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Bildcollage mit vier Elektro-Sportwagen: Xiaomi SU7 Ultra in Gelb oben groß, darunter Maserati GranTurismo Folgore in Hellblau, BMW i4 M60 in Blau und Rimac Nevera in Dunkelgrau mit geöffneten Scherentüren.
Quelle: Hersteller | Collage: mobile.de
Vier der stärksten Elektro-Sportwagen im Überblick: der Xiaomi SU7 Ultra, darunter der Maserati GranTurismo Folgore, BMW i4 M60 und Rimac Nevera.

Das Wichtigste im Überblick

  • Die Reichweite von Elektro-Sportwagen variiert: von 412 km (Rimac Nevera) bis zu 679 km (Mercedes-AMG CLA 45 4MATIC+) nach WLTP.
  • Fahrzeuge mit 800-Volt-Technologie laden besonders schnell.
  • Für den Alltag verbinden Elektro-Sportwagen Leistung mit praktischer Karosserie und großer Reichweite.

Porsche Taycan Turbo GT

Porsche Taycan Turbo GT in Blau mit großem Heckflügel und bronzefarbenen Felgen, Studioaufnahme vor dunklem Hintergrund mit rotem Lichtstrahl.
Quelle: Porsche
Der Porsche Taycan Turbo GT mit Heckflügel und bronzefarbenen Rädern – aerodynamische Anbauteile aus Carbon unterstreichen den Rennstrecken-Charakter des Fahrzeugs.

Der Taycan Turbo GT ist Porsches bisher leistungsstärkstes Serienfahrzeug.

Mit einer Nennleistung von 580 kW (789 PS) und bis zu 760 kW (1.034 PS) im Overboost bei Launch Control sowie einer Höchstgeschwindigkeit von 290 km/h setzt die viertürige Limousine neue Maßstäbe im elektrischen Sportwagensegment.

Optisch fällt der Taycan Turbo GT durch seine breite Karosserie (1.998 mm), einen markanten Heckdiffusor und aerodynamisch optimierte Anbauteile auf.

Geeignet für

  • Sportfahrer, Porsche-Fans, Vielfahrer mit hohem Anspruch an Reichweite und Leistung

Nicht geeignet für

  • Familien mit viel Gepäck, Stadtfahrer mit kleinem Budget, Käufer, die Wert auf niedrige Betriebskosten legen

Der Taycan Turbo GT nutzt eine 97-kWh-Nettobatterie auf 800-Volt-Basis und kann mit bis zu 22 kW AC in rund sechs Stunden vollgeladen werden.

Vorteile

  • Reichweite von bis zu 559 km (WLTP)
  • Maximales Drehmoment von 1.340 Nm bei Launch Control
  • Mit 0–100 km/h in 2,3 Sekunden einer der agilsten Serienstromer der Welt

Nachteile

  • Leergewicht von 2.290 kg (DIN) macht sich auf kurvenreichen Strecken bemerkbar
  • Kofferraumvolumen hinten mit 326 Litern eher knapp
  • Hoher Neupreis schränkt die Zielgruppe stark ein
Ein Porsche Taycan Turbo GT steht auf einer betonierten Fläche.
Ein Porsche Taycan Turbo GT steht auf einer betonierten Fläche.
Porsche Taycan Turbo GT

Der Taycan Turbo GT ist Porsches stärkstes Serienfahrzeug mit bis zu 1.034 PS und 290 km/h Höchstgeschwindigkeit.

Audi RS e-tron GT performance

Audi RS e-tron GT performance in Schwarz, Frontansicht auf einem Parkdeck bei Abenddämmerung.
Quelle: Audi
Die breite Frontpartie mit den charakteristischen Wabengittern macht die Sportambitionen des Gran Turismo sofort deutlich.

Der Audi RS e-tron GT performance kombiniert Gran-Turismo-Eleganz mit Hochleistungs-Elektrotechnik.

Die 5,00 Meter lange Limousine leistet 620 kW (843 PS) im Systemverbund. Im Launch-Control-Modus stehen kurzzeitig bis zu 680 kW (924 PS) zur Verfügung. Der Wagen beschleunigt in 2,5 Sekunden auf 100 km/h.

Mit einem cW-Wert von 0,26 und einer Karosserie in Stahl-Aluminium-Mischbauweise zeigt Audi, wie sportlicher Anspruch und Alltagstauglichkeit zusammenpassen.

