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Der Schritt zum Elektroauto

Alles zum Thema Elektroauto: Förderung, Kauf, und laufende Kosten, Laden, Fahren und Umwelt in unserem großen Überblick. Außerdem: Die besten Elektroautos im Test

  • Veröffentlicht am 08/03/2020, 05:51 PM

Elektroautos haben vier Räder, ein Lenkrad und einen Motor. Aber sie unterscheiden sich in einigen wichtigen Punkten vom “klassischen” Auto mit Verbrennungsmotor: Sie tanken Strom und können sogar welchen erzeugen. Die elektrische Energie speichern sie in Batterien. Die sind das Kernstück eines E-Fahrzeugs und gleichzeitig seine größte Schwachstelle. Doch die Reichweite moderner E-Autos wächst, ebenso wie das Angebot. Und die Preise schrumpfen. Fast jeder Automobilhersteller bietet mittlerweile mindestens ein Modell mit Elektromotor an. Mit der sogenannten Innovationsprämie fördert der Staat den Kauf strombetriebener Fahrzeuge. Weitere Anreize entstehen durch steuerliche Begünstigungen.

Du möchtest ein Elektroauto kaufen oder leasen? Oder es steht längst ein E-Auto in Deiner Garage und Du suchst nach hilfreichen Tipps für den Alltag? Du möchtest wissen, wie ein Elektroauto funktioniert und ob es wirklich der Umwelt hilft? In unserem großen Überblick zum Thema Elektroauto findest Du die Antworten.

Elektroauto: Kauf, Finanzierung oder Leasing

Wer sich ein Elektroauto zulegen will, muss zuvor einige Fragen klären: Wie viel darf das E-Auto kosten? Wie weit soll es mit einer Akkuladung fahren? Wie geräumig muss es sein? Sind diese Fragen beantwortet, stellt sich die nächste: Wie soll das Elektroauto bezahlt werden? Bar, per Finanzierung oder Leasing? Auch mit Kaufprämie und Steuerbefreiung haben Elektroautos ihren Preis. Deshalb entscheiden sich die meisten Kunden für Finanzierung oder Leasing.

Renault Zoe
Quelle: dpa/Picture Alliance Ein Renault Zoe lädt an einer Ladesäule: Über die Jahre hat Renault die Akkukapazität und damit die Reichweite des Modells stetig gesteigert

Bei der Finanzierung gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder wird das Fahrzeug über die Hausbank oder über eine Herstellerbank finanziert. In beiden Fällen werden jeden Monat fest vereinbarte Raten fällig. Je nach Kreditplan muss auch eine Anzahlung und/oder eine Schlussrate gezahlt werden. Mit der letzten Rate ist der Kredit abbezahlt und das Elektroauto gehört dem Kreditnehmer.

Weitere Infos zum Thema Finanzierung

Beim Leasing, einer Überlassung gegen Gebühr, wird zwischen privatem und gewerblichem Leasing unterschieden. Vor allem das gewerbliche Leasing bringt hohe Steuervorteile. Zum einen sind die Leasingraten steuerlich absetzbar, zum anderen muss der Fahrer deutlich weniger Steuern für den Elektro-Dienstwagen bezahlen als der Fahrer eines Benziners oder Diesels. Daher sind Elektroautos als Dienstwagen besonders interessant.


E-Tron
Elektro-Vorführwagen

Vorführwagen werden von Händlern meist zur Ausstellung oder für Probefahrten genutzt.


Beim Kauf eines gebrauchten Elektroautos oder Plug-in-Hybrid sind einige Besonderheiten zu beachten. Für sehr junge Gebrauchte kann beispielsweise Förderung beantragt werden. Und: Die Technik hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Ebenfalls wichtig: Der Wertverlust eines Elektroautos ähnelt dem von Autos mit Verbrennungsmotor.

Lies hier ausführlich, wie Du ein Elektroauto – beruflich oder privat – kaufen, finanzieren oder leasen kannst

Förderung und laufende Kosten

Mit verschiedenen Prämien und Förderungen sparst Du bei der Anschaffung eines Elektroautos viel Geld. Es fallen aber im Betrieb wie bei jedem Fahrzeug laufende Kosten an. Die größte Förderung ist der “Umweltbonus” von 6.000 Euro, der bis Ende 2021 als sogenannte Innovationsprämie von den Herstellern auf 9.000 Euro aufgestockt wird. Für besonders teure Elektroautos und für Plug-in-Hybride gibt es etwas weniger Förderung. Das Gleiche gilt für junge gebrauchte Elektroautos – wenn sie nicht bereits bei der Erstzulassung gefördert wurden.

