Leasing für Azubis: So klappt's mit dem Vertrag
Leasing für Azubis lohnt sich richtig. Und mit einem Trick sparst du sogar bei der Kfz-Versicherung. Du musst allerdings bestimmte Voraussetzungen erfüllen.
- Das Wichtigste in Kürze
- Was ist Leasing für Azubis?
- Leasing für Azubis: Das sind die Vorteile
- Auto-Leasing: Voraussetzungen für Azubis
- Der Leasinggeber sagt ab: Was nun?
- Was ist für Azubis beim Leasingvertrag-Abschluss wichtig?
- Extratipp: Kfz-Versicherung über den Leasinggeber
- Finde dein Leasing-Auto für Auszubildende auf mobile.de
Das Wichtigste in Kürze
- Leasing ist ein einfacher Weg zum Auto ohne Eigenkapital.
- Beim Leasing für Azubis ist jedoch die Bonität wichtig.
- Wer es geschickt anstellt, zahlt beim Leasing weniger für die Kfz-Versicherung.
Was ist Leasing für Azubis?
Leasing ist eine günstige Alternative zum Autokauf sowie zur Autofinanzierung für Azubis: Du zahlst nur für die Nutzung des Pkw – nicht den gesamten Fahrzeugpreis.
Das lohnt sich: Die Monatsraten sind beim Leasen geringer, als wenn du einen Wagen finanzierst. Ob es sich bei dem Angebot um ein Schnäppchen handelt, kannst du mit dem Leasingfaktor herausfinden.
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Leasing für Azubis: Das sind die Vorteile
Leasing für Auszubildende ist oft der einzige Weg zum eigenen Auto. Doch das ist längst nicht alles. Diese Vorteile hast du dabei:
- Planungssicherheit
Es gibt fixe monatliche Leasingraten. Dadurch weißt du, welche Kosten auf dich zukommen. Das Risiko für Reparaturkosten ist gering, denn Leasingautos sind oft Neuwagen oder in einem sehr guten Zustand. Außerdem sind Gewährleistung und Garantie teils inklusive. - Modernes Auto
Dein Auto soll technisch auf dem aktuellen Stand sein und dir ist eine hochwertige Ausstattung wichtig? Beim Kauf müsstest du bei diesen Punkten wahrscheinlich Abstriche machen. Beim Leasing kannst du dir mehr Auto für weniger Geld leisten. - Flexibilität
Die Leasinglaufzeit bestimmst du selbst. Nach Vertragsende gibst du das Fahrzeug wieder zurück an den Leasinggeber – und least oder kaufst ein neues. So bindest du dich nicht an ein Auto, sondern bleibst flexibel.
Übrigens: Während des Leasings bist du „nur“ der Fahrzeughalter – nicht der Eigentümer. Da du das Fahrzeug aber im Rahmen der Leasingvereinbarung nutzen kannst, als wäre es dein eigenes, entstehen keine Nachteile durch das Leasing für Auszubildende.
Eine Anzahlung zum Leasingbeginn macht die Raten besonders günstig.
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Auto-Leasing: Voraussetzungen für Azubis
Azubis, die ein Auto leasen möchten, müssen …
- mindestens 18 Jahre alt sein
- einen Wohnsitz in Deutschland haben
- einen gültigen Ausbildungsvertrag vorweisen
Nachweis der Bonität
Wer einen Leasingvertrag abschließen möchte, muss außerdem nachweisen, dass eine sogenannte Bonität vorliegt. Das bedeutet, dass du kreditwürdig bzw. zahlungsfähig bist.
Der klassische Weg, um die Bonität nachzuweisen, ist in Deutschland der Schufa-Score. Die Schufa (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) ist eine Wirtschaftsauskunftei. Sie sammelt Daten z. B. zu:
- laufenden Krediten
- vorhandenen Kreditkarten
Anhand der gesammelten Daten erstellt die Schufa einen Score. Er gibt an, wie kreditwürdig eine Person ist. So schützen sich u. a. Leasinggeber vor Zahlungsausfällen.
Generell gilt: Deine finanziellen Mittel müssen zum Fahrzeug passen, das du leasen möchtest. Willst du einen VW Golf fahren, reicht also ein niedrigeres Einkommen aus, als bei einem Porsche-Leasing.
Bei einem schlechten Schufa-Score kann eine Anzahlung oder ein Bürge helfen, damit du einen Leasingvertrag abschließen kannst.
Anschlussvertrag
Einige Leasinganbieter verlangen außerdem einen Anschlussvertrag. Das ist ein Nachweis darüber, dass du nach erfolgreicher Ausbildung weiter im Unternehmen beschäftigt sein wirst.
Informiere dich vorab beim Leasinganbieter, welche Unterlagen du benötigst. Das gilt auch, wenn du als Student ein Leasing in Erwägung ziehst.
