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ildcollage mit vier Kleinstwagen. Oben links steht ein hellgrüner Škoda Citigo vor einer Graffitiwand. Oben rechts fährt ein gelber VW up! an einem Ufer entlang. Unten links ist ein gelber Toyota Aygo mit schwarzem Dach in Fahrt zu sehen. Unten rechts steht ein roter Hyundai i10 vor einem weißen Lamellenzaun.
Quelle: Škoda, Volkswagen, Toyota, Hyundai | Collage: mobile.de
Vier Kleinstwagen, die sich gut für den Führerschein-Start eignen. Die Anschaffung ist günstig, Versicherung und Wartung bleiben im Rahmen.

Das Wichtigste im Überblick

  • Die Kosten für die Kfz-Versicherung (Haftpflicht plus Teilkasko) hängen unter anderem vom Wohnort ab.
  • Die Unterhaltskosten ohne Reifen, Batterie und Reparaturen liegen bei etwa 2.360 bis 3.960 Euro im Jahr.
  • Der Toyota Aygo ist mit rund 926 bis 999 Euro Sprit im Jahr der sparsamste der sieben Kandidaten.
  • Teilkasko, begleitetes Fahren und ein Tarifvergleich senken die Versicherungskosten.

Dein erstes Auto soll Spaß machen und darf nicht jeden Monat ein Loch ins Konto reißen.

Sieben gebrauchte Klein- und Kleinstwagen zeigen, bei welchen Modellen Sprit, Werkstatt, Steuer und Versicherung im Rahmen bleiben.

Wir liefern dir jeweils eine Kostenrechnung sowie Vor- und Nachteile plus Tipps, wie du bei der Kfz-Versicherung sparst.

Toyota Aygo (2014 bis 2018)

Gelber Toyota Aygo mit schwarzem Dach und schwarzem X-Element in der Front fährt vor einer weißen Wand mit großem Muster.
Quelle: Toyota
Der Aygo ist weitgehend baugleich mit dem Citroën C1 und dem Peugeot 108. Sein Tank fasst 35 Liter.

Der Aygo (2014 bis 2018) fällt mit dem großen X in der Front auf. Ein Einliter-Dreizylinder leistet 51 kW (69 PS) bei 95 Newtonmetern.

Geeignet für

  • Fahranfänger, Stadtfahrer, Zweitwagen-Haushalte

Nicht geeignet für

  • Familien, Autobahn-Vielfahrer, Gepäcktransporteure

Seit Juni 2018 gibt es Apple CarPlay und Android Auto im Toyota Aygo. Optional ist außerdem Toyota Safety Sense mit Notbremsassistent verfügbar.

Vorteile

  • ESP und Berganfahrhilfe sind in jeder Ausstattung an Bord
  • Steuerkette statt Zahnriemen
  • Fahrwerk schneidet beim TÜV fast makellos ab

Nachteile

  • Die Kupplung kann Probleme machen, die Wasserpumpe undicht werden
  • Auf Kurzstrecken droht Ölschlamm, weil der Motor selten warm wird
  • Fußbremse und Beleuchtung fallen beim TÜV häufiger auf
Ein weißer Toyota-Aygo-Kleinstwagen steht vor einem grauen Gebäude.
Ein weißer Toyota-Aygo-Kleinstwagen steht vor einem grauen Gebäude.
Toyota Aygo bei mobile.de

Der erste Aygo mit Facelift ist ein wendiger Stadtflitzer mit Dreizylinder-Benziner und kleinem Spritdurst.

Hyundai i10 (2013 bis 2019)

Roter Hyundai i10 steht schräg von vorn gesehen auf einer Straße vor einem weißen Gebäude mit Jalousien.
Quelle: Hyundai
Je nach Motor wiegt der i10 zwischen 1.008 und 1.124 Kilogramm.

Der Hyundai i10 (2013 bis 2019) bietet 252 Liter Kofferraum und wuchs gegenüber dem Vorgänger in Länge und Breite.

Zur Wahl standen ein Dreizylinder mit 49 kW (67 PS) und ein Vierzylinder mit 64 kW (87 PS).

Geeignet für

  • Fahranfänger, Stadtfahrer, Autogas-Interessierte

Nicht geeignet für

  • Langstreckenfahrer, Familien mit viel Gepäck

Gebaut wurde der i10 in der Türkei, die erste Generation jedoch noch in Indien.

Den Dreizylinder gab es ab Werk auch mit Autogas.

