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Ford Mustang

Ford Mustang

Es scheint so, als hätte die Autowelt 1964 auf ein Auto wie den Ford Mustang gewartet. Im ersten Baujahr verkaufte Ford 680.000 Fahrzeuge . Andere dem Mustang ähnliche Modelle wie der Camaro von Chevrolet oder der Barracuda von Plymouth konnten diesen Erfolg nicht erzielen. Bis heute umgibt diesen amerikanischen Sportwagen ein ganz besonderes Flair.
Die ersten Fahrzeuge rollten als weißes Cabrio mit roter Innenausstattung im März 1964 vom Band. Groß angelegte Werbekampagnen machten das Auto schnell überall in den USA bekannt. Die Premiere auf der Weltausstellung in New York war ein Erfolg, den Ford nicht zuletzt der guten Vorbereitung zu verdanken hatte. Die ersten Fahrzeuge waren mit einem 2,8-Liter-Motor als Vierzylinder ausgestattet. Bereits ab dem Baujahr 1965 wurde der 3,3-Reihensechszylinder eingesetzt. Die Motorenpalette zeigte auch einen 4,7-Liter-V8-Motor, den es wahlweise mit einer Leistung von 200 und 225 PS gab. Außerdem wurde die Modellpalette des Mustang nun durch ein Fließheck-Coupé erweitert, das die Verkaufsbezeichnung Fastback trug. Von dieser oft auch als Ur-Mustang bezeichneten Version wurden in den ersten dreieinhalb Jahren mehr als 1,2 Millionen Exemplare gebaut.


Der Ford Mustang Convertible und der Shelby-Mustang
1966 war die Geburtsstunde des Ford Mustang Convertible. Optisch verändert waren hier unter anderem das Mustang-Emblem am Kühlergrill und die Chromeinsätze an den Lufteinlässen vor den hinteren Rädern. Der Convertible war das erste Modell, das über eine zusätzliche Sicherheitsausstattung verfügte, bestehend aus Sicherheitsgurten, einem gepolsterten Armaturenbrett und einer Warnblinkanlage. Außerdem waren die Instrumente rund. Auf der Basis des normalen Sportwagens baute der US-amerikanische Rennfahrer Carroll Shelby ab 1965 Sondermodelle, die teilweise auch im Rennsport eingesetzt wurden. Überwiegend allerdings war der Mustang Shelby ein Hochleistungssportwagen für Liebhaber schneller Autos . Der Shelby-GT-350 als Fastback hatte 1965 eine limitierte Auflage von 562 Stück. Die Fahrzeuge hatten einen 306 PS starken 4,7-Liter-V8-Motor. Mit dieser Motorisierung entstanden auch sechs Cabrios . 1966 kamen 1.438 Exemplare als Fastback- Coupe und sechs TG-350-Cabrios hinzu. Diese Versionen waren schwarz mit goldenen Zierstreifen und ausschließlich für die Autovermietung Hertz bestimmt. Sie sind nie in den freien Handel gelangt.


Die Erfolgsgeschichte geht weiter in den Jahren 1967 und 1968
Der Mustang Baujahr 1968 gilt offiziell als die zweite Generation. Optisch glich er seinem Vorgänger, allerdings waren die Abmessungen etwas größer. Das war notwendig, um Maschinen mit einem größeren Hubraum unterzubringen. Das Motorenprogramm wurde um einen neuen 6.4-Liter-Motor ergänzt, der 320 PS unter der Haube hatte. 1968 stand bei Ford unter dem Motto Motorüberarbeitung. Den 4,7-Liter-V8-Motor gab es nur noch in der 196 PS Version mit Doppelvergaser. Den 6,4-Liter-V8-Motor baute man nun in einer Version mit 280 PS und als GT-Variante, die 325 PS leistet. Darunter angesiedelt war der neue 4,9-Liter-V8-Motor mit einer Leistung von 230 PS. Außerdem standen verschiedene 7-Liter-Motoren zur Verfügung. Von der zweiten Generation der Baujahre 1967 und 68 wurden insgesamt knapp 800.000 Fahrzeuge produziert, darunter etwa 70.000 Cabriolets . 1968 gab es auch einen Nachfolger für den Shelby Mustang, allerdings nur für den zivilen Gebrauch. In diesem Jahr erhielten die Shelby-Modelle eine neue Frontpartie mit vergrößertem Kühlergrill. Die Heckleuchten stammten vom Thunderbird und die Cabrios hatten serienmäßige Überrollbügel. Unter der Bezeichnung Shelby GT 500 baute ein amerikanisches Unternehmen die Basisversion mit der Unterstützung des Entwicklers in Serie. Der 325-PS starke Wagen kostete 119.000 US-Dollar und wurde bis 2007 produziert.