Alle Infos zur Corona-Kaufprämie

Steht das Elektroauto erst in der Garage, lässt sich weiter bares Geld sparen. Denn viele laufende Kosten fallen geringer aus – bauartbedingt oder weil auch diese Posten gefördert werden. So sind Elektroautos von der Kfz-Steuer befreit. Viele Versicherungen bieten einen gesonderten Tarif an, mit Rabatten von bis zu 20 Prozent. Bei Dienstwagen müssen statt 1,0 Prozent des Neupreises nur 0,5 Prozent des Listen-Neupreises versteuert werden. Bei reinen E-Autos, die günstiger als 40.000 Euro sind, reduziert sich der Satz sogar auf 0,25 Prozent.

Jaguar I-Pace, Werkstatt
Quelle: dpa/Picture Alliance Wartung eines Jaguar I-Pace: In der Werkstatt spart das Elektroauto langfristig Geld, weil weniger Komponenten verschleißen als bei Benziner oder Diesel

In der Werkstatt fallen voraussichtlich ebenfalls weniger Kosten an. Grund: In Elektroautos stecken weniger Verschleißteile als in Fahrzeugen mit Verbrenner. Sie benötigen keinen Ölwechsel, keine Kupplung, kein Auspuff rostet durch. Auch die Bremsbeläge können durch das häufige Rekuperieren länger halten.

Was jedoch kostet der eigentliche Kraftstoff? Die Kosten für Strom steigen von Jahr zu Jahr. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2019 kostete eine kWh laut Bundesnetzagentur im Schnitt 30,85 Cent. Mit diesem Wert gerechnet kosten 100 Kilometer in einem BMW i3 5,52 Euro, in einem Renault Zoe 6,02 Euro und in einem Nissan Leaf 7,00 Euro. Wie viel Geld Du genau mit einem Elektroauto sparen kannst und welche Kosten anfallen, liest Du in unserem ausführlichen Ratgeber zu Förderung und laufenden Kosten von Elektroautos  

Der Alltag mit einem Elektroauto

Wer sich ein Elektroauto kauft, lernt vieles neu. Wie lädt man das Stromauto? Wo steht die nächste Ladesäule und was kostet dort das Tanken von Strom? Auch das Fahren mit einem Pedal, das sogenannte “One-Pedal-Driving", ist allen Benziner- und Diesel-Fahrern fremd.

Seit Juni 2015 können Halter von Elektrofahrzeugen und manchen Plug-in-Hybriden das E-Kennzeichen beantragen.
Quelle: picture alliance/Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB Seit Juni 2015 können Halter von Elektrofahrzeugen und manchen Plug-in-Hybriden das E-Kennzeichen beantragen. Damit genießt das Auto ggf. Sonderrechte beim Parken oder bei der Einfahrt in bestimmte Zonen

Elektroauto-Fahrer müssen sich beispielsweise mit Ladeverlusten auseinandersetzen. Auf die Reichweite hat das keinen Einfluss, auf die Kosten für den Strom schon. Der Strom stammt entweder aus einer Haushaltssteckdose, einer Wallbox oder aus einer öffentlichen Ladesäule. Derzeit gibt es in Deutschland mehr als 19.000 Ladepunkte. Die findet man im Internet oder mithilfe des bordeigenen Navis. Für die Urlaubsfahrt ans Meer oder die Fahrt in die Berge gibt es Ladestationen entlang der Autobahn.

Beim Laden des Elektroautos gibt es ein paar Dinge zu beachten. Am wichtigsten: Welchen Stecker kann ich nutzen? Daneben sind die Bezahlung und die Ladeleistung an der öffentlichen Säule entscheidend. Die Leistung beträgt meist 43 kW bei AC-Säulen und 50 kW bei DC-Säulen. Schnellladestationen liefern bis zu 350 kW. Bezahlt wird per Tankkarte, per Flatrate oder über eine monatliche Gebühr. Die Preise können sehr unterschiedlich ausfallen.

Zu Hause dauert das Laden meist länger – am längsten an der normalen Steckdose: Bis der Akku eines Nissan Leaf voll ist, vergehen dann etwa 21 Stunden. Eine gute und sichere Alternative sind Wallboxen, die zu Hause installiert werden. Sie kosten zwischen 500 und 1.000 Euro plus Installationskosten. Wer eine solche Box daheim installieren oder am Arbeitsplatz darauf zugreifen kann, dürfte die bequemste Lademöglichkeit gefunden haben.

Nicht nur beim Laden hilft dem Elektromobilisten handfestes Alltagswissen. Die Rekuperation, also die Bremsenergie-Rückgewinnung, gilt es, ideal zu nutzen. In welchen Situationen kann man auf welche elektrischen Verbraucher verzichten, und: Warum braucht mein E-Auto im Winter eine Wärmepumpe? Gibt es Elektroautos mit Anhängerkupplung? Und natürlich: Was muss ich wissen, wenn ich mit dem Elektroauto verreisen will? Lange Strecken sind nicht der ideale Einsatzzweck für das Elektroauto. Aber mit steigenden Reichweiten und Schnellladestationen an den Autobahnen hat sich die Situation grundlegend verbessert.