Vorteile

  • Fahrwerk schneidet beim TÜV besser ab als beim Vorgänger
  • Für diese Generation sind keine Rückrufe bekannt
  • Sechs Airbags serienmäßig

Nachteile

  • Bremsen und Beleuchtung fallen beim TÜV weiterhin auf
  • Gelegentlich Startschwierigkeiten durch einen defekten Anlasserfreilauf
  • Euro NCAP bewertete Schleudertraumaschutz auf der Rückbank nur als grenzwertig
Ein schwarzer Hyundai i10 steht auf der Verkaufsfläche eines Autohauses.
Ein schwarzer Hyundai i10 steht auf der Verkaufsfläche eines Autohauses.
Hyundai i10 bei mobile.de

Der i10 der zweiten Generation bietet viel Platz auf kleiner Fläche und lässt sich leicht einparken.

Kia Picanto (2017 bis 2020)

Blaugrauer Kia Picanto fährt auf einer Stadtstraße an einem großen Bürogebäude mit runder Fassade vorbei.
Quelle: Kia
Der Kofferraum des Kia Picanto fasst 255 Liter. Bei umgeklappter Rückbank sind es 1.010 Liter. Auf der Rückbank gibt es zwei Isofix-Aufnahmen.

Der Kia Picanto (2017 bis 2020) misst 3,60 Meter und ist ein Fünftürer. Der Wendekreis liegt bei nur 9,60 Metern.

Zur Wahl standen bei der Neuwagenbestellung bis 2020 ein Einliter-Dreizylinder mit 49 kW (67 PS) und ein 1,2-Liter-Vierzylinder mit 62 kW (84 PS).

Geeignet für

  • Fahranfänger, Stadtpendler, Ausstattungsminimalisten

Nicht geeignet für

  • Autobahn-Vielfahrer, Familien mit mehr als zwei Kindern

Ab Oktober 2017 gab es zusätzlich einen 1.0 T-GDI mit 74 kW (100 PS).

Vorteile

  • Steuerkette senkt langfristig die Werkstattkosten
  • Kraftfahrt-Bundesamt führt keine Rückrufe auf
  • Meist kein kritischer Rost am Unterboden

Nachteile

  • Hohe Gebrauchtpreise im Vergleich zur Konkurrenz
  • Hakeliges Fünfganggetriebe; das ab 2020 angebotene AMT arbeitet träge
  • Nur drei Sterne im Euro-NCAP-Crashtest in der Basisausstattung, mit Sicherheitspaket vier
Ein roter Kia Picanto steht auf einer befestigten Fläche.
Ein roter Kia Picanto steht auf einer befestigten Fläche.
Kia Picanto bei mobile.de

Der Picanto der dritten Generation (JA) wirkt erwachsen und bringt viel Technik für wenig Geld mit.

VW up! (2013 bis 2018)

Goldgelber VW up! als Dreitürer fährt auf einer Uferstraße, im Hintergrund sind ein See und bewaldete Berge zu sehen.
Quelle: Volkswagen
Der Kofferraum des VW up! fasst 251 Liter. Der Wendekreis liegt bei etwa 9,8 Metern.

Der VW up! (2013 bis 2018) ist 3,54 Meter lang und bietet trotz seiner Größe selbst Erwachsenen viel Platz. Der Einliter-Dreizylinder leistet 44 kW (60 PS) oder 55 kW (75 PS).

Geeignet für

  • Stadtfahrer, Fahranfänger, Parkplatzsuchende

Nicht geeignet für

  • Langstreckenfahrer, Familien mit Gepäck

Seit dem Facelift 2016 gab es einen Turbomotor mit Direkteinspritzung, ab Januar 2018 außerdem den up! GTI mit 85 kW (115 PS).

Vorteile

  • Abgasuntersuchung meist ohne Probleme
  • Federn und Dämpfer fallen beim TÜV seltener auf als im Durchschnitt
  • Als Stadtauto mit wenig Kilometern oft mängelfrei bei der HU

Nachteile

  • Bei allen Jahrgängen fällt die Fußbremse beim TÜV öfter auf als im Schnitt
  • Bei Abblendlicht und Heckbeleuchtung fallen jüngere Exemplare häufiger auf
  • Automatik (ASG) schaltet oft ruckelig und gilt nicht als verlässlich
Ein roter VW-up!-Kleinstwagen steht vor einer grauen Wand.
Ein roter VW-up!-Kleinstwagen steht vor einer grauen Wand.
VW up!

Der up! ist ein kompakter Kleinstwagen mit solider Verarbeitung und einem erstaunlich großen Innenraum.

Škoda Citigo (2013 bis 2018)

Hellgrüner Škoda Citigo mit schwarzen Felgen steht seitlich von vorn gesehen vor einer bunten Graffiti-Wand.
Quelle: Škoda
Der Elektro-Nachfolger Citigo-e iV ersetzte die Verbrenner. Im Sommer 2020 nahm Škoda die Baureihe vom Markt.

Der Škoda Citigo (2013 bis 2018) ist der technische Zwilling des VW up! und nutzt dieselben Einliter-Dreizylinder.

Größere hintere Seitenscheiben und ein Heck aus Blech statt schwarzem Glas unterscheiden ihn optisch.

Geeignet für

  • Fahranfänger, Budgetbewusste, Großstädter

Nicht geeignet für

  • Anhängerfahrer, Mitfahrende im Fond

Gegen Aufpreis gab es den Notbremsassistenten City Safe Drive, der per Laser Gefahren bis 30 km/h erkennt.

Vorteile

  • Fünf von fünf Sternen im Euro-NCAP-Crashtest von 2011
  • Rund 20 Euro Kfz-Steuer im Jahr für den Benziner
  • Gebrauchtpreise beginnen je nach Alter und Zustand bei etwa 4.500 Euro

Nachteile

  • In der deutschen Ausstattung Ambition ist keine Klimaanlage an Bord
  • Zahnriemen hat kein festes Wechselintervall, deshalb vor dem Kauf prüfen lassen
  • Basisversion Easy hat keine Servolenkung
Ein roter Škoda-Citigo-Kleinstwagen steht vor einem grauen Gebäude.
Ein roter Škoda-Citigo-Kleinstwagen steht vor einem grauen Gebäude.
Škoda Citigo bei mobile.de

Der Citigo ist der Konzernbruder des VW up! und kommt mit ähnlicher Technik, oft zu einem günstigeren Preis.

Dacia Sandero (2017 bis 2019)

Brauner Dacia Sandero fährt durch eine Kurve einer Landstraße, im Hintergrund eine Felswand und herbstlich gefärbte Büsche.
Quelle: Dacia
In der zweiten Generation wiegt der Sandero je nach Version zwischen 1.050 und 1.165 Kilogramm.

Der Dacia Sandero (2017 bis 2019) misst gut vier Meter und bietet 320 Liter Kofferraum. Seit dem Facelift sitzt im Basismodell ein Dreizylinder mit 54 kW (73 PS).

Geeignet für

  • Fahranfänger mit knappem Budget, Kleinfamilien, Autogas-Fans

Nicht geeignet für

  • Komfortfans, Stadtparker in engen Garagen, Ausstattungsfans

Neben dem normalen Sandero gab es den Stepway mit mehr Bodenfreiheit. Der Basispreis lag zum Facelift 2017 bei 6.990 Euro.

Vorteile

  • Niedriger Neupreis und dadurch hohe Wertstabilität
  • Seit dem Facelift serienmäßig mit ESP und Servolenkung
  • Niedrige Typklassen: 11 in der Haftpflicht, 12 in der Vollkasko

Nachteile

  • Einfache Verarbeitung und oft mäßige Wartung
  • ADAC berichtet von defekten Zündschlössern
  • Es gab Rückrufe, etwa zu Lenkung, Bremsen und Airbags
Ein silberfarbener Dacia Sandero steht auf einem Parkplatz neben anderen Fahrzeugen.
Ein silberfarbener Dacia Sandero steht auf einem Parkplatz neben anderen Fahrzeugen.
Dacia Sandero bei mobile.de

Der Dacia Sandero bietet viel Auto fürs Geld und einen großen Kofferraum für die Klasse. Jetzt Angebote entdecken.

Suzuki Swift (2017 bis 2019)

Roter Suzuki Swift mit schwarzem Dach fährt auf einer Landstraße, im Hintergrund kahle Bäume.
Quelle: Suzuki
Der Kofferraum des Suzuki Swift fasst 210 Liter. Für Ausflüge zu viert reicht das nur, wenn wenig Gepäck dabei ist.

Der Suzuki Swift (2017 bis 2019) ist als Fünftürer mit rund 940 Kilogramm Leergewicht leicht gebaut.

Der 1,2-Liter leistete 66 kW (90 PS), ab September 2018 dann 61 kW (83 PS). Dazu gab es einen 1,0-Liter-Turbo mit 82 kW (111 PS).

Geeignet für

  • Fahranfänger, Stadtfahrer, Fahrspaß-Fans

Nicht geeignet für

  • Großgewachsene im Fond, Familien, Gepäcktransporteure

Gebaut wird der Swift im ungarischen Esztergom, seit 2017 nur als Fünftürer. Der Swift Sport folgte im Juni 2018.

Vorteile

  • Keine gravierenden Schwachstellen bekannt
  • Alltagsverbrauch von rund 5,0 l/100 km
  • Selbst der 1,0-Liter-Turbo verbraucht im Alltag nur rund 6,3 Liter

Nachteile

  • Nur drei Sterne im Euro-NCAP-Crashtest in der Basis; mit Sicherheitspaket vier
  • Mäßige Materialqualität und veraltetes Infotainment
  • Gebrauchtpreise im Klassenvergleich verhältnismäßig hoch
Ein weißer Suzuki Swift steht vor einem mobile.de-Plakat.
Ein weißer Suzuki Swift steht vor einem mobile.de-Plakat.
Suzuki Swift bei mobile.de

Der Suzuki Swift ist ein leichter, agiler Kleinwagen mit sportlichem Fahrgefühl. Entdecke jetzt Modelle und Angebote.

Erstautos mit geringen Unterhaltskosten: technische Daten

ModellAntriebLeistungDrehmomentNormverbrauchSprit pro Jahr (E10 zu 2,03 Euro)Versicherung pro Jahr (Haftpflicht plus Teilkasko)Unterhaltskosten pro Jahr gesamtGebrauchtpreis (Richtwert)
Toyota Aygo (2014 bis 2018)Benzin51 kW (69 PS), ab Juni 2018 53 kW (72 PS)95 Nm, ab Juni 2018 93 Nm3,8 bis 4,1 l/100 kmca. 926 bis 999 Euroca. 1.200 bis 1.900 Euroca. 2.360 bis 3.420 Euroca. 4.500 bis 7.500 Euro
Hyundai i10 (2013 bis 2019)Benzin (1.0 auch Autogas)49 kW (67 PS) bis 64 kW (87 PS)95 bis 121 Nm4,7 bis 5,1 l/100 km (1.0), 4,9 bis 5,5 l/100 km (1.2)ca. 1.145 bis 1.340 Euroca. 1.400 bis 2.100 Euroca. 2.770 bis 3.960 Euroca. 4.500 bis 8.000 Euro
Kia Picanto (2017 bis 2020)Benzin49 kW (67 PS) bis 62 kW (84 PS), 1.0 T-GDI ab Oktober 2017: 74 kW (100 PS)96 bis 122 Nm, T-GDI 172 Nm4,2 bis 5,2 l/100 km (1.0 und 1.2, ohne T-GDI)ca. 1.023 bis 1.267 Euroca. 1.400 bis 2.000 Euroca. 2.650 bis 3.790 Euroca. 6.000 bis 9.500 Euro
VW up! (2013 bis 2018)Benzin44 kW (60 PS) bis 55 kW (75 PS), up! GTI ab Januar 2018: 85 kW (115 PS)95 Nm, GTI 200 Nm4,5 bis 4,7 l/100 km (ohne up! GTI)ca. 1.096 bis 1.145 Euroca. 1.200 bis 1.900 Euroca. 2.530 bis 3.570 Euroca. 4.500 bis 8.000 Euro
Škoda Citigo (2013 bis 2018)Benzin44 kW (60 PS) bis 55 kW (75 PS)95 Nm4,5 bis 4,7 l/100 kmca. 1.096 bis 1.145 Euroca. 1.200 bis 1.900 Euroca. 2.530 bis 3.570 Euroca. 4.500 bis 7.500 Euro
Dacia Sandero (2017 bis 2019)Benzin (TCe 90 auch Autogas)54 kW (73 PS) bis 66 kW (90 PS)97 bis 140 Nm5,2 l/100 km (SCe 75), 4,9 bis 5,1 l/100 km (TCe 90)ca. 1.194 bis 1.267 Euroca. 1.200 bis 1.800 Euroca. 2.620 bis 3.590 Euroca. 6.000 bis 9.500 Euro
Suzuki Swift (2017 bis 2019)Benzin61 kW (83 PS) bis 82 kW (111 PS)107 bis 170 Nm4,3 bis 4,6 l/100 km (1.2, ohne Turbo)ca. 1.047 bis 1.121 Euroca. 1.400 bis 2.100 Euroca. 2.680 bis 3.750 Euroca. 6.500 bis 9.500 Euro

Hinweis zu den Unterhaltskosten: Die Gesamtsumme besteht aus Sprit, Versicherung, Kfz-Steuer (30 bis 100 Euro), Hauptuntersuchung (100 bis 150 Euro alle zwei Jahre, also 50 bis 75 Euro im Jahr) und einer Inspektion (150 bis 350 Euro). Sprit: bundesweiter E10-Durchschnittspreis von 2,03 Euro je Liter vom 28. Oktober 2026 , 12.000 Kilometer im Jahr, Normverbrauch. Versicherung: Richtwerte für 18-jährige Fahranfänger in Berlin, Schadenfreiheitsklasse 0. Reifen, Batterie und Reparaturen sind nicht enthalten. Alle Werte sind Richtwerte und kein Angebot.

Was kostet die Kfz-Versicherung für Fahranfänger bei diesen Modellen?

Als 18-jähriger Fahranfänger in Berlin startest du in der Schadenfreiheitsklasse 0. Dort zahlst du rund 230 Prozent des Normalbeitrags.

Für Haftpflicht plus Teilkasko sind beim Dacia Sandero etwa 1.200 bis 1.800 Euro im Jahr realistisch. VW up!, Škoda Citigo und Toyota Aygo liegen bei ungefähr 1.200 bis 1.900 Euro.

Hyundai i10 und Suzuki Swift kommen auf etwa 1.400 bis 2.100 Euro, der Kia Picanto auf 1.400 bis 2.000 Euro. Mit Vollkasko steigen die Beiträge laut Schätzung auf grob 1.800 bis 3.000 Euro.

Die Typklasse zählt mit. Der Sandero hat in der Haftpflicht Typklasse 11, der i10 1.2 liegt bei 14. Für die übrigen Modelle liegen keine belegten Typklassen vor.

Berlin ist teurer als andere Regionen. Laut Verivox liegt die Haftpflicht für 45-Jährige rund 29 Prozent über Münster, die Teilkasko rund 50 Prozent.

Alle Werte sind Richtwerte und kein Angebot. Ein genauer Preis ergibt sich mit der HSN und TSN des Autos in einem Tarifrechner.

Welche laufenden Kosten kommen neben der Versicherung dazu?

Neben der Versicherung fallen mehrere feste Posten an. Die Kfz-Steuer liegt je nach Hubraum und CO2-Ausstoß bei etwa 30 bis 100 Euro im Jahr. Beim Citigo sind es rund 20 Euro.

Die Hauptuntersuchung kostet alle zwei Jahre etwa 100 bis 150 Euro. Eine Inspektion schlägt mit 150 bis 350 Euro zu Buche. Tipp: In der freien Werkstatt ist sie oft günstiger.

Ein Satz Reifen kostet bei Kleinwagen rund 300 bis 500 Euro und hält meist drei bis fünf Jahre. Die Batterie kostet etwa 120 bis 200 Euro und hält vier bis sechs Jahre.

Beim Sprit helfen die Normverbräuche. Bei fünf Litern auf 100 Kilometer und 12.000 Kilometern im Jahr kostet E10 bei 2,03 Euro je Liter (bundesweiter Schnitt, 28. Oktober 2026) ungefähr 1.218 Euro.

Prüfe vor dem Kauf, ob ein Zahnriemen verbaut ist. Sein Wechsel kostet etwa 400 bis 800 Euro.

Plane nach dem Kauf zusätzlich 500 bis 1.000 Euro als Rücklage für Reparaturen ein.

Wie kann ich die Versicherungskosten senken?

Ein wichtiger Hebel ist die Schadenfreiheitsklasse. Wenn deine Eltern lange unfallfrei fahren, kannst du ihre Klasse übernehmen.

Bei der Zweitwagenregelung sind laut Richtwerten 20 bis 50 Prozent Ersparnis möglich. Begleitetes Fahren ab 17 senkt den Beitrag ebenfalls.

Ein Beispiel: Beim VW Golf fiel der Beitrag für 18-Jährige mit begleitetem Fahren von 1.513 auf 1.154 Euro (Haftpflicht plus Teilkasko, Stand Juni 2026).

Bei einem Gebrauchten im Wert von 5.000 bis 9.000 Euro lohnt Vollkasko nur eingeschränkt. Teilkasko reicht oft aus. Telematik-Tarife lohnen sich, wenn du vorsichtig fährst.

Vergleiche Tarife mit der HSN und TSN des konkreten Autos. Als regulärer Wechseltermin gilt der 30. November.

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