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Chevrolet Camaro

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Oft kopiert, aber nie erreicht: Der Chevrolet Camaro.Der Chevrolet Camaro hat Generationen von Autofahrern begeistert. Chevrolet gehörte zum General Motors Konzern (GM) und wollte mit dem Sportwagen Aufsehen erregen und in den Wettbewerb mit dem extrem erfolgreichen Mustang von Fort treten. Bis heute hat der Camaro von Chevrolet Kultstatus und ist ein Synonym für Freiheit und Fahrspaß.
Auf dem europäischen Markt war Opel mit seinem Manta ähnlich erfolgreich wie der Chevrolet Camaro in den USA. Während der Manta und andere sportliche Fahrzeuge der 60er Jahre wieder von der Bildfläche verschwanden, hielt sich der Chevrolet Camaro - ähnlich wie der Ford Mustang - bis heute im Wettbewerb. Auch wenn die Neuwagen der jüngsten Generation optisch und technisch kaum noch etwas mit dem Original gemein haben, sind die alten Modelle als Gebrauchtwagen sehr gefragt. Der Name leitet sich ab vom französischen camerade (Kamerad oder Freund) und genau das machte den Zauber des Chevrolet Camaro aus. Über Generationen hinweg wurde er gefahren, geliebt und gepflegt.


Die erste Generation des Chevrolet Camaro erregte Aufsehen
Gebaut wurde das Fahrzeug auf einer sogenannten F-Body-Plattform, die auch beim Pontiac Firebird zum Einsatz kam. In den Jahren 1966 bis 2002 produzierte Chevrolet vier unterschiedliche Generationen. Die Standardmotorisierung der ersten Jahre bestand aus V8-Motoren mit großem Volumen, die deutlich mehr als 200 PS auf die Straße brachten. Klima- und Umweltschutz waren damals noch kein Thema und die co2-Emissionen in gkm würden heute nicht eine der EU-Normen erfüllen. Als in den 80er Jahren Modelle des Chevrolet Camaro mit V6-Reihenvierzylinder-Motoren zum Einsatz kamen, wurden sie von den echten Fans des Kultautos als Sparversionen belächelt. Von Beginn an konnte man den Chevrolet Camaro als Coupé oder als Cabrio bestellen. Mit einer ungefähr 80 Optionen umfassenden Zubehörliste, drei kompletten Ausstattungspaketen und verschiedenen Motorvariationen von 140 bis 425 PS war es leicht, sich einen individuellen Sportwagen zu konfigurieren. Nicht für den Export bestimmt war das Modell SS (Super Sport). Es wurde eigens für den amerikanischen Markt vom Tuning- und Veredelungsexperten SLP gebaut.


Facelifting für den Chevrolet Camaro Ende der 60er Jahre
Von 1967 bis 1969 gab es eine Reihe von optischen und technischen Veränderungen. Die Karosserie wurde genauso überarbeitet wie die Türen, Rücklichter und der Kühlergrill. Die Gesamtform wurde flacher und breiter. Der Chevrolet Camaro verfügte nun über ein neues Armaturenbrett und Sitze mit mehr Komfort. Eine mehrschichtige Blattfeder ersetzte die einfache Federung an der Hinterachse. Als kleine Sensation galt der neue 7-Liter-V8 Motor mit einer Leistung von 425 PS und 6.498 Kubikzentimetern Hubraum. Chevrolet hatte damals eine Besonderheit, die den Camaro von allen anderen Fahrzeugen unterschied. Geliefert wurde das Auto zusammen mit dem Motor in einer großen Holzkiste. Den neuen Motor mussten die Autohäuser selbst einbauen. Der Verbrauch an Kraftstoff lag bei den ersten Autos zwischen 14 Litern bei der 150-PS-Maschine bis hin zu 17 bis 21 Litern beim 7-Liter-V8-Motor.