Geeignet für

  • Vielfahrer, Businessreisende, Käufer, die Reichweite und Alltagskomfort priorisieren

Nicht geeignet für

  • Käufer mit kleinem Budget, Fahrer, die Höchstgeschwindigkeiten jenseits von 250 km/h anstreben

Das 800-Volt-Bordnetz ermöglicht schnelles Laden und eine besonders stabile Leistungsabgabe bei sportlicher Fahrweise.

Vorteile

  • Reichweite von 533 bis 592 km (WLTP)
  • DC-Schnellladung mit bis zu 320 kW: 10 auf 80 % in 18 Minuten
  • Großzügiger Kofferraum: 350 Liter hinten plus 77 Liter Frunk

Nachteile

  • Leergewicht von 2.320 kg
  • Höchstgeschwindigkeit auf 250 km/h elektronisch begrenzt
  • Versicherungseinstufung KH 20/VK 29/TK 27: hohe laufende Kosten
Ein Audi RS e-tron GT performance steht auf einer betonierten Fläche.
Ein Audi RS e-tron GT performance steht auf einer betonierten Fläche.
Audi RS e-tron GT performance

Der RS e-tron GT performance vereint 843 PS mit einer Reichweite bis 592 km und lädt in 18 Minuten auf 80 %.

Maserati Granturismo Folgore

Maserati Granturismo Folgore in Hellblau in der Kurvenfahrt auf einer Landstraße, Frontansicht leicht von unten.
Quelle: Maserati
Die lange Motorhaube und die fließende Dachlinie sind typisch für die klassische Maserati-Formensprache.

Der Maserati Granturismo Folgore ist das erste rein elektrische Fahrzeug der Marke aus Modena.

Das zweitürige Coupé leistet 560 kW (761 PS), erreicht 325 km/h Höchstgeschwindigkeit und beschleunigt in 2,7 Sekunden auf 100 km/h.

Optisch bleibt der Granturismo Folgore seiner klassischen Linie treu: mit langer Motorhaube, fließenden Linien und einem Interieur, das von Hand gefertigt wird.

Geeignet für

  • Liebhaber italienischen Designs, Sportwagen-Enthusiasten, Käufer mit Hang zur Exklusivität

Nicht geeignet für

  • Familien, Käufer mit engem Budget, Personen, die auf vier Türen angewiesen sind

Das Drehmoment von 1.350 Nm liegt an allen vier Rädern an. Die Technik stammt aus dem Formel-E-Rennsport.

Vorteile

  • Höchstgeschwindigkeit von 325 km/h
  • Reichweite von bis zu 542 km (WLTP)
  • Zugang zu über 400.000 Ladepunkten in Europa über die Maserati-App

Nachteile

  • Neupreis ab 154.280 Euro
  • Hohes Leergewicht kostet auf kurvenreichen Strecken Agilität
  • Als Zweitürer eingeschränkte Alltagspraktikabilität
Ein Maserati Granturismo Folgore steht auf einer reflektierenden Fläche.
Ein Maserati Granturismo Folgore steht auf einer reflektierenden Fläche.
Maserati Granturismo Folgore

Der Granturismo Folgore ist Maseratis erster Elektro-Sportwagen – handgefertigt in Modena, 325 km/h schnell.

Xiaomi SU7 Ultra

Xiaomi SU7 Ultra in Gelb mit schwarzem Racing-Dekor und „Ultra"-Schriftzug, Frontansicht schräg von vorne auf einem Parkplatz.
Quelle: Xiaomi
Breite Radhäuser, aggressiver Frontsplitter und ein markanter Heckflügel setzen den SU7 Ultra klar vom Basismodell ab.

Der Xiaomi SU7 Ultra ist der Beweis, dass chinesische Hersteller im Hochleistungssegment angekommen sind.

Die viertürige Limousine auf der Modena-Plattform leistet 1.138 kW (1.548 PS), beschleunigt in 1,98 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 350 km/h.

Mit einem Luftwiderstandsbeiwert von 0,195 Cd gehört der SU7 Ultra zu den aerodynamisch effizientesten Fahrzeugen seiner Klasse.

