Audi TT, Peugeot RCZ und Co.: Toller Kompromiss oder Unsinn?

Die besten Diesel-Sportwagen

In einen echten Sportwagen gehört ein starker Benziner – oder? Es gibt sie, die Diesel-Sportler. Sind sie eine tolle Alternative, um sparsam zu cruisen?

  • Björn Tolksdorf
  • Veröffentlicht am 10/24/2020, 11:05 AM
Audi TT Coupé in Frontansicht fahrend
Quelle: Audi Der Audi TT 2.0 TDI kommt 2008 mit 170 PS und 350 Nm maximalem Drehmoment auf den Markt

Macht das Sinn oder kann das weg? “Ein Diesel hat in einem Sportwagen nichts zu suchen. Man weiß ja schon, dass es nicht passt”, lästert die Fachpresse 2013 anlässlich einer Fahrt im Peugeot RCZ HDi FAP. Die meisten Sportwagen-Hersteller sehen das anscheinend ähnlich, nur wenige Selbstzünder haben sich in der Vergangenheit in flache Flundern verirrt. Dabei experimentiert Mercedes schon zu Zeiten der ersten Ölkrise mit Diesel-Sportlern. Audi dominiert mit der Technologie jahrelang die höchste Klasse im Langstrecken-Rennsport.

Obwohl die Motoren dem Feinschmecker nicht hoch genug drehen, nicht schnell genug ansprechen und nicht schön genug klingen, gibt es sie: Dieselmotoren in Sportwagen. Schließlich existiert im Leben der meisten Autofahrer ein Alltag jenseits der reinen Lehre. Wer im Sportwagen täglich pendelt oder regelmäßig weite Strecken fährt, dem säuft ein großer Benziner schnell das Portemonnaie leer. Ein kräftiger Diesel fährt auch schnell, spart aber Sprit und Geld, wenn viele Kilometer zusammenkommen. Straff abgestimmt sind die Sport-Diesel – aber nicht alle fahren so bretthart, dass das Kilometerfressen zur Tortur wird.

Die besten Diesel-Sportwagen

Was ein Dieselmotor ist? Das ist recht eindeutig. Mehr über den Diesel erfährst Du hier. Nicht ganz einfach ist es mit der Definition des Sportwagens. Das Kraftfahrt-Bundesamt folgt der Systematik: Zweitürer, keine direkte Variante einer gewöhnlichen Karosserieform, zumeist kein echter Viersitzer. Mit dem BMW 123d Coupé schummelt sich dennoch eine Kompaktlimousine in unsere Liste – aus fahrdynamischen Gründen.

Audi TT 2.0 TDI: Der Flotte

Audi sucht lange nach der Ideallinie zwischen Diesel-Technik und Sport, denn der VW-Konzern setzt vor 15 Jahren voll auf Diesel. 2006 fährt erstmals ein Diesel-Sportwagen in der LMP1, der höchsten Klasse bei den 24 Stunden von Le Mans. In R10, R15 und R18 gewinnt Audi das Traditionsrennen 2006, 2007, 2008 sowie 2010 bis 2014. Eine beispiellose Titelserie beim Langstrecken-Klassiker. 2008 zeigt Audi außerdem den Prototypen eines R8 mit V12-Dieselmotor und 500 PS aus sechs Litern Hubraum.

Der Audi TT Coupé in seitlicher Frontansicht
Quelle: Audi Audi TT 2.0 TDI Modelle ab 2015 kosten als Gebrauchtwagen ab rund 20.000 Euro

Die Serien-Realität gerät schlichter: Im gleichen Jahr debütiert der erste Diesel im “kleinen” Audi-Sportwagen TT. Der Audi TT 2.0 TDI kommt mit 170 PS und 350 Nm maximalem Drehmoment auf den Markt. Der Diesel überlebt den Modellwechsel des Audi TT und den Dieselskandal. Erst 2018 beendet Audi nach 10 Jahren die Produktion des Audi TT Diesel, der seit dem Modellwechsel “ultra” heißt und mittlerweile 184 PS leistet.

