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Hellblauer Porsche Macan Elektro in der Seitenansicht, parkend auf einer Straße vor einer Berglandschaft mit blauem Himmel und Pflanzen im Vordergrund.
Quelle: Porsche
Der Porsche Macan Elektro beweist: Fahrspaß und Elektroantrieb schließen sich nicht aus.

Das Wichtigste in Kürze

  • E-Autos beschleunigen dank sofort verfügbarem Drehmoment oft schneller als vergleichbare Verbrenner – und machen dabei richtig Spaß.
  • Wer ein E-Auto fährt, spart langfristig Geld: bei Strom, Wartung, Steuern und Versicherung.
  • Die Technologie entwickelt sich rasant weiter: Reichweiten steigen, Ladezeiten sinken, Software-Updates halten das Fahrzeug dauerhaft aktuell.

Das Elektroauto hat sein Öko-Image längst abgelegt. Wer heute die Gründe für ein E-Auto kennt, entdeckt eine Antriebsform, die in vielen Bereichen schlicht besser ist als der Verbrenner.

Weinroter Porsche Taycan auf einer befestigten Fläche.
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Grund 1: Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen

Benzin und Diesel sind endliche Ressourcen. Ihre Preise schwanken stark, abhängig von:

  • Ölmärkten,
  • geopolitischen Krisen und
  • Lieferketten.

Wer elektrisch fährt, macht sich davon unabhängig: Strom lässt sich aus Wind, Sonne und Wasser erzeugen und ist damit langfristig verfügbar.

Wer eine Photovoltaikanlage auf dem Dach hat, erzeugt seinen Fahrstrom zudem selbst und ist damit so unabhängig wie nie zuvor.

Weißer Hyundai Kona Elektro, Frontansicht schräg, parkend vor einem Gebäude.
Quelle: Hyundai
Der Hyundai Kona Elektro überzeugt mit modernem Design und ist ein gutes Beispiel dafür, dass E-Autos längst im Alltag angekommen sind.

Grund 2: Echter Fahrspaß ohne Schaltpausen

Kein Getriebe, kein Schalten, kein Warten: Die Leistung kommt beim E-Auto sofort und vollständig.

Das Tesla Model S Plaid beschleunigt beispielsweise in 2,1 Sekunden von 0 auf 100. Der Elektro-Sportwagen Rimac Nevera schafft es sogar in unter zwei Sekunden.

Weil die Batterie zentral zwischen den Achsen sitzt, haben viele Stromer einen niedrigen Schwerpunkt und ein ausgewogenes Handling.

Grund 3: Bessere Luft in der Stadt

Kein Auspuff, keine lokalen Abgase. Laut einer Studie des Instituts für Energie- und Umweltforschung (ifeu) aus dem Jahr 2025 weisen ab 2023 zugelassene E-Autos bis zu 60 Prozent geringere Treibhausgas-Emissionen auf als Verbrenner.

Reifen- und Bremsabrieb erzeugt zwar auch bei Stromern Feinstaub. Es ist jedoch deutlich weniger, weil die Rekuperation das mechanische Bremssystem schont.

Wer sein E-Auto mit selbst erzeugtem Solarstrom lädt, verbessert die Klimabilanz nochmals erheblich. Dies ist ein Vorteil, den kein Verbrenner bieten kann.

Grund 4: Leiser unterwegs

Der Elektromotor ist bei niedrigen Geschwindigkeiten nahezu lautlos.

Per EU-Vorschrift müssen neue E-Autos ein AVAS-System (Acoustic Vehicle Alerting System) haben, das bis Tempo 20 zwischen 56 und 75 Dezibel erzeugt. Das ist in etwa so laut wie ein Geschirrspüler.

Verbrenner liegen im Schnitt bei 65 Dezibel. Ab rund 25 bis 30 km/h dominieren bei allen Fahrzeugen die Reifenabrollgeräusche.

