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Collage aus vier Bildern mit fünf Fahrzeugen: VW Golf VIII in Weiß, Leapmotor C10 BEV in Hellblau, Citroën ë-C3 Aircross in Blau und ë-C3 in Rot sowie Hyundai Tucson NX4 in Weiß, jeweils bei der Fahrt.
Quelle: Volkswagen, Leapmotor, Citroën, Hyundai | Collage: mobile.de
Kompaktwagen, kleine SUVs, Verbrenner, Hybride und Elektroautos: Beim Leasing ist die Modellvielfalt größer als oft gedacht.

Das Wichtigste in Kürze

  • Sieben Modelle, sieben Konzepte: Vom kompakten E-Kleinwagen bis zum geräumigen SUV ist für unterschiedliche Ansprüche etwas dabei.
  • Elektro dominiert: Fünf der sieben vorgestellten Modelle fahren rein elektrisch.
  • Golf und Tucson bleiben vielseitig: Beide bieten verschiedene Antriebe und eignen sich damit für unterschiedliche Fahrprofile.

Ein neues Auto muss nicht sofort dein Eigentum werden. Beim Leasing zahlst du für die Nutzung, nicht für das Fahrzeug selbst. Das kann sich lohnen, wenn du alle paar Jahre umsteigen willst.

Doch welches Modell passt zu dir? Rate, Laufzeit, Kilometerleistung und Restwert entscheiden am Ende über die Kosten.

Wir stellen sieben Fahrzeuge vor: vom bewährten VW Golf bis zum Elektro-Neuling aus China.

Hyundai Tucson NX4

Weißer Hyundai Tucson NX4 in schräger Frontansicht während der Fahrt auf einer Landstraße.
Quelle: Hyundai
Der Hyundai Tucson bietet je nach Motorisierung bis zu 620 Liter Kofferraumvolumen. Der Radstand beträgt 2.680 Millimeter.

Der Hyundai Tucson NX4 ist ein Kompakt-SUV mit einer Länge von rund 4,53 Metern. Hyundai bietet ihn je nach Modelljahr und Ausstattung mit Benzin-, Diesel-, Hybrid- und Plug-in-Hybridantrieb an.

Der Plug-in-Hybrid leistet bis zu 212 kW (288 PS) Systemleistung und entwickelt ein maximales Drehmoment von 379 Nm.

Bei der elektrischen Reichweite kommt es auf die Variante an:

  • Allradversion: bis zu 64 Kilometer
  • Fronttriebler ab Modelljahr 2026: innerorts bis zu 70 Kilometer

Geeignet für

  • Familien, Vielfahrer, Pendler mit Lademöglichkeit, SUV-Fans

Nicht geeignet für

  • Stadtfahrer mit sehr knappem Parkplatz, Budgetbewusste, Minimalisten

Der Hyundai Tucson NX4 ist in fünf Ausstattungslinien erhältlich: von Select bis N Line X. Er kann optional mit Allradantrieb geordert werden.

Vorteile

  • Breites Antriebsangebot, abhängig von Modelljahr und Ausstattung
  • Je nach Motorisierung und Ausstattung bis zu 620 Liter Kofferraumvolumen
  • Umfangreiche Sicherheits- und Komfortausstattung verfügbar

Nachteile

  • Preise unterscheiden sich deutlich nach Antrieb und Ausstattungslinie
  • Die Plug-in-Hybrid-Variante ist teurer als die reinen Verbrennerversionen
  • Die Fahrzeugbreite kann in engen Parkhäusern unpraktisch sein
Heckansicht eines dunkel lackierten Hyundai Tucson.
Heckansicht eines dunkel lackierten Hyundai Tucson.
Hyundai Tucson

Das SUV überzeugt mit Platz, Design und einer breiten Motorenpalette von Benziner bis Plug-in-Hybrid.

Leapmotor C10 BEV

Weißer Leapmotor C10 BEV in schräger Front-Seitenansicht auf einem Kopfsteinpflasterhof.
Quelle: Leapmotor
Seit dem Marktstart bis Ende 2025 wurden in Deutschland knapp 1.900 C10 zugelassen.

Der Leapmotor C10 BEV ist ein rund 4,74 Meter langes Elektro-SUV aus chinesischer Produktion. In Deutschland wird es über das Stellantis-Händlernetz vertrieben.

Die europäische BEV-Version leistet 160 kW (218 PS), entwickelt 320 Nm Drehmoment und erreicht mit einem 69,9-kWh-Akku bis zu 425 Kilometer nach WLTP.

