Alle Details zur Mercedes S-Klasse 2020

Mercedes S-Klasse 2020: Bilder, Daten, Ausstattung

Die neue Mercedes S-Klasse kommt 2020 mit Level-3-Autonomie und Riesen-Infotainment à la Tesla. Erste Bilder und Details.

  • Heiko Dilk
  • Veröffentlicht am 05/06/2020, 08:45 AM
  • Aktualisiert am 09/02/2020, 07:18 PM
Mercedes S-Klasse 2020 Dreiviertel-Frontansicht
Quelle: Daimler AG Die neue Mercedes S-Klasse orientiert sich optisch eng an der auslaufenden Generation. Die Scheinwerfer werden gemäß der aktuellen Designlinie schmaler

Die neue Mercedes S-Klasse kommt Ende 2020 auf den Markt. Sie ist superdigital, aber kaum elektrisch. Neu und anders als früher. Auf technologische Revolutionen verzichtet Mercedes bei seinem Flaggschiff. Alle Details zur Generation W223.

Die Mercedes S-Klasse 2020 im Überblick

  • Head-up-Display mit „Augmented Reality“
  • Automatisiertes Fahren nach Level 3 ab 2. Hj. 2021
  • Keine voll elektrische Version geplant
  • Infotainment ähnlich Tesla (MBUX der zweiten Generation)
  • Meistverkaufte Oberklasse weltweit in neuer Generation (W223)
  • Zwei Mildhybrid-Benziner, zwei Diesel zum Marktstart
  • V8-Mildhybrid folgt, Plug-in-Hybrid ab 2021
  • Zwei Radstände, 5,18 Meter oder 5,29 Meter Länge
  • Aktives Fahrwerk mit 48-Volt-Bordnetz



Mercedes-Benz Autohaus Herten GmbH 1
Luxus-Limousine

Die S-Klasse ist das Flaggschiff von Mercedes-Benz und weltweit die erfolgreichste Oberklasselimousine.


Die wichtigsten Änderungen stecken im digitalen Innenleben der neuen S-Klasse. Die Assistenzsysteme können mehr und steuern bald im Autobahnstau allein. Das Infotainment wird zum unauffälligen Helfer, der die Wünsche von Fahrer und Passagieren schon anhand von Gesten und Körperbewegungen ahnt. Außerdem macht Mercedes Fortschritte bei Sicherheit und Fahrwerkstechnik. Revolutionen allerdings gibt es nicht. Schon gar nicht bei den Motoren. Die Diesel kommen noch ohne Elektrifizierung, die Sechszylinder-Benziner als Mildhybride mit 48-Volt-Technik. Ein Plug-in-Hybrid folgt erst 2021.

Mercedes S-Klasse 2020 – alles neu im Innenraum

Mercedes gibt das Widescreen-Display auf, bei dem Instrumententräger und Infotainment-Bildschirm unter einem gemeinsamen Deckglas sitzen. Das Infotainment wandert nach unten. Der Hochkant-Bildschirm misst bis zu 12,8 Zoll in der Diagonale. Das MBUX genannte System kommt in zweiter Generation und soll 50 Prozent schneller rechnen. Die Gestaltung bezeichnet Mercedes als „Yachtdesign“. Laut Hersteller sollen „digitaler Luxus“ und „analoger Luxus“ in Einklang gebracht werden. Nun ja.

Zweite Generation von MBUX: Die S-Klasse weiß, was Du willst

Touchpad und Dreh-Drück-Steller haben ausgedient. Die Bedienung erfolgt weitgehend per Touchscreen. Komplett auf Hardware-Tasten verzichtet Mercedes nicht, reduziert ihre Anzahl jedoch um 27. Eine Bedienleiste am unteren Rand des Bildschirms beherbergt viele Funktionen. Zum Regeln der Klimaanlage wird man künftig jedoch den Touchscreen nutzen zu müssen. Immerhin: Die dafür notwendigen Touchflächen sind permanent sichtbar. Der Instrumententräger bleibt rein digital und passt sich gemeinsam mit den anderen Bildschirmen einem von vier wählbaren Stilen an (Dezent, Sportlich, Exklusiv, Klassisch).