Der Diesel-Audi ist gar nicht so exotisch: Immerhin rund acht Prozent der TT-Käufer entscheiden sich für den Selbstzünder. 144 TT TDI stehen im Herbst 2020 auf mobile.de zum Verkauf. Jeweils rund die Hälfte gehört der zweiten (8J) bzw. dritten Generation (8S) an. Wer seinen TT mit Langstreckenmotor liebt, fährt ihn weit: Langläufer jenseits der 200.000 Kilometer gibt es schon für weniger als 10.000 Euro, Modelle ab 2015 starten bei rund 20.000 Euro, Coupés sind leichter zu finden als Cabrios.

Das musst Du beachten:

  • 8J, 8S: Vom Dieselskandal betroffen (Rückruf muss erfolgt sein)
  • 8J: Euro 5 bis Modellwechsel 2014
  • 8J, 8S: “Magnetic Ride”-Fahrwerk: Beschwerden wegen polternder Stoßdämpfer
  • 8J: Heckspoiler gammelt mitunter fest


Treffpunkt Thierolf GmbH + Co. KG2
Der Audi TT

Perfekt für Hobby-Sportler. Drei Generationen bringt Audi von diesem zeitloser Klassiker auf die Straßen.


Mini Cooper SD Coupé/Roadster: Der Kurze

Wer kennt sie alle? Beim zweiten Mini begnügt sich die BMW-Tochter nicht mit einer Karosserie. Ab 2007 werfen die Briten eine schwer überschaubare Zahl an Varianten ihres Zwergs auf den Markt. Darunter ab 2012 ein Coupé und darauf basierend einen Roadster – einen waschechten Zweisitzer, den das Kraftfahrt-Bundesamt genau deswegen zu den Sportwagen zählt.  Die schräge Windschutzscheibe ist nur bedingt Mini, der elektrisch ausfahrende Spoiler erinnert eher an das offensichtliche Vorbild Audi TT.

Mini Cooper SD in Frontansicht fahrend
Quelle: Mini (BMW Group) Der Mini Cooper kommt 2012 als Roadster-Variante - ein waschechter Zweisitzer

Die Diesel-Version verfügt über 2,0 Liter Hubraum und leistet 143 PS. Maximales Drehmoment: 305 Newtonmeter. Das reicht dem 3,73 Meter kurzen, britischen Zwerg für eine Spitze von immerhin 216 km/h. Mit dem Modellwechsel des Mini 2015 verschwinden die meisten Mini-Derivate wieder.

Kurze Bauzeit, wenig Nachfrage? Da winkt in kommenden Jahrzehnten Klassiker-Status. Schwer zu finden sind Coupé und Roadster schon jetzt, nur 236 Angebote gibt es im Herbst 2020 auf mobile.de. Darunter sind sogar nur 18 Dieselfahrzeuge – definitiv etwas für Feinschmecker. Die Preise starten bei knapp 9.000 Euro für Coupés mit sechsstelligen Laufleistungen. Roadster starten knapp darüber.

Das musst Du beachten:

  • Rarität mit Klassiker-Potenzial
  • Hartes Fahrwerk, direkte Lenkung
  • Neigung zu zickiger Elektronik
  • Diesel: anfällige Turbolader


WAHL-GROUP Alfred Wahl GmbH & Co. KG
Der Mini Cooper Roadster

Ab 2012 ist der auf dem Mini Cooper SD Coupé basierende Roadster auf dem Markt - ein sportlicher Zweisitzer.