Ein weißer BMW iX2 xDrive30 steht in einer Verkaufshalle.
Ein weißer BMW iX2 xDrive30 steht in einer Verkaufshalle.
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Grund 5: Langfristig günstiger als der Verbrenner

Wer alle Kosten einrechnet, fährt mit einem E-Auto häufig günstiger als mit einem vergleichbaren Verbrenner. Das hat neben der Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen weitere Gründe.

  • Kaufförderung
    Seit dem 1. Januar 2026 ist der Umweltbonus (eine Förderung für Elektroautos) zurück. Je nach Haushaltseinkommen und Kinderzahl beträgt die Prämie zwischen 1.500 und 6.000 Euro für rein batterieelektrische Fahrzeuge. Die Förderung gilt auch für Leasingfahrzeuge und wird rückwirkend nach der Zulassung beantragt.
  • Kfz-Steuerbefreiung
    Alle bis spätestens zum 31. Dezember 2030 zugelassenen E-Autos sind zehn Jahre lang von der Kfz-Steuer befreit, jedoch maximal bis 31. Dezember 2035. (Halter eines bis 2025 zugelassenen Fahrzeugs können also zehn Jahre davon profitieren. Wer sein Auto erst im Dezember 2030 zulässt, ist nur rund fünf Jahre von der Kfz-Steuer befreit.)
  • Wartungskosten
    Für ein Elektroauto fallen im Schnitt 35 bis 40 Prozent geringere Kosten für die Wartung an als bei Verbrennern.
  • TÜV-Kosten
    Auch bei der Prüfung von offizieller Stelle fahren Elektroautos günstiger: Der TÜV (also die Hauptuntersuchung HU) kostet rund 90 Euro statt 150 bis 200 Euro beim Verbrenner.

Grund 6: Die Batterie hält länger als gedacht

Viele Hersteller gewähren acht Jahre oder 160.000 Kilometer Garantie auf die Traktionsbatterie, Lexus sogar zehn Jahre oder eine Million Kilometer.

Laut einer Analyse behalten Tesla-Model-S-Batterien nach 240.000 Kilometern noch über 92 Prozent ihrer ursprünglichen Kapazität.

Muss doch etwas getauscht werden, ersetzen viele Hersteller nur die betroffenen Zellen oder Module – nicht den gesamten Akku.

Wer sich für ein gebrauchtes Elektroauto interessiert, sollte einen Blick auf das Batteriezertifikat werfen. Viele Anbieter stellen es bereit. Das Dokument gibt Auskunft über den Zustand der Batterie zum Testzeitpunkt und kann so für mehr Sicherheit beim Gebrauchtwagenkauf sorgen.

Ein roter VW ID.3 steht auf einer grauen Fläche vor einer grauen Wand.
Ein roter VW ID.3 steht auf einer grauen Fläche vor einer grauen Wand.
VW ID.3

Volkswagens Kompakter ID.3 ist der Golf des Elektro-Zeitalters. Er bietet dank seiner Karosserieform mehr Platz.

Grund 7: Effizienz, die kein Verbrenner erreicht

Beim Elektroantrieb kommen 65 bis 90 Prozent der eingesetzten Energie an den Antriebsrädern an. Beim Benziner sind es rund 20 Prozent, beim Diesel etwa 45 Prozent.

Mit E-Fuels betriebene Verbrenner kommen sogar nur auf 10 bis 15 Prozent. Hinzu kommt die Rekuperation: Im Stadtverkehr lässt sich so der Energieverbrauch um bis zu 30 Prozent senken.

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Grund 8: Die Technologie wird immer besser

Reichweiten steigen, Ladezeiten sinken. Zu den Elektroautos mit der größten Reichweite zählt auch der Mercedes EQS 450+. Er kommt laut WLTP auf bis zu 926 Kilometer, der Lucid Air soll bis zu 960 Kilometer schaffen.

Unter den E-Autos mit den geringsten Ladezeiten sind u. a. Fahrzeuge wie der Porsche Taycan, der Hyundai Ioniq 6, der VW ID.7 Pro oder wiederum der Mercedes-Benz EQS 450+ zu finden. Eine 800-Volt-Technik (wie im Porsche Taycan oder Mercedes EQS) ermöglicht besonders kurze Ladezeiten.