Ausführlich: Alles zum Alltag mit dem Elektroauto, im Sommer oder im Winter, auf Kurzstrecke, auf Reisen oder als Zugfahrzeug

Technik: Wie funktioniert ein Elektroauto?

Elektroautos funktionieren anders als Benziner oder Diesel. Das Herzstück eines jeden Elektroautos ist die Batterie, die den Elektromotor mit Energie versorgt. Der Akku, auch Traktionsbatterie genannt, besteht in allen modernen E-Autos aus Lithium-Ionen- bzw. Lithium-Polymer-Zellen. Sie verfügen über eine lange Lebensdauer und sind nicht anfällig für Memory-Effekte, also Kapazitätsverluste bei sehr häufiger Teilentladung.

Opel Corsa-e dreiviertel-frontansicht stehend
Quelle: TeamOn Aufgrund der umfassenden staatlichen Förderung kostet ein elektrischer Corsa den Kunden unterm Strich sogar weniger als ein vergleichbar starker Benziner mit Automatik

Das vollständige Recycling eines Akkus ist derzeit nicht rentabel. Daher gilt ein Akku als recycelt, wenn die Hälfte seines Gewichts wiederverwertet wird. Aktuell bedeutet Recycling, dass alte Akkus verbrannt werden. So sollen Kobalt, Nickel und Kupfer gelöst werden. Allerdings werden Lithium, Graphit und Aluminium unbrauchbar. Eine Alternative dazu ist der Einsatz gebrauchter E-Auto-Akkus als Stromspeicher in Gebäuden.

Elektromotoren weisen sehr hohe Wirkungsgrade auf: Benziner und Diesel schaffen maximal einen Wirkungsgrad von ca. 40 Prozent. E-Motoren erreichen Werte von 90 Prozent. Sie arbeiten mit fest eingebauten Magneten, die ihre Pole ändern und so einen Rotor in Bewegung bringen. Dabei reagieren sie äußerst schnell und verfügen vom Start weg über ein hohes Drehmoment. Sie liefern viel Kraft über ein breites Drehzahlband. Aus diesem Grund arbeiten sie in der Regel mit einstufigen Getrieben, die eine feste Übersetzung haben.

In der Theorie lässt sich jedes Auto zum Elektroauto umbauen. Komplette Bausätze kosten allerdings mindestens rund 10.000 Euro. Bei einem Unfall mit dem Elektroauto sind die Risiken nicht höher als bei herkömmlichen Autos. Eine Rettungskarte hilft der Feuerwehr im Umgang mit der Hochvolt-Technik. Bei einem Fahrzeugbrand fällt ebenfalls mehr Arbeit für die Feuerwehr an.

Alle Infos zur Technik eines Elektroautos, wie seine Reichweite entsteht und warum es Geräusche benötigt

Wie umweltfreundlich sind Elektroautos?

Während der Fahrt stoßen Elektroautos weder CO2 noch andere Abgase aus. Doch wie sieht es insgesamt mit ihrer Umweltbilanz aus? Schlecht für die Umwelt ist, dass während der Produktion von Batterien viel CO2 ausgestoßen wird. Außerdem werden seltene sowie schwer abbaubare Rohstoffe wie Lithium oder Kobalt benötigt. Trotzdem: Nach Angaben des ADAC fahren E-Autos im aktuellen Strommix mittelfristig klimafreundlicher als Benziner, Diesel und Plug-in-Hybride. Am besten schneiden bei dem Vergleich des Autoclubs allerdings Fahrzeuge mit Erdgas-Antrieb ab.

Tesla-Store Berlin
Quelle: picture alliance/dpa Tesla-Store Berlin: Der US-Autohersteller hat ein eigenes Netz von Schnellladesäulen für seine Kunden aufgebaut

Stammt der Strom für E-Autos zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen, stehen sie bereits nach wenigen Jahren mit einer Jahreslaufleistung von 15.000 km besser da als andere Antriebe. Auch besser als Brennstoffzellenautos (FCV, Fuel Cell Vehicle) und Hybrid-Autos? Aus FCV-Fahrzeugen entweicht nur Wasserdampf. Sie produzieren aus Wasserstoff und Sauerstoff ihren Strom in der Brennstoffzelle selbst. Allerdings: Bisher muss Wasserstoff aufwendig und energieintensiv hergestellt werden.