Das klassische Coupe der 70er Jahre
Für das zweite Halbjahr 1970 präsentierte der Hersteller den Chevrolet Camaro mit einer Karosserie, die an die älteren Modelle des Ferrari Berlinetta erinnerten. Die runden Heckleuchten kannte man bereits von der Corvette. Das Coupe hatte keine B-Säule und verfügte über sehr große Türen. Das Armaturenbrett glänzte mit Rundinstrumenten und erstmals auch mit einer elektrischen Uhr. Zum Tanken musste beim Chevrolet Camaro das hintere Nummernschild weggeklappt werden, dahinter verbarg sich der Tankeinfüllstutzen. Das Auto verfügt bis heute über eine Fußfeststellbremse, ähnlich wie es bei Mercedes-Benz gehandhabt wird. In den 70er Jahren gab es den Chevrolet Camaro erstmals auch mit einer Automatik. Die Ganganzeige befand sich im Armaturenbrett. Das neue Modell war ausschließlich als Coupé erhältlich. Erst Mitte der 80er Jahre baute General Motors wieder ein Cabrio. Neben dem Basismodell waren sportliche Versionen erhältlich. Das Modell "Rallye Sport" hatte einen geänderten Kühlergrill und einen geteilten vorderen Stoßfänger. Für die Ausstattung bot der Hersteller ein Super Sport-Paket an. Eine weitere Sportvariation war der Camaro Z28. Er verfügte über einen 360-Brutto-SAE-PS-Motor und eine Fünflitermaschine. Aufgrund der verschärften Abgasgesetze wurde die Produktion des Z28 jedoch vorübergehend wieder eingestellt. Seine Renaissance erlebte er 1977. Bestellt werden konnte das Sondermodell mit Klimaanlage und Automatik, aber auch mit einem Viergang-Schaltgetriebe. 1982 erhielt der Z28 die Auszeichnung zum Auto des Jahres durch die Zeitschrift Motor Trend.


Ein Sondermodell, das nur in begrenzter Stückzahl auf die Straße kam - der Chevrolet Camaro ZL1
Gebaut wurde das Auto für die Teilnahme am NHRA Super Stock-Rennen in den USA. Der Aufbau erfolgte auf der Grundlage des SS-Camaro. Für den Antrieb sorgte ein 6,5-Liter-V8-Motor mit 430 PS, der komplett aus Aluminium gebaut wurde. Im Renneinsatz hätten die Maschinen aber bis zu 580 PS entwickeln können. Damit hatte dieser Rennwagen den leistungsstärksten Motor aller auf dem Automarkt erhältlichen Chevrolets. Das 4-Gang-Getriebe wurde verstärkt und der ZL1 erhielt ein Sportfahrwerk und Scheibenbremsen vorne und hinten. Im Rennen ist dies Auto nie gefahren, weil dort nur Autos zugelassen waren, die für den normalen Straßenverkehr entwickelt worden sind. Der Preis war etwa doppelt so hoch wie beim Camaro SS und insgesamt wurden nur 69 Einheiten gebaut und verkauft. Der ZL1-Camaro ist deshalb heute ein begehrtes und wertvolles Sammlerobjekt.


Die 80er Jahre brachten das Sondermodell Berlinetta, ein Pace Car und ein neues Cabriolet
Ab 1982 war der Chevrolet Camaro mit einer Einspritzanlage und überarbeiteten Motoren erhältlich. Außerdem zeigte das neue Fahrwerk ein besseres Fahrverhalten und mehr Sicherheit bei Kurvenfahrten. Die Version Berlinetta verfügte über einen Sechszylindermotor. Gegen Aufpreis konnte das Modell auch mit einem Fünfliter-V8-Motor gekauft werden. 14-Zoll in Gold getönte Alufelgen, Zierstreifen und goldfarbene Berlinetta-Embleme waren die optischen Highlights. 1992 wurde der Chevrolet Camaro bei den Autorennen in Indianapolis als Pace Car eingesetzt. Replikationen des Modells verkauften sich damals in den USA etwa 6.000 Mal. In den 80er Jahren wurde die Tachoanzeige geändert. Anstelle der bisherigen Geschwindigkeitsanzeige in kmh und Meilen war nur noch ein Meilentacho erhältlich. Erstmals wieder als Cabrio gebaut wurde der Chevrolet 1987. Das Auto galt als Jubiläumsausgabe zum 20. Geburtstag des Camaro und wurden am Armaturenbrett mit einer Plakette versehen, die die Aufschrift "20th Anniversary Commemorative Edition" trug.