Peugeot RCZ HDi FAP: Der Österreicher

In einem Le-Mans-Jahr bleibt Audi titellos: 2009 siegt der Peugeot 908. Auch er fährt mit Diesel und holt rund 700 PS aus einem V12 mit 5,5 Litern Hubraum. In Frankreich kommt dem Diesel zu dieser Zeit eine noch größere Rolle zu als in Deutschland. So wundert es nicht, dass Peugeot auch in der Serie auf den Diesel-Sportler setzt: 2010 startet das Sportcoupé RCZ. Konzeptionell nimmt es Anleihen beim Audi TT, bleibt aber optisch eigenständig. Technisch basiert der Peugeot RCZ auf dem Massenmodell 308. Dennoch entsteht er in Manufaktur-ähnlicher Kleinserie bei Magna Steyr in Österreich. Schon 2015 endet die Produktion: Die insolvenzbedrohte Peugeot-Gruppe muss sich gesundschrumpfen und streicht etliche Nischenmodelle.

Der Peugeot RCZ in Frontansicht
Quelle: Peugeot Im Peugeot RCZ HDi FAP 160 leistet ein 2,0-l-Vierzylinder-Diesel 163 PS

Im Peugeot RCZ HDi FAP 160 leistet ein 2,0-l-Vierzylinder-Diesel 163 PS und 340 Newtonmeter Drehmoment. Die Spitze liegt bei 225 km/h, der Normverbrauch bei 5,3 Litern Diesel auf 100 Kilometer. Auch in der Realität verbraucht der RCZ Diesel wenig für einen Sportwagen: Rund 6 l/100 km sind es laut Nutzerberichten. Etwa 30.000 Euro kostet das Modell im Jahr 2013.

Wie das Mini Coupé hat auch der Peugeot RCZ mit seinem extravaganten Design und den starken Motoren das Zeug zum Klassiker. Gut 67.000 Exemplare werden gebaut. Auf mobile.de stehen derzeit 230 RCZ zum Verkauf, darunter 35 Diesel – immerhin 15 Prozent des Angebots. Die Preise beginnen für Langläufer schon bei 7.000 Euro, top erhaltene Fahrzeuge kosten rund 13.000 Euro. Trotz junger Fahrzeugalter: Peugeot RCZ HDi werden viel gefahren und sind aufgrund des komfortablen Fahrwerks langstreckentauglich. Fünfstellige Laufleistungen sind selten.

Das musst Du beachten:

  • Französisches Sportcoupé, gebaut in Österreich
  • Fahrverbote: Diesel nur mit Euro 5
  • Fahrwerk komfortabel und langstreckentauglich
  • Vorteil Diesel: Benziner gelten als pflegeintensiv


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Der Peugeot RCZ

Ab 2013 ist der Peugeot RCZ ab einem Preis von 30.000 Euro erhältlich.


Mercedes SLK 250 CDI: Der Solide

Mercedes kann als Vorreiter im dünnen Segment der Diesel-Sportwagen gelten. Schon 1973 experimentiert der Hersteller im Prototyp C 111 mit einem Fünfzylinder-Turbodiesel, zunächst mit 190 PS. Auf Hochgeschwindigkeitskursen brechen die Experimentalfahrzeuge etliche Rekorde. Kaum zu glauben, dass Mercedes-Benz-Diesel im Serien-Alltag lange als “Wanderdüne” beschimpft werden.

Mercedes SLK Caprio aus Vogelperspektive
Quelle: Mercedes-Benz Im Mercedes SLK der dritten Modellgeneration startet mit dem 250 CDI ein Vierzylinder-Diesel mit 204 PS

Es dauert dennoch bis 2012, dass Mercedes einen Dieselmotor in einen Serien-Sportwagen baut. Im SLK der dritten Modellgeneration startet mit dem 250 CDI ein Vierzylinder-Diesel mit 204 PS und 500 Nm Drehmoment. Bei einem Normverbrauch von weniger als 5 l/100 km erreicht der Roadster eine Spitzengeschwindigkeit von 244 km/h. Daimler belässt den Diesel sogar nach der Umbenennung der Baureihe in SLC im Programm: Von 2015 bis 2017 erfüllt der Mercedes SLC 250 d die Abgasnorm Euro 6. Dann nimmt ihn Daimler aus dem Programm und baut bis 2020 nur noch Benziner-SLK.