Geeignet für

  • Technik-Enthusiasten, Early Adopter, Käufer, die maximale Leistung zum günstigen Preis suchen

Nicht geeignet für

  • Käufer, die ein etabliertes Servicenetz schätzen, konservative Autofahrer, Käufer, die WLTP-zertifizierte Reichweitenangaben benötigen

Der SU7 Ultra nutzt eine 800-Volt-Ternär-Lithium-Batterie mit 93,7 kWh Gesamtkapazität und verfügt über ein adaptives Luftfahrwerk.

Vorteile

  • 0–100 km/h in 1,98 Sekunden
  • Reichweite von 630 km (CLTC)
  • Umfangreiche Serienausstattung: 25 Lautsprecher, LiDAR, autonomes Fahrsystem

Nachteile

  • CLTC-Reichweite nicht mit WLTP-Werten vergleichbar – reale Reichweite dürfte geringer ausfallen
  • Marke in Europa wenig etabliert: Servicenetz und Händlerdichte unklar
  • Wiederverkaufswert in Europa schwer schätzbar
Ein dunkelgrauer Tesla steht auf einer Verkaufsfläche.
Ein dunkelgrauer Tesla steht auf einer Verkaufsfläche.
Gebrauchte Autos ab 500 PS

500 PS, vollelektrisch, gebraucht: Auf mobile.de findest du Elektro-Sportwagen mit Fahrspaß ohne Kompromisse.

Rimac Nevera

Rimac Nevera in Dunkelbraun mit geöffneten Scherentüren, parkend vor mediterraner Kulisse mit Bougainvillea.
Quelle: Rimac
Der Rimac Nevera mit geöffneten Scheren-Türen: ein Blickfang, der keine Erklärung braucht. Das Kohlefaser-Monocoque sorgt für maximale Steifigkeit bei minimalem Gewicht.

Der Rimac Nevera ist ein kroatisches Hypercar, das die Grenzen des elektrisch Machbaren neu definiert.

Mit 1.914 PS (ca. 1.408 kW), einem Drehmoment von 2.340 Nm und einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 1,81 Sekunden macht der Wagen Eindruck.

Vier unabhängig angesteuerte Elektromotoren – je einer pro Rad – ermöglichen ein präzises Torque-Vectoring-System (R-AWTV), das die Kraft über 100-mal pro Sekunde neu verteilt.

Geeignet für

  • Sammler, Hypercar-Enthusiasten, Käufer, die das technisch Machbare erleben möchten

Nicht geeignet für

  • Alltagsfahrer, Vielfahrer, Käufer mit Blick auf Effizienz oder Reichweite

Hinter dem Nevera steckt kein klassischer Automobilkonzern, sondern Mate Rimac.

Der gründete sein Unternehmen 2009 in Kroatien und zählt heute mit Porsche und Hyundai als Anteilseigner zu den spannendsten Adressen der Elektromobilität.

Vorteile

  • 1,81 Sekunden von 0 auf 100 km/h
  • Kohlefaser-Monocoque-Karosserie für maximale Steifigkeit bei minimalem Gewicht
  • Handgefertigt in Kroatien

Nachteile

  • Verbrauch von 30,0 kWh/100 km (WLTP)
  • Reichweite von 412 km
  • Extrem limitierte Stückzahl und Verfügbarkeit
Ein dunkel lackierter Rimac Nevera in einer Halle.
Ein dunkel lackierter Rimac Nevera in einer Halle.
Rimac Nevera

Die Nevera ist handgefertigt in Kroatien und auf weltweit 150 Exemplare limitiert.

BMW i4 M60

BMW i4 M60 xDrive Gran Coupé in Blau bei dynamischer Kurvenfahrt auf einer Bergstraße.
Quelle: BMW
Das Gran Coupé verbindet sportliches Auftreten mit einem Kofferraumvolumen von bis zu 1.290 Litern.

Der BMW i4 M60 xDrive Gran Coupé verbindet die Sportlichkeit der M-Baureihe mit der Effizienz eines Elektroautos.

Mit 442 kW (601 PS), einem Drehmoment von 795 Nm und Allradantrieb beschleunigt er in 3,7 Sekunden auf 100 km/h.

Das fünftürige Gran Coupé bietet mit 470 bis 1.290 Litern Kofferraumvolumen deutlich mehr Alltagstauglichkeit als die meisten Konkurrenten.

Geeignet für

  • Familien, Vielfahrer, Käufer, die sportliche Leistung mit Alltagstauglichkeit verbinden möchten, Hundebesitzer

Nicht geeignet für

  • Käufer, die maximale Höchstgeschwindigkeit oder Reichweite suchen, Fahrer mit Fokus auf Ladegeschwindigkeit

Der i4 M60 kann nach zehn Minuten High-Power-Laden bis zu 185 km zusätzliche Reichweite aufnehmen.