Mercedes S-Klasse 2020 Cockpit
Quelle: Daimler AG Das großflächig gestaltete Armaturenbrett lässt sich mit edlen Hölzern oder mit Metallmischgewebe beplanken

Die MBUX-Sprachsteuerung soll in der neuen Generation mehr Funktionen beherrschen und die Insassen besser verstehen. Dazu baut Mercedes Mikrofone ins Auto, die erkennen, von welchem Sitzplatz aus gesprochen wird. Die Einstellungen werden entsprechend angepasst. Einige Funktionen lassen sich zudem ohne den Befehl "Hey Mercedes" ausführen (bspw. die Annahme von Telefongesprächen), außerdem kann MBUX viele Fahrzeugfunktionen erklären und so beispielsweise dabei helfen, ein Telefon per Bluetooth zu koppeln oder den Verbandskasten zu finden.

Manche Wünsche der Insassen soll die S-Klasse völlig ohne Befehl erfüllen, indem sie Bewegungen interpretiert. Kameras überwachen den Innenraum. Stellen sie fest, dass ein Insasse im Dunkeln etwas sucht, wird das Licht angeknipst. Blickt der Fahrer über die Schulter gen Heckfenster, wird ein geschlossenes Sonnenrollo geöffnet. Schaut er in den Außenspiegel, kann er ihn direkt verstellen, ohne ihn vorher anwählen zu müssen. Durch Gesten lassen sich zudem Dinge erledigen wie etwa das Öffnen des Schiebedachs.

Ein echtes Novum gibt es mit dem optionalen größeren der beiden Head-up-Displays. Es blendet Inhalte derart in die Frontscheibe ein, dass sie virtuell in etwa 10 Metern Entfernung vor dem Fahrer erscheinen. Eingeblendet werden sogenannte Augmented-Reality-Inhalte, beispielsweise animierte Navigationspfeile.

Mercedes S-Klasse 2020 Cockpit
Quelle: Daimler AG Mercedes gibt bei der neuen S-Klasse das Widescreen-Anzeigekonzept auf, bei dem Digital-Cockpit und Infotainment unter einem Deckglas sitzen. Das große Zentraldisplay rutscht weiter nach unten auf die Mittelkonsole

S-Klasse mit „Yachtdesign“ in analog und digital

Mit dem neuen Bedienkonzept ändert sich viel an der Gestaltung. Das großflächig gestaltete Armaturenbrett lässt sich mit edlen Hölzern oder mit Metallmischgewebe beplanken, die Lüftungsdüsen sitzen außen hochkant und mittig waagerecht im Cockpit. Die Idee vom „Yachtdesign“ wird allerdings vor allem mit Holz in Bootsdeck-Optik greifbar. Strahlt die Ambientebeleuchtung in einer ihrer zahlreichen weniger dezenten Farben, fühlt man sich nicht mehr wie auf hoher See. Trotzdem ist das eine schicke Spielerei.

Der beste Platz in der S-Klasse ist der hinter dem Beifahrer. Hier entscheidet vor allem die gewählte Sitzanlage über das Luxus-Gefühl. Platz gibt es in allen Versionen mehr als bisher. Erst die zweisitzigen Sitzanlagen, die einen Teil des Raums wieder verbauen, lassen den Fond wirklich edel wirken. Das gilt vor allem für den „First-Class Fond“ mit Business-Mittelkonsole. Bei bis zu 43,5 Grad Lehnenneigung und verlängerter Beinauflage lässt es sich standesgemäß lümmeln. Die Komfortsitze mit maximal 37 Grad Neigung sind dann vermutlich nur was für die zweite Führungsebene.

Dass der Passagier die Entscheidungsgewalt übers Infotainment erhält, ist in diesem Umfeld fast logisch. Die Bedienung erfolgt über einen großen Touchscreen in der Mittelkonsole oder über Sprachbefehle. Schließlich erkennt die S-Klasse, von welchem Sitzplatz der Befehl kommt. Die Konsole kühlt oder wärmt Getränke, auf Wunsch massieren die Sitze. Zwei weitere Bildschirme sorgen fürs Entertainment der Hinterbänkler.


Mercedes S 65 AMG
Der Mercedes S 65 AMG

• Motor: V12-Biturbo
• Leistung: 630 PS
• 0-100 km/h: 4,1 s | Vmax: 250 km/h


Frontairbags für hinten: Sicherheit und Assistenten in der Mercedes S-Klasse 2020

Neu sind die Frontalairbags für Passagiere auf der Rückbank. Mercedes bietet sie als Extra in der S-Klasse mit langem Radstand an. Dazu kommt ein Mittenairbag für vorne, der bei einem Seitenaufprall verhindern soll, dass Fahrer und Beifahrer mit den Köpfen zusammenprallen. Mehr Sicherheit beim Seitenaufprall bietet zudem das aktive Fahrwerk E-Active Body Control (siehe auch unten). Es hebt die Karosserie bei einem drohenden Zusammenstoß um bis zu acht Zentimeter an. Dadurch wird ein großer Teil der Aufprallenergie auf Schweller und Unterboden gelenkt. Ein ganz ähnliches System kommt bereits im aktuellen Audi A8 zum Einsatz.

