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MINI Cooper

Mini Cooper
MINI Cooper

MINI Cooper als Gebrauchtwagen oder neuer Kleinwagen

In fünf verschiedenen Karosserieformen und zahlreichen Sondermodellen produziert die BWM-Gruppe seit 2001 den Mini Cooper . Es ist eine moderne Neuauflage des klassischen Mini von Morris aus der MG Rover Group, der Anfang der 90er Jahre Furore machte und ein Symbol für Fahrspaß war. Seine außergewöhnliche Form und die tiefe Straßenlage standen im krassen Gegensatz zu allen damals bekannten Automodellen.
1994 übernahm der deutsche Automobilbauer BMW die MG Rover Group aus Großbritannien. Damit gehörte auch der von Morris produzierte Mini. Von der MG Rover Group trennte sich BMW kurz darauf wieder, behielt aber den Mini Cooper im Programm. Die technische Entwicklung wurde von nun an in München durchgeführt. Produziert wurde das Auto weiterhin in Oxford, dem Sitz des ursprünglichen Morris Werks, das in BWM Works Oxford umbenannt wurde. Einzig der Paceman Mini Cooper läuft beim österreichischen Magna-Steyr-Werk vom Band. Das Fahrzeug gehört in die Klasse der Kleinwagen und wird mit unterschiedlichen Karosserieformen hergestellt. Dabei handelt es sich um den Mini Cooper Hatchback in der dritten Generation sowie um die zweite Generation der Modelle

• Shooting Brake
Cabrio
• Coupé
Roadster
SUV (Mini countryman)
• SUC (Mini paceman)

Die Neuentwicklungen der Jahre 2001 bis 2006
Für den neuen Mini Cooper ließ sich BMW verschiedene Ausstattungsversionen und Designs einfallen. In Großbritannien bestand das eigentliche Konzept darin, einen Kleinwagen zu einem niedrigen Preis zu bauen, der wenig Stellplatz benötigt. Deshalb hatte der Ursprungs-Mini kleine Räder, damit sie im Innenraum keinen Platz beanspruchten. Der neue Mini Cooper hingegen war als Lifestyle-Auto gedacht, das ein Gokart ähnliches Fahrverhalten haben und sehr zuverlässig sein sollte. Schon 2003 erreichte der Wagen in der ADAC-Pannenstatistik den ersten Platz. Für diese Baureihe standen verschiedene Motoren zur Verfügung. Aus dem Toyota Yaris stammte der 75 PS Dieselmotor für den Mini One D. Als Benzinmotoren standen zur Verfügung:

• Ein 90 PS Motor für den Mini Cooper Modell "One"
• Ein 115 PS Motor für den Mini Cooper
• Ein 170 PS Motor mit Kompressor für den Mini Cooper S

Alle drei Benzinmotoren wurden von Tritec, einem Joint Venture mit Chrysler in Brasilien gefertigt.


Die Unterschiede der Modelle
Schon optisch auf den ersten Blick konnte man die einzelnen Modelle des Mini Cooper gut voneinander unterscheiden. Beim Modell One und One D war das Dach grundsätzlich in der Farbe des Autos lackiert. Die Lamellen am Kühlergrill und die Außenspiegel waren schwarz. Bis 2004 hatte der One D die Front- und Heckschürzen des alten Mini von Morris. Beim Mini Cooper wurde das Dach entweder in der Wagenfarbe oder kontrastreich in Schwarz oder weiß lackiert. Der Kühlergrill war komplett verchromt. Der Mini Cooper S hingegen hatte einen Kühlergrill, der in der Wagenfarbe lackiert war, verfügte über einen separaten Lufteinzug und über einen zweiflutigen Auspuff in der Mitte unter der neu gestalteten Heckschürze. 2004 gab es für die gesamte Flotte ein umfassendes Facelift. Außerdem startete BMW die Produktion des Mini Cooper Cabrio. Vorgestellt wurde die offene Version auf dem Genfer Autosalon 2004. Das Stoffverdeck war vollautomatisch, konnte aber wie ein Schiebedach auch nur teilweise geöffnet werden. Die Heckklappe ließ sich wie bei einem Pick-up nach unten klappen. Das Cabrio gab es in allen drei Modellvarianten, also als Mini One, Mini Cooper und Mini Cooper S.