Vorteile

  • Kofferraumvolumen von 470 bis 1.290 Litern
  • Anhängelast von bis zu 1.600 kg
  • Verbrauch von 20,9 kWh/100 km (WLTP)

Nachteile

  • Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h: niedrigster Wert im Vergleich
  • 81,1 kWh Batteriekapazität: kleiner als bei den meisten Konkurrenten
  • DC-Ladeleistung von 205 kW: deutlich unter dem Niveau von Audi oder Mercedes
BMW i4 M60 auf einer Präsentationsfläche.
BMW i4 M60 auf einer Präsentationsfläche.
BMW i4 M60

Der i4 M60 ist mit 601 PS und bis 1.290 Litern Kofferraumvolumen Sportwagen und Alltagsauto in einem.

Mercedes-AMG CLA 45 4MATIC+

Mercedes-AMG CLA 45 4MATIC+ elektrisch in Schwarz, Frontansicht auf weißem Salzsee-Untergrund.
Quelle: Mercedes-Benz
Die kompakten Außenmaße täuschen über die Leistung von bis zu 500 kW hinweg.

Der Mercedes-AMG CLA 45 4MATIC+ markiert den Einstieg in die elektrische AMG-Welt.

Die kompakte viertürige Limousine leistet bis zu 500 kW (680 PS), beschleunigt in drei Sekunden auf 100 km/h und erreicht 250 km/h Höchstgeschwindigkeit.

Mit einer nutzbaren Batteriekapazität von 94 kWh und einer WLTP-Reichweite von bis zu 679 km ist der CLA 45 das reichweitenstärkste Fahrzeug in diesem Vergleich.

Geeignet für

  • Stadtfahrer, Pendler mit langen Strecken, Käufer, die Reichweite und Kompaktheit kombinieren möchten

Nicht geeignet für

  • Familien mit mehr als vier Personen, Käufer, die maximale Kofferraumkapazität benötigen

Der CLA 45 E Performance lädt von 10 auf 80 % in nur 22 Minuten an einer DC-Schnellladestation.

Vorteile

  • Reichweite von bis zu 679 km (WLTP)
  • DC-Schnellladung mit bis zu 330 kW
  • Kompakte Außenmaße (4.742 mm Länge) bei hoher Leistung

Nachteile

  • Leergewicht von 2.355 kg für eine Limousine dieser Größe vergleichsweise hoch
  • Einstiegspreis deutlich über dem eines vergleichbar starken Verbrenners aus dem AMG-Portfolio
  • Kofferraumvolumen mit 390 Litern für ein Alltagsfahrzeug eher knapp
Ein Mercedes-AMG CLA 45 steht vor einem Gebäude.
Ein Mercedes-AMG CLA 45 steht vor einem Gebäude.
Mercedes-AMG CLA 45 4MATIC+

Der CLA 45 bietet mit bis zu 679 km die größte Reichweite im Vergleich und lädt in nur 22 Minuten auf 80 %.

Technische Daten im Überblick

ModellLeistungDrehmoment (Nm)AntriebVerbrauch (kWh/100 km, WLTP)ReichweiteNeupreis
Porsche Taycan Turbo GT580 kW/789 PS (760 kW / 1.034 PS im Overboost)1.340 NmElektro, AWD21,6–20,7540–559 km (WLTP)ca. 230.000 Euro
Audi RS e-tron GT performance620 kW/843 PS (680 kW / 924 PS im Launch Control)409 Nm (VA)/590 Nm (HA)Elektro, AWD20,8–18,7533–592 km (WLTP)ca. 175.000 Euro
Maserati Granturismo Folgore560 kW/761 PS1.350 NmElektro, AWD21–19494–542 km (WLTP)ab 154.280 Euro
Xiaomi SU7 Ultra1.138 kW/1.548 PS1.770 NmElektro, AWDk. A. 630 km (CLTC)ca. 73.000 Euro
Rimac Neveraca. 1.408 kW/1.914 PS2.340 NmElektro, AWD30,0412 km (WLTP)ca. 2.000.000 Euro
BMW i4 M60442 kW/601 PS795 NmElektro, AWD20,9434–551 km (WLTP)ab ca. 97.000 Euro
Mercedes-AMG CLA 45 4MATIC+500 kW/680 PS1.760 NmElektro, AWD16,1–18,4605–679 km (WLTP)ca. 80.000 Euro