Rund 650 SLK/SLC der im Sommer 2020 ausgelaufenen Baureihe R 172 stehen auf mobile.de zum Verkauf, davon fahren 57 mit Diesel. Die Preise des SLK 250 CDI bzw. SLC 250 d starten bei rund 20.000 Euro, die meisten Fahrzeuge liegen um die 25.000 Euro. Meist sind sie rund 55.000 Kilometer gelaufen. An der Qualität des Mercedes-Roadsters gibt es wenig zu meckern. Abstürzende Infotainment-Systeme oder knarrende Einbauten sind eher Kleinigkeiten. Das Kraftfahrt-Bundesamt überwacht 2015 einen Rückruf, bei dem eine Dichtung am Steuerketten-Spanner nachgebessert wird.

Das musst Du beachten:

  • Mercedes SLK/SLC als Diesel von 2012 bis 2017
  • Euro 6 ab Modellwechsel von SLK auf SLC
  • Teilweise Beschwerden über abstürzende Comand-Systeme
  • Bei frühen SLK mitunter Rost an Bremsleitungen


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Der Mercedes SLK

Ein Mix aus Komfort und Tradition. Der Sportwagen rollt sportlich, leicht und kompakt.


Alfa Romeo Brera/Spider JTDM: Der Schöne

Schönheit vor Funktion: Der von 2005 bis 2010 produzierte Alfa Romeo Brera ist eines der letzten echten Sportcoupés des italienischen Herstellers, auch wenn die Shooting-Brake-Form an einen Kombi erinnert. Immerhin 300 Liter fasst der Kofferraum, die Rücksitze sind eher eine Gepäckablage. Die aufregende Form stammt von Giorgetto Giugiaro. Die zeitgenössische Fachpresse erregt neben der präzisen, aufwendigen Mehrlenkerachsen-Fahrwerkskonstruktion vor allem das hohe Gewicht des Sportwagens. Im Cockpit strahlen Rundinstrumente und Dreispeichen-Lenkrad. Dieser Alfa ist noch ein Erlebnis für die Sinne.

Alfa Romeo Brera/Spider Caprio in Frontansicht
Quelle: Alfa Romeo Der Brera bildet die technische Basis für die vierte Generation des legendären Alfa Romeo Spider

Für den Vortrieb sorgen neben Vier- und Sechszylinder-Benzinern auch Vier- und Fünfzylinder-Dieselmotoren mit 170, 200 oder 209 PS. Die Diesel gelten nicht als allzu dynamisch, eignen sich aber prima für die Langstrecke und zum Cruisen. Die Topversion 2.4 JTDM 20V erreicht in der Spitze 231 km/h. Wer den freien Himmel liebt: Der Brera ist die technische Basis für die vierte Generation des legendären Alfa Spider.

Kenner empfehlen Modelle nach 2008, mit weniger Gewicht und abgestellten Kinderkrankheiten. Insgesamt gilt der Alfa Brera, wie der Technikspender Alfa 159, als vergleichsweise unproblematisch. Reparaturen können jedoch ins Geld gehen, zudem schaffen die Diesel nur Euro 4. Rund 160 Angebote stehen im Oktober 2020 auf mobile.de, dabei handelt es sich zu ungefähr gleichen Teilen um Brera und Spider. Etwa 60 davon sind Diesel, die meisten weisen hohe Laufleistungen auf. Gepflegte Exemplare starten bei rund 8.000 Euro – die schöne Diva hat nach wie vor ihren Preis.

Das musst Du beachten

  • Frühe Modelle leiden oft an Problemen mit der Lenkung.
  • Ab Modelljahr 2008: weniger Gewicht, weniger Kinderkrankheiten
  • Diesel brauchen Langstrecke, verrußen im Stadtverkehr
  • Diesel nur Euro 4, Zahnriemenwechsel bei 2.4 20V kostspielig


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Der Alfa Romeo Brera

Der Alfa Romeo Brera setzt Schönheit vor Funktion und wurde zwischen 2005 und 2010 produziert.