Die 90er Jahre - Straffung der Modellpalette
Der Hersteller hat in den 90er Jahren einige Sondermodelle wie zum Beispiel die Berlinetta-Version komplett aus dem Programm genommen. Der bisherige 3,4-Liter-Standardmotor wurde durch eine 3,8-Liter-Maschine mit 205 PS ersetzt. Eine verbesserte Traktionskontrolle und eine geänderte Abgasanlage waren daneben die bedeutendsten technischen Veränderungen. 1996 startete dann auch in Deutschland der offizielle Verkauf des Chevrolet Camaro. In der Beliebtheitsskala amerikanischer Sportwagen löste der Camaro von GM den Pontiac Firebird ab. Eine glattere und stromlinienförmigere Karosserie - angepasst an den europäischen Markt und bekannte Marken wie Porsche, Audi, Renault oder BMW erhielt der Camaro ebenfalls Ende der 90er Jahre. Nach mehr als 35 Jahren Erfolgsgeschichte lief im Jahr 2002 der vorläufig letzte Chevrolet vom Band.


Chevrolet ohne den Camaro - das konnte nicht so bleiben
Auf der Detroit Motor Show 2005 präsentiere GM ein Konzeptauto für den neuen Chevrolet Camaro. Das Design erinnerte an die ersten Camaro-Modelle. Entwickelt wurde das Fahrzeug in Australien, gebaut wird es im kanadischen Ottawa. Am 16. März 2009 begann die Serienfertigung des Coupés. 2010 machte eine groß angelegte Werbekampagne den Weg frei für das ab 2011 wieder erhältliche Cabrio. Besonderheiten des neuen Camaro sind unter anderem:

• Einzelradaufhängung
• Scheibenbremsen an allen vier Rädern
• Sechs Airbags
• Geschwindigkeitsabhängige Servolenkung
• ESP
• Traktionskontrolle

Je nach Motorisierung liegt der Preis für das Basismodell zwischen 22.000 und 35.000 US-Dollar. Auf dem deutschen Markt ist der Grundpreis für das Coupé etwa 39.990 Euro mit manueller Schaltung und etwa 41.990 Euro mit Automatikgetriebe. Für das Cabrio zahlen deutsche Käufer ab 44.990 Euro mit Gangschaltung und ab 46.990 Euro mit Automatik. Elektrische Fensterheber und Zentralverriegelung sind Standard und gegen Aufpreis gibt es die Lackierung in Metallic, eine vollwertige Lederausstattung oder eine Kombination aus Stoff und Leder bei den Sitzbezügen. 2013 kündigte der Hersteller an, dass für das Modelljahr 2014 ein neuer Chevrolet Camaro in Planung sei. Er soll mit einem 512-PS-Motor ausgestattet werden. Zur Ausstattung gehören dann Seitenspiegel mit integrierten Blinkern, LED-Rückleuchten und eine Rückfahrkamera. Das neu abgestimmte Fahrwerk bekommt stärkere Stabilisatoren an der Vorder- und Hinterachse. Im Test diverser Automobilzeitschriften erhielt der neue EU-Camaro beste Bewertung. Besonders das Preis- und Leistungsverhältnis ist im Vergleich mit Porsche oder BMW gelobt worden.


Fazit:
Den Chevrolet Camaro umgibt ein gewisser Mythos. So schön und elegant die neuen Modelle auch aussehen, der Ur-Camaro übt eine Faszination auf alle Sportwagenfans aus. Heute bestimmen Hochleistungs-Aerodynamik, günstige Emissionswerte und ein angepasster Kraftstoffverbrauch die Produktion. Als der Chevrolet Camaro noch in den Kinderschuhen steckte, war Komfort eher nebensächlich. Vielleicht macht gerade der Schwerpunkt auf der Sportlichkeit, dem satten Sound der Auspuffanlage und den eckigen Kanten den Zauber dieses Autos aus. Auf Oldtimertreffen ist der Chevrolet Camaro jedenfalls nach wie vor ein echter Star. Den Bogen zwischen der Tradition und der Moderne schlagen heute viele aufsehenerregende technische Features und ein außergewöhnliches Design. Im Innenraum überzeugt das Infotainment-System mit mehrfarbigem Headup-Display und Spracherkennungssystem. Der aktuelle Chevrolet Camaro verbraucht kombiniert zwischen 18 und 21 Litern Kraftstoff und hat einen CO2-Austoß von 304 bis 329 gkm. Das entspricht der Energie-Effizienzklasse G.

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* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer PKW können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer PKW' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

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