Die flache Karosserie mit schmalen LED-Leuchten und geschlossenem Kühlergrill gibt dem C10 ein eigenständiges Erscheinungsbild.

Geeignet für

  • Technikaffine, Familien, Vielfahrer mit Lademöglichkeit zu Hause

Nicht geeignet für

  • Langstreckenfahrer mit kurzen Ladepausen, Markenbewusste, Anhänger-Nutzer

Der C10 ist in Deutschland als BEV erhältlich. Neben dem batterieelektrischen Modell gibt es je nach Markt und Modelljahr auch eine Version mit Range Extender (REEV).

Vorteile

  • Fünf Sterne im Euro-NCAP-Crashtest des Modelljahres 2024
  • Kofferraum mit rund 435 Litern, etwa 1.410 Liter bei umgeklappten Sitzen
  • Umfangreiche Ausstattung mit 14,6-Zoll-Touchscreen und Over-the-Air-Updates

Nachteile

  • Maximale Gleichstrom-Ladeleistung im Wettbewerbsvergleich eher niedrig
  • Marke und Händlernetz in Deutschland noch weniger etabliert als bei vielen europäischen Herstellern
  • In engen Parksituationen unkomfortabel
Dunkelgrüner Leapmotor C10 in Frontansicht steht in weißem Raum
Dunkelgrüner Leapmotor C10 in Frontansicht steht in weißem Raum
Leapmotor C10

Das chinesische Elektro-SUV bietet viel Raum und moderne Assistenzsysteme zu einem eher günstigen Preis.

Citroën ë-C3 und ë-C3 Aircross

Roter Citroën ë-C3 und blauer ë-C3 Aircross fahren nebeneinander auf einer Stadtstraße.
Quelle: Citroën
Der ë-C3 Aircross erreicht in der Extended-Range-Version bis zu 400 Kilometer nach WLTP.

Der Citroën ë-C3 ist ein kompakter Elektro-Kleinwagen mit 83 kW (113 PS). Er punktet mit komfortabler Federung, einem luftigen Innenraum und einem niedrigen Einstiegspreis.

Der ë-C3 Aircross bietet eine Reichweite von bis zu 400 km in der Extended-Range-Version. Damit gehört er nicht zu den Elektroautos mit der größten Reichweite, ist aber dennoch ausgesprochen alltagstauglich.

Geeignet für

  • Stadtfahrer, Pendler, Einsteiger in die Elektromobilität, Budgetbewusste

Nicht geeignet für

  • Langstreckenfahrer, Familien mit viel Gepäck, Anhängerfahrer

Der ë-C3 wird im slowakischen Werk Trnava produziert. Damit gehört er zu den erschwinglichen Elektroautos mit europäischer Fertigung.

Vorteile

  • Niedriger Einstiegspreis im Vergleich zu vielen anderen Elektroautos
  • Citroën-Advanced-Comfort-Fahrwerk für hohen Fahrkomfort
  • Je nach Version schnellladefähig mit bis zu 100 kW

Nachteile

  • Reale Reichweite im Alltag deutlich unter WLTP-Wert
  • Kein Allradantrieb verfügbar
  • Materialauswahl und Verarbeitung eher preisorientiert
Ein dunkelgrüner Citroën ë-C3 Aircross steht vor einem Autohaus.
Ein dunkelgrüner Citroën ë-C3 Aircross steht vor einem Autohaus.
Citroën ë-C3

Der elektrische Kleinwagen bringt französischen Komfort in eine der günstigsten Elektroauto-Klassen.

Hyundai Kona Elektro SX2

Weißer Hyundai Kona SX2 in schräger Frontansicht auf einer Landstraße zwischen Weinreben.
Quelle: Hyundai
Der Hyundai Kona wird in Portugal unter dem Namen „Kauai“ angeboten.

Der Hyundai Kona Elektro SX2 ist ein kompaktes Elektro-SUV. Mit seinem LED-Lichtband vorn und dem kantigen Auftritt wirkt es in der zweiten Generation deutlich moderner.

Die elektrische Version mit 65-kWh-Batterie leistet 160 kW (218 PS) und 255 Nm.

Hyundai nennt für diese Variante je nach Rad- und Ausstattungskombination eine WLTP-Reichweite von 503 bis 514 Kilometern.

Geeignet für

  • Designbewusste, Umsteiger vom Verbrenner, Stadtfahrer mit Lademöglichkeit

Nicht geeignet für

  • Familien mit sehr viel Gepäck, Vielfahrer ohne Lademöglichkeit, Schnäppchenjäger

Der Hyundai Kona ist in fünf Ausstattungslinien erhältlich.