Größer, breiter, schneller - ein Muscle Car wird erwachsen

In den Folgejahren entstanden weitere Generationen des Ford Mustang. Die Abmessungen veränderten sich und auch an der Optik wurde gearbeitet. So entstand ab 1969 die geschlossene Version unter der Bezeichnung "Sportsroof" mit Lufteinlässen an den Kotflügeln, etwa in Höhe der Türgriffe. Beim Ford Mustang "Boss" wurden diese Lufteinlässe nicht verwendet und ab dem Baujahr 1970 verzichtete Ford auch bei den anderen Mustangs darauf. Anfang der 70er Jahre war Luxus gefragt, auch bei den Sportwagen. Der Ford Mustang Grande enthielt zum Beispiel in der Premium-Klasse ein Armaturenbrett mit Holzfolie und ein Vinyldach. Der Mach I, den es nur als Fastback gab, war sowohl mit einer GT-Ausstattung als auch in der de-Luxe-Version mit Sportsitzen, Holzausstattung am Armaturenbrett, hochwertigen Bodenbelägen und einer mattschwarzen Motorhaube verfügbar. 1970 veränderte sich die Optik des Mustang noch ein wenig. In den Kotflügelspitzen zeigten sich jetzt grillähnliche Einsätze, die zweigeteilt waren. Die Heckblende wurde plan ausgeführt. Diese Veränderungen waren ein Tribut an die Ära der Muscle Cars in den USA. Ab 1972 gab es keine Motoren der 7 Liter Klasse mehr. Viele dieser älteren Versionen sind aufgrund ihres außergewöhnlichen Designs als Gebrauchtwagen heute sehr begehrt. Der Ford Mustang II wurde bis Ende der 70er Jahre gebaut. Die Größe veränderte sich wieder, weil die wuchtigen Ausmaße zu Kritik geführt hatten. 1974 gab es den Mustang auch wieder mit einem Vierzylinder-Motor, er war etwa 150 Kilogramm leichter als die Vorgängerausgaben. Der Ford Mustang II wurde in fünf Jahren mehr als eine Million mal gebaut.


Das neue Jahrtausend und seine Auswirkungen auf den Ford Mustang
Die North American International Auto Show im Jahr 2004 war die Plattform, auf der der Hersteller eine Retro-Version im Design der 60er Jahre präsentierte. Dieses Auto war nur für den amerikanischen Markt bestimmt, wurde aber trotzdem nach Europa importiert und war dort als Neuwagen sehr gefragt. Die neue Generation des Mustang produziert jetzt nicht mehr Ford, sondern AutoAlliance International, ein Unternehmen in Flat Rock, USA. Das Coupé war in zwei Ausführungen erhältlich. Der 4-Liter-V6-Motor leistet 213 PS und das GT-Auto bringt 305 PS auf die Straße. Wahlweise standen ein Fünfgang-Schaltgetriebe und eine Fünfstufen-Automatik zur Verfügung. 2006 präsentierte sich auf der Detroit Motor Show dann auch eine Neuausgabe des Shelby GT 500 mit einem 5,4-Liter-V8-Motor mit Kompressor, der 500 PS Leistung brachte. Dieses Fahrzeug von Ford war auch für den Sport gedacht und verzeichnete Erfolge unter anderem beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans.