Die verschiedenen Sondermodelle des Mini Cooper
Viele Ausstattungsextras, die Käufer beim konventionellen Mini als Zubehör bestellen mussten, waren in den einzelnen Sondermodellen bereits serienmäßig vorhanden. Ein Highlight der Technik war das sogenannte JCW-Kit, benannt nach John Cooper, der dieses Paket zur Leistungssteigerung gestaltet hat. Damit wurde der Mini Cooper S durch einen geänderten Kompressor auf eine Leistung von 210 PS gebracht. Eine zusätzliche Klappe am Luftfilter, die ab einer Drehzahl von 4.500 Umdrehungen pro Minute arbeitete, ein erhöhtes Drehmoment sowie ein geänderter Auspuff sorgten für einen kräftigeren Motorsound. Bestandteil des Pakets waren darüber hinaus neue Bremsen, um der Sicherheit bei dieser hohen Motorleistung Genüge zu tun. Seit Oktober 2005 gibt es drei weitere Sondermodelle:

• Mini Seven
• Mini Checkmate
• Mini Park Lane

Ebenfalls in Zusammenarbeit mit den John-Cooper-Works entstand 2006 das Sondermodell Mini Cooper S. Das JCW GP-Kit enthält neben geänderten Front- und Heckschürzen spezielle Felgen, einen geschlossenen Unterboden und Seitenschweller sowie Spoiler (teilweise aus Carbon), Recaro-Sportsitze und Querlenker aus Aluminium. Die Leistung des Motors wurde noch einmal erhöht. Der Mini Cooper S brachte nun beeindruckende 218 PS auf die Straße. Er war ausschließlich in einer Farbkombination erhältlich, und zwar:

• Karosserie lackiert in Thunderblue Metallic
• Dach lackiert in Pure-Silver
• Außenspiegel lackiert in Chili-Red

Die Jahre 2006 bis 2012 brachten neue Modelle und technische Verbesserungen
Seit Ende 2006 gibt es die zweite Generation des Mini. Um bei den strengen Crash-Tests besser abzuschneiden, wurden die Fahrzeuge für den Fußgängerschutz optimiert. Daraus ergab sich, dass die Motorhaube größere Abmessungen erhielt. Damit die Proportionen optisch erhalten bleiben, fügte der Hersteller ein etwa zehn Zentimeter breites Kunststoffband vor der steilen Frontscheibe ein. Viel entscheidender aber waren die Veränderungen unter dem Blech. Die neuen Motoren des Mini Cooper benötigten deutlich weniger Kraftstoff. Auch der Schadstoffausstoß wurde begrenzt. So verbrauchte zum Beispiel der Diesel im Mini Cooper D durchschnittlich nur 3,9 Liter auf 100 Kilometer bei einer CO2-Emission von 104 gkm. Ähnlich gute Werte zeigte auch der Mini Cooper S mit seinem Turbolader. Dieser Motor wurde fünf Mal (2007 bis 2011) mit dem Preis "Engine of the Year" in der Klasse der Kleinwagen ausgezeichnet.


Minimalismus bei BMW geht nicht zulasten des Komforts
Unter der Bezeichnung MINIMALISM stattete BMW vier Mini Modelle ab dem Baujahr 2008 mit einer besonderen Technik aus. Dazu gehörten der

• Mini One Minimalist mit 55 kW
• One Minimalist mit 72 kW
• One D und der
• Mini Cooper D.

Dieses als BMW EfficientDynamics bekannte Ausstattungspaket beinhaltete eine Start-Stopp-Automatik, Bremsenergierückgewinnung, eine Schaltpunktanzeige und diverse Aluminiumkomponenten. Das Leichtbaufahrwerk und der neue Unterboden vermindern den Luftwiderstand und erhöhen die Anpresskraft. Das sorgt dafür, dass Verbrauch und Emissionen um etwa 20 Prozent reduziert werden. Zeitgleich mit diesen technischen Verbesserungen stellte der Hersteller neue Ausstattungsangebote bereit. Der Innenraum des Mini Cooper wurde erstmals mit Ambilight, einer variablen Innenraumbeleuchtung in verschiedenen Farben angeboten. Die Innenausstattung gab es in Stoff, Leder oder einer Stoff-Leder-Kombination. Sicherheitspakete wie ASC+T oder DSC 3 waren allerdings nicht serienmäßig, gehörten aber bei einigen Modellen zur Ausstattung hinzu. Dasselbe gilt für die Klimaanlage. Für die Knieleiste und die Armlehnen sowie für die Interieuroberflächen standen fünf verschiedene Farben zur Verfügung. Die Bauformen der Jahre 2006 bis 2012 waren