Vorteile

  • Markantes, modernes Design mit LED-Lichtband
  • Elektro-, Hybrid- und Verbrennerantrieb innerhalb derselben Modellfamilie
  • Hohe Reichweite der 160-kW-Version nach WLTP

Nachteile

  • Elektrische Variante deutlich teurer als vergleichbare Wettbewerber
  • Kofferraumvolumen im Elektromodell kleiner als beim Verbrenner
  • Wenig Differenzierung zum größeren Tucson
Dunkelblauer Hyundai Kona SUV, seitliche Frontansicht, auf hellem Hintergrund. Auto hat moderne LED-Scheinwerfer.
Dunkelblauer Hyundai Kona SUV, seitliche Frontansicht, auf hellem Hintergrund. Auto hat moderne LED-Scheinwerfer.
Hyundai Kona Elektro

Das Elektro-SUV punktet mit Reichweite, Platzangebot und alltagstauglichem Fahrverhalten.

Leapmotor B10

Hellblauer Leapmotor B10 in schräger Front-Seitenansicht während der Fahrt auf einer herbstlichen Landstraße.
Quelle: Leapmotor
Im Herbst 2025 erhielt der B10 fünf Sterne im Euro-NCAP-Crashtest.

Der Leapmotor B10 ist ein über 4,50 Meter langes Elektro-SUV auf der Leap-3.5-Plattform. Der Hecktriebler leistet 160 kW (218 PS) und 240 Nm Drehmoment.

Für die BEV-Versionen gibt es zwei Optionen:

  1. 56,2-kWh-Batterie mit bis zu 361 Kilometern Reichweite
  2. 67,1-kWh-Batterie mit bis zu 434 Kilometern Reichweite

Die WLTP-Verbräuche liegen laut technischen Angaben bei 17,2 beziehungsweise 17,3 kWh/100 km.

Geeignet für

  • Familien, Technikaffine, Preisbewusste, Pendler

Nicht geeignet für

  • Autobahn-Vielfahrer mit sehr hohem Reisetempo, Markenbewusste, Käufer ohne Lademöglichkeit zu Hause

Seit dem Marktstart im September 2025 bis Ende des Jahres wurden in Deutschland 427 B10 neu zugelassen. Der B10 ist außerdem als Version mit Range Extender erhältlich.

Vorteile

  • Zwei Batteriegrößen mit bis zu 434 Kilometern WLTP-Reichweite
  • Umfangreiche Komfort- und Assistenzausstattung, je nach Version
  • Preislich unter vielen vergleichbaren europäischen Elektro-SUVs

Nachteile

  • Marke in Deutschland noch vergleichsweise unbekannt
  • Höchstgeschwindigkeit von 170 km/h kann für Autobahn-Vielfahrer knapp sein
  • Ladenetz und Service-Infrastruktur befinden sich noch im Aufbau
Blauer Leapmotor B10 in Frontansicht steht in weißem Raum
Blauer Leapmotor B10 in Frontansicht steht in weißem Raum
Leapmotor B10

Das Elektro-SUV richtet sich an Preisbewusste und bietet moderne Technik in einem übersichtlichen Format.

BYD Dolphin

Blauer BYD Dolphin in schräger Front-Seitenansicht auf einem Parkplatz vor einem Gebäude.
Quelle: BYD
Der BYD Dolphin basiert auf der e-Platform 3.0.

Der BYD Dolphin ist ein 4,29 Meter langer Elektro-Kompaktwagen mit 150 kW (204 PS), einer 60,4-kWh-Blade-Batterie mit LFP-Zellchemie und einer WLTP-Reichweite von bis zu 427 Kilometern.

Das von Wolfgang Egger mitgestaltete Fahrzeug fällt mit seinen geschwungenen Linien und dem markanten Heck optisch auf und tritt unter anderem gegen den VW ID.3 an.

Geeignet für

  • Technikaffine, Stadtfahrer, Umsteiger vom Verbrenner, preisbewusste Fahrer

Nicht geeignet für

  • Vielfahrer auf langen Autobahnstrecken, Anhängerfahrer, markenbewusste Fahrer

Der Dolphin ist in Deutschland unter anderem als Comfort und Design mit 60,4-kWh-Batterie und 150-kW-Antrieb erhältlich.