Trident Iceni: Der Super-Exot

Geht es auch etwas unvernünftiger? Wo sind die Diesel-Supersportler? Hier: Der britische Kleinserien-Hersteller Trident zieht ab 2008 mit dem Prototypen Iceni über die Automessen. 2014 nimmt Trident erstmals Bestellungen entgegen, Kostenpunkt: 116.000 Euro. Dafür gibt es die Aussicht auf einen V8-Diesel mit 6,6 Litern Hubraum, 400 PS und einem Monster-Drehmoment von 900 Nm. Eine leistungsgesteigerte Version soll bis 670 PS mobilisieren. Ein Verbrauch von 4,7 l/100 km soll bei konstant 112 km/h möglich sein.

Der Trident Iceni in Frontansicht
Quelle: Trident Iceni Der Trident sollte ursprünglich 2014 mit einem Preis von 116.000 Euro starten. Finanzierungsprobleme und der Dieselskandal verzögern den Marktstart

Die spannende Frage: Gibt es den wirklich? Antwort: selten. Der Dieselskandal und Geldprobleme haben den ursprünglich für 2014 angekündigten Serienstart um mehrere Jahre zurückgeworfen. Das britische Magazin “Top Gear” verfasst 2017 bereits einen Abgesang auf den einzigen Serien-Diesel-Supersportler der Automobilgeschichte. Ab 2018 werden dennoch Autos ausgeliefert und geben seitdem vor allem britischen Carspottern Rätsel auf. Angebote auf mobile.de? Fehlanzeige. Aber: Der Hersteller bietet am Firmensitz im britischen Swaffham (Grafschaft Norfolk) Probefahrten an.

BMW 123d Coupé: Der Unechte

Beim ersten BMW 1er siegt Freude am Fahren noch über Freude am Sparen: Die BMW-Kostenkontrolleure wünschen sich Frontantrieb, die Fahrdynamiker setzen sich am Ende durch. So fährt die Baureihe E81 von 2004 bis 2013 mit Hinterradantrieb – wie es sich für einen BMW eben gehört. Das gilt auch für das formschöne Coupé mit dem internen Code E82, das 2007 mit dem Facelift der Baureihe auf den Markt kommt. Natürlich auch mit Diesel.

Der BMW 123d in Frontansicht
Quelle: BMW Der Biturbo mit 2,0 Litern Hubraum und 204 PS packt bereits knapp oberhalb der Leerlaufdrehzahl kraftvoll zu und gilt als äußerst drehfreudig für einen Diesel

Ob der Top-Diesel 23d nun ein starker “Vertreterdiesel” oder doch bereits ein sportliches Erlebnis ist? Da ist die Fanszene uneins. Klar ist: Der Biturbo mit 2,0 Litern Hubraum und 204 PS packt bereits knapp oberhalb der Leerlaufdrehzahl kraftvoll zu und dreht dynamisch bis weit über die Maximalleistung, die bei 4.400 U/min erreicht ist. Dazu gibt es ein knackig kurz gestuftes Sechsgang-Sportgetriebe. Das kann den Verbrauch auf der Autobahn etwas treiben, nach Norm benötigt der BMW 5,3 l/100 km. Der ADAC ist begeistert und zugleich schockiert: “Ein fahrdynamisch und qualitativ fast perfektes Auto und in seiner Klasse einmalig – aber zu welchem Preis”. Mindestens 32.500 Euro kostet das BMW 123d Coupé 2007 in der mager ausgestatteten Basisversion.

Entsprechend der Ausstattung variieren heute die Preise der seltenen Diesel-Coupés. Insgesamt 56 BMW 123d Coupé listet mobile.de im Herbst 2020. Nackte Exemplare gibt es schon für weniger als 9.000 Euro, mit M-Sport-Paket und überschaubarer Laufleistung können es schnell 12.000 oder 15.000 Euro werden. Vorsicht bei frühen Exemplaren bis Sommer 2008: Beim damals stärksten 2,0-Liter-Diesel auf dem Markt treten zu Beginn thermische Probleme auf, die zu Rissen im Zylinderkopf führen können. Auch schleifende Steuerketten kommen vor – der Austausch geht ins Geld. Ansonsten gilt der erste 1er als solider Gebrauchter.

