Hyundai Santa Fe

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Hyundai Santa Fe

Hyundai Santa Fe

Der Hyundai Santa Fe wird vom Hersteller in seiner Modellpalette eingeordnet zwischen dem Hyundai Tucson und dem Hyundai ix55. Die erste Generation lief im Jahr 2000 vom Band. Der erhoffte Erfolg blieb jedoch zunächst aus, weil das Karosseriedesign auf dem europäischen Automarkt keinen Anklang fand.

Die Technik des Hyundai Santa Fe war überzeugend
Serienmäßig waren alle Autos der ersten Generation des Hyundai Santa Fe mit Frontantrieb (2WD) ausgestattet. Gegen Aufpreis konnte Allrad (4WD) jedoch nachgerüstet werden. Dabei verwendete Hyundai bis Ende 2005 ein System, das mechanisch geregelt wurde. Die Antriebskräfte wurden nach Bedarf durch eine Viscokupplung zwischen der Vorder- und Hinterachse verteilt. Voreingestellt war hier eine Aufteilung von 60 Prozent Kraft nach vorn und 40 Prozent Kraft nach hinten. Die Umstellung funktionierte so, dass bis zu 90 Prozent der Kraftübertragung auf die hintere Achse geleitet werden konnten. Ab 2005 wurde die Viscokupplung durch ein System ersetzt, dass elektronisch zu regeln war. Die elektromagnetische Mehrscheibenkupplung (Interactive Torque Management) ermöglicht in der Verbindung mit der Antischlupfregelung eine variable Kraftübertragung, die jedes Rad einzeln ansteuert. Im normalen Straßenverkehr leitet die Kupplung die gesamte Antriebskraft auf die vorderen Räder. Für verschiedene Varianten des Hyundai Santa Fe gab es in der ersten Baureihe eine Traktionskontrolle und ABS wurde für die Fahrzeuge in Deutschland und Europa serienmäßig eingebaut. ESP war für den Hyundai Santa Fe nicht vorgesehen. Die offizielle Modellbezeichnung lautet seit 2007 Hyundai Santa Fe Classic.

Diese Offroad-Fähigkeiten hat der Hyundai Santa Fe zu bieten
Mühelos bewältigt der Hyundai Santa Fe Steigungen in einem Winkel bis zu 18 Grad (entspricht 33 Prozent Steigung). Mit einem Böschungswinkel vorn von 26 und hinten von 28 Grad sowie einer Bodenfreiheit von 180 Millimetern ist er auch in unwegsamem Gelände ein zuverlässiger Partner. Der Rampenwinkel bei Hyundai Santa Fe beträgt 21 Grad.

Die Sicherheitsausstattung variiert bei den einzelnen Modellen
Als der Hyundai Santa Fe in Europa auf den Markt kam, waren lediglich zwei Frontairbags vorhanden. Allerdings wurden länderspezifische Vorgaben bei der Produktion grundsätzlich berücksichtigt. In der Schweiz waren Seitenairbags vorgeschrieben und die erhielt das Auto selbstverständlich ab Werk. Obwohl die Sicherheitsausstattung der ersten Modelle eher minimalistisch war, erhielt der Hyundai Santa Fe im Euro NCAP-Crashtest im Jahr 2002 16 von 18 möglichen Punkten beim Seitenaufpralltest und das, obwohl die getestete Version nicht mit Seitenairbags ausgestattet war. Insgesamt wurden an das Modell vier von fünf möglichen Sternen vergeben.

Die Überarbeitung der ersten Baureihe des Hyundai Santa Fe erfolgte 2004
Ein neuer Allradantrieb sowie ein neuer VTG-Dieselmotor waren die größten Veränderungen, die am Hyundai Santa Fe 2004 vorgenommen werden. Außerdem erhielt der Kühlergrill Querstreben und neue Stoßfänger und Heckleuchten veränderten die Optik der Fahrzeuge. Im Inneren wurde das Armaturenbrett neu gestaltet. Für die erste Baureihe waren neben Schwarz und Weiß neun Metallic-Lackierungen der Karosserie im Angebot, für die aber teilweise Aufpreise verlangt wurden.