Vorteile

  • Fünf Sterne im Euro-NCAP-Crashtest des Modelljahres 2023
  • Elektrisch drehbarer 12,8-Zoll-Touchscreen
  • Lange Garantiezeiten

Nachteile

  • Gleichstrom-Ladeleistung von bis zu 88 kW
  • Kein Allradantrieb verfügbar
  • BYD-Händlernetz in Deutschland eher klein
Weißer BYD Dolphin steht in Frontansicht in weißem Raum
Weißer BYD Dolphin steht in Frontansicht in weißem Raum
BYD Dolphin

Der elektrische Kleinwagen aus China überzeugt mit solider Verarbeitung, guter Reichweite und einem attraktiven Einstiegspreis.

VW Golf VIII

Ein goldgelb lackierter VW Golf 8 fährt auf einer Straße am Wasser.
Quelle: Volkswagen
Volkswagen hat die Entwicklungskosten des Golf VIII mit 1,8 Milliarden Euro beziffert.

Der VW Golf VIII ist ein Dauerbrenner unter den Leasingautos: Mit dem überarbeiteten Modell (seit Juli 2024) bietet er ein aktualisiertes Design.

Als kompakter Alltagswagen ist er mit Benzin-, Diesel-, Mild-Hybrid- und Plug-in-Hybridantrieben erhältlich. Der Golf GTE ergänzt das Angebot als leistungsstarke Plug-in-Hybrid-Variante mit bis zu 131 Kilometern elektrischer Reichweite nach WLTP.

Geeignet für

  • Vielfahrer, Pendler, Traditionalisten

Nicht geeignet für

  • Reine Elektroauto-Fans, Käufer mit sehr kleinem Budget, SUV-Liebhaber

Der VW Golf feierte 2024 sein 50-jähriges Jubiläum und wurde anlässlich dessen mit dem Sondermodell Edition 50 geehrt.

Vorteile

  • Großes Händler- und Servicenetz in Deutschland
  • Breites Motorenprogramm
  • Hohe Alltagstauglichkeit und etablierter Wiederverkaufsmarkt

Nachteile

  • Kein rein elektrischer Antrieb innerhalb der Golf-Baureihe verfügbar
  • Touchscreen-Bedienung ohne physische Tasten polarisiert
  • Im Vergleich zu einigen chinesischen Wettbewerbern weniger Ausstattung pro Euro
Weißer VW Golf 8 mit schwarzem Dach, LED-Scheinwerfern und Alufelgen, fotografiert in einem hellen Raum mit grauem Boden.
Weißer VW Golf 8 mit schwarzem Dach, LED-Scheinwerfern und Alufelgen, fotografiert in einem hellen Raum mit grauem Boden.
VW Golf

Der Klassiker unter den Kompaktwagen bleibt mit ausgereifter Technik ein Bestseller.

Technische Daten im Überblick

ModellAntriebLeistung (kW/PS)Drehmoment (Nm)VerbrauchReichweite (WLTP)
Hyundai Tucson NX4 (1.6 T-GDI)Benzin110 kW/150 PS2507,0 l/100 km
Hyundai Tucson NX4 (PHEV)Plug-in-Hybrid212 kW/288 PS (System)3792,7 l/100 km + 11,4 kWh/100 kmbis zu 64 km (AWD); innerorts bis zu 70 km (FWD)
Leapmotor C10 BEVElektro160 kW/218 PS32018,5 kWh/100 kmbis zu 425 km
Citroën ë-C3 (Standard-Range)Elektro83 kW/113 PS12516,7–17,2 kWh/100 kmbis zu 322 km
Citroën ë-C3 Aircross (Standard-Range)Elektro83 kW/113 PS12518,1–18,6 kWh/100 kmbis zu 307 km
Citroën ë-C3 Aircross (Extended-Range)Elektro83 kW/113 PS12516,1–16,7 kWh/100 kmbis zu 400 km
Hyundai Kona Elektro (65 kWh)Elektro160 kW/218 PS25514,7–15,1 kWh/100 km503–514 km
Leapmotor B10 BEV Pro (56,2 kWh)Elektro160 kW/218 PS24017,2 kWh/100 km361 km
Leapmotor B10 BEV Pro Max (67,1 kWh)Elektro160 kW/218 PS24017,3 kWh/100 km434 km
BYD Dolphin Comfort (60,4 kWh)Elektro150 kW/204 PS31015,9 kWh/100 kmbis zu 427 km
VW Golf VIII (1.5 TSI, 110 kW)Benzin110 kW/150 PS2505,3–6,0 l/100 km
VW Golf VIII GTEPlug-in-Hybrid200 kW/272 PS (System)4001,3–1,4 l/100 km + 12,8–13,0 kWh/100 kmbis zu 131 km

Die häufigsten Fragen zum Thema Leasingautos

Welche Autos eignen sich besonders gut fürs Leasing?