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Der Leasinggeber sagt ab: Was nun?
Eine Absage vom Leasinggeber ist denkbar. Häufig erfolgt sie deshalb, weil die Bonität nicht ausreicht.
In diesem Fall hast du zwei Möglichkeiten, dennoch an einen Leasingvertrag zu kommen:
- Bürgschaft
- Anzahlung
Beide Optionen geben dem Leasinggeber trotz eines möglicherweise niedrigen Ausbildungsgehaltes die Sicherheit, keine finanziellen Einbußen befürchten zu müssen.
Was ist eine Bürgschaft fürs Leasing?
Bei einer Bürgschaft bittet man eine andere Person (z. B. einen Elternteil oder anderen Verwandten), für einen einzustehen. Sagt diese Person zu, muss sie einspringen, wenn du die monatliche Leasingrate nicht zahlen kannst. So bekommt der Leasinganbieter trotzdem sein Geld.
Was ist eine Anzahlung fürs Leasing?
Bei einer Anzahlung zahlst du vor Leasingbeginn eine bestimmte Summe an den Leasinggeber.
Das hat zwei Effekte:
- Die monatliche Leasingrate sinkt.
- Der Leasinggeber ist abgesichert, da er bereits einen bestimmten Betrag von dir erhalten hat.
Es gilt: Je mehr man anzahlt, desto niedriger sind die monatlichen Kosten für das Leasing in der Ausbildung.
Was ist für Azubis beim Leasingvertrag-Abschluss wichtig?
Bist du ein Azubi ohne Schufa-Einträge und mit Bonität, findest du wahrscheinlich im Handumdrehen einen Leasinggeber. Dennoch solltest du einen Leasingvertrag nicht blind unterschreiben.
Sieh dir vor der Unterschrift die Konditionen genau an. Entscheidend sind beispielsweise:
- Leasingzeitraum
Die vereinbarte Leasingdauer ist bindend: Du kannst einen Leasingvertrag somit nicht ohne Weiteres vorzeitig beenden. Überlege deshalb genau, welcher Leasingzeitraum für dich sinnvoll ist. Aber: Je kürzer das Leasing, umso höher die monatlichen Raten. - Ratenhöhe
Die Leasingkosten müssen zu deinen Finanzen passen. Prüfe deshalb genau, wie viel Geld du monatlich für das Auto aufwenden kannst. So weißt du, ob ein SUV- oder vielleicht doch eher ein Kleinwagen-Leasing das Richtige für dich ist.
Tipp: Die Ratenhöhe hängt auch von der Laufleistung ab. Je mehr du voraussichtlich fährst, umso höher ist die Rate. Schätze vorab möglichst genau, wie viel du fährst, sonst droht eine Nachzahlung. - Pakete gegen mögliche Zusatzkosten
Beim Leasing zahlst du für das Auto. Zusatzkosten für Reparaturen, Reifen oder ähnliches sind daher möglich. Willst du diese überraschenden Kosten vermeiden, ist ein "All-Inclusive-" oder "Rundum-Sorglos-Paket" sinnvoll. Dabei zahlst du eine höhere monatliche Rate. Je nach Anbieter sind dafür jedoch Pannenhilfe, Inspektionen, Reparaturen, Wartungen o. ä. enthalten.
Extratipp: Kfz-Versicherung über den Leasinggeber
In einigen Fällen kannst du die Kfz-Versicherung vom Leasinggeber regeln lassen. Du bezahlst dann eine Pauschale, die unabhängig von deiner Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) berechnet wird.
Das ist besonders für Fahranfänger mit einer niedrigen SF-Klasse positiv. Mit dem richtigen Leasingpaket gibt es im Leasing für Fahranfänger also eine Möglichkeit, Geld bei der Versicherung zu sparen.
Hinweis: Die Kfz-Steuer ist in den Paketen nicht enthalten. Sie kommt zu den monatlichen Kosten hinzu. Bezahlen muss sie der Fahrzeughalter – also du als Leasingnehmer.
Finde dein Leasing-Auto für Auszubildende auf mobile.de
Ein Auto leasen als Azubi kannst du auf mobile.de ganz einfach: Hier findest du schnell Leasing-Deals, die zu dir passen.
Schau dich in Ruhe um und nutze die Filteroptionen. Mit ihnen legst du zum Beispiel die Marke und die maximale Monatsrate fest. Natürlich kannst du dir auch E-Autos zum Leasen anzeigen lassen und damit eine Elektroautoförderung sichern.
Mit einem Klick gelangst du alternativ zum Gebrauchtwagen-Leasing, wo gepflegte Gebrauchte auf dich warten. So einfach geht Leasing als Azubi auf mobile.de.
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