• eine Kombilimousine (ab 2006)
• ein Kombi (ab 2007)
• ein Cabrio (ab 2009)
• ein Coupé (ab 2001) und
• ein Roadster (ab 2012)

Der aktuelle Mini Cooper in der Serienproduktion seit März 2014
Unter der internen Bezeichnung F56 ging Anfang 2014 die dritte Generation der Mini Cooper in den stationären Handel. Die Karosserieformen der neuen Modellreihe umfassen die Kombilimousine, den Kombi Clubman , das Coupé, das Cabrio und den Roadster. Zwei Dreizylinder-Benzinmotoren mit 1,5 beziehungsweise 2 Litern Hubraum und einer Leistung von 75 beziehungsweise 141 kW werden ergänzt durch zwei Dieselmotoren mit identischem Hubraum und 75 sowie 125 kW. Die aktuellen Preise liegen - je nach Ausstattung und Motorisierung zwischen 19.700 und knapp 24.900 Euro. Versuchsweise wurde der Mini Cooper auch als Elektroauto gebaut. Da aber aufgrund der tiefen Straßenlage die Batterien nicht unter dem Auto, sondern im Fond untergebracht werden müssen, entschied sich BMW dafür, dieses Modell derzeit noch nicht als Serienproduktion aufzulegen. Fans des Mini Coopers werden das sofort verstehen, denn seiner großen Vorteile ist, dass er trotz geringer Länge, Breite und Höhe ein echter Viersitzer ist.


Eine begehrte Auszeichnung für den Mini Cooper Clubman
Dass man aus einem Kleinwagen einen alltagstauglichen und trotzdem komfortablen Kombi machen kann, haben die Hersteller mit dem Modell Clubman bewiesen. Eine zweiflügelige Hecktür macht das Beladen einfach und das Kofferraumvolumen von 260 Litern lässt sich durch Umklappen der Rückbank auf 930 Liter erweitern. 40 verschiedene Außenlackierungen stehen für dieses Modell zur Verfügung. Eine limitierte Auflage des Clubman gab es unter dem Modellnamen "Mini Yours" für die Ausführungen Mini Cooper, Mini Cooper D, Mini Cooper S und Mini Cooper SD. Für das Designkonzept bekam das Fahrzeug im Jahr 2008 den red dot award product design verliehen.


Die Mini-Challenge Deutschland - auch ein Exportschlager
Sieben Jahre - von 2004 bis 2011 - wurde die Mini Challenge, eine Rennsportserie ausschließlich für den Mini Cooper, ausgetragen. Der Markenpokal war gedacht für Einsteiger in den Motorsport und für Amateurfahrer. Es wurde Serienmodelle für den Sport eingesetzt, die nicht verändert werden durften. Die Challenge wurde unter anderem auch in Großbritannien, Australien, Argentinien, Brasilien, Neuseeland, Spanien und Saudi-Arabien ausgetragen. Seit 2013 heißt die Rennserie Mini Trophy.


Fazit:
Der Mini Cooper ist ein Kultauto mit Lifestyle-Charakter. Trotz der relativ hohen Preise ist er als Neuwagen und als Gebrauchtwagen sehr gefragt. In jedem Test und in jedem Fahrbericht bekommt der Mini Cooper sehr gute Bewertungen. Die Abstimmung ist perfekt, die Auswahl an Sonderausstattungen und Zubehör umfangreich und die Käufer haben die Möglichkeit, ihren Mini Cooper ganz nach ihren Wünschen zu stylen. Der günstige Verbrauch und der geringe Schadstoffausstoß machen das Fahrzeug interessant. Im Vergleich mit Kleinwagen der Mitbewerber Opel oder Mercedes kann der Mini-BMW durchaus mithalten. An Kultstatus übertrifft er - ähnlich wie der italienische Fiat 500 - die meisten anderen am Markt vertretenen Kleinwagen.

2.890 ANGEBOTE FÜR MINI Cooper GEBRAUCHT ODER NEU




















* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer PKW können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer PKW' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

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