Grundsätzlich können Fahrzeuge mit stabiler Nachfrage und einem vergleichsweise stabilen Restwert fürs Leasing attraktiv sein.

Die Rate hängt jedoch nicht nur vom erwarteten Restwert ab. Entscheidend sind unter anderem:

  • Kaufpreis,
  • Rabatte,
  • Zinsen,
  • Laufzeit,
  • Sonderzahlung,
  • Kilometerleistung,
  • Gebühren,
  • Ausstattung,
  • Vertragsart.

Modelle mit hoher Nachfrage und guter Markenreputation können ihren Wert besser halten. Das gilt beispielsweise für etablierte Modelle wie den VW Golf oder den Hyundai Tucson.

Eine Garantie für besonders niedrige Leasingraten ist damit nicht verbunden.

Bei Elektroautos ist die Kalkulation anspruchsvoller, weil sich Technik, Preise und Nachfrage dynamisch entwickeln.

Leasingnehmer können davon profitieren, dass beim Kilometerleasing das Restwertrisiko in der Regel beim Leasinggeber liegt.

Beim Restwertleasing gelten andere Vertragsbedingungen. Dort liegt das Restwertrisiko in Teilen beim Leasingnehmer.

Wer ein Elektroauto leasen möchte, sollte die vertragliche Kilometerleistung realistisch einschätzen. Mehr- und Minderkilometer werden beim Kilometerleasing in der Regel nach dem Vertrag abgerechnet.

Was kostet Leasing im Vergleich zum Kauf?

Leasing ist kein Kauf auf Raten. Wer least, bezahlt grundsätzlich für die Nutzung des Fahrzeugs und erwirbt dadurch kein Eigentum.

Beim Kilometerleasing wird das Fahrzeug am Ende der Laufzeit in der Regel zurückgegeben. Andere Vertragsformen können abweichende Regelungen vorsehen.

Leasing kann für Menschen attraktiv sein, die alle drei bis vier Jahre ein neues Auto fahren möchten. Die monatliche Rate kann niedriger ausfallen als eine Finanzierungsrate, ist aber nicht unmittelbar vergleichbar:

Bei der Finanzierung wird Eigentum aufgebaut, beim Leasing nicht. Außerdem können Sonderzahlung, Überführungskosten, Gebühren, Wartung, Versicherung und Schlussabrechnung die Gesamtkosten beeinflussen.

Beim Kilometerleasing werden Mehrkilometer nach den Vertragsbedingungen berechnet. Bei der Rückgabe wird zudem zwischen normaler Abnutzung und übermäßigen Beschädigungen unterschieden.

Nicht jede Gebrauchsspur muss beseitigt werden. Entscheidend sind der Vertrag und die vereinbarten Rückgabestandards.

Wer ein Auto langfristig fahren möchte, sollte Leasing, Finanzierung und Kauf anhand der Gesamtkosten vergleichen. Wer Flexibilität und regelmäßig aktuelle Technik schätzt, kann im Leasing Vorteile sehen.

Lohnt sich Elektroauto-Leasing?

Elektroautos und Leasing können gut zusammenpassen. Der technologische Wandel ist schnell, und beim Kilometerleasing liegt das Restwertrisiko in der Regel beim Leasinggeber.

Elektroautos können niedrigere Wartungskosten haben, weil der elektrische Antriebsstrang weniger verschleißanfällige Komponenten enthält.

Die Betriebskosten sind jedoch nicht automatisch niedriger: Sie hängen unter anderem vom Stromtarif, vom Verbrauch, vom Ladeort und vom Anteil öffentlicher Ladevorgänge ab.

Wer zu Hause oder am Arbeitsplatz laden kann, kann die laufenden Kosten besser planen. Wer ausschließlich öffentliche Ladestationen nutzt, sollte deren Tarife, Grundgebühren und mögliche Roamingkosten in die Kalkulation einbeziehen.

Wir nutzen digitale Systeme zur Recherche, prüfen die Inhalte sorgfältig und ergänzen mit unserer langjährigen Expertise. So entsteht ein Beitrag, hinter dem wir voll und ganz stehen. Diesen hier hat André Borbe für dich erstellt.

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