Bei Hybrid-Systemen gilt folgende Unterscheidung: Ein Mikro-Hybrid fährt lediglich mit Start-Stopp-Automatik und Rekuperation. Ein Mild-Hybrid unterstützt den Verbrennungsmotor. Ein Voll-Hybrid kann rein elektrisch fahren. Der Strom stammt vom Verbrenner oder vom Rekuperationssystem. Der Plug-in-Hybrid kann seine Batterie an der Steckdose laden.

Auf dem Papier schneiden Plug-in-Hybride beim CO2-Ausstoß gut ab. Die Ökobilanz jedoch sieht weniger gut aus. Laut ADAC fährt ein Plug-in-Hybrid mit Benzin-Elektro-Antrieb kaum umweltfreundlicher als ein reiner Benziner. Das liegt an der schweren Batterie, die sich negativ auf den Verbrauch auswirkt. In unserem weiterführenden Text findest Du ausführliche Informationen zur Umweltbilanz von Elektroautos und einen umfassenden Vergleich zu anderen alternativen Antrieben.


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VW ID.3

Das erste als Stromer entwickelte Elektroauto von VW kommt jetzt zum Händler.


Elektroautos im Test

Wer die Wahl hat, hat – auch wenn ihm die Qual erspart bleibt – meist zumindest ein Problem. Die steigende Zahl an Elektroautos auf dem Markt bringt nicht nur Vorteile. Sie erschwert auch die Entscheidung und verlangt nach einem guten Überblick. Wir haben deshalb die besten Elektroautos aufgelistet – von T wie Tesla bis B wie BMW. Zusätzlich findest Du auf der Themenseite all unsere Artikel und Tests zu Elektroautos und Elektromobilität.

Elektroauto: Bilder

  • VW e-Up Fahrersitz
    Quelle: TeamOn GmbH Das Rautenmuster auf den Vordersitzen kommt mit der Ausstattung Style in den VW E-Up. Die Anmutung profitiert davon etwas
  • Der BMW i3 ist das erste Elektroauto von BMW's Submarke "i".
    Quelle: Thomas Aichinger / picture alliance/imageBROKER Der BMW i3 ist das erste Großserien-Elektroauto von BMW
  • Opel Corsa-e dreiviertel-frontansicht stehend
    Quelle: TeamOn Aufgrund der umfassenden staatlichen Förderung kostet ein elektrischer Corsa den Kunden unterm Strich sogar weniger als ein vergleichbar starker Benziner mit Automatik
  • Der Strom für Dein Elektroauto sollte idealerweise aus erneuerbaren Energien gewonnen werden.
    Quelle: Daniel Kalker (dpa) Der Strom für das Elektroauto sollte unter Umwelt-Gesichtspunkten an besten aus erneuerbaren Energien gewonnen werden
  • Ende 2018 gab es 16.100 öffentliche und teilöffentliche E-Ladestationen.
    Quelle: picture alliance / blickwinkel/M Dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zufolge gab es Ende 2018 bereits 16.100 öffentliche und teilöffentliche E-Ladestationen in Deutschland
  • Volkswagen ID.3 Frontansicht dynamisch
    Quelle: Volkswagen AG Der VW ID.3 überzeugt auf der ersten fahrt: Er fährt verbindlich und rollt leise ab. Seine Kraft kommt spontan und hält lange an
  • Seit Juni 2015 können Halter von Elektrofahrzeugen und manchen Plug-in-Hybriden das E-Kennzeichen beantragen.
    Quelle: picture alliance/Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB Seit Juni 2015 können Halter von Elektrofahrzeugen und manchen Plug-in-Hybriden das E-Kennzeichen beantragen. Damit genießt das Auto ggf. Sonderrechte beim Parken oder bei der Einfahrt in bestimmte Zonen
  • Jaguar I-Pace, Werkstatt
    Quelle: dpa/Picture Alliance Wartung eines Jaguar I-Pace: In der Werkstatt spart das Elektroauto langfristig Geld, weil weniger Komponenten verschleißen als bei Benziner oder Diesel
  • E-Auto Symbol
    Quelle: picture alliance/dpa Ein Symbol zeigt an, dass an dieser Stelle nur Elektroautos parken dürfen
  • Tesla-Store Berlin
    Quelle: picture alliance/dpa Tesla-Store Berlin: Der US-Autohersteller hat ein eigenes Netz von Schnellladesäulen für seine Kunden aufgebaut
  • Zu sehen ist der Honda E, fahrend
    Quelle: Honda Unter der Motorhaube des Honda E arbeitet ein Elektromotor mit 154 PS. Der Hinterradantrieb entlastet die Vorderräder von Antriebsaufgaben
  • Renault Zoe
    Quelle: dpa/Picture Alliance Ein Renault Zoe lädt an einer Ladesäule: Über die Jahre hat Renault die Akkukapazität und damit die Reichweite des Modells stetig gesteigert