Ein ganz neuer Santa Fe - Hyundai präsentiert das Nachfolgemodell
Im Jahr 2006 stellte der Hersteller aus Korea den neuen Hyundai Santa Fe vor. Vom Design her gab es zur ersten Serie so gut wie keine Gemeinsamkeiten. Der Hyundai Santa Fe war größer und bot im Innenraum deutlich mehr Platz. Gegen Aufpreis war nun auch eine dritte Sitzreihe erhältlich. Damit wurde aus dem SUV ein Van mit bis zu sieben Sitzplätzen. Eine bessere Materialqualität und ein moderneres Aussehen sollte vor allem jüngere Käufer von Neuwagen ansprechen. Mit sportlicheren Motoren ausgestattet bekam der Santa Fe von Hyundai den Beinamen Sportsroader, um eine Affinität zu Sport und Offroadimage herzustellen. In den Jahren bis 2009 gab es nur unwesentliche Veränderungen. Front- und Heckpartie wurden geringfügig verändert und der Sechszylinder-Benzin-Motor wurde aus dem Programm genommen. Für das Vertriebsjahr 2012 gab es Ende 2011 noch einige Änderungen im Detail. So erhielt der Hyundai Santa Fe einen Silber lackierten Unterfahrschutz und eine neue Chromleiste am Heck. Die fest eingebauten Querträger der Dachreling wurden entfernt und der neue Diesel 2.2 CRDI mit 197 PS Leistung erfüllte die Schadstoffnorm Euro 5.

Der Hyundai Santa Fe - Ausstattung und Sicherheit wurden verbessert
Serienmäßig verfügt der Hyundai Santa Fe über folgende Komponenten:

• Elektrische Fensterheber vorne und hinten
• Bordcomputer
• Alarmanlage
• Zentralverriegelung mit Fernbedienung
• Verchromte Türgriffe
• Dachreling
• Elektrisch verstellbare Außenspiegel.

Bei der Sicherheitsausstattung wurde das Fahrzeug an europäische Standards angepasst. In der zweiten Generation bot Hyundai den Santa Fe (und auch andere Modelle wie zum Beispiel den i10, i30 und ix35) mit zusätzlichen Systemen an. Zur Ausstattung gehörten unter anderem:

• Kopf-, Front- und Seitenairbags
• ABS
• ESP
• Elektronische Bremskraftverteilung
• Aktive Kopfstützen vorn
• Seitenaufprallschutz in den Türen

Die Version Premium des Hyundai Santa Fe bot darüber hinaus folgende Ausstattungsmerkmale:

• Navigationssystem
• Rückfahrkamera
• Tempomat
• Lichtsensor
• Reifenluftdruckkontrollsystem
• Xenon-Scheinwerfer
• Innenausstattung in Leder

Optional gegen Aufpreis gab es ein elektrisches Panorama Hub- und Schiebedach sowie eine Klimaautomatik mit Luftgütesensor. Auch getönte Scheiben und spezielle metallic Lackierungen oder Mineraleffektlackierungen machten auf Wunsch den Hyundai Santa Fe individueller.

Technische Daten - Motor und mehr
Seit September 2012 gibt es vier unterschiedliche Antriebsversionen, die auch im Modelljahr 2013/2014 noch aktuell sind. Darunter befinden sich ein Benziner und drei Diesel mit unterschiedlicher Leistungsfähigkeit. Alle Dieselmotoren verfügen einen Turbolader.
Der 2,4-Liter-Benzin-Motor hat einen Hubraum von 2.359 Kubikzentimetern und leistet 192 PS. Das maximale Drehmoment liegt bei 242 Newtonmetern bei 4.250 Umdrehungen pro Minute. Standardmäßig sind die Benzinermodelle mit einer Sechsgang-Schaltung und Frontantrieb ausgestattet. Die maximale Höchstgeschwindigkeit liegt bei 190 Stundenkilometern und von null auf 100 kmh beschleunigt der Benziner in etwa 10 Sekunden. Die co2-Emissionen liegen bei 202 gkm.