Mercedes S-Klasse 2020 Interieur
Quelle: Daimler AG Luxuriös: Die Lehnen im stets gemütlichen Fond lassen sich je nach gewählter Sitzanlage um bis zu 43,5 Grad neigen

Die Fahrassistenten in der Mercedes S-Klasse werden 2020 klüger. Vieles davon ist jedoch eher Feinschliff als Innovation. Weil nun eine 360-Grad-Kamera bei der Spurerkennung hilft, soll der aktive Spurhalteassistent öfter verfügbar sein. In Kurven und auf Landstraßen zum Beispiel. Außerdem verspricht Mercedes, dass er die neue S-Klasse auf der Autobahn besser in der Spurmitte hält. Auf Landstraßen ohne Mittenmarkierung orientiert sich der Assistent nun am Fahrbahnrand, also auch an der Grasnarbe. Außerdem ist die S-Klasse auch dann in der Lage, im Stau eine Rettungsgasse zu bilden, wenn das vorausfahrende Auto dies nicht tut.

Der aktive Spurwechselassistent kann per Blinkertip weiterhin selbstständig die Fahrbahn wechseln. Ein Feature, das Mercedes bei der E-Klasse mit dem Facelift ausgebaut hat. In der neuen S-Klasse steckt es wieder. Es wartet sogar länger auf eine Lücke für den Spurwechsel als bisher. 15 statt 10 Sekunden lang bleibt der Spurwechsler aktiv. Der Verkehrszeichenassistent erkennt nun noch mehr Schilder und warnt vor dem Ignorieren eines Stoppschilds oder einer roten Ampel.

Automatisiertes Fahren nach Level 3 ab 2021

Mercedes hat schon früh angekündigt, dass die neue Mercedes S-Klasse automatisiertes Fahren nach Level 3 beherrschen soll. Das bedeutet: Der Fahrer darf sich in bestimmten, definierten Situationen vom Verkehrsgeschehen abwenden. Die Verantwortung für die Sicherheit liegt dann beim Assistenten. An diesem Ziel hält Mercedes fest, verspricht den Einsatz des „Drive Pilot“ jedoch erst ab dem zweiten Halbjahr 2021.

Dann kann der Fahrer der Mercedes S-Klasse auf der Autobahn bei Geschwindigkeiten bis 60 km/h komplett das Fahren überlassen. Er darf sich dann um andere Dinge kümmern, etwa E-Mails checken oder Nachrichten lesen. Allerdings wird das weitgehend auf im Auto fest verbauten Systemen passieren müssen. Schlafen, den Fahrersitz verlassen oder den Kopf hinter der Zeitung verstecken darf der Fahrer nicht. Er muss in der Lage sein, innerhalb von 10 Sekunden nach Aufforderung durch den Drive Pilot das Steuer zu übernehmen.

Kameras behalten den Fahrer daher stets im Blick. Außerdem kommen zu den zahlreichen, serienmäßig im Auto verbauten Kameras und Radarsensoren noch sogenannte Lidar-Sensoren. Mercedes hält sie, anders als etwa Tesla, beim automatisierten Fahren für unverzichtbar. Eine zusätzliche Heckkamera und Mikrofone kommen ebenfalls ins Auto. Sie sollen vor allem Blaulicht und Martinshorn erkennen. Besonders genaue Kartendaten und ein genaues Positionierungssystem helfen zusätzlich.


PB Tesla Model S P85 in der Ansicht von vorne links, stehend in einer Tiefgarage
Tesla Model S P85

Der E-Motor im Model S leistet 422 PS. Bis Tempo 100 vergehen 4,4 Sekunden.


Zwar stehen die rechtlichen Rahmenbedingungen für derartige Systeme inzwischen und Deutschland hat das Straßenverkehrsgesetz bereits 2017 für eine entsprechende Regelung geöffnet. Doch Mercedes rechnet damit, dass das nötige Zulassungsverfahren für Europa erst Mitte nächsten Jahres abgeschlossen ist.