Ein roter Dacia Spring steht vor einem Gebäude mit Glasfassade.
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Dacia Spring bei mobile.de

Der Dacia Spring ist handlich, günstig und vollelektrisch. Ist er dein Einstieg in den Umstieg?

Grund 9: Software-Updates halten das Auto aktuell

Over-the-Air-Updates (OTA-Updates) verbessern E-Autos auch Jahre nach dem Kauf. So bleiben beispielsweise Infotainment und Assistenzsysteme oder auch Batteriemanagement und Fahrverhalten auf einem aktuellen Stand.

Ein mintgrüner Škoda Elroq steht vor einem mediterranen Haus.
Quelle: Škoda
Saubere Technik, schickes Äußeres: Elektroautos wie dieser Škoda Elroq beweisen, dass Verzicht auf den Verbrenner kein Verzicht auf Stil bedeutet.

Grund 10: Mehr Platz dank kompaktem Antrieb

Kleine E-Motoren und flache Batterien zwischen den Achsen ermöglichen kurze Überhänge, lange Radstände und mehr Innenraum.

Viele E-Autos haben unter der Fronthaube einen zusätzlichen Kofferraum (Frunk), der Wegfall des Mitteltunnels schafft mehr Beinfreiheit. Der VW ID.3 bietet dank seiner Bauform ähnlich viel Platz wie ein deutlich größerer Passat.

Ein roter Tesla Model 3 fährt an einer schneebedeckten Berglandschaft vorbei.
Quelle: Tesla
Bis Ende 2022 war der Tesla Model 3 das meistverkaufte E-Auto der Welt.

Gründe für ein Elektroauto: die häufigsten Fragen

Welche Gründe sprechen für ein Elektroauto?

Die wichtigsten Gründe für ein E-Auto sind: geringere Betriebskosten durch niedrigere Energiepreise und weniger Wartungsaufwand, eine hohe Effizienz des Elektroantriebs, keine lokalen Abgasemissionen, steuerliche Vorteile wie die Kfz-Steuerbefreiung bis 2030, sofort verfügbares Drehmoment für sportliches Fahren sowie regelmäßige Software-Updates, die das Fahrzeug dauerhaft aktuell halten.

Welche Argumente gibt es gegen Elektroautos?

Die häufigsten Argumente gegen E-Autos sind die im Vergleich zu Verbrennern noch höheren Anschaffungskosten, die längere Ladezeit gegenüber einem Tankvorgang, eine eingeschränkte Reichweite bei älteren Modellen sowie eine noch nicht flächendeckende Ladeinfrastruktur in manchen Regionen.

Hinzu kommt, dass die Klimabilanz vom verwendeten Strommix abhängt: Wer mit Kohlestrom lädt, reduziert den Umweltvorteil deutlich.

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Für wen ergibt ein Elektroauto Sinn?

Ein E-Auto lohnt sich besonders für Menschen, die regelmäßig kürzere bis mittlere Strecken fahren, zu Hause oder am Arbeitsplatz laden können und das Fahrzeug mehrere Jahre halten möchten. Auch Vielfahrer profitieren von den niedrigen Energiekosten.

Wer hingegen häufig lange Strecken ohne Planungsmöglichkeit fährt oder keine Lademöglichkeit zu Hause hat, sollte die Infrastruktur vor dem Kauf sorgfältig prüfen.

Welche Privilegien haben E-Autos?

E-Autos mit E-Kennzeichen können je nach Kommune von mehreren Sonderrechten profitieren: kostenlose Parkplätze an Ladesäulen, Nutzung von Busspuren, Ausnahmen bei Fahrverboten und Zufahrtsbeschränkungen sowie vergünstigte oder kostenlose Parkzeiten auf öffentlichen Parkplätzen.

Die genauen Regelungen variieren je nach Stadt und Gemeinde, da das Elektromobilitätsgesetz (EmoG) den Kommunen Spielraum bei der Umsetzung lässt.

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