Die Daten der Dieselmotoren im Vergleich

• 2,0 CRDi, 1.995 Kubik, 150 PS, 393 Newontometer bei 1.800 bis 2.500 Umdrehungen, Frontantrieb, manuelle 6-Gang-Schaltung, Höchstgeschwindigkeit 187 km/h, CO2-Ausstoß 159 Gramm pro Kilometer
• 2.2 CRDi 2WD, 2.199 Kubik Hubraum, 184 PS, maximales Drehmoment 400 Newtonmeter bei 2.000 bis 2.500 Umdrehungen pro Minute, Schadstoffausstoß 185 g/km, Automatik
• 2.2 CRDi 4WD, 197 PS Leistung, 6-Gang-Schaltgetriebe und Optional 6-Stufen-Automatik, CO2-Emission pro Kilometer zwischen 159 und 178 Gramm

2013 kam der Hyundai Santa Fe mit unterschiedlicher Länge
Der Name Santa Fe wurde beibehalten, obwohl es im September 2012 Informationen gab, dass Hyundai den Wagen in ix45 umbenennen wollte. Stattdessen baute das südkoreanische Unternehmen zwei von der Länge her unterschiedliche Versionen. Die kurze Ausführung erhielt den Beinamen Sport und die Langversion kam als Grand Santa Fe mit verlängertem Radstand auf den Markt. Der Grand Santa Fe ersetzte den Hyundai ix55. Im Euro NCAP-Crashtest erreichte das Auto in diesem Jahr fünf Sterne und damit die Höchstwertung.

Facelift 2016
Im Frühjahr 2016 wurde der Hyundai Santa Fe modellgepflegt. Neben einer verschärften Optik wurden die Motoren auf den Verbrauch hin optimiert. So soll das SUV für die zweite Modelldekade gerüstet sein.

Fahrbericht, Test und Preise für den aktuellen Hyundai Santa Fe
Die Grundversion des Hyundai Santa Fe ist ab 29.700 Euro verfügbar. Die besser ausgestatteten Versionen liegen mit Preisen zwischen 32.00 und 40.000 Euro in etwa im Bereich vergleichbarer Marken wie Audi oder BMW . SUVs vom Mitbewerber Kia Motors sind preiswerter, dafür aber deutlich weniger aufwendig ausgestattet. Die Automatikversion ist mit einer Bergabfahrhilfe versehen. Die Tests beweisen, dass sich das Auto damit auch an steilen Abhängen sicher fahren lässt. Die Geschwindigkeit reduziert sich auf acht Stundenkilometer. Ansonsten ist die Motorisierung unverändert 2014 unverändert geblieben. Der Fahrbericht für den Hyundai Santa Fe zeigt, dass das Fahrwerk auf komfortablen Reisekomfort ausgelegt ist. Sportlicher wird es mit individueller Einstellung der Lenkung. Hier stehen drei Modi (Normal, Comfort, Sport) zur Verfügung. Fahrspaß und Fahrkomfort gehören zu den überzeugenden Eigenschaften des Koreaners.

Fazit:
Nach mehreren Überarbeitungen und Anpassungen zeigt sich der neue Hyundai Santa Fe als moderner SUV mit ausgezeichneten Fahreigenschaften und einer perfekten Sicherheitsausstattung. Mit dem Hyundai Santa Fe ist man komfortabel unterwegs. Bequeme Sitze, viel Platz für Fahrer, Beifahrer und die Passagiere im Fond und in der Langversion auch als Siebensitzer erhältlich - so sieht ein echtes Familienauto aus. Die Motoren sind leistungsstark und sparsam. Durchschnittlich sieben Liter Benzin und fünf bis sieben Liter Diesel sind für ein so großes und relativ schweres Auto ein annehmbarer Verbrauch. Der Hyundai Santa Fe ist im Stadtverkehr, über Land, auf Autobahnen und auch im Gelände sicher unterwegs. Das moderne Design hat nichts mehr gemeinsam mit den Autos der ersten Generation, die sich verkaufstechnisch in Europa nur schwer durchsetzen konnten. Das ist mit Sicherheit auch ein Grund dafür, warum der Santa Fe als älterer Gebrauchtwagen relativ preiswert zu kaufen ist.

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* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer PKW können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer PKW' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

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Verbrauch, Umweltdaten & Kostenbereitgestellt vom ADAC
Eco-Daten:
Verbrauch (lt. Hst.)6,3l/100km
Verbrauch (lt. ADAC)--
CO2-Emissionen165g/km
Umweltzone4 (grün)
Kosten-Daten:
Kosten / Monat856€ / Monat 
Kosten / km69ct / km 
Versicherungsklasse20HF/22TK/23VK
KFZ-Steuer330€ / Jahr 
Informationen erhoben und bereitgestellt vom ADAC (Stand: 4/2016). mobile.de kann keine exakte Übereinstimmung mit dem tatsächlich angebotenen Fahrzeug garantieren.Quelle: ADAC e.V.