Beim Parken beherrscht die S-Klasse übrigens bereits Level 4. Hier muss kein Fahrer mehr im Auto sitzen, sofern das Parkhaus entsprechend ausgerüstet ist und die Gesetzeslage das automatisierte Parken erlaubt. Mit Fahrer im Auto beherrscht die Limousine allerdings so ziemlich jedes andere Parkmanöver automatisch.

Mercedes S-Klasse 2020 Frontansicht
Quelle: Daimler AG Das optionale E-Active-Body-Control-Fahrwerk wird von einem 48-Volt-Bordnetz gespeist

Mercedes S-Klasse 2020: 48-Volt-Bordnetz reguliert das Fahrwerk

Das Fahrwerk der neuen S-Klasse runderneuert Mercedes. Das meiste davon kennen wir allerdings bereits von anderen Herstellern. Oder von Mercedes selbst. So gibt es ein voll aktives Fahrwerk (E-Active Body Control), das sich permanent der aktuellen Fahrsituation und dem Untergrund anpasst, als Extra. Dabei wird die Luftfederung mit einer Hydraulik kombiniert. Neu daran sind nicht so sehr die konkreten Funktionalitäten, sondern vor allem, dass es von einem 48-Volt-Bordnetz gespeist wird. Rund 1.000-mal analysieren Sensoren die Fahrsituation und passen Federn und Dämpfer für jedes Rad individuell an.

Eine Curve-Funktion, bei der sich die S-Klasse in die Kurve legt, kommt ebenfalls. Sie minimiert Seitenkräfte für die Insassen und ist bereits im aktuellen S-Klasse-Coupé verfügbar. Das Erkennen von Schlaglöchern und die vorauseilende Anpassung des Fahrwerks darauf sind wir bereits von der aktuellen S-Klasse gewohnt.

Von anderen Modellen und Herstellern kennen wir die Hinterachslenkung. Allerdings nicht mit einem derartig großen Lenkeinschlag. Mercedes bietet in der S-Klasse zwei Varianten an: eine mit bis zu 4,5 Grad Lenkeinschlag, eine mit bis zu 10 Grad. Bei letzterer Version verringert sich der Wendekreis um 1,9 Meter. Die S-Klasse mit langem Radstand kommt so auf 10,9 Meter – Kompaktklasse-Niveau.

Mercedes S-Klasse 2020 Seitenansicht
Quelle: Daimler AG Ein Plug-in-Hybrid, der rein elektrisch bis zu 100 Kilometer weit kommen soll, ergänzt das Motorenangebot ab 2021

Mercedes S-Klasse 2020 mit Diesel, Benziner und Plug-in-Hybrid

Last und irgendwie auch least: das Motorenangebot der neuen S-Klasse. Zwei Benziner und zwei Diesel gibt es zum Marktstart. Alle Motoren verfügen über Sechszylinder in Reihe, nur die Benziner sind als Mildhybride leicht elektrifiziert. Sie arbeiten schon in der aktuellen Baureihe W222. Im S 450 leistet der 3,0-Liter-Motor 367 PS, im S 500 sind es 435 PS. Ein Elektromotor in Form eines integrierten Startergenerators (ISG) steuert bis zu 22 PS (16 kW) und 250 Newtonmeter Drehmoment bei. Beide Benziner werden stets über alle vier Räder angetrieben.


Diekau Trade GmbH
Der Mercedes E 63 AMG

Der E 63 treibt mit seinem Fahrwerk und seinem Allradantrieb wie gehabt alle vier Räder an.


Einzige S-Klasse mit Hinterradantrieb ist zum Marktstart der S 350 d mit 286 PS, den es wahlweise als 4Matic gibt. Der kräftigere Diesel kommt immer als S 400 d 4Matic und leistet 330 PS. Später im Jahr folgt ein V8-Motor, der als Mildhybrid ebenfalls von einem ISG mit 48-Volt-Technik unterstützt wird. Ein Plug-in-Hybrid, der rein elektrisch bis zu 100 Kilometer weit kommen soll, folgt 2021.

Eine komplett elektrische S-Klasse wird es in der neuen Generation nicht geben. Stattdessen entwickelt Mercedes parallel den EQS, der aktuell ebenfalls bereits als Erlkönig unterwegs ist und ab 2021 auf einer eigenständigen Plattform in den Markt startet.

Mehr Infos zum Mercedes EQS findest Du hier.