Das musst Du beachten:

  • Fahraktiver, dynamischer Biturbo-Diesel in schicker Coupé-Karosse
  • Euro 5 ab März 2009, davor Euro 4
  • Frühe Motoren mit thermischen Problemen
  • Bei Probefahrt auf schleifende Steuerkette achten


Klaus Volle
Der BMW 123d Coupé

Aufgrund der hohen Ausstattungsbreite variieren heute die Preise der seltenen Diesel-Coupés. Nackte Exemplare findet man schon ab 9.000 Euro.


Die Top 7 Diesel Sportwagen (Galerie)

  • Der Mercedes SLK in Frontansicht
    Quelle: Mercedes-Benz Zwischen 2012 und 2017 ist der Mercedes SLK/SLC als Diesel erhältlich
  • Mercedes SLK Caprio aus Vogelperspektive
    Quelle: Mercedes-Benz Im Mercedes SLK der dritten Modellgeneration startet mit dem 250 CDI ein Vierzylinder-Diesel mit 204 PS
  • Alfa Romeo Brera/Spider Caprio in Frontansicht
    Quelle: Alfa Romeo Der Brera bildet die technische Basis für die vierte Generation des legendären Alfa Romeo Spider
  • Alfa Romeo Brera/Spider in Heckansicht
    Quelle: Alfa Romeo Der von 2005 bis 2010 produzierte Alfa Romeo Brera ist ein echtes Sportcoupé und setzt Schönheit klar vor Funktion
  • Audi TT Coupé in Frontansicht fahrend
    Quelle: Audi Der Audi TT 2.0 TDI kommt 2008 mit 170 PS und 350 Nm maximalem Drehmoment auf den Markt
  • Der Audi TT Coupé in seitlicher Frontansicht
    Quelle: Audi Audi TT 2.0 TDI Modelle ab 2015 kosten als Gebrauchtwagen ab rund 20.000 Euro
  • Der BMW 123d in Frontansicht
    Quelle: BMW Der Biturbo mit 2,0 Litern Hubraum und 204 PS packt bereits knapp oberhalb der Leerlaufdrehzahl kraftvoll zu und gilt als äußerst drehfreudig für einen Diesel
  • Der BMW 123d in Seitenansicht
    Quelle: BMW Das BMW 123d Coupé kostet seinerzeit als Neuwagen in der Basisausstattung ab 32.500 Euro
  • Mini Cooper SD in Frontansicht fahrend
    Quelle: Mini (BMW Group) Der Mini Cooper kommt 2012 als Roadster-Variante - ein waschechter Zweisitzer
  • Der Mini Cooper SD in Heckansicht
    Quelle: Mini (BMW Group) Die Diesel-Version des Mini Cooper SD verfügt über 2,0 Liter Hubraum und leistet 143 PS
  • Der Peugeot RCZ Coupé in Seitenansicht fahrend
    Quelle: Peugeot 2010 startet das Sportcoupé Peugeot RCZ als Diesel-Sportler auf dem Markt
  • Der Peugeot RCZ in Frontansicht
    Quelle: Peugeot Im Peugeot RCZ HDi FAP 160 leistet ein 2,0-l-Vierzylinder-Diesel 163 PS
  • Der Trident Iceni in Frontansicht
    Quelle: Trident Iceni Der Trident sollte ursprünglich 2014 mit einem Preis von 116.000 Euro starten. Finanzierungsprobleme und der Dieselskandal verzögern den Marktstart
  • Der Trident Iceni in seitlicher Heckansicht
    Quelle: Tident Iceni Der Trident Iceni ist der einzige echte Diesel-Supersportwagen für die Straße. Für Vortrieb sorgt ein V8-Diesel mit 6,6 Litern Hubraum, 400 PS und einem Drehmoment von 900 Nm