Hinweis: Für den Rimac Nevera und den Xiaomi SU7 Ultra lagen zum Zeitpunkt der Redaktion keine vollständigen, nach WLTP zertifizierten Verbrauchsdaten für den deutschen Markt vor. Die Angaben basieren auf Herstellerangaben und öffentlich zugänglichen Quellen. Gebrauchtwagenpreise für diese Modelle sind auf mobile.de aufgrund der geringen Stückzahlen und der Marktneuheit nur eingeschränkt verfügbar.

Häufig gestellte Fragen zu Elektro-Sportwagen

Wie weit kommt ein Elektro-Sportwagen mit einer Ladung?

Die Reichweite von Elektro-Sportwagen hängt stark vom Modell und der Fahrweise ab.

Im WLTP-Zyklus liegen die Werte der hier vorgestellten Fahrzeuge zwischen rund 412 km (Rimac Nevera) und bis zu 679 km (Mercedes-AMG CLA 45 4MATIC+).

Fahrzeuge mit hoher Dauerleistung und großem Luftwiderstand verbrauchen naturgemäß mehr Strom.

Der Rimac Nevera etwa kommt auf 30,0 kWh/100 km – der CLA 45 schafft denselben Weg mit 16,1 bis 18,4 kWh.

Im Alltag weicht die tatsächliche Reichweite vom WLTP-Wert ab, je nach Tempo, Außentemperatur und Zuladung.

Wer regelmäßig auf der Autobahn unterwegs ist, sollte mit einem Aufschlag von 20 bis 30 Prozent auf den Verbrauch rechnen.

Für Vielfahrer lohnt sich daher ein Blick auf Modelle mit großer Batterie und effizienter Ladetechnik, wie dem Audi RS e-tron GT performance oder dem Mercedes-AMG CLA 45.

Wie schnell laden Elektro-Sportwagen?

Die Ladegeschwindigkeit ist ein entscheidender Faktor im Alltag mit einem Elektrosportwagen. (Diese Elektroautos laden am schnellsten.)

Besonders beeindruckend schneidet der Mercedes-AMG CLA 45 4MATIC+ ab: Er lädt mit bis zu 330 kW DC und schafft 10 auf 80 % in 22 Minuten.

Der Audi RS e-tron GT performance ist mit bis zu 320 kW DC ähnlich schnell und schafft denselben Ladestand sogar in nur 18 Minuten.

Beide Fahrzeuge nutzen ein 800-Volt-Bordnetz, das höhere Ladeströme ermöglicht.

Der BMW i4 M60 kommt mit maximal 205 kW DC aus. Das reicht für 10 auf 80 % in 30 Minuten.

Wichtig: Die angegebenen Spitzenladeleistungen werden nur unter optimalen Bedingungen erreicht, also bei vorgewärmter Batterie und ausreichend leistungsstarker Ladeinfrastruktur.

Wer häufig auf Langstrecken unterwegs ist, profitiert von Fahrzeugen mit 800-Volt-Technologie und hoher Peak-Ladeleistung.

Lohnt sich ein Elektro-Sportwagen im Alltag?

Ob ein Elektro-Sportwagen alltagstauglich ist, hängt stark vom Modell ab.

Fahrzeuge wie der BMW i4 M60 oder der Mercedes-AMG CLA 45 4MATIC+ sind klar auf den Alltag ausgelegt: großer Kofferraum, fünf Türen, hohe Reichweite.

Der Rimac Nevera hingegen ist ein Hypercar mit begrenzter Reichweite und hohem Verbrauch. Er ist kein Fahrzeug für den täglichen Einsatz.

Auch der Maserati Granturismo Folgore und der Xiaomi SU7 Ultra sind eher auf Fahrspaß als auf Alltagspraktikabilität ausgelegt.

Grundsätzlich gilt: Elektro-Sportwagen bieten im Stadtverkehr und auf der Landstraße enorme Fahrfreude durch sofort verfügbares Drehmoment.

Auf langen Autobahnstrecken sollte man die Reichweite im Blick behalten und Ladestopps einplanen.

Wer ein Fahrzeug für beide Welten sucht, ist mit dem i4 M60 oder dem CLA 45 E Performance am besten bedient.

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