Mercedes S-Klasse 2020: Motoren zum Marktstart

ModellS 450 4MaticS 500 4MaticS 350 dS 350 d 4MaticS 400 d 4Matic
Motor3,0-l-R6-Benziner3,0-l-R6-Benziner3,0-l-R6-Diesel3,0-l-R6-Diesel3,0-l-R6-Diesel
Leistung367 PS (270 kW)435 PS (320 kW)286 PS (210 kW)286 PS (210 kW)330 PS (243 kW)
Leistung ISG22 PS (16 kW)22 PS (16 kW)---
Drehmoment500 Nm520 Nm600 Nm600 Nm700 Nm
Drehmoment ISG250 Nm250 Nm---
0-100 km/h5,1 s4,9 s6,4 s6,2 s5,4 s
Geschwindigkeit250 km/h250 km/h250 km/h250 km/h250 km/h
Verbrauch NEFZ8,4-7,8 l/100 km8,4-7,8 l/100 km6,7-6,2 l/100 km6,9-6,3 l/100 km7,0-6,4 l/100 km
CO2-Ausstoß NEFZ191-178 g/km192-178 g/km176-163 g/km183-166 g/km186-169 g/km
Verbrauch WLTP9,5-7,8 l/100 km9,5-8,0 l/100 km7,7-6,4 l/100 km8,0-6,5 l/100 km8,0-6,7 l/100km
CO2-Ausstoß WLTP215-177 g/km216-181 g/km204-168 g/km211-171 g/km211-175 g/km


Mercedes S-Klasse 2020: Marktstart, Preise

Die neue S-Klasse kann ab Mitte September 2020 bestellt werden, zu den Händlern kommt sie ebenfalls noch 2020. Konkrete Preise der Mercedes S-Klasse 2020 nennt Mercedes noch nicht. Der Rahmen wird sich im Vergleich zur Vorgänger-Generation wenig ändern. Aktuell startet die S-Klasse mit kurzem Radstand als S 350 d bei gut 89.130 Euro, als Benziner S 450 kostet sie etwas mehr als 96.550 Euro. Billiger dürfte die neue S-Klasse 2020 nicht werden, der Einstieg sollte jedoch weiterhin unterhalb von 100.000 Euro möglich bleiben.

Die getarnte S-Klasse in Bildern

  • Mercedes S-Klasse 2020 Erlkönig  4
    Quelle: Stefan Baldauf / SB-Medien Einen rein elektrischen Antrieb wird es für die S-Klasse nicht geben
  • Mercedes S-Klasse 2020 Erlkönig  2
    Quelle: Stefan Baldauf / SB-Medien Als Plug-in-Hybrid-Variante wird die S-Klasse wohl den Antriebsstrang aus dem Mercedes GLE 350 de mit 320 PS Systemleistung bekommen
  • Mercedes S-Klasse 2020 Erlkönig  3
    Quelle: Stefan Baldauf / SB-Medien Im frühen Herbst 2020 dürfte Mercedes die S-Klasse ohne Tarnung der Öffentlichkeit präsentieren
  • Mercedes S-Klasse 2020 Erlkönig  5
    Quelle: Stefan Baldauf / SB-Medien Am Charakter der S-Klasse schraubt Mercedes nicht. Die optischen Änderungen fallen subtil aus
  • Mercedes S-Klasse 2020 Erlkönig  6
    Quelle: Stefan Baldauf / SB-Medien Die Mercedes S-Klasse wird voraussichtlich knapp unter 100.000 Euro starten
  • Mercedes S-Klasse 2020 Erlkönig  7
    Quelle: Stefan Baldauf / SB-Medien Der Marktstart für die neue S-Klasse soll noch in diesem Jahr erfolgen
  • Mercedes S-Klasse 2020 Erlkönig  8
    Quelle: Stefan Baldauf / SB-Medien Mercedes setzt auf Autonomie. Die neue S-Klasse wird voraussichtlich automatisiertes Fahren nach Level 3 beherrschen
  • Mercedes S-Klasse 2020 Erlkönig  10
    Quelle: Stefan Baldauf / SB-Medien Die Mittelkonsole wird fast in Gänze vom Infotainment-Bildschirm besetzt. Den Widescreen als Instrumenten-Träger hat Mercedes offenbar aufgegeben
  • Mercedes S-Klasse 2020 Erlkönig  9
    Quelle: Stefan Baldauf / SB-Medien In die Mittelkonsole setzt Mercedes einen großen Bildschirm