Der Ford Mustang ist auch 2014 so aktuell und beliebt wie früher
Schon 2010 gab es ein Facelift für den Ford Mustang mit neuen Fahrzeugseiten und einem überarbeiteten Heck. Außerdem wurde die Innenausstattung aufgewertet und das Auto ist serienmäßig mit ESC und Ford Sync ausgerüstet. Alle Ford Mustangs sind nach wie vor als Coupe und Cabrio erhältlich. Im Jahr 2010 wurden in Deutschland 36 Neuzulassungen des amerikanischen Fahrzeugs verzeichnet. Seit 2011 verfügt der Ford Mustang über ein Sechsgang-Getriebe oder eine Sechsgang-Automatik. Der Motorblock des GT 500 ist aus Aluminium. Der Hubraum blieb jedoch unverändert. Über nahezu jeden Ford Mustang sind zahlreiche Informationen in Wort und Bild verfügbar. Geänderte Abmessungen, optische Aufwertungen, technisch höherwertige Motoren, das alles zeigt, dass die Entwicklung dieses außergewöhnlichen Fahrzeugs vermutlich noch lange nicht abgeschlossen ist. Verbleichbare Fahrzeuge von europäischen Herstellern wie Renault , BMW oder Opel oder US-amerikanischen Autobauern wie Cadillac oder Dodge stehen derzeit kaum zur Verfügung.


Der Ford Mustang bleibt in Deutschland trotz günstiger Preise ein Auto für Liebhaber

In der Grundausstattung kostet ein Ford Mustang mit V6-Motor etwa 28.900 Euro. Im Vergleich zu anderen Marken ist das für seine Klasse adäquat. Die Premium-Ausstattung erhöht diesen Preis um mehr als 1.000 Euro. Wer den V8-Motor in der de Luxe- oder Premium-Ausstattung haben möchte, muss tiefer in die Tasche greifen. Hier reichen die Verkaufspreise nahe an die 40.000 Euro Marke heran. Dafür hat das Top-Modell des Ford Mustang aber auch viel zu bieten, und zwar:

• Radio-CD mit MP3-Funktion
• Elektrisch verstellbarer Fahrersitz
• Ledersportsitze
• Klimaanlage
• 8 x 17 Zoll Alufelgen
• Zwei Airbags
• Zentralverriegelung

Zusätzlich gibt es das etwa 550 Euro teure Interieur-Paket. Stylishe Metallapplikationen im Innenraum sind hier genauso enthalten wie das "My colour feature". Damit beleuchtet man die Instrumententafel mit 125 verschiedenen Farben einfach auf Knopfdruck.


Fazit:
Der Ford Mustang feiert im Jahr 2014 seinen 50. Geburtstag. Das Kultauto aus den USA wird als Neuwagen und als Gebrauchtwagen hoch gehandelt. Ein aktueller Test der Autobild bescheinigt dem Ford Mustang eine gelungene Ausstattung, hochwertige Technik und perfekten Fahrspaß. Die Erfolgsgeschichte, die sich durch ein halbes Jahrhundert zieht, ist deshalb mit Sicherheit noch nicht an ihrem Ende angelangt. Während die ersten Modelle als sogenannte Pony-Cars noch ziemlich spartanisch ausgestattet waren, zeigten die 70er Jahre, dass ein Mustang durchaus komfortabel und luxuriös sein kann. Die aktuellen Modellversionen setzen auf eine perfekte Technik, eine hochwertige Sicherheitsausstattung und das Erlebnis, mit einem Auto über die Straße zu fahren, dass eine kontinuierliche Entwicklung durchgemacht hat. Passend zum Jubiläum hat Ford erneut einen Vierzylinder herausgebracht, der allerdings nur wenig an den Ursprungsmotor erinnert. Die Mischung aus Retro-Style und aktuellem Ford-Design ist dem Hersteller aus den USA gut gelungen. Hier wird nichts dem Zufall überlassen: Während in der Vergangenheit meist die Importeure die Vermarktung des Autos in Deutschland und Europa übernahmen, macht Ford das 2014 - im Geburtstagsjahr seines beliebten Sportwagens - selber. Es bleibt abzuwarten, welche Veränderungen die nächsten Jahre bringen werden. Eines aber ist sicher: Der Ford Mustang gehört zu den beliebtesten Autos weltweit und fand Erwähnung in mehr als 500 Fernseh- und Kinofilmen.

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* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer PKW können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer PKW' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

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