zu 11 kW und Gleichstromladen mit bis zu 100 kW sorgt für praxisgerechte Standzeiten, die Routenführung integriert passende Stopps automatisch in die Planung. Für den Anhängerbetrieb eignet sich derzeit nur der Mildhybrid, die Elektrovariante besitzt keine freigegebene Anhängelast. Preislich liegt der Junior über vielen Technikgeschwistern und spricht damit vor allem stilbewusste Käufer an.

Fazit

Der Alfa Romeo Junior (MK1) verbindet eigenständiges Design, kompaktes Format und eine Auswahl aus Mildhybrid und Elektroantrieb mit spürbar agilem Fahrverhalten. Abstriche entstehen bei der Materialanmutung im Innenraum, dem beengten Fond und der nur durchschnittlichen Reichweite der Elektroversion. Insgesamt präsentiert sich der Junior als charakterstarkes kompaktes SUV mit klar sportlicher Note und zeitgemäßer Technik.

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