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Peugeot E-208 GTi 2026 in Elixir Rot, Dreiviertel-Frontansicht mit verbreiterten Radhäusern, 18-Zoll-Felgen und sportlichem Frontspoiler.
Quelle: Peugeot
Tiefergelegte Karosserie, verbreiterte Radhäuser mit roter Zierlinie und die markanten Drei-Krallen-Scheinwerfer: So sieht ein GTi aus, der 40 Jahre Tradition in die Elektromobilität überträgt.

Das Wichtigste in Kürze

  • 281 PS (207 kW) und 345 Nm Drehmoment machen den E-208 GTi zum stärksten Serien-Elektro im B-Segment.
  • WLTP-Reichweite von 350 bis 374 km (je nach Bereifung)
  • Mechanisches Sperrdifferenzial und Hochleistungs-Fahrwerk von Peugeot Sport sorgen für echte Fahrdynamik.
  • Nur eine Ausstattungsvariante, dafür mit vollständiger Serienausstattung inklusive Peugeot i-Connect Advanced mit TomTom-Navigation
Ein blauer Peugeot e208 GTi von schräg vorn aufgenommen
Ein blauer Peugeot e208 GTi von schräg vorn aufgenommen
Peugeot e208 GTI bei mobile.de

Der erste vollelektrische GTi steht in den Startlöchern: mit 281 PS, Motorsport-Fahrwerk und GTi-DNA, die man spürt.

Was der Peugeot E-208 GTi verspricht

Hinter dem GTi-Label steckt diesmal Peugeot Sport – der Motorsport-Arm des Herstellers, der zuletzt mit dem 9X8 Hybrid in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) antrat.

Das Fahrwerk wurde gegenüber dem Standard-E-208 grundlegend überarbeitet: Die Karosserie ist um 30 mm tiefer gelegt, die Spur vorne um 56 mm und hinten um 28 mm verbreitert.

Spezielle hydraulische Feder-Dämpfer-Kombinationen mit hydraulischen Stopfen sollen direktes Ansprechen mit Alltagskomfort verbinden.

Das Leistungsgewicht des E-208 GTi beträgt 5,5 kg/PS: Damit kann er mit vielen dedizierten Sportwagen mithalten.

Das mechanische Sperrdifferenzial ist in das Untersetzungsgetriebe integriert und klingt nach einem echten Unterschied zum Serienmodell. Ob es das in der Praxis auch ist, wird ein ausführlicher Fahrtest zeigen.

Peugeot E-208 GTi 2026 in Rot, Dreiviertel-Heckansicht, mit 18-Zoll-Belchamp-Felgen und sportlichem Heckdiffusor.
Quelle: Peugeot
Die verbreiterten Radhäuser, die tief gezogene Karosserie und die markante Heckpartie mit GTi-Schriftzug zeigen, dass es sich hier um kein gewöhnliches Elektroauto handelt.

Die Lenkung wurde speziell kalibriert, das kompakte Sportlenkrad aus perforiertem Leder und Alcantara ist serienmäßig. Der Sport-Modus des ESP-Systems schaltet die Fahrerassistenz weitgehend ab. Das ist für die Rennstrecke gedacht, aber auch auf der Landstraße nutzbar.

Auf dem Papier beeindruckend: 355-mm-Bremsscheiben vorn mit feststehenden 4-Kolben-Bremssätteln (in Rot lackiert, mit Peugeot Sport-Signatur). Hinten kommen die serienmäßigen 268-mm-Scheiben des E-208 zum Einsatz: eine bewusste Entscheidung der Ingenieure, die Effizienz über Optik stellen.

Vergleichbare Modelle im B-Segment

  • Renault 5 Turbo 3E (erwartet)
    Elektro-Sportversion des Renault 5, noch ohne offizielle Leistungsdaten für den deutschen Markt.
  • Mini Cooper SE John Cooper Works
    218 PS starke Elektro-Variante des Mini Cooper, sportlich aber weniger leistungsstark als der E-208 GTi.
  • Volkswagen Polo GTI (Verbrenner)
    207 PS, kein Elektroantrieb – direkter Konkurrent im GTi-Segment, aber mit anderem Antriebskonzept.
Ein Mini Cooper SE John Cooper Works steht auf einer gepflasterten Fläche.
Ein Mini Cooper SE John Cooper Works steht auf einer gepflasterten Fläche.
Mini Cooper SE bei mobile.de

Der Mini Cooper SE John Cooper Works ist mit 218 PS eine starke Elektro-Alternative mit britischem Charakter.

Die Motorisierung des Peugeot E-208 GTi: Überblick und Empfehlung

Der E-208 GTi ist ausschließlich mit einer Motorisierung erhältlich. Es gibt keine Auswahl zwischen verschiedenen Leistungsstufen oder Antriebsvarianten.

  • Antrieb: Permanenterregter Synchronmotor (PMS)
  • Batterie (netto/brutto): 51 kWh/54 kWh
  • Laden (AC/DC): 11 kW/100 kW
  • Ladegeschwindigkeit: von 20 auf 80 % in 27 Min. (DC)
  • Beschleunigung 0–100 km/h: 5,5 s
  • Höchstgeschwindigkeit: 180 km/h
  • Reichweite (WLTP): 350–374 km

Empfehlung: Da nur eine Motorisierung angeboten wird, ist die Kaufentscheidung einfach. Wer die Michelin-Pilot-Sport-4S-Bereifung (Serienausstattung) wählt, erhält maximalen Grip.

Wer mehr Reichweite möchte, kann kostenlos auf die Hankook-Ventus-S1-Evo3-Reifen wechseln: Laut Hersteller sind damit rund 23 km mehr drin nach WLTP.

Peugeot E-208 GTi 2026 Frontansicht in Elixir Rot mit GTi-Schriftzug im Kühlergrill und Full-LED-Scheinwerfern.
Quelle: Peugeot
Frontansicht des Peugeot E-208 GTi: Der schwarz abgesetzte Kühlergrill mit roten Akzenten, das Peugeot-Löwen-Emblem mit rotem Rand und die charakteristischen Drei-Krallen-Scheinwerfer setzen klare Zeichen.

Welche Karosserie-Varianten gibt es?

Der Peugeot E-208 GTi ist ausschließlich als fünftüriger Schrägheck-Kompaktwagen erhältlich. Eine Cabrio- oder Kombi-Variante ist nicht geplant.

LängeBreiteHöheRadstandKofferraumvolumen
4.100 mm1.771 mm (ohne Außenspiegel)1.405 mm2.556 mm309 Liter (5-Sitz-Konfiguration, unter Laderaumabdeckung)

Im Vergleich zum Standard-E-208 ist der GTi durch die tiefergelegte Karosserie und die verbreiterten Radhäuser optisch deutlich präsenter.

Die 18-Zoll-Leichtmetallfelgen „Belchamp" in Zweifarboptik mit rot umrandetem Löwen-Emblem unterstreichen den sportlichen Auftritt.

Peugeot E-208 GTi 2026 Heckansicht mit LED-Rückleuchten in Krallen-Signatur, Dachspoiler und Heckdiffusor.
Quelle: Peugeot
Das Heck des E-208 GTi: Die drei horizontalen LED-Rückleuchten in Krallen-Optik, der Dachspoiler in Schwarz mit roter Innenseite und der sportliche Diffusor machen die GTi-Abstammung auch von hinten unmissverständlich klar.

Welche Ausstattungs-Varianten und Extras sind empfehlenswert?

Der E-208 GTi wird in nur einer Ausstattungsvariante angeboten. Diese umfasst bereits das vollständige Serienpaket:

  • Peugeot i-Cockpit Advanced mit 10-Zoll-HD-Touchscreen und TomTom-Navigation (4 Jahre Abonnement inklusive)
  • Drive Assist Plus Paket (Stufe 2: adaptiver Tempomat, Spurhalteassistent, Totwinkel-Assistent)
  • Visiopark2 mit 360-Grad-Kamera
  • Einzonen-Klimaautomatik
  • Keyless-System
  • Induktive Ladestation (15 W)
  • Ambientebeleuchtung in 8 Farben (Standard: Rot)
  • ChatGPT-Integration über den bordeigenen Sprachassistenten
  • V2L-Funktion (Vehicle-to-Load, Adapter erforderlich)
  • Wärmepumpe
Detailansicht Frontgrill des Peugeot E-208 GTi 2026 mit GTi-Schriftzug, Peugeot-Löwen-Emblem und Drei-Krallen-LED-Tagfahrlicht.
Quelle: Peugeot
Detailaufnahme der Frontpartie: Der schwarz glänzende Kühlergrill mit GTi-Schriftzug, das rot umrandete Löwen-Emblem und die Drei-Krallen-Tagfahrlichter zeigen, wie viel Designarbeit in der Frontgestaltung steckt.

Optionen:

  • Metallic-Lackierungen: 750 Euro (Artense Grau, Selenium Grau, Perla Nera Schwarz, Agueda Gelb, Miramar Blau)
  • Sonder-Lackierung Elixir Rot: 850 Euro (die ikonische GTi-Farbe)
  • Panorama-Glasdach mit manueller Jalousie: 750 Euro
  • Hankook Ventus S1 Evo3-Bereifung (statt Michelin Pilot Sport 4S): kostenlos

Empfehlung: Die Sonder-Lackierung Elixir Rot ist für GTi-Fans die naheliegende Wahl. Sie greift die Tradition der roten 205 GTi auf.

Das Panorama-Glasdach ist für 750 Euro eine sinnvolle Ergänzung. Die Hankook-Bereifung lohnt sich, wenn Reichweite wichtiger ist als maximale Fahrdynamik.

Ein weißer VW Polo GTI steht vor Bäumen.
Ein weißer VW Polo GTI steht vor Bäumen.
Volkswagen Polo GTI bei mobile.de

Der Volkswagen Polo ist das klassische GTi-Benchmark im B-Segment. Der Verbrenner liefert 207 PS.

Stärken und Schwächen des Peugeot e208 GTI

Pro

  • Klassenführende Leistung im B-Segment (281 PS)
  • Mechanisches Sperrdifferenzial für echte Fahrdynamik
  • Hochleistungs-Bremsen von Peugeot Sport
  • Vollständige Serienausstattung ab Werk
  • Wärmepumpe serienmäßig
  • V2L-Funktion und 11-kW-AC-Laden serienmäßig
  • GTi-Tradition und emotionales Design

Contra

  • Nur eine Ausstattungsvariante, kein Einstiegspreis
  • Kofferraumvolumen mit 309 Litern begrenzt
  • Keine Anhängelast angegeben
  • Sportbereifung reduziert WLTP-Reichweite leicht
  • Preis von 44.900 Euro im oberen B-Segment-Bereich
  • Schnellladen auf 100 kW DC begrenzt
  • Kein Allradantrieb verfügbar

Einordnung: Generationen, Facelifts und Updates

Das GTi-Label hat bei Peugeot eine 40-jährige Geschichte. Der erste Peugeot 205 GTi erschien 1984 mit einem 1,6-Liter-Benziner und setzte Maßstäbe für sportliche Kompaktwagen. 1986 folgte die 1,9-Liter-Version mit mehr Leistung.

Weitere GTi-Modelle folgten: 306 GTi, 206 GTi (nur UK), 207 GTi (nur UK). In Deutschland war das GTi-Label zuletzt beim 208 GTi (2013–2015, Verbrenner) erhältlich, der mit 208 PS aus einem 1,6-Liter-Turbobenziner antrat.

Der E-208 GTi ist das erste vollelektrische Fahrzeug, das von Peugeot Sport entwickelt wurde, also dem Team, das zuletzt mit dem 9X8 Hypercar in Le Mans antrat.

Der aktuelle E-208 in der Standardversion wurde 2019 eingeführt und 2023 umfassend überarbeitet (neue Scheinwerfer, aktualisiertes Infotainment, größere Batterie).

Der E-208 GTi baut auf dieser überarbeiteten Plattform auf. Die Markteinführung in Deutschland ist für 2026 vorgesehen. Der Bestellstart und das genaue Verkaufsdatum waren zum Redaktionsschluss noch nicht bestätigt.

18-Zoll-Belchamp-Felge des Peugeot E-208 GTi 2026 in Zweifarboptik mit rotem GTi-Schriftzug und Michelin-Bereifung.
Quelle: Peugeot
Die 18-Zoll-Leichtmetallfelge „Belchamp" in Zweifarboptik mit rot umrandetem Löwen-Emblem und GTi-Schriftzug: Die gelochte Struktur ist eine bewusste Anspielung auf die Kult-Felgen des Peugeot 205 GTi und verbessert gleichzeitig die Bremskühlung.

Bekannte Probleme und Rückrufe beim Peugeot E-208 GTi

Da der Peugeot E-208 GTi zum Zeitpunkt der Recherche (Juni 2026) noch nicht in Serie produziert und ausgeliefert wird, liegen beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) noch keine Rückrufe für dieses spezifische Modell vor.

Für den Standard-Peugeot E-208 (Baureihe ab 2019) sind in der KBA-Datenbank vereinzelte Rückrufe dokumentiert, unter anderem zu Softwareproblemen im Batteriemanagementsystem und Themen rund um die Hochvoltbatterie. Diese betreffen den E-208 GTi nicht direkt, da er auf einer weiterentwickelten Plattform basiert.

Der Innenraum des E-208 GTi in Bildern

Innenraum des Peugeot E-208 GTi 2026 mit roter Ambientebeleuchtung, Alcantara-Lenkrad und digitalem i-Cockpit-Kombiinstrument.
Fahrerseite im Peugeot E-208 GTi 2026 mit Sportsitz, Alcantara-Lenkrad und rotem i-Cockpit-Display.
Sportsitze des Peugeot E-208 GTi 2026 mit rotem Mittelstreifen, Alcantara-Bezug und eingestickter 208-GTi-Signatur.
Detailansicht Sportlenkrad des Peugeot E-208 GTi 2026 aus perforiertem Leder und Alcantara mit rotem GTi-Schriftzug und Peugeot-Löwen-Emblem.
Quelle: Peugeot
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Rot dominiert den Innenraum des E-208 GTi: Ambientebeleuchtung, Teppich, Sicherheitsgurte und die Ziernähte am Armaturenbrett setzen konsequent auf die GTi-Farbe.
Quelle: Peugeot
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Blick auf den Fahrerplatz: Die „208 GTi"-Signatur auf der Sitzlehne, das kompakte Alcantara-Lenkrad und das rot hinterlegte i-Cockpit schaffen eine sportliche Atmosphäre.
Quelle: Peugeot
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Die Sportsitze des E-208 GTi mit integrierter Kopfstütze, rotem Mittelstreifen und „208 GTi"-Signatur auf der Rückenlehne sind eine Hommage an die Sitze des legendären 205 GTi 1.9.
Quelle: Peugeot
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Das kompakte Sportlenkrad des E-208 GTi aus perforiertem Leder und Alcantara steht vor dem digitalen i-Cockpit-Kombiinstrument mit sportlichen Telemetrie-Anzeigen in Rot.

Erster Eindruck: Was spricht für den Peugeot E-208 GTi?

Auf dem Papier ist der E-208 GTi das überzeugendste Elektro-Sportauto im B-Segment. Die technischen Daten sind keine Marketingzahlen, sondern das Ergebnis einer echten Entwicklungspartnerschaft mit Peugeot Sport:

  • Mechanisches Sperrdifferenzial,
  • Hochleistungs-Bremsen und
  • ein konsequent überarbeitetes Fahrwerk.

All dies klingt nach einem Fahrzeug, das seinen Preis rechtfertigt.

44.900 Euro ist für das B-Segment viel Geld. Dafür bekommt man allerdings eine vollständige Serienausstattung ohne Aufpreis-Falle, eine Wärmepumpe ab Werk und eine Ladeinfrastruktur, die den Alltag nicht zur Geduldsprobe macht.

Weniger überzeugend auf den ersten Blick: 309 Liter Kofferraumvolumen sind knapp, und das DC-Schnellladen ist auf 100 kW begrenzt. Das ist kein Ausschlusskriterium, aber ein Punkt, den Vielfahrer im Auge behalten sollten.

Wir nutzen digitale Systeme zur Recherche, prüfen die Inhalte sorgfältig und ergänzen mit unserer langjährigen Expertise. So entsteht ein Beitrag, hinter dem wir voll und ganz stehen. Diesen hier hat Kaja Knapp für dich erstellt.

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