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Abarth 124 Spider (NF)

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Gebraucht ab
23.990 €
Fahrzeugeinordnung

Seit 06/2016 tritt der Abarth 124 Spider (NF) als kompakter Roadster in der Sportwagenklasse an. Als Sportversion des Fiat 124 Spider verbindet er klassischen Heckantrieb mit einem puristischen Cabrio-Konzept und richtet sich an fahrspaßorientierte Käufer und Liebhaber markanten Designs.

Technisch basiert der Abarth 124 Spider (NF) weitgehend auf dem Mazda MX-5, nutzt jedoch einen aufgeladenen Vierzylinder und eine straffere Abstimmung. Im Konzernportfolio ist der Zweisitzer als Nischenmodell oberhalb der Kleinwagenbaureihen platziert. Wettbewerber sind vor allem der Mazda MX-5 und andere zweisitzige Cabrios der unteren Mittelklasse mit Schwerpunkt auf Fahrdynamik und Offenfahren.

Stärken
  • Lebendiges Handling mit leichtfüßigem Hinterradantrieb
  • Kräftiger Turbomotor mit gutem Durchzug
  • Klassisches Roadster-Design mit modernem Technikpaket
Schwächen
  • Bietet wenig Stauraum und Zuladung
  • Bietet kaum Fahrassistenzsysteme für Sicherheit
  • Fährt laut bei höherem Autobahntempo
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Motoren

Im Abarth 124 Spider arbeitet ein 1,4 Liter großer Turbobenziner mit Multiair-Technik. Der Vierzylinder leistet 125 kW (170 PS), sein Drehmoment liegt früh an und ermöglicht einen spontanen Antritt aus niedrigen Drehzahlen sowie schnelle Überholvorgänge.

Ein manuelles 6-Gang-Getriebe oder eine 6-Stufen-Automatik überträgt die Kraft an die Hinterräder. Die Handschaltung rastet präzise ein, die kurzen Wege betonen den sportlichen Charakter, während die Automatik weich schaltet und entspanntes Fahren unterstützt. Der Abarth sprintet in etwa 6,8 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von gut 230 km/h, damit bietet der Roadster deutlich spürbare Leistungsreserven. Im Alltag pendelt sich der Verbrauch meist bei etwa 7 Liter Super pro 100 Kilometer ein, bei häufiger Volllast steigt er merklich an.

Sicherheit

Der 124 Spider setzt seit 2016 auf klassische Sicherheitstechnik. Front- und Seitenairbags, eine steife Fahrgastzelle sowie ein aufprallfreundlicher Frontbereich mit aktiver Motorhaube mindern die Unfallfolgen für Insassen und Fußgänger. Ein Isofix-Haltepunkt auf dem Beifahrersitz hält einen Kindersitz zuverlässig fest und macht den Zweisitzer für gelegentliche Fahrten mit Kind praktikabler.

Antiblockiersystem ABS, Bremsassistent, Traktionskontrolle und elektronische Stabilitätsregelung greifen früh ein und halten den leichten Roadster mit Hinterradantrieb auch bei Nässe gut beherrschbar. Eine serienmäßige Reifendruckkontrolle und Nebelscheinwerfer erhöhen die Sicherheit im Alltag, bei Bedarf unterstützen Licht- und Regensensor sowie ein LED-Lichtpaket bei wechselnden Sichtverhältnissen. Moderne Assistenzsysteme wie Spurhalteassistent, Abstandsregelung oder autonome Notbremse fehlen, weshalb der Sicherheitsstandard hinter vielen aktuellen Kompaktwagen bleibt. Für Alltag und Freizeit bietet das Paket dennoch ein angemessenes, aber überschaubares Schutzniveau.

Ausstattung

Der Abarth 124 Spider (NF) kombiniert eine eher schlichte Roadster-Ausstattung mit alltagstauglichem Komfort. Ein leichtes Stoffverdeck, eine manuelle Klimaanlage, Zentralverriegelung und elektrische Fensterheber bilden die Basis und halten den Fokus klar auf dem Fahren. Leichtmetallräder und ein einfaches Audiosystem mit USB-Anschluss sorgen für etwas Komfort auf längeren Strecken, ohne zu überladen.

In höherwertigen Ausstattungen kommen Sportsitze mit Lederbezug und auffälligen Ziernähten hinzu, was den Innenraum sportlicher und etwas hochwertiger wirken lässt. Gegen Aufpreis stehen ein Navigationssystem mit Farbdisplay und eine hintere Einparkhilfe zur Verfügung, die das Rangieren bei eingeschränkter Sicht nach hinten spürbar erleichtern. Metallic-Lackierungen und verschiedene Felgendesigns verändern die Optik, ohne die technischen Eigenschaften zu beeinflussen. Die Materialien wirken insgesamt solide, einzelne Bereiche bestehen aus hartem Kunststoff. Der Kofferraum fasst 140 Liter und reicht damit für leichtes Wochenendgepäck, verlangt im Alltag aber eine eher sparsame Gepäckplanung.

Modellbeschreibung

Der Abarth 124 Spider (NF) entstand 2016 als besonders sportliche Variante des Fiat 124 Spider und knüpft an klassische Roadster der Marke an. Das kompakte Cabrio setzt auf Hinterradantrieb und einen aufgeladenen Vierzylindermotor. Es fährt sehr agil und spricht direkt auf Gasbefehle an. Der sportliche Fokus erfordert jedoch Kompromisse beim Platzangebot, bei den Assistenzsystemen und beim Geräuschniveau im Alltag.


Offener Zweisitzer mit starkem Turbomotor und schlichtem Komfort

Design und Karosserie

Der Abarth 124 Spider (NF) basiert auf dem Fiat 124 Spider von 2016 und greift bewusst die Formensprache des Klassikers aus den 1960er Jahren auf. Die lange Motorhaube, das kurze Heck und die betonte Schulterlinie zitieren den historischen Vorgänger, während die Technik weitgehend vom Mazda MX-5 stammt. Die Karosserie fällt etwas länger aus als beim japanischen Technikspender, was den Auftritt ruhiger wirken lässt, ohne das handliche Format zu verlieren. Das manuelle Stoffverdeck öffnet und schließt mit wenigen Griffen und verzichtet auf komplizierte Mechanik, was das Gewicht senkt und potenzielle Fehlerquellen mindert.

Innenraum und Platzangebot

Im Cockpit zeigt der Abarth 124 Spider die enge Verwandtschaft zum MX-5: Instrumente, Bedienelemente und Sitzposition orientieren sich klar am Fahrer. Die Verarbeitung wirkt solide, viele Oberflächen bestehen jedoch aus hartem Kunststoff. Die Sportsitze halten in Kurven gut, fühlen sich auf langen Strecken aber eher straff an. Das Raumangebot bleibt roadstertypisch knapp, vor allem Schulter- und Kniefreiheit reichen für große Personen nur begrenzt. Ablagen fallen spärlich aus. Der Kofferraum fasst 140 Liter und nimmt nur wenig Gepäck auf, was den Abarth 124 Spider deutlich in Richtung Freizeit- statt Alltagsauto schiebt.

Antrieb und Fahrverhalten

Prägend für den Abarth 124 Spider ist der aufgeladene 1,4 Liter große Vierzylinder mit Multiair-Steuerung. Im Abarth 124 Spider leistet der Turbobenziner 125 kW (170 PS) und stellt sein Drehmoment früh bereit. Im Vergleich zu den Saugmotoren im verwandten Mazda MX-5 wirkt der Antrieb gelassener und bietet kräftigen Durchzug aus niedrigen Drehzahlen. Das geringe Gewicht, der Hinterradantrieb und die direkte Lenkung sorgen für agiles Einlenken und viel Rückmeldung. Das manuelle 6-Gang-Getriebe schaltet präzise und unterstützt einen engagierten Fahrstil, die optionale 6-Stufen-Automatik eignet sich eher für entspanntes Fahren. Das Fahrwerk federt straff, überträgt Querfugen und Schlaglöcher aber deutlich in den Innenraum. Mit steigendem Tempo nimmt das Geräuschniveau spürbar zu.

Alltagstauglichkeit und Kosten

Der Abarth 124 Spider zielt klar auf Genussfahrten und kurvige Landstraßen. Im Alltag hilft das kompakte Format beim Parken, der enge Wendekreis erleichtert Rangiermanöver in der Stadt. Der Verbrauch liegt je nach Fahrweise meist bei 7 Liter Super und mehr je 100 Kilometer, was für die gebotene Leistung in Ordnung geht, die CO2-Einstufung aber eher im Mittelfeld belässt. Versicherung und Steuer bewegen sich auf sportwagentypischem Niveau. Die Ausstattung mit Assistenzsystemen bleibt einfach: Moderne Helfer wie Spurhalteassistent oder Notbremsassistent fehlen, es stehen nur grundlegende Systeme zur Verfügung. Berichte über Probleme mit der Kühlung des Turboladers machen einen gepflegten Wartungszustand besonders wichtig.

Fazit

Der Abarth 124 Spider spricht Fahrer an, die ein leichtes, puristisches Cabrio mit klassischem Hinterradantrieb suchen und bereit sind, dafür auf Platzangebot und umfangreiche Assistenzsysteme zu verzichten. Sein Reiz liegt im charaktervollen Design, dem lebendigen Fahrverhalten und dem durchzugsstarken Turbomotor. Für häufige Langstreckenfahrten oder den Wunsch nach maximaler Sicherheitsausstattung eignen sich komfortorientierte Kompaktklasse-Cabrios oder der technisch verwandte Mazda MX-5 oft besser. Als emotionaler Zweisitzer für sonnige Tage passt der Abarth 